RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#46 von freyja , 14.01.2013 13:15

so hart es klingen mag:
auch für mich gilt:
mein freier WIlle ist eine Illusion.
somit habe ich lediglich WahlMöglcihkeiten, zwischen Übeln oder Notwendigkeiten zu wählen,
Freyheit ist aber mehr als das.
Eher die Freyheit die EinSicht, also die Sicht nach Innen, durch Bewusstes erkennen der Wirklichekit im HIer und Jetzt zu erlangen.
In der Edda wird NotWendigkeit mit Bedarf genannt, solange ich bedürftig bin, Bedürfnisse habe, bin ich nicht wirklich frey.
Hegel mit seinem Satz ist für mich somit überholt und erinnert mich bestenfalls an meine Beschränktheit und illusionäre Bindungs- und BedürfnissNot.
Freyheit ist, wenn Subjekt und Objekt sich aufheben, eins sind.
AUs Freyheit entsteht Liebe, SelbstverAntwortung, EigenMacht, EigenSchaften, die uns unterstützen hier und jetzt frey zu wirken.
Somit haben wir immer eine Wahl (frey zitiert nach DramaMythos) .
Wenn wir meinen, es geht garnicht mehr anders, wir wollen unbedingt unser Bedürfnis gestillt bekommen, dann ist NAUTHIZ, die Rune anzurufen,
sie steht für die UnausgeWogen heit im Leben, mit dem was ist und das, was wir haben (wollen).
Da hilft EinSicht und ÜberPRüfung, ein klarer Schnitt oft, vorallem LosLassen, EigenLiebe und Transformation.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#47 von elHakim , 20.01.2013 21:43

Zitat von freyja
so hart es klingen mag:
auch für mich gilt:
mein freier WIlle ist eine Illusion.
somit habe ich lediglich WahlMöglcihkeiten, zwischen Übeln oder Notwendigkeiten zu wählen,



Ich bin ein Optimist und glaube, dass es nicht bloß Übel sind, zwischen denen man wählen kann. So steht für mich die Rune Nauthiz für Notwendigkeit. Notwendigkeit bedeutet hier, sich entscheiden zu müssen, oder "man wird entschieden". Es mag sein, dass ich die Notwendigkeit, mich gerade jetzt entscheiden zu müssen, als Zwang empfinde. Jedoch behalte ich bei einer Entscheidung das Heft des Handelns in der Hand, während bei einer Verweigerung irgendwer über mich und für mich entscheidet. Dann aber darf ich nicht mehr jammern.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#48 von Knegel , 20.01.2013 23:27

Ist nicht zu handeln nicht eine Möglichkeit der Entscheidung? Ich bin sicher, manchmal ist es auch die Beste.

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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#49 von freyja , 21.01.2013 01:35

ich bin auch optimistisch und fühle mich frey genug, selbstverantwortlich zu handeln, wenns um die Not Wende geht, muss ich ertmal Not empfinden, solange ich aber frey entscheide immer schön die drei Wege sehe und selbstverantwortlich handle, sehe ich auch keine NotWEndigkeit. der Göttin sei Dank. Der Nauthizbügel schwingt sozusagen munter und ist äusserst beweglich eingestellt.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#50 von Pali , 21.01.2013 10:05

Zitat von freyja
so hart es klingen mag:
auch für mich gilt:
mein freier WIlle ist eine Illusion.
somit habe ich lediglich WahlMöglcihkeiten, zwischen Übeln oder Notwendigkeiten zu wählen,


Warum klingt das hart? - Wieso sind deine Wahlmöglichkeiten auf Übel und Notwendigkeiten begrenzt?

Zitat von ElHakim
Jedoch behalte ich bei einer Entscheidung das Heft des Handelns in der Hand, während bei einer Verweigerung irgendwer über mich und für mich entscheidet.

Zitat von Knegel
Ist nicht zu handeln nicht eine Möglichkeit der Entscheidung?


Auch die Entscheidung nichts zu tun ist eine Entscheidung und ermöglicht das "Heft des Handelns in der Hand" zu behalten.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#51 von freyja , 21.01.2013 14:36

Bitte zitiert meinen Satz fertig, das erklärt doch vieles, nämlich

Zitat von freyja
so hart es klingen mag:
auch für mich gilt:
mein freier WIlle ist eine Illusion.
somit habe ich lediglich WahlMöglcihkeiten, zwischen Übeln oder Notwendigkeiten zu wählen,
Freyheit ist aber mehr als das.
Eher die Freyheit die EinSicht, also die Sicht nach Innen, durch Bewusstes erkennen der Wirklichekit im HIer und Jetzt zu erlangen.
In der Edda wird NotWendigkeit mit Bedarf genannt, solange ich bedürftig bin, Bedürfnisse habe, bin ich nicht wirklich frey.
Hegel mit seinem Satz ist für mich somit überholt und erinnert mich bestenfalls an meine Beschränktheit und illusionäre Bindungs- und BedürfnissNot.
Freyheit ist, wenn Subjekt und Objekt sich aufheben, eins sind.

