Was ist Freiheit?

#1 von Zardoz , 10.10.2008 16:37

Das wichtigste Element meiner persönlichen Suche ist die Freiheit.

Dazu gehören unter anderem folgende Fragen:
Was genau ist Freiheit? In Bezug auf Notwendigkeiten, Pflichten?
Im Denken und Handeln? Wie erwirbt man Sie, behält sie?
Ist Freiheit notwendige Voraussetzung zu echtem Glück?
Wie verhält sie sich zu Verantwortung, Abhängigkeit, Akzeptanz?
Verträgt sich Freiheit mit Religion, Dogma, Schicksal?

Ich weiß, das ist ein komplexes Thema, aber ich würd gerne mal Ideen, Vorschläge, Richtungen hören, wie andere Menschen dieses Thema definieren. Ich glaube übrigens nicht, dass es auf diese Fragen eindeutige Antworten gibt, aber vielleicht kommen ja nützliche Ansätze zu Tage, wie wir mit Freiheit umgehen können/sollen.

 
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RE: Was ist Freiheit?

#2 von Nivien , 11.10.2008 15:36

Zardos, hallo,

wahrlich ein großes Thema...

Dier Begriff der "Freiheit" beschäftigt mich in meinem alltäglichen Leben eigentlich gar icht so viel, merke ich. Da geht es mehr um Dinge wie Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Wahr-nehmen.

In einem Zenbuch habe ich mal sinngemäß etwas gelesen wie: die größte Freiheit hat man dann, wenn man meine Wahl hat. Darüber denke ich immer noch nach...

BB
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RE: Was ist Freiheit?

#3 von Oak King , 11.10.2008 19:39

Ihr jungen Leute koennt Euch wohl sicher nicht mehr daran erinnern, die 'reiferen' unter uns kennen aber sicher noch den Song von Janis Joplin (1970): 'Freedom ist just another word for nothing left to loose!'
Doch ist das wirklich so?? The answer, my friend, is blowing in the wind! (Bob Dylan)
Blessings,
Holger

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RE: Was ist Freiheit?

#4 von Algiz , 12.10.2008 12:51

Was genau ist Freiheit? In Bezug auf Notwendigkeiten, Pflichten?
-> Freiheit bedeutet ja nicht zu tun was man will. Grenzen sind einfach nötig. Da der Mensch auch nur einen begrenzten Verstand hat und innerhalb von Grenzen denkt braucht er auch physisch gesehen welche. Dazu gehören eben auch Pflichten und Notwendigkeiten. Es ist eben Notwendig bei rot stehen zu bleiben damit der Verkehr weiterfließt. Aber schränkt das die Freiheit einer Person ein? Sie kommt doch trotzdem an ihr Ziel. Sogar sehr viel sicherer als wäre sie nicht stehen geblieben. Nur als Beispiel. Auch Pflichten wie Steuern zu bezahlen gehören dazu. Schränkt das die Freiheit ein? Ich sage nein, denn am Ende des Jahres mache ich nen Steuerausgeich und krieg was wieder.

Im Denken und Handeln? Wie erwirbt man Sie, behält sie?
-> Es gibt schon Möglichkeiten jemanden in seinem Denken einzuschränken aber früher oder später findet gerade im Denken jeder seine Freiheit. Wie heißt es im Lied so schön? "... denn meine Gedanken, sie reißen die Schranken und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei." Das triffts doch. Im Handeln gibt es natürlich Grenzen. Allein schon körperliche. Ich bin eben nicht so frei mir mal eben Flügel wachsen zu lassen und wie ein Vogel zu fliegen aber ich bin so frei mit ein Blatt und einen Stift zu nehmen und genau diese Phantasie darauf festzuhalten.
-> Wie erwirbt man seine Freiheit? Der Mensch wird im Geiste frei geboren, würde ich sagen. Eingeschränkt wird er ab dem Punkt wo er sein erstes Wort sagt, wo er seinen ersten Schritt tut. Da beginnen die Eingrenzungen. Die Mutter steckt das Kind in den Kinderwagen, verbessert es in seinen Sprechversuchen, gibt ihm irgendwann Anweisungen "hol mal den Teller" und so weiter. Da ist die Freiheit erstmal dahin. Erwerben kann man sie nur dann wieder, wenn man beginnt über diese antrainierten Grenzen, den Tellerrand, hinwegzublicken. Wenn man beginnt die Dinge in Frage zu stellen. An dem Punkt beginnt die Freiheit, meiner Meinung nach.

