RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#46 von Inge , 09.01.2010 09:11

hmmm, da hab´ich anscheinend etwas durcheinandergeschmissen Stimmt, die kirchliche Hochzeit ist nicht mehr zwingend nötig- das ist jetzt in die Hand des Staates gewandert und was die Taufe betrifft....

Ist es denn nicht mehr so, daß nicht Getaufte nicht auf dem Friedhof begraben werden dürfen ? Es war jedenfalls früher so - soweit ich mich erinnern kann- daß nicht Getaufte und Selbstmörder nicht auf geweihtem Boden begraben werden durften. Das kann mir zwar egal sein, da ich eh den Friedwald vorziehe, oder daß meine Asche an einen schönen Platz verteilt wird (falls das mal legal werden sollte ).

Es gibt aber Eltern aus unseren Kreisen, die sich unsicher sind, ob sie ihr Kind nun taufen lassen sollten, da sie ihrem Kind einerseits den Weg nicht versperren wollen, auf der anderen Seite es aber aus ihrer Einstellung zur Kirche persönlich ablehen ...

Mir geht es hier einfach ums Prinzip und um gleiches Recht für alle

LG Inge

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#47 von Sirona , 09.01.2010 11:18

Hallo,

es sind einige lautstarke Äußerungen getätigt worden: ICH brauch keine Masse hinter mir, etc.
Dazu kann ich nur sagen, ich wurde schon wegen meines Glaubens diskriminiert: ich wurde deswegen bei einer Prüfung nicht zugelassen...o nein, nicht offiziell, es wurde eben ein anderer Grund vorgeschoben. Und meine Mitschüler haben es offen angeprangert. Seither übe ich meine Religion im Stillen aus. Andererseits gibt es Arbeitsplätze, die verlangen, dass man einer bestimmten Religionsgemeinchaft angehört, um dort arbeiten zu dürfen (Kindergarten, CJD, Schule).
Es gibt einige Annehmlichkeiten, die der Staat vergibt, wenn Gruppierungen anerkannt sind, wie zum Beispiel Steuerfreiheit, usw.
Die Bezeichnung "Heide" ist von den Christen geprägt worden, das stimmt. Ob frau/man sich so schimpft oder nicht, bleibt jeder/m selbst überlassen.

LG
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#48 von Solitaire , 09.01.2010 13:10

Erst mal ein wenig Etymologie über den Begriff "Heide":

"Es gibt verschiedene Theorien über die Etymologie des Wortes Heide. Die Bildungen heiþna, haiþina werden als sehr alte Bildungen eingestuft.[3] Früher wurde das Wort als Lehnsübersetzung zu „paganus“ betrachtet. Dieses Wort ist aber erst in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts aufgekommen, als das Suffix -ina nicht mehr verwendet wurde. Zur angenommenen Zeit der Entstehung des Wortes „Heiðinn“ als „Heide“ wurde im Lateinischen aber das Wort „gentiles“ für „Heiden“ verwendet. Der Indogermanist Wilhelm Schulze knüpfte an das armenische Wort „hethanos“ (Lehnwort aus dem Griechischen:[4] ἔθνος (éthnos)) an, das über komplizierte Veränderungen im Gotischen ans Germanische weitergegeben worden sei.[5] Jost Trier hat die „Heide“ als Allmende identifiziert und etymologisch mit heimr verbunden. So kommt er zur Bedeutung von „heiðinn“ als „zur eigenen heimischen Kultgemeinde gehörend“.[6]

Zunächst war „heiðinn“ eine durchaus von Christen übernommene, aber nicht pejorative Bezeichnung nordgermanischer Nichtchristen.[7] Der Skalde Eyvindr Skáldaspillir dichtete (zur Aussprache siehe Isländische Aussprache):

Deyr fé,
deyja frændr,
eyðisk land ok láð;
síts Hákon
fór með heiðin goð,
mörg es þjóð of þéuð.


