Permakultur in der Wohnung

#1 von Zhenwu , 25.10.2013 19:00

Hallo,

schon seit ca. 2 Jahren habe ich Interesse an Selbstversorgung, und mein Haupteinfluß ist dabei der Sepp Holzer, den wohl hier auch schon einige kennen. Ich habe zwei Bücher von ihm, doch ohne Garten war das bisher alles nur Kopfarbeit.
Jetzt habe ich mir trotzdem vorgenommen, auch ohne Garten anzufangen. Ich habe mir ein Buch namens "Jedem sein Grün - Urbane Permakultur - Selbstversorgung ohne Garten" bestellt, und bin schon sehr gespannt. Weiß zwar noch nicht wie Permakultur in meiner Küche funktionieren soll, aber mal sehen. Um Erfahrungen zu sammeln sicher ein Anfang.

Hat jemand von euch Erfahrungen damit, vielleicht auch mit diesem Buch? Wenn einige von euch Interesse haben werde ich versuchen das ganze mal ein bißchen zu dokumentieren.

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#2 von Scathan , 25.10.2013 19:37

Ich kenne des Buch nicht, bin aber auf jeden Fall auf deinen Bericht gespannt!

Liebe Grüße
Scathan

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RE: Permakultur in der Wohnung

#3 von Sjel , 25.10.2013 20:47

Mich würde dein Bericht auch sehr interessieren

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#4 von Titania , 25.10.2013 20:55

Me too, vielleicht kann ich noch einiges mit aufgreifen...

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#5 von Zhenwu , 26.10.2013 23:50

Das Buch ist inzwischen angekommen, und ich habe auch schon Einiges gelesen. Fazit: Für den Anbau in der Wohnung mehr als dürftige Tips, generell für städtische Permakultur bietet es aber viele Ideen und auch solides Grundwissen für den Anbau.

Nun habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht: In der Permakultur geht es ja darum, in sich geschlossene und sich selbst erhaltende Ökosysteme zu schaffen. Und da es in der Wohnung nur sehr selten regnet, ist das Hauptproblem die Bewässerung. Da ich mich als Mensch aber auch als Teil dieses Ökosystems betrachten kann (ohne nur am Ende der Nahrungskette zu stehen), ist es auch möglich das Bewässern selbst zu übernehmen, und somit wäre es dann auch wieder Permakultur. Das bringt mich jedoch mehr in die Verantwortung - und das gerade will ich ja eigentlich nicht. Denn mein grüner Daumen ist nicht sonderlich ausgeprägt. Vielleicht gibt es aber auch in der Wohnung Möglichkeiten, sogenannte "Wasserretentionsräume" zu schaffen. Fürs erste allerdings bin ich dann wohl der Regengott.

Ideen für die praktische Umsetzung und Pflanzenauswahl habe ich schon, ich denke in den nächsten 4 Wochen wird sich einiges bewegen, von Pflanzgefäßen über Samenkauf etc. Ich könnte meinen Experimentierraum eventuell noch auf das Dach und den Garten ausweiten, jedoch müsste ich das dann wieder mit meinem Vermieter besprechen, und im Garten wäre sowieso nur ein "nicht-invasives" Vorgehen möglich. Stichwort Kartoffel- oder Salatturm.

Es werden dann auch beizeiten Fotos folgen. Danke fürs Lesen!

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#6 von Fingayin , 27.10.2013 13:11

Klingt alles gut.
Sieh Dich mal in Baumärkten/Gartenabteilung um.
Dort gibt es Möglichkeiten das sich Pflanzen mehr oder weniger mit Wasser "selbst versorgen" können.
Ich habe z.B. Tonrörchen in einigen Pflanzen stecken,die Wasser aus einem Gefäß wie ein Kapillarsystem ziehen.
Das Gefäß muss unter dem Niveau der Pflanze stehen,da es sonst komplett leer läuft und Deine Pflanzen ertrinken.
Das funktioniert ganz gut.
Die Tonrohre muß man ab und zu saubermachen.
Das nur zum Beispiel.
Es gibt noch andere Dinge.
Vielleicht ist das ja etwas für Dich.

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#7 von Zhenwu , 29.10.2013 08:58

Danke Fingayin, da werde ich mich mal erkundigen!

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#8 von Al-vom-Isental , 04.11.2013 07:03

Das größere Problem ist nicht das bewässern, sonder das Licht, besonders im Herbst/Winter.

Wasser und Nährstoffe kannst Du über Fischzucht sicherstellen. Schau mal nach Aquaponic. Ist wirklich ein schöner Ansatz. Leider fehlt mir momentan die Zeit das selber zu installieren.

 
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RE: Permakultur in der Wohnung

#9 von Zhenwu , 12.02.2014 19:05

Hey Leute! Jetzt hab ich groß was angekündigt, deswegen eine kurze Rückmeldung:
Sogar mein eigentlich gut blühendes Basilikum hat gegen Jahresende kapituliert, und ich kam
mit der Planung einfach nicht weiter. Zur Zeit beschäftige ich mich intensiv mit chinesischen
Kräutern (d.h. ich mache "Tee" daraus und trinke den dann). Aber nun ergibt sich wohl die
Gelegenheit ein Hügelbeet anzulegen, und das werd ich dann auch machen! Alles zu seiner Zeit!


We sat together, the forest and I, merging into silence, until only the forest remained.

 
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