Ist Freiheit notwendige Voraussetzung zu echtem Glück?
-> Ja! Wie kann ich echtes Glück erleben, wenn ich, bildhaft gesprochen, in ein Korsett gezwängt werde, das mir mit Sicherheit nicht passt. Aber soll ich das Höhlengleichnis anbringen? In dem die Menschen an einer Wand sitzen und nur Schatten der echten Welt sehen und das ist für sie die Welt. Man könnte "Welt" mit "Freiheit" ersetzen. Erst wenn wir und mal umdrehen und gucken, sehen wir die echte Freiheit. Sie zu erreichen ist zwar nicht einfach aber durchaus machbar.

Wie verhält sie sich zu Verantwortung, Abhängigkeit, Akzeptanz?
-> Es steht jedem frei Verantwortung für etwas zu übernehmen. Für sich oder für andere. Das ist Freiheit. Es ist jedoch eine Auswirkung der Freiheit, die man sich da genommen hat, die Konsequenzen (positiv oder negativ sei dahingestellt) zu akzeptieren. Hat jemand den Unterhalt bezahlt ist er zwar ein paar Euro los aber er wird nicht weiter belästigt. Hat er das nicht getan bekomnmt er eben Probleme.
Abähngig machen darf man sich eben nicht aber das steht einem doch auch frei. Von was bin ich Abhängig? Von der Meinung anderer? Wobei wir auch schon bei der Akzeptanz wären. Was interessiert mich ob mich andere so akzeptieren? Bin ich nicht ich? Lasse ich nicht andere so leben wie sie sind? Das ist jedoch etwas, was ich persönlich von anderen auch erwarte. Schränke ich die Freiheit des anderen damit ein? Ich glaube nicht. Denn erwarten kann ich viel, ob dem auch nachgegangen wird ist eine andere Frage.

Verträgt sich Freiheit mit Religion, Dogma, Schicksal?
-> Wohl kaum. Denn Relgion schränkt das Denken ein, Schicksal das Handeln. Man darf sich zB in der Relgion eben nicht verlieren. Auch wenn man an gewisse Prinzipien glaubt sollte der Geist immer offen für neues bleiben, immer bereit ein Stück weiter zu blicken, als man es im Moment tut. Das erfordert jedoch Mut, denn dann könnte es sein, dass man sein Weltbild des öfteren in einem anderen Licht betrachten muss und das ist für die meisten Menschen sehr unangenehm.


Freiheit ist meiner Meinung nach nur geistig Möglich. Im Geiste bin ich doch absolut frei. Denken darf ich was ich möchte, glauben darf ich was ich will.
Nur so weit zu kommen, das auch zu tun, ist schwieriger als es sich anhört. Es ist ein Prozess und ich würde von mir nicht sagen, dass ich im Geiste schon völlig frei bin. Auch ich lasse mich noch einschränken. Die Unendliche Freiheit des Geistes zu wissen ist die eine Sache, sie auch zu begreifen eine Andere.

sorry für den Roman aber Respekt an alle die ihn durchgelesen haben

lg Algiz

 
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RE: Was ist Freiheit?

#5 von Esme , 12.10.2008 18:24

Manchmal nehme ich mir die Freiheit die Seele baumeln und die Gedanken fliegen zu lassen...
und nur die sind frei-die Gedanken...

gab es auch mal ein Lied

Liebe Grüße, Esme

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RE: Was ist Freiheit?

#6 von avellana , 13.10.2008 12:04

Zitat von Esme
Manchmal nehme ich mir die Freiheit die Seele baumeln und die Gedanken fliegen zu lassen...
und nur die sind frei-die Gedanken...

gab es auch mal ein Lied

Liebe Grüße, Esme


...das im Osten sogar verboten war

 
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RE: Was ist Freiheit?

#7 von Zardoz , 14.10.2008 17:27

Ich stimme dem oben gesagten zu, dass wer sich freiwillig entscheidet, das Notwendige, also seine Pflicht zu tun, nicht allein deshalb unfrei wird, weil sich seine Handlungsmöglichkieten dadurch einschränken.
Was mich aber immer noch beschäftigt ist dabei, dass wer frei von sichtbaren Zwängen ist, immer noch Gefangener von inneren, unsichtbaren Zwängen sein kann.

Außerdem denke ich, dass Freiheit nicht nur bedeutet, eine Wahlmöglichkeit frei von äußeren Zwängen und Einflüssen zu haben, sondern sich der Konsequenzen des Handelns bewusst zu sein. Das kann sehr kompliziert sein, weil manche Dinge eingewoben sind in ein Netz schwer vorherzusehender Folgen.
Wenn ich etwas will, z.B. Geld, dann muss ich in der Regel meine Freiheit einschränken, zum Beispiel Zeit und Energie opfern, um es zu bekommen. Dabei ist es mir etwas zu kurz gegriffen nur zu sagen, wer Zwänge akzeptiert empfindet sie nicht mehr als einschränkend. Denn dann würde Freiheit wirklich nur im Denken bestehen.