Das Vieh stirbt,
Die Freunde sterben,
Das Land und das Reich veröden.
Seit Håkon fuhr
Zu den heidnischen Göttern,
Wird schwer das Volk geplagt.[8]

Erst die vordringende christliche Mission führte zu einer gewissen Abwertung im Sinne von „primitiv“.[9]"

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Heidentum#Etymologie

So, auch ich benötige nicht eine Hierarchie, etc. um mich als das zu definieren, was ich bin, aber auch mir geht es ums "gleiche Recht für alle". Warum dürfen Zeugen Jehovas z. B. an unserer Haustür klingeln, um uns "missionieren" zu wollen, warum müssen wir uns auf MA-Märkten o. ä. christlich-fundamentalistische Broschüren auf den Stand legen lassen, warum dürfen Moslems Moscheen bauen und Juden ihre "Gemeindezentren", aber wenn wir eine Triskele, Pentakel o. ä. um den Hals tragen, dann werden wir oft gleich in die Schublade "Teufelsanbeter" gesteckt, unsere heiligen Stätten werden nicht respektiert, bei bestimmten kirchlichen Trägerschaften muss sogar der Hausmeister die "passende" Religionszugehörigkeit haben, wir werden in Schulen oder an Arbeitsplätzen wegen unserer Glaubenseinstellung diskriminiert (trotz AGG wohlgemerkt!!)....muss das im 21. Jahrhundert sein????!!!!

IMO hätten wir vielleicht doch mehr Möglichkeiten und Freiräume unseren Glauben leben zu können, wenn das Heidentum die gleichen Rechte hätte wie Christentum, Judentum und Islam.

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#49 von yannik ( Gast ) , 09.01.2010 18:56

Heiden sind die, die "in der Heide wohnen", bis ins 17te Jahrhundert waren lediglich die Stadtbewohner unter effektiver Kirchlicher Kontrolle.(Siehe Fred Hageneder"Der Geist der Bäume", dort weiterführende Quellenangaben).
@Solitaire: Sei froh, wenn Du nur als Teufelsanbeter giltst, schließlich hat Hitler persönlich das Hakenkreuz und die Runen erfunden, und die Triskele ist ja auch nur ein getarntes Nazisymbol

Es müßte auf Grund der bunten Vielfalt unserer Schwestern und Brüder schon eher ein "Zentralrat der Naturreligiösen" sein, vielleicht:
Organisation Der Irgendwie Naturreligiösen (O.D.I.N.), erfahrungsgemäß gibt es nach 6 Monaten die ersten Abspaltungen,
Welt Organisation Traditionell Arbeitender Naturreligiöser(W.O.T.A.N.), wahrscheinlich Föderation Radikal Emanzipierter Yuppie Amazonen (F.R.E.Y.A.), Uwe Lugsciath kocht wieder ein eigenes Süppchen, alle werden vom Rabenclan für dubios und Rechts gehalten, OBWOHL Geza v. N. nicht mitspielt, weil er nicht Häuptling sein darf...

Kennen wir schon!

Dabei könnte es so schön sein:

Melodie: König von Deutschland (Rio Reiser)

Wenn der Förster bei Vollmond keine Heiden stört, wenn Cernunnos durch die Wälder röhrt,
Und die Hexen endlich in Ruhe tanzen könn'n, und Druiden auf der Bergkuppe im Steinkreis stehn,
Und den Heilpraktiker zahlt die AOK, jeder könnte offen glauben, wär das wunderbar,
Tote kämen in den Friedwald, zur Natur zurück, oder auch in's Hügelgrab, das wäre ein Stück Glück,

Das Alles, und noch viel mehr, tät es geben, wenn der alte Weg- anerkannt in Deutschland wär,
Das alles, und noch viel mehr, tät es geben- wenn Deutschland wieder heidnisch wär;

Christen zahlen Kirchensteuer, Heiden für den Hain im Wald, jeder tät es akzeptieren, singen, tanzen, jung und alt,
An Karfreitag geht man schaffen, nicht Beltane und Sonnenwend, und der ätzende Konsum zu Halloween hätte ein End',
Keiner schmisse uns mehr mit den Nazischweinen in einen Sack, und sie kriegten auf die Schnauze, das Germanentümlerpack,
und die blöden Sektensprüche wären auch endlich mal weg, jeder Glaube, der von Herzen, kriegt den nötigen Respekt,

Das alles...

Jeder könnte, wie er wollt', die alten Götter verehr'n, keiner käm' auf die Idee'nen and'ren zu bekehr'n,
groß und mächtig, richtig prächtig, ständ'ne Irminsul, an den Externsteinen, Mensch, das wäre cool,
An der Uni könnten Wiccas Thealogie studier'n, und die Runen würden keinen mehr echauffieren,
Pentagramme würden nicht nur Grufties ziehren, Wälder wachsen, Wahrheit über Lügen triumphieren...

