Club der Philosophen

RE: Zwischen biologischem Essen und dem Naturschutz

 von Nachtfalke , 30.06.2013 21:55

Hallo zusammen!

Also die Angst, dass man sich Kräuter in großen Massen anpflanzt habe ich wiederrum nicht. Ich habe vor einigen Jahren eine Dokumentation über Heilkräuter und deren kommerzielle Verwendung gesehen. Da war unter anderem auch die Beschaffung der Kräuter das Thema. Es gibt tatsächlich einige "Bauern" die diese Kräuter anpflanzen und sich darauf spezialisiert haben (für die Pharmaindustrie). Diese haben allerdings das Problem, dass es anscheinend keine Gesetzmäßigkeiten gibt bzw. die Ernte mal sehr stark und mal sehr schwach ausfällt.

Ich könnte mir vorstellen, dass div. Kräuter einen sehr exklusiven und speziellen Boden brauchen und wenn diese Nährstoffe nicht mehr vorhanden sind, sie anschließend nicht mehr (so gut) gedeihen. Dann müsste man eine komplett neue Kultur anpflanzen um andere Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen usw. Insgesamt wäre es aber wie mit Getreide und Gemüse - irgendwann ist der Boden nunmal ausgelaugt und es wächst nichts Großartiges mehr.

Die Frage die ich mir daher (allgemein) stelle ist: Wie kann man einer faktisch toten Erde wieder Kraft geben und ihr die Energie zurück?
Ich meine, es ist ja auch ökologisch gesehen interessant. Auch wenn ich glaube, dass die Erde noch viele Jahre aushält bis sie komplett "tot" ist, so ist es doch eine langfristige Frage wie man dieses Sterben verhindern kann. Oder wie man darauf aufmerksam machen kann.

Nachtfalke
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