RE: Auf was achtet ihr beim einkaufen?

#16 von Titania , 11.04.2013 12:09

Ich glaube nicht, dass da nur schlechtes Gewissen spricht, wenn man bedauert nicht den Geldbeutel zu besitzen, um so einzukaufen, wie man es eigentlich für richtig hält.
Für mich klingt es nach Bedauern, dass es eben nicht möglich ist. Und ich geißel mich nicht selbst dafür, dass mein Geldbeutel nicht soviel hergibt für den biologisch ökologisch fairen Einkauf wie ich eigentlich möchte. Aber ich bedauere es, deshalb hab ich noch lange kein schlechtes Gewissen.

 
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RE: Auf was achtet ihr beim einkaufen?

#17 von Gwion , 20.04.2013 09:53

An Emrys und andere "Kartoffelbauern":

Zitat von Emrys
... Dieses Jahr versuche ich, die Sachen, die letztes Jahr gut geklappt haben zu erweitern, sodass nicht nur 2KG Kartoffeln rauskommen, sondern genug um einige Wochen auszukommen. ...



Leider hatte ich bisher vergessen darauf einzugehen, aber noch ist es nicht zu spät. Dadurch dass der Mensch an allem herumbastelt, das bisher natürlich war, gibt es bei Pflanzen und auch besonders bei Kartoffeln immer mehr "sterile" Züchtungen. Nahezu alle Speisekartoffeln im Handel sind mittlerweile Hybridsorten, die zwar irgendwie keimen aber kaum Tochterknollen bilden! Man kann dadurch nicht mehr angeschrumpelte Kartoffeln in die gute Erde pflanzen und sich auf reichlich leckeren Nachwuchs freuen.

Es ist leider erforderlich, sogenannte Pflanzkartoffeln zu kaufen, dann wird man auch wieder satt.

Das war nun ein wenig off topic, aber im weitesten Sinn hat es immer noch mit dem Titel zu tun.

 
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RE: Auf was achtet ihr beim einkaufen?

#18 von Gelöschtes Mitglied , 21.04.2013 07:06

Zitat von Gwion
An Emrys und andere "Kartoffelbauern":
Es ist leider erforderlich, sogenannte Pflanzkartoffeln zu kaufen, dann wird man auch wieder satt.



Alternativ gibt's auch noch den Kartoffelnachbau aus Sämlingen - schön bunt und fruchtbar.
http://www.dreschflegel-saatgut....rtoffel.php


RE: Auf was achtet ihr beim einkaufen?

#19 von sea , 10.05.2013 13:54

Wir sind auch Veganer (weitgehend ohne Fertigprodukte). Unsere Ernährung besteht zum größten Teil auch aus regionalem Gemüse, das wir auf dem Wochenmarkt kaufen, also von den Bauern hier in der Region. Und ich erweitere zur Zeit auch meine Kontakte zu Bauern, die mir dann liebenswerterweise bei der Ernte was abgeben (kein Mensch braucht, wenn er allein wohnt, die Menge Kirschen von zwanzig Bäumen...).

Außerdem gibt es hier auch die Möglichkeit bei MeineErnte ein Stück Land zu mieten, das mit Gemüse bepflanzt werden kann, das ganze Jahr über. Das haben wir für nächstes Jahr geplant, wir werden aber dann gleich einen Garten für vier- fünf Personen mieten, obwohl wir zu zweit sind- weil wir uns eben hauptsächlich davon ernähren und Gemüse nicht nur eine Beilage ist (dafür ist das eher kalkuliert) und dann werde ich mich auch mal kundig machen bezüglich Konservieren, Einwecken etc. für den Winter, damit wir wirklich so lange wie möglich etwas von dem selbst angebauten haben. Vielleicht gibt es das Angebot auch in eurer Stadt!
Das ist zwar nicht billig, aber wenn man es darauf hochrechnet, wieviel man sonst so ausgibt, ist es wieder günstig.

Um sich halbwegs biologisch ernähren zu können, braucht es eigentlich nicht unbedingt viel Geld. Ich finde, man sollte seine Perspektive ein bißchen erweitern. Wieviel zum Beispiel lässt sich aus Wildpflanzen herstellen, das völlig umsonst ist? Bärlauch bekommt man im Augenblick draußen überall- losgehen, körbeweise sammeln, zu Pesto verarbeiten, einfrieren. Öfter mal einen Salat aus Wildkräutern machen, Brot aus Maronen- und Eichelmehl backen, Pilze suchen, Beeren und Wurzeln sammeln. Gerade jetzt, wo draußen wieder alles in der Natur explodiert, kann man echt tolle Funde machen. Und saisonaler geht es wohl nicht.

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