Das alles, und noch viel mehr...

Liebe Österreicher, schreibt's halt auf Eure Verhältnisse um
In diesem Sinne

ar gwir eneb dar bed
Yannik/l

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#50 von Inge , 09.01.2010 20:09

... wehe wenn ihn die Muse knutscht ...

Hey Ho Cyffarwydd !!!

LG Inge

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#51 von angelikaherchenbach , 09.01.2010 20:29

Das will ich unbedingt beim nächsten Camp hören!



Angelika

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#52 von Serpentia , 09.01.2010 21:01

Ich schau mal, was ich machen kann *lach* - aber komm doch zu Damh, denn Yannik kommt auch!!!

Vielleicht sollte ich irgendwo noch Werbung für das KELTIA Musik Projekt machen, wo ich nicht so weit OFF TOPIC bin wie hier...

MoonDancer
P.S. Yannik gibt's auch auf Mittelaltermärkten - vielleicht solltest Du mal Werbung machen, du eh-schon-enttarnter Barde?

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#53 von Solitaire , 12.01.2010 23:05

Also, Yanniks Heidenhymne gefällt mir

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#54 von Siska , 06.02.2010 23:27

Ich weiß ja nicht wie es euch geht.
Aber als ich neulich im Job meinte ich würde nicht in die Kirche gehen weil ich es nicht will, bzw ich eine anderen Glauben besitze wurde ich aufs Übelste angeredet.

Soviel zum Thema Anerkennung unseres Glaubens.

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#55 von Siska , 14.02.2010 23:00

Ja, könnt ihr.

Ich schreib dir eine PM.

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#56 von Saikka , 24.02.2010 11:36

Inge schrieb: Ist es denn nicht mehr so, daß nicht Getaufte nicht auf dem Friedhof begraben werden dürfen ?


Liebe ,
...der Aufklärung sei Dank, aber d a s haben die Christen nicht mehr in der Hand!!!!! Da müssen sich auf den Friedhöfen mittlerweile alle miteinander vergnügen.

Yannik schrieb: die Triskele ist ja auch nur ein getarntes Nazisymbol

...wie jetzt, die Triskele ist ein Nazisymbol? Die Nazis sind doch nicht so alt wie die Heiden aus Süditalien, respektive Sizilen? Oder ist mir da was entgangen? Könntest du vielleicht noch was mehr schreiben über deinen Ansatz. Ich liebe die Triskele nämlich und habe sie noch nie damit in Verbindung gebracht.

Danke!!!

LG Saikka

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#57 von Serpentia , 24.02.2010 12:14

Vielleicht sollten wir für solche Beiträge ein "Vorsicht, Sarkasmus" Schild einfügen?

Das ist sie natürlich nicht, aber in einem Land, in dem aus jedem Strohhalm eine verbotene Rune gebastelt werden kann, hat man manchmal schon das Gefühl, sich mit jedem Schritt außerhalb der Norm gleich auf dünnes Eis zu begeben.

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#58 von Rainer , 24.02.2010 13:28

der Mißbrauch heidnischer/paganer/keltischer/germanischer Zeichen und Symbole, wäre einen Extra Thread wert. Runen und die Swastika wurden/werden durch die Nazis mißbraucht, das ist eher bekannt.

Weniger bekannt ist der Mißbrauch der Triskele durch Nazi´s und südafrikanische Arpatheidgruppen. Die Triskele steht u.a. bei den südafrikanischen Fascho´s für "Reinheit des Blutes"... da wird mir übel.

VG

 
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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#59 von Saikka , 24.02.2010 22:05

"Vorsicht, Sarkasmus"
...autsch und Danke für den Tipp, aber ich habs wirklich ernsthaft gelesen, wie überhaupt die ganzen 7 Seiten des Threads nochmal. Und dass die Südafrikanischen Faschos sich am Triskel bedienen, wusste ich nicht.
Der Beitrag vom Weißen Schatten, der über Computertasten huscht und dabei deutliche Zeichen hinterlässt ...mein Güte, das nenn ich nicht nur Bibelfest Ich kann dem wirklich nur zustimmen.

