RE: Mensch vs Vegan

#46 von Ceridwen , 30.07.2012 06:59

Zitat von elHakim

Zitat von Ceridwen
Aus meiner Sicht gibt es fast nichts agressiveres als sich zu nähren. Dabei spielt es für mich keine Rolle, wie ich mich ernähre.


Essen ist aggressiv, und ich bin dankbar, dass der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht. Allerdings hinterfrage ich das nicht permanent, sondern genieße es einfach.




Das mit dem Genießen find eich persönlich sehr wichtig. Damit achte ich auch das, was ich esse.

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RE: Mensch vs Vegan

#47 von Ceridwen , 30.07.2012 07:03

Zitat von dolben


Die Architekturlehre Vastu besagt starken Rauchern fehlt es an Erdung, sie können ihre Ziele nur schwer verwirklichen, sie sind innerlich ständig unruhig/aufgewühlt, auch haben sie kaum feste Partnerschaften.



Dann läuft in der Familie meines Mannes aber einiges schief. Die meisten sind sehr starke Raucher, sehr bodenständig, erreichen was sie sich vornehmen, ohne übertriebene Hektik und leben in langjährigen Partnerschaften.

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RE: Mensch vs Vegan

#48 von Dendren , 30.07.2012 13:44

Ich würde sagen, hinter Rauchern steckt nix "magisches" oder sonstwas, die sind einfach nur süchtig nach Ziegaretten!
Manchmal reicht eine ganz einfache profane Erklärung, die hinter sowas steckt.



gehört nicht zum Thema
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RE: Mensch vs Vegan

#49 von Sinaris , 30.07.2012 14:30

Das Thema ist Nahrung... vornehmlich gehts um Vegetarier... nicht um Reinigungen, direkte Energiemanipulation noch um die Rauchgewohnheiten in der Familie. Bitte Leute...

WENN dann zum THEMA. Wer nicht mehr weiß, worums eigendlich ging, ist gerne eingeladen die vorhergehenden Posts nochmal zu studieren. Danke.

EDIT: Im Namen des Friedens

Gruss
Sinaris

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RE: Mensch vs Vegan

#50 von Gelöschtes Mitglied , 30.07.2012 17:24

Jippi Jippiiijjooo,
endlich ist Schluss mit dem Orgon-Geschwätz.

Ich bin so ein 80%-ger Vegetarier im Jahresschnitt, wenn ich das mal so benennen darf. Denn bei mir steigt der Fleischkonsum im Spätherbst. Im Winter ist er am höchsten. Im Frühjahr geht er zurück und im Vorsommer ist er fast auf Null. Der absolute Höhepunkt sind dann die Neue Kartoffeln - ob ich irische Wurzel habe?


RE: Mensch vs Vegan

#51 von Dolben , 30.07.2012 20:25

EDIT: by Sinaris

Nun steht dort "auf Hinweis".


Aus meinem Bekanntenkreis wurden in den letzten 1-2 Jahren mehrere Menschen Vegetarier oder Veganer.
Das scheint immer beliebter zu werden.. in einer nicht unerheblich breiten Gesellschaftsschicht.
Ähnlich ist es mit dem fernöstlichen Yoga-Sport.

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RE: Mensch vs Vegan

#52 von Sinaris , 30.07.2012 22:28

OK,

mir platzt gleich der Helm. Schöner Verweis auf die Löschung das der Druide das nützliche Orgongefunzel bekommen hat. JETZT kommt der Befehl! Alles in Bezug auf den Verkauf, verkauftes oder ähnliches gebahren hat innerhalb kürzester Zeit zu verschwinden oder ich werde PERSÖNLICH den Rotstift in Deine Posts legen. Ich lass mich doch hier nicht zum Affen machen.