AUs Freyheit entsteht Liebe, SelbstverAntwortung, EigenMacht, EigenSchaften, die uns unterstützen hier und jetzt frey zu wirken.
Somit haben wir immer eine Wahl
(frey zitiert nach DramaMythos) .
Wenn wir meinen, es geht garnicht mehr anders, wir wollen unbedingt unser Bedürfnis gestillt bekommen, dann ist NAUTHIZ, die Rune anzurufen,
sie steht für die UnausgeWogen heit im Leben, mit dem was ist und das, was wir haben (wollen).
Da hilft EinSicht und ÜberPRüfung, ein klarer Schnitt oft, vorallem LosLassen, EigenLiebe und Transformation.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#52 von Pali , 21.01.2013 14:54

Liebe Freya, stimmt. Ich hätte deinen Satz ganz kopieren können, bitte daher höflich um Entschuldigung .
Ändert jedoch nichts daran, dass du geschrieben hast:

Zitat von freyja
Bitte zitiert meinen Satz fertig, das erklärt doch vieles, nämlich

Zitat von freyja
so hart es klingen mag:
auch für mich gilt: mein freier WIlle ist eine Illusion.
somit habe ich lediglich WahlMöglcihkeiten, zwischen Übeln oder Notwendigkeiten zu wählen,
Freyheit ist aber mehr als das.
Eher die Freyheit die EinSicht, also die Sicht nach Innen, durch Bewusstes erkennen der Wirklichekit im HIer und Jetzt zu erlangen.



Das verstehe ich nicht, auch wenn -wie eben nochmals getan- ich mir den vollen Text mehrfach durchlese.
Für dich ist dein freier Wille Illusion. Soweit ist das klar. Dann kommt jedoch dass du lediglich die Wahlmöglichkeit zwischen Übeln oder Notwendigkeiten hast. Das verstehe ich nicht. Für mich liest sich das, als währe in deinem Verständnis die Sicht nach Innen ein Übel oder eine Notwendigkeit. .... in dem Moment kann ich jetzt nicht folgen, bis dato hatte ich dich anders wahrgenommen.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#53 von freyja , 21.01.2013 15:28

Freyheit, wie ich sie meine, ist nicht gleichzusetzen mit dem freien Willen, den hier alle gemeinsam vorher definiert hatten, genau wie Illusion übrigens.
Freyheit meine ich hier, ist mehr als die "Einsicht in die Notwendigkeit" (so wie Hegel sie definiert), sondern die Einsicht (Innensicht), durch Bewusstes erkennen der (oder die) Wirklichkeit im HIer und Jetzt zu erlangen. Wirklichkeit (wirkende Realität) von innen nach aussen (zu schöpfen), ist einssein mit der Realität und isst fern von jeglichem Entscheidungswillen, der immer, da gebe ich sicher euch recht, menschlich ist und im unerleuchteten Zustand eher phasenweise oder als Vision, Geistesblitz, Synchronizität und als Paradoxon erscheint. Das wiederum hängt aber auch mit unserem Bewusstseinstand zusammen, nehme ich das Göttliche als real- als gegeben hin, heben sich die Gesetze der Polarität sicher auf. WIr kommen immer mehr in diesen Zustand hinein.
Es ist so: ich bin jetzt genau da mit den wichtigsten Leuten, die es dazu braucht um genau das zu beabsichtigen, was dann passiert, was das einzige ist, was passieren konnte und vorbei ist , wenn es eben vorbei ist........ so eine EInsicht ist fern jeder NotAbwende, egoistischer und instinktgesteuerter Egomuster, sondern beinhaltet das göttliche Bewusstsein, was immer und überall existiert, zum WIrken einzuladen. Das könnte ich, wenn ich es platt ausdrücke, auch als freien Wollen bezeichnen, ist aber dennoch eine Illusion. Ich nehme das an, was kommt, sehe meinen Part dabei, also übernehme SelbstVerantwortung und schon geht es weiter, wird freyer. Zugegeben ist es paradox. - Darum ganz einfach auch für dich Pali und für alle anderen, die bereit sind hier mit mir zu dikutieren - Also: Es ist keine, "mir ist alles wurscht-mentalität" und "hat ja einfach reden hier als WohlstandMenschin" - wer so argumentiert, macht es sich zu einfach. Ich könnte auch sagen, erst kontrolliere ich so viel als mir möglcih, um es dann wieder bewusst abzugeben, den Spirits zu überlassen und was passiert (wirklich) unmittelbar: aus wunden werden wunder.

darum ist das, mit den Heilungen, spontan, Energieübermittlungen,WUnder , wert, in einem neuen THread näher beleuchtet zu werden, finde ich, wo - ihr Moderatoren ?