Aber der Grund, warum ich doch noch was dazu schreiben will, ist, dass ich aus einem Buch von Heide Göttner-Abendroth (Hrgn), "Matriarchate als herrschaftsfreie Gesellschaften", 1997, für mich wichtige Erkenntnisse gewonnen habe. IDenn dort definiert sie matriarchale Gesellschaften in ihren verschiedenen Aspekten und Seinsformen, ua. als sakrale Gesellschaften "mit [folgenden] weltanschaulichen Merkmalen: konkreter auf die Sippe bezogener Wiedergeburtsglaube, Kult der Ahninnen und Ahnen, Verehrung der mütterlichen Erde und eines weiblich verstanden Kosmos, immanente Heiligkeit der Welt, Abwesenheit dualistischer Moral!!!, vollständige Symbolisierung des Lebens und Handelns" (S. 19)

Und meine Erkenntnis daraus ist, dass wir notwendige mentale Voraussetzungen (sorry!, das klingt so ) erst einmal schaffen müssten, wenn eine heidnische Religion "erfolgreich" sein soll in dem Sinne, dass sie die Strukturen wirklich aufbricht, die nicht nur unsereins Daumenschrauben anlegt (dieses Bild ist bewusst gewählt, um auf manche als 'normal' empfundene Brutalisierung des Alltäglichen hinzuzeigen) und die Umwelt den Bach runterkehrt.
Den Prozess einer erfolgreichen Strukturveränderung hat Ian-Ionathan ja wunderbar beschrieben. Nur bin ich vor dem Hintergrund der Matriarchatsthesen zu dem Schluss gekommen, dass es damals von vielen Dingen keinerlei Vorstellungen gab (vieles war abwesend). Sie haben einfach nicht alles, was möglich wäre ausgeschöpft, sondern mit Rücksicht auf Dinge, die bei einer rücksichtslosen Daseinsform wie der unseren zu Schaden kommen könnte, die Dinge gelassen.
Denn wenn ich mir anschaue, womit wir heutzutage jonglieren, als könnten wir hier alles ersetzen: Kollateralschaden ist z.B. so ein wunderbares Wort, Humankapital, Forstwirtschaft (damit sind Bäume gemeint!!!), und nicht zuletzt immer wieder dieses dualistische Weltbild…- ich fühl mich allein bei diesem Wort hundelend und weiß doch nicht, wie ich da endgültig raus komme aus dem Denkmuster – 'Das ist gut, aber du bist böse.' o.s.ä.
Ebenso das Wort „Wiedergeburt“ nur auszusprechen und Frauen als Wiedergebärerinnen zu verehren. Mal ehrlich, das klingt doch schon, nun ja, ungewöhnlich, selbst für Menschen, die dafür offen sind.
Die Vorstellung von der Heiligkeit der Welt und jede Handlung als sakral anzugehen, egal ob ich das Ticket für die Straßenbahn löse oder mir eine Pizza bestelle… Das ist eben einfach nicht mehr möglich, zuviel ist anwesend (Straßenbahnen, Fast-Food-restaurants), zuwenig davon abwesend und das elementare geht langsam eben flöten (Bäume, Wasser, Fische…)
Was könnte man tun? Es würde schon mal helfen, die Gewalt untereinander einzudämmen (war das nicht auch der Paulus?). Und da ist es egal, ob die, die das in ihrem Leben umsetzen in einer anerkannten Religion organisiert sind oder nicht. Das ist klar. Aber wenn sie anerkannt wäre, könnte sie schon mehr bewirken. Ich hoffe drauf, vor allem auf die Wirkung, der Rest ist egal!! Denn der Unterschied zwischen diesem patriarchal angelegten Christentum mit seiner väterlichen Dreiheiligkeit und einem matriarchalen Grunddenken ist, dass das Chrsitentum die verbindung zur Erde verloren hat. Aber im Matriarchat alles seinen Platz haben kann, da alles irgendwie geboren wird.
Sodelle, genug geschwafelt, aber das musste noch mal raus.
LG
Saikka

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RE: Religionsanerkennung des Druidismus bzw. Heidentum

#60 von Serpentia , 24.02.2010 22:16

Saikka, warum brauchen wir dafür ein Matriarchat? Mal davon abgesehen,dass es historisch wohl nie eins gegeben hat - wie ist die Herrschaft von Frauen besser als die von Männern? Das ist das gleich Ungleichgewicht, nur andersrum gepolt. Warum können wir nicht an einem Gleichgewicht arbeiten, statt das Pendel komplett in die andere Richtung zu schicken?

 
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