Disclaimer: Dieser Post und alles weitere erfolgt ohne Rückendeckung der Admins von Druidry.de

Keine Ahnung für welchen Idioten Du mich hier hälst aber Du kannst froh sein, das ich dich hier nicht mit Adminklinge für 2 Wochen in Boardurlaub schicken kann. Also wenn Du für deinen Kunstharz nochmal im Philosophenforum nen Aufruf wagst, werd ich den konsequent entfernen, KLAR. Und ja... die herabwertung war ABSICHT aber auch provoziert. Einmal untermauern ist OK aber nach dem 3. Schlag darf ich dann auch mal, gelle.

Meine Güte...

Warum eröffnest Du nicht einen offiziellen Thread über Orgon. Dann kannst Du doch alle Vorzüge, Möglichkeiten und Optionen offenlegen. Ist es da nötig den Veganerthread zu highjacken?

Das ist übrigens meine letzte Verwarnung. Ab jetzt folgen an Dich in diesem und allen anderen Threads nurnoch markierte Edits. Im Philosophenforum werde ich alle Hinweise auf Orgon, die nicht direkt mit dem Thema an sich zu tun haben löschen, klar? Faktum.

HOCHACHTUNGSVOLL
Sin

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RE: Mensch vs Vegan

#53 von Dolben , 31.07.2012 11:37

Sinaris Schwarzer Wintertag forderte mich auf von meinen Fähigkeiten und meinem Wissen zu schreiben, sie gar "zu beweisen".

Da gehört O. unweigerlich dazu und darum schrieb ich darüber ausführlich.

Der alte Beitrag ist nun weiter geändert.


Dolben

auch das gehört nicht hierher und jetzt ist Schluß mit Provokationen, von welcher Seite auch immer.
Esme

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RE: Mensch vs Vegan

#54 von Sinaris , 31.07.2012 12:02

Beweisen?

mit Worten lassen sich keine Taten, Fähigkeiten oder Energien beweisen. Ich nehme den Herausvorderungsaspekt an. Aber Orgonerwähnungen werde ich meinen Foren nurnoch fundiert und in Ihrem EIGENEN Rahmen dulden. Du bist gerne eingeladen im Grenzwissenschaftsbereich eine Abhandlung über Orgon und alle seiner Spielarten zu eröffnen und zu betreuen. Aber ich will keine Kaufempfehlungen oder ähnliches sehen, OK.

SO... Und ab jetzt bitte wieder über Vegane Lebensart.

Grimmig
Sinaris

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RE: Mensch vs Vegan

#55 von Serpentia , 31.07.2012 12:31

Sinaris und esme genießen mein volles Vertrauen und haben hier absolut in meinem Sinne gehandelt. Ich danke euch beiden und allen anderen, die hier den Boden unter den Füßen des Threads festgehalten haben.

dolben, du hast dich mit deinen Aussagen über Raucher in eine ganz üble Ecke manövriert. Deine Aussagen - die leider anfänglich nicht durch ein "in meiner Erfahrung" oder "meiner Meinung nach" abgebremst wurden - waren von solcher Negativität geprägt , dass ich hier nach Tagen beim Lesen noch Gänsehaut bekomme. Möchten wir die Hexenjagd jetzt ausrufen auf Raucher, Fleischesser, oder Leute, die andere Süchte genießen - Sex fehlt glaube ich noch, aber dafür könnte ich ja still halten. Da ich nie geraucht habe und auch noch Vegetarierin bin.. *kopf schüttel*

Die Grundlage dieses Forums ist Toleranz... von "tolerare", erdulden, erleiden - hat mir mal ein geliebter Pfarrer gesagt. Wir erdulden im Namen der Toleranz sehr viel, aber Intoleranz, dogmatische Aussagen im Sinne von "das ist so" und Engstirnigkeit, egal aus welcher Ecke sie stammt, werden wir hier nicht mittragen.

Bitte bedenke das,

Serpentia

 
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RE: Mensch vs Vegan

#56 von elHakim , 31.07.2012 21:22

Nach all der Aufregung um fälschlich angebrachte Ideologien möchte ich gerne auf die Kernfragen von Schwarzer Wintertag zurückleiten.

