RE: Burn-out-Prevention

#31 von elHakim , 14.09.2012 20:51

Zitat von Thaddaeus
Nichts ist so dringend, als daß man es nicht rechtzeitig erledigen kann.
Ja, dieser Satz ist so gemeint.



Thaddaeus,

du hast mir aus der Seele gesprochen. Ich hatte dieselbe Erfahrung während meiner Zeit in Nordafrika gemacht und hier vielleicht ein wenig verdrängt.

Liebe Grüße

Al Hakim

 
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RE: Burn-out-Prevention

#32 von Pali , 12.12.2012 13:45

Zitat von elHakim
Fünfmal musste ich in der letzten Woche um kurz nach Mitternacht (das ist alles vor 11:oo h) aus den Federn, um an Sitzungen teilzunehmen, Kranke und Pseudo-Solche zu trösten, Berichte abzuliefern und Engagement zu demonstrieren. Es bleiben vielleicht zwei Stunden Privatsphäre am Abend. Ich frage mich, warum ich mir das überhaupt antue.
Bislang helfen mir bestimmte Steine, ab und an ein Ritual und die Weisheit des Alters, um nicht auszurasten.
Wer fühlt sich noch manchmal überlastet, und wodurch?
Was sind eure praktischen Strategien gegen die berufliche/private Erschöpfung, die man modisch burn-out nennt?



Meine Strategie ist die bewusste Zeiteinplanung für mich. So wie ich mir Zeit für andere und anderes nehmen, plane ich auch die Zeit für mich ein. Dies ermöglicht mir z.B. in Ruhe zu meditieren, Spazieren zu gehen, Kraft zu tanken.
Mineralien und Bäume (mit dem Rücken an den Baum anlehnen) empfinde ich als hilfreich unterstützend.

 
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RE: Burn-out-Prevention

#33 von elHakim , 12.12.2012 22:35

Wohl wahr. Ich mag aber im Winter bei milden 0° nicht draußen frösteln (schlechtes Beispiel, weiß ich) und zu Hause steht schon wieder so ein verdammter Computer (irgendwie zieht mich das Ding magnetisch an). Ist man mit allem, was eigentlich unwichtig ist, durch, bleibt noch der Blick auf die Uhr, der einen veranlasst, hurtig ins Bett zu springen, um nichts am nächsten Tag zu versäumen.

 
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RE: Burn-out-Prevention

#34 von Knegel , 01.01.2013 20:37

Hi,

Beim richtigen burn-out, oder CFS, ist es nicht immer einfach eine Lösung zu finden. Wenn die ganze Sache sich schon physisch zeigt ist es oft nicht einfach wieder auf die Beine zu kommen. Ich war ca acht Jahre lang in so einer Situation. Ich war unsagbar schwach, hatte aber sonst keine greifbaren Symptome. Ich weiß nicht mehr wieviele Blutbilder gemacht wurden. Homöopatie, Eigenbluttherapie, hoh Vitaminkomplexdosen, Amalgamentfernung und Schwermetallausleitung haben auch nicht geholfen. Die Ärzte haben nur gefragt wie lange ich krank geschrieben werden will( ich bin selbständiger Elektriker lol ). Teilweise war es so schlim, daß wenn ich auf dem Sofa lag und Fernseh schaute und nen Werbeblock kam, ich überlegte ob es die Anstrengung wert ist den Arm zu heben, um die Fernbedienung zu greifen, oder schaue ich lieber die verhaste Werbung?

Nach ca. acht Jahren hatte ich ne Kundin, deren Nichte hatte das Selbe, mitverursacht durch EBV. Also begann ich nach EBV zu suchen und fand heraus, das dieser Virus oft beim CFS und burn-out beteildigt ist. Als weiteren Auslöser ist ein Hefepilz bekannt, welcher die wichtigen Bakterien im Magen-Darm-Trakt verdrängt und somit die Aufnahme wichtiger Substanzen ver/behindert. Als Resultat wird das Immunsystem geschwächt was dann anderen "Angreifern" in die Hände spielt und sich ein negatives Feedback einstellen kann was zum totalen Zusammenbruch führen kann.
Für mich war eine Pilzbekämpfung mit Nystatin der Anfang. Danach war mein Heißhunger auf Süßes weg und ich merkte schon nach zwei Wochen, daß es mir besser ging. Danach habe ich vier Wochen Urlaub gemacht, ganz ruhig zu Hause, mit viel Vitaminen(Orthomol Immun), Spaziergänge, Schlafen etc. Danach konnte ich sofort wieder 6 Stunden durchgehend arbeiten(vorher max 4). Nach weiteren 3 Monaten war ich wieder zu 95% leistungsfähig.
Was mir ausser den beschriebenen Maßnahmen geholfen hat aus dem Loch heraus zu kommen und nicht wieder hinein zu fallen, ist die Einsicht, daß man auch ohne greifbare Symptome Krank sein kann. EBV z.B. unterdrückt Fieber andere Symptome, welche normalerweise aufzeigen, daß das Immunsystem am kkämpfen ist, daß wir krank sind. Auch die kaum noch mögliche Aufnahme von Spurenelementen durch die Verdrängung der Bakterien im Magen/Darm wird nicht direkt signalisiert.
Die resultierenden Krankheitsblder sind dann oft nicht eindeutig zu diagnostizieren, man redet dann vom