Heilige Plätze in Deutschland

RE: Notre Dame

 von Solitaire , 27.09.2009 17:37

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel:

"Der römische Gott Dis Pater (auch Dispater oder verkürzt Dis) war ein anderer Name (bzw. eine Facette) der Götter der Unterwelt Pluto und Orcus. Auch er wurde als Herrscher der Unterwelt angesehen. Sein Kult wurde in Rom, gleich dem der Proserpina, erst aus Anordnung der Sibyllinischen Bücher 249 v. Chr. in den ersten Zeiten der römischen Republik als Staatskult eingeführt.

Außer einer Kapelle neben dem Altar des Saturn hatte er auf dem Marsfeld gemeinschaftlich mit Proserpina einen unterirdischen Altar, der nur aufgedeckt wurde, wenn man opferte (z. B. bei den Säkularspielen). Geopfert wurden ihm schwarze Tiere.

Caesar berichtet in seinem Werk De bello Gallico, dass die gallischen Kelten Dis Pater für den Stammvater ihres Volks gehalten hätten. Mit welchem keltischen Gott Dis Pater hier identifiziert wird, lässt sich nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren, einige Inschriften deuten auf Sucellus hin.[1] Andere Forscher glauben, dass der Hirschgott Cernunnos gemeint war.[2]"

Quelle: Wikipedia

Hekate wurden ebenfalls schwarze Tiere geopfert. Näheres zu Hekate hier:

"Hekate vertritt den Aspekt der Übergänge (Geburt, Wegkreuzungen im besonderen von drei Wegen) und der Verwandlung (Zauberkunst und Magie) und wurde später auch als Göttin der Hexen verehrt. Hesiod beschreibt sie als Tochter des Perses und der Asteria. Andererseits gilt sie als Tochter der Nyx. Der öffentliche Kult um Hekate war in Griechenland wenig verbreitet, eine wichtige Rolle spielte sie aber in den Privat- und Mysterienkulten, Opfergaben bestanden aus Speisen, Lämmern oder Hunden. Eine ihrer Priesterinnen war Medea. Dem Meeresgott Phorkys gebar sie die Skylla. Späte römische Quellen schildern sie auch als Mutter des Ianus.

Sie wurde ursprünglich als eine Magna Mater verehrt und man glaubte sie würde über die Erde, den Himmel und das weite Meer herrschen und über die Phasen von Geburt, Leben und Tod. In Hesiods Theogonie ist sie die einzige unter den Titanen, die unter der Herrschaft des Zeus ihre Unabhängigkeit und ihre ursprünglichen Herrschaftsbereiche behält. Hesiod beschreibt sie als eine den Menschen sehr hilfreiche Göttin, sie schenkt den Hirten fruchtbare Herden, den Fischern volle Netze, den Jägern reiche Beute, den Athleten und Kriegern Erfolg und Glück im Kampf (bzw. Wettkampf) und sie ist neben Zeus die einzige Gottheit, die den Menschen jeden Wunsch erfüllen oder verweigern kann. Doch genauso wie sie den Segen geben kann, kann sie ihn wieder nehmen, wenn die Göttin es für richtig empfindet. Außerdem bezeichnet Hesiod die Göttin Hekate als Pflegerin (Kourotrophos) aller Geschöpfe, die das Tageslicht bisher erblickten. Und sie scheint stark mit den Menschen verbunden zu sein, sie ist in Hesiods Theogonie jene Gottheit, die am häufigsten in Verbindung zu Menschen genannt wird. Vermutlich war sie eine Art Vermittlerin zwischen Göttern und Menschen."

Quelle: Wikipedia

Solitaire
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