Übergänge

RE: Verständnis von Priesterschaft

 von Emrys , 16.04.2009 00:36

Zitat
Haben/sind wir Priester - und warum?



Generell hapert es hier meiner Meinung nach wieder an der Begrifflichkeit.
Definieren wir Priester als "Geistlichen", der berechtigt ist Andere zu verheiraten und Messen zu halten, oder doch anders?

Sind wir Priester?

Ich denke, dass wir nicht mehr oder weniger Priester sind als andere Menschen auch, nur, dass wir mit dem Verständnis der Natur - das wir meiner Meinung nach mehr haben als manch andere Person - dieses Priestersein anders anwenden (können).

Ein wissender Mann sagte einst
"Wenn Euer Glaube auch nur so groß wie ein Senfkorn ist könnt ihr Berge versetzen"
Und der Mann hat (leider?) eine Religion gegründet die auf "Gottesvermittlern" in vielen Teilen aufbaut, wenn auch unabsichtlich.

Wir (die Menschen) brauchen keine Senfkörner um "Priester" zu sein, höchstens ein Staubfitzelchen.
Und wenn dies vorhanden ist dann klappts auch mit dem "Draht nach Oben" gut, also würde demnach einem Priestersein nichts im Wege stehen (wenn man überlegt welche Menschen sich heutzutage Priester schimpfen ist das sowieso keine Meisterleistung ).

Warum sind wir Priester?

Hier lasse ich mal die Bezeichnung Priester außer Acht, da ich es dann besser beschreiben kann was ich meine.

Wir sind wie wir sind, damit wir auch andere Leute (wenn diese denn aus komplett freiem Willen dazu bereit sind und nur einen kleinen Windhauch als Anstoß bauchen) auf einen bewussteren Umgang mit der Natur und dem "Ewigen Strom" aufmerksam machen können.
Wir brauchen keine Bezeichnung und keinen Titel um das, was wir wissen, anderen Menschen als Denkanstöße zu geben. Ob es nun in einer Messe ist, bei der viele Menschen sitzen die einen dann (meiner Meinung nach z.T. zwangsläufig) als einen "weiseren Menschen" ansehen als sie selbst oder ob man im Gespräch mit zwei, drei Leuten einfach seine Denkweisen klar macht und damit denen die Gelegenheit zu geben darüber nachzudenken, ohne dass man gleich "angebetet" wird.


Widerspruch?

Ich denke es ist kein Widerspruch, im Normalfall keinen betitelten Menschen für eine Zeremonie zu benötigen, aber trotzdem Jemanden zu haben, der "offiziell" die Erlaubnis dazu hat.
Für die Meisten Leute macht etwas offizielles einfach mehr her (und wird dementsprechend öfter in Anspruch genommen) als etwas "privateres" bei dem Manche wohl auch zweifeln werden, ob es denn nun richtig war, sein Handfasting so machen zu lassen.


Ich habe zwar das Gefühl vom Thema abgedriftet zu sein aber wird schon alles passen

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch
Emrys

Emrys
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