Zitat von Schwarzer Wintertag
Einen angenehmen Abend wünsch ich.
Übersehe ich etwas?
Bin ich in bestimmten Dingen Blind?
Sehe oder erkenne ich irgendetwas nicht?



Eijaa - wie man hier in der Pfalz sagt - ich denke, es fehlt in deiner Argumentation der Schritt, auch den Menschen nur als Teil der Natur zu sehen. Als solcher ist er eine Spezies, die verschiedene Nahrungsquellen nutzen kann. Dementsprechend ist auch unsere Enzym- und Vitaminausstattung so eingerichtet, dass man pflanzliche und tierische Kost braucht und verwerten kann. Unglücklicherweise hat die Natur den Menschen in die Lage versetzt, das Verspeisen anderer Wesen mit Werten zu belegen. Eine Ameise grübelt nicht darüber nach, ob sie deine Leiche fressen darf. Insofern wird das Pro oder Kontra Fleischgenuss heute gerne in den Rang einer Religion oder Weltphilosophie erhoben. Ich glaube, es werden künstliche (Gedanken)Hürden aufgestellt. Und wieder plädiere ich für mein Lieblingsmodell der Toleranz: Lasse doch jeder zu, dass es auch genau gegensätzliche Auffassungen und Lebensmodelle geben kann. Damit gönne ich dem Veganer sein Tofu, während ich mir ein Steak einwerfe.

Al Hakim

 
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RE: Mensch vs Vegan

#57 von Ceridwen , 01.08.2012 08:39

Für mich gehört Rauchen und Vegetarier in so fern zusammen, das es mitr ein Bild macht.
Mir fällt da eine Bekannte ein. Joggt jeden Morgen, ißt Vegetarisch, nur Bio, aber am Rauchen. Das passt für mich nicht zusammen. Vielleicht auch nur die Vorstellung von mir, wie etwas zu sein hat.
Eher seltsam finde ich den Versuch des ehemaligen Vorsitzenden unseres Tierschutzvereins das Futter für die fleischfressenden Tiere auf vegetarische Kost umzustellen.

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RE: Mensch vs Vegan

#58 von Serpentia , 01.08.2012 10:38

Zitat
Eher seltsam finde ich den Versuch des ehemaligen Vorsitzenden unseres Tierschutzvereins das Futter für die fleischfressenden Tiere auf vegetarische Kost umzustellen.



Das ist nicht seltsam, das ist Tierquälerei! Zuviel Getreide im Hundefutter hat sogar nachweislich zu den vielen Hüftgelenksproblemen geführt, die besonders Schäferhunde und Retriever-Sorten heute mit sich rumschleppen. Dazu gab es endlich mal Untersuchungen! Und wer eine Katze vegetarisch ernähren will, der freut nachher nur den Tierarzt. Das ist WIDER DIE NATUR. Soll er doch auf Bio-Fleisch umstellen, das macht Sinn für alle Beteiligten.

elHakim hat es meiner Meinung nach sehr gut zusammengefasst... wir sind ein Teil der Natur und für mich ist ein Teil meiner Spiritualität eben auch, mich auch auf der sogenannten Realitäts-Ebene als ein solcher Teil zu begreifen und entsprechend zu handeln. Und als bewusster Mensch in genau diesem Bewusstsein das zu mir zu nehmen, was ich für mich als sinnvoll und richtig erachte.

Meine Kritik als Vegetarierin gilt daher nur dem "gedankenlos gegessen", hauptsache satt. Das haben wir zum Glück nicht mehr nötig. Darüber hinaus möge jeder den Weg gehen, der ihm gut tut - und keinem schadet - auch nicht sich selbst.

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RE: Mensch vs Vegan

#59 von Habicht , 01.08.2012 13:40

Hallo zusammen,

ich muss zunächst gestehen nicht den gesamten Thread gelesen zu haben, da mich die Off-Topics etwas aus dem Konzept brachten. So mag es sein, dass mache Gedanke schon öfters erwähnt wurden; da ich mich aber seit geraumer Zeit intensiv mit meinem eigenen Fleisch(losen) Konsum auseinandersetze, hier einige Gedanken von mir.