Daher muss wohl schon ein äußeres Element dazukommen. Freiheit muss auch in der Entscheidungsmöglichkeit bereits bestehen, denn wie sollte ich sonst von einer freien Entscheidung sprechen können, und sie von Schicksal unterscheiden?
Ich denke da zum Beispiel an Krankheit oder andere Gründe, die einen daran hindern, etwas bestimmtes zu tun. Wenn ich nicht mehr tun kann, was ich will, bin ich nicht mehr frei, auch wenn ich diese Einschränkung vielleicht akzeptiere.

Außerdem bedingen bestimmte freie Entscheidungen als Konsequenz die Einschränkung meiner Freiheit. Wenn ich mir erlaube, etwas aus einem Laden mitzunehmen, ohne dafür zu zahlen, kann es sein, dass man mich ins Gefängnis steckt. Das ist die unausweichliche Logik der Gesellschaft in der wir leben - ohne dass wir uns für diese Konsequenz jemals frei entschieden hätten.
Was mich beschäftigt, ist die Analogie zu unsichtbaren, innerlichen Vorgängen: Wenn ich nun eine bestimmte Entscheidung treffe, die mich später krank macht, dann kann ich nur bei dem von einer freien Entscheidung sprechen, der diese Konsequenz kannte und sich trotzdem für sein Handeln entschieden hat.

Insofern ist Freiheit schon fast ein Paradox, wenn sie Freiheit von Zwang, eine unbeeinflusste Entscheidungsmöglichkeit und Kenntnis der Folgen umfasst. Wie kann ein Mensch dann völlig frei werden?

 
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RE: Was ist Freiheit?

#8 von Brianna , 15.10.2008 17:58

Für mich ist Freiheit hauptsächlich ein Gefühl das ich entweder habe oder nicht habe. Wenn ich es habe fühlt es sich an als würde ein Feuer fröhlich vor sich hin lodern, und Freiheitsentzug fühlt sich an als würde jemand das Feuer auslöschen.

Ist wirklich sehr schwer zu beschreiben, ich weiß nur das das Feuer auch meine Lebensenergie ist und ich Freiheit mehr brauche als alles andere außer vielleicht Liebe. Aber Freiheit ohne Liebe geht schon mal. Liebe ohne Freiheit hingegen geht gar nicht.

 
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RE: Was ist Freiheit?

#9 von Algiz , 20.10.2008 02:01

Zardos hat Recht wenn er im Bezug auf Freiheit von einem Paradoxum spricht.
Aber auch Brianna hat Recht, wenn sie sagt, man ist so frei wie man sich fühlt...
Wenn man diese beiden Aussagen zusammenfasst kommt man auf die Aussage, die ich von einer guten Bekannten habe, mit der ich mich über Freiheit unterhalten habe "Meine Freiheit findet ihre Grenzen an der Freiheit Anderer". Ich denk, das trifft es.

lg Algiz

 
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RE: Was ist Freiheit?

#10 von Alchemilla , 20.10.2008 11:06

Vieles von dem was gesagt wurde, ist richtig. Ich glaube, man ist nie wirklich frei. Man ist nie frei von Zwaengen, Regeln, Verpflichtungen. Selbst wenn ich komplett autark lebe, bin ich dennoch den Regeln der Natur untergeordnet. Will meinen: ich lebe z.B. in einem Wald, ich bin frei, dennoch unterliege ich dem Zwang mich zu ernaehren, mich einzukleiden, zu ueberleben, ich muss dafuer sorgen, dass ich alles waehrend des tages erledige, bevor die Nacht kommt. Bin ich dann noch frei? Oder unterliegen die Gesetze der Natur einer anderen Definition und sollten daher nicht als einschraenkend angesehen werden?

Freiheit im Bezug auf Notwendigkeiten und Pflichten sehe ich ganz persoenlich darin, meine eigenen Entscheidungen zu faellen. Z.B. ich muss einkaufen, aber wann ich es tue, ist meine Freiheit. Ich muss Rechnungen bezahlen, muss ich sie aber zu einem mir vorgegebenen Zeitpunkt zahlen, schraenkt mich das in meiner Freiheit bereits ein. Freiheit im Denken und Handeln ist so eine Sache. Die Gedanken sind frei, die kann mir keiner nehmen. Das Handeln jedoch wird strikt geregelt, durch Gesetze und Moral. Und ich glaube, dass das auch wichtig ist. Ich muss mich jedoch keinem Dogma und keiner religioesen Vorstellung beugen, ausser sie schuetzen die Gesellschaft.

Jeder Mensch braucht Freiheit um gluecklich zu sein, aber ich bin der Meinung, dass man frei und gluecklich sein kann, auch wenn man sich an gewisse Regeln haelt. Damit meine ich Gesetze, die die Gesellschaft schuetzen, ebenso wie jeden einzelnen. Und wenn ich weiss, dass ich mich einschraenke um in Frieden zu leben, dann kann ich damit schon klarkommen.