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#54 von Pali , 21.01.2013 15:43

@Freya: habe einen neuen Thread eröffnet. Wir können dann dort dieses Thema mit allen Interessierten weiterdiskutieren.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#55 von elHakim , 22.01.2013 20:35

Bei einer Entscheidung, nichts zu tun, habe ich immer den Eindruck, dass der Betreffende es lieber hätte, wenn andere den aktiven Part übernähmen. Dann lässt sich hinterher besser über die Ungerechtigkeit der Welt jammern.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#56 von freyja , 22.01.2013 21:41

ich entscheide mich nicht bei entweder oder, bei mir geht sowohl als auch und sehe ich den Dritten, druidischen Weg nicht, dann meditiere ich.....

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#57 von Pali , 23.01.2013 08:05

@Freya: Sowohl als auch geht nicht immer. Stell dir eine ganz normale Straßenkreuzung vor zu der du kommst. Du kannst nicht sowohl in die eine als auch zeitgleich in die andere Richtung gehen/fahren.
An welche/s Beispiel/e denkst du bei einer "sowohl - als auch Entscheidung"?

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#58 von freyja , 23.01.2013 20:47

ich beziehe meinen WUnsch mit ein, auch zu sehen, was auf der anderen Seite steht, wem ich da begegne oder was da kommt , wenn ich einen Weg von a nach b entlang fahre, fahre ich nie gleich (menschen, die mit mir zu tun haben, können das bestätigen) wenn ich einen termin habe, gehe ich dann aus dem Haus wenn ich meine, es ist die passende Zeit dafür, es ist nie zur selben Zeit. Ich komme meist "richtig" an, obwohl ich das eine mal eine halbe stunde früher starte, und mir dann ein wichtiger Mensch auf dem Weg begegnet ist oder eine Umleitung, Stau etc.Zeit verbraucht, oder ich treffe noch einen Menschen am Zielort an, der später schon nicht mehr anwesend gewesen wäre. Ein anderes mal gehe ich ganz knapp aus dem Haus, komme vielleicht sogar nach der Uhrzeit zu spät, bin aber deshalb genau richtig, weil die Hausherrin schnell noch einmal weg musste oder ein anderer Mensch, den ich treffen wollte, auch dann dazu kommt. Es ist zeitlich, räumlich wichtig für mich flexibel zu sein. Selbstverständlich gibt es ENtscheidungen, wie das atmen, die ich nicht ständig und überall bewusst treffe , bestenfalls zu Meditationszwecken bewusst durchdenke.
Bei deinem Beispiel zu bleiben: ich kann selbstverständlcih nur in eine Richtung entlang gehen zu diesem Zeitpunkt, beziehe aber dennoch die Möglcihkeiten ein. Mein spirit wandert vielleicht in die andere RIchtung und am nächsten Tag in einer ähnlichen Situation probiere ich das andere aus.
ich kann nicht ständig alle Möglcihkeiten und dann diese auch noch liebevoll annehmen, dann werde ich handlungsunfähig, gefühlsdusselig, ein Spielball anderer, aber genauso wenig kann ich ständig lediglich reine Verstandesentscheidungen treffen, die ohne umfassenderen Hintergrund und ohne Mitgefühl auch den nicht kalkulierbaren Eventualitäten und spirituellen Eröffnungen von Synchronizitäten und Paradoxien , das macht mich destruktiv, degradiert mich zur Maschine und beinhaltet weder Sinn, Zukunft noch ENtwicklung.
Am klügsten, feinsten und führendsten sind sicherlich diese erweiterten Wahlmöglichkeiten der drei WEge. Ich kann rechts und ich kann links fahren, klar, fahre dann aber gerne auch mal gerade aus.

 
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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#59 von Jonathan , 25.01.2013 21:22

freyja schreibt:

Zitat
ich beziehe meinen WUnsch mit ein, auch zu sehen, was auf der anderen Seite steht, wem ich da begegne oder was da kommt


Du bist auf dem richtigen Weg, wenn Du diese Freiheit in die Notwendigkeit einbeziehst. Das ist meine Meinung.
Das, die oder der OBERSTE freud sich bestimmt über Dich und schenkt Dir was Du brauchst.
Und ich drück Dir auch alle Daumen.

Gruß Jonathan

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RE: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit

#60 von Knegel , 25.01.2013 23:29

So richtig interessant werden Entscheidungen auch erst wenn sie über Leben und Tod entscheiden.
Dann verpuft die Seifenblase der Wahl ganz schnell. Wenn wir einen Verletzten vor uns haben aber mangels Wissen oder Übung uns entscheiden müssen ob es besser ist einzugreifen oder abzuwarten und wenn eingreifen, was tun.
Gerade wenn man schonmal einen schlechten Ausgang nach einer Entscheidung hatte wirds beim nächsten mal nicht einfacher.
In einer solchen Situation kann ich mich nur frei fühlen, wenn ich das nõtige Wissen bzw Übung habe, um den richtigen Weg zu gehen. Kenntnisse und Fähigkeiten, sprich Bildung, machen frei.
Habe ich Wissen und Fähigkeiten bezogen auf das Problem kann ich Wählen, fals es mehrere gleich gute Wege gibt.

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