Maximale Einkommens/Besitzgrenze.

#1 von Knegel , 18.01.2013 01:24

Hi,

ich habe gerade das Thema "Grundlohn für alle " gelesen, was ich für eine schlechte Idee halte.

Was besser währe währe ein equivalent zu den Sozialhilfen. D.h. eine lineare Besteuerung bis zu 100% und eine Besitzabtretung über einem bestimmten Wert.

Das hört sich merkwürdig an, ich weiß, ist aber die logische Erweiterung der anerkanntermaßen erfolgreichen Sozialgesetze.

Das nahe zerbrechen der Gesellschaft und die eskalierenden Umweltprobleme sind zum großen teil durch den Versuch verursacht den Kapitalismus immer weiter zu leben.

Die Einführung der Sozialgesetze hat die extreme Not von der breiten Masse ersteinmal abgewendet, zu lasten der Natur und anderer Völker.

Seit dem die anderen Länder entweder zu verarmt sind um weiter geschröpft zu werden oder sich nicht mehr schröpfen lassen hat der Kapitalismus auch hier aufgehört zu funktionieren.
Leider haben das viele noch nicht begriffen und das auf stetigen zugewinn ausgelegte Sytem unterstützt diese Maßlosigkeit und da Geld Macht ist wurden und werden immer mehr Gelder von unten nach oben verteilt. Immer schneller gehts auch, weil Gewinnsteigerungen in Prozent gerechnet werden. Somit beziehen unseren teuersten Arbeitslosen keine Sozialhilfe sondern Zinsen, denn im Verhältnis zum Einkommen wird so gut wie keine Leistung erbracht.

Der Kapitalismus kann nicht funktionieren, wenn nichts von Aussen dazu kommt, da die Grenzen der Welt schon lange erreicht sind, kann der Kapitalsmus nur nach einer Phase der Zerstörung wieder neuen Wind bekommen.
Um diese Zerstörung zu vermeiden und durch das Wissen, daß Geld nur in recht geringen Summen ansporn für Leistung ist, macht es Sinn Löhne bis zu 100% zu besteuern und Besitztum zu begrenzen.
Dadurch wird eine flexibele Obergrenze, passend zur schon vorhandenen Untergrenze gezogen.
Zwischen diesen beiden Grenzen kann eine ökologische Marktwirtschaft florieren, weil dann wesentlich mehr Geld auf die breite Masse verteilt bleibt.
Die Obergrenze darf momentan nicht zu dicht an der Untergrenze liegen, weil viele Menschen den Anreiz durch mehr Leistung oder Bildung mehr verdienen zu können noch brauchen.
Wenn also z.B. die Steuer bei einem Einkommen von über einer million Eu pro Jahr bei 100% liegt und bei einem Einkommen von vielleicht 1000 Eu bei 1 %, dann würden momntan nur sehr wenige Steuern zahlen. Firmen sind hierbei vollkommen ausgenommen, wobei Überschüsse in Löhne ausgeschüttet werden und dadurch besteuert werden.

Geld ist wie Mist, verteile es, dann wird viel Wachsen, auf einem Haufen stinkts.

Ein Spitzensteuersatz von 100% währe wie verordnetes Maßvolles Verhalten bezüglich des Kapitals.

Das Ganze hat übrigens nichts mit Kommunismus zu tun, sondern mit Leistungsgerechter Bezahlung ohne die nicht zu verachtende Motivation des Strebens nach einem besseren Leben außer acht zu lassen. Das Geld muß so verteilt werden, daß auch dem schlechtesten Arbeitswilligen genug Lohn bleibt, um besser zu leben als jemand ohne Leistung zu erbringen.

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RE: Maximale Einkommens/Besitzgrenze.

#2 von Gelöschtes Mitglied , 18.01.2013 06:03

Zitat von Knegel

Der Kapitalismus kann nicht funktionieren, wenn nichts von Aussen dazu kommt, da die Grenzen der Welt schon lange erreicht sind, kann der Kapitalsmus nur nach einer Phase der Zerstörung wieder neuen Wind bekommen.


Der neue Wind bläst aus CHINA.
Die füttern ihren "Wolf" noch nicht lange und mMn ist dieser "Wolf" auch noch nicht ausgewachsen.
China hat noch viel Hunger.

Vor einer Deckelung des Einkommens würde ich erstmal auf "mehr Steuergerechigkeit" setzten und geduldete Steuerschlupflöcher wie z.B. "Steuerfreie Vermögensübertragung durch Cash-GmbH" abschaffen.


RE: Maximale Einkommens/Besitzgrenze.

#3 von Knegel , 20.01.2013 20:58

Der Kapitalismus funktioniert dann nicht mehr, wenn die Mechanismen des Kapitalismus der Umwelt so stark schaden, daß daß Leben Schaden nimmt. Dieser Punkt war schon ca. 1920 Weltweit erreicht in Europa ca. 1840 und wurde inzwischen so weit überschritten, daß ein Großteil des Lebens zertört bzw beschädigt ist.
Alles was jetzt noch wie Zugewinn aussieht wird zu einen viel höheren Preis erkauft der spàter bezahlt werden muß.

Eine Lineare Besteuerung bis zu 100% ist gerecht.

Ist Dir schon mal aufgefallen, das immer wenn es ums Geld bekommen geht in % Argumentiert wird, wenn es aber ums bezahlen geht werden echte Zahlen benutzt.

Alle bekommen 3% Lohnerhöhung, aber wenn es ums Zahlen von Krankenkasse etc geht, dann müssen wir das deckeln, weil der kleine Man nur 300 Eu zahlt aber der Großverdiener müsste dann bei gleichem Prozentsatz vielleicht 6000,- Eu zahlen.

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