Versteht ihr, was ich sagen will?

 
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RE: Was ist Freiheit?

#11 von Brianna , 20.10.2008 13:23

AHA! Da kann ich doch ein bisschen klugsch***ern!

Psychologisch gesehen sind essen, sich kleiden, dach übern kopf, sex usw. keine Zwänge sondern Triebe die wir instinktiv befriedigen müssen (laut Freud -und der Teil wird heute noch als aktuell angesehen).

Also wenn ich dann theoretisch in einer Höhle lebe und nur meine Triebe befriedige wann und wie ich will dann habe ich - theoretisch - komplette Freiheit (moralische Werte mal ausgelassen).

Brianna
*die Psychologie Studentin*

 
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RE: Was ist Freiheit?

#12 von Alchemilla , 20.10.2008 13:32

Hah! Das ist doch mal eine fundierte Erklaerung! Danke Brianna! Finde ich gut, dass ich das mal aus der Sicht sehe, so habe ich naemlich noch nicht darueber nachgedacht!

 
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RE: Was ist Freiheit?

#13 von Zardoz , 21.10.2008 00:20

algiz schrieb:

Zitat von Algiz
"Meine Freiheit findet ihre Grenzen an der Freiheit Anderer". Ich denk, das trifft es.


man könnte auch sagen:
Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt...
So steht das übrigens in Artikel 2 unseres Grundgesetzes. Die Grundrechte oder auch Grundfreiheiten hier in Deutschland zählen übrigens m.E. zu den besten der Welt, deshalb sollte jeder wissen, was da drinsteht und was es bedeutet. Leider bestehen in der Realität ja doch noch zu viele Einschränkungen z.B. im Bereich der Religionsausübung, wie ich finde.

Es ist ja auch verständlich, dass der Staat Freiheit nur im Rahmen der Gesetze garantiert. Und wo Mama Staat (was in deutschland selten ist) mal nichts vorsieht, füllen Menschen das mit Regeln der Gemeinschaft aus, dem Sitten- und Moralgesetz, oder halt Forumsregeln Es ist also tatsächlich so, dass unsere Freiheit ständig eingeschränkt wird, durch äußere Zwänge/ Verpflichtungen und innere Triebe/ Bedürfnisse.

Aber darüber hinaus, wo ich frei enstcheiden kann, wird es doch erst interessant: denn viele menschen erkennen ihre freiheit nicht, nutzen sie nicht aus. wer kann schon von sich sagen dass er tatsächlich die "freie Entfaltung seiner Persönlichkeit" verwirklicht hat? (Und ich mein damit echte kreative Verwirklichung und nicht jene vertreter einer spaßmoral, die nur ihr bewusstsein durch alkohol betäuben wollen o.ä.)
da ist spirituelle vertiefung, ein aktiver weg schon sinnvoll. und ich hoffe, dass, wenn hier im forum die frage gestellt würde, wer versucht seine persönlichkeit zu entfalten, und so seine bewusste(!) freiheit zu erweitern, ganz viele "hier" schreien

 
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RE: Was ist Freiheit?

#14 von Alchemilla , 28.10.2008 09:01

Zitat von Tree
Heute allerdings weiß ich, daß Moral und Gerechtigkeit keine Naturgesetze sind.
Und ich denke, daß für viele die Freiheit dort schon zu Ende ist: bei den Normen und Spielregeln der Gesellschaft.



Meinst du damit, dass die, die sich nicht an gesellschaftliche Regeln halten, komplett frei sind? Und ist es moeglich sich absolut von gesellschaftlichen Regeln frei zu machen? Ich denke da gerade an "Töff Töff", den Eisiedler, der sich von allem frei machen wollte und in den Wald gezogen ist. Damals dachte ich, was das denn fuer eine romantische Idee sei. Dann kamen die Probleme mit seiner Freundin, ihrem Kind und nun habe ich ihn erst vor kurzem in einer TV Show gesehen, wo er mit einer Nageldesignerin einen Tag lang getauscht hat und sich zum Bloedel gemacht hat. Frei ist er nicht wirlich.

Wie wird mann denn tatsaechlich frei?

 
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RE: Was ist Freiheit?

#15 von Alchemilla , 28.10.2008 10:54

Dass er sich zum Bloedel gemacht hat, ist natuerlich nur meine eigene Meinung. Ich kam an den Punkt wo er mir schon fast leid tat. Wahrscheinlich, weil ich ihn fuer seinen Mut so bewundert habe und nun scheint es, als nutze man seine Situation aus. Ob er das so empfindet, weiss ich natuerlich nicht, aber ich habe ihn auch nicht gefragt.

 
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