Die Frage of der Mensch nun evolutionär vegetarisch ist (weil er Mahlzähne hat und Pflanzenprodukte verdauen kann) oder carnivo (weil er Reißzähne hat und Fleisch verdauen kann) stellt sich für mich nicht: Ich habe mal gelernt, dass wir omnivor sind - ergo, wir können uns von beidem ernähren, daher auch das Vorkommen beider Merkmale. Ob ich nun wirklich Fleisch für meine Gesundheit brauche oder nicht - ich weiß es nicht, ich kann nur sicher sagen, dass mir hoher Fleischkonsum nicht gut tut...

Die eigentliche Frage, die sich mir stellt ist in der tat eher eine moralische. Gar nicht so sehr, ob es vertretbar ist, ein Tier um der Nahrung willen zu töten, sondern vielmehr ob ich mit den Konsequenzen meines Verhaltens leben kann (dies ist eigentlich allgemein mein Lebensgrundsatz den ich versuche möglichst umfassend umzusetzen). Ich kam so für mich zu der ganz klaren Feststellung, dass ich:

1. Nicht willens bin und es vor mir selbst nicht verantworten kann, Produkte aus Massentierhaltung zu konsumieren. Ich finde diese Form des Umgangs mit Leben unerträglich und halte es auch für ignorant (<-- meine ganz persönliche Meinung, kein Angriff) einfach die Augen davor zu verschließen ('ich seh ja nicht wo mein Fleisch herkommt')

2. Ich esse hin und wieder Fleisch (vieleicht 1 Mal alle 1-2 Monate, das reicht mir persönlich für den heißhunger, mag bei anderen anders sein...), dann aber von meinem lokalen Schlachter, dessen Tieren ich jeden Tag auf der Weide begegne und so sicher sein kann, dass sie wirklich gut gehalten werden. Ich habe zwar schon zu hören bekommen, dass wäre ja schrecklich, dass ich 'mein Fleisch' vor dem Verzehr kannte - aber da bin ich wieder bei meinem Grundsatz: wenn ich das nicht ertragen kann, esse ich auch kein Fleisch.

Im Bekanntenkreis kommt häufig die Diskussion darauf, dass ich wenig Fleisch essse - und gar keins wenn ich die Herkunft nicht kenne. Dabei höre ich oft, dass viele 'auch lieber nur Fleisch aus artgerechter Haltung essen würden', wenn dies nicht so teuer wäre. Für jemanden mit meinem Konsumvolumen kann ich das kaum nachvollziehen, da im Monat der Unterschied gefühlt ca. 1-2 € sind (ein geringer Preis, wenn ich dafür schreckliches Leid vermeiden kann). Leider verstehe ich auch, dass bei täglichem Konsum von Fleisch in nicht unerheblichen Mengen der Unterschied schon sehr groß werden kann; meine Meinung ist dann, einfach mal weniger Fleisch zu essen! Ehrlich gesagt, ärgert mich dieses 'Augen zu' verhalten öfter als mir lieb ist, da ich finde, dass es zu vielen unschönen Dingen auf der Welt führt.

So, damit beende ich meinen bisher wohl längsten beitrag hier, bevor er zu einem Roman wird.

LG

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RE: Mensch vs Vegan

#60 von elHakim , 02.08.2012 00:19

Hallo Habicht,
Dein "Roman" ist gar nicht sooo lang. Du hast, wie ich finde, richtig den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Lebensmitteln aufgezeigt, was auch Fleisch einschließt. Nichts spricht dagegen, in diesem Rahmen Fleischkonsum zu reduzieren, das passt auch gut ins Konzept moderner Ernährungswissenschaftler. Man soll sich halt bewusst entscheiden: Mehr oder weniger oder gar kein Fleisch. Wer seinen persönlichen Entschluss begründen kann, wird Bestätigung erfahren. Wer mangels Begründung versucht, sein Verhalten "religiös" zu verbrämen, wird scheitern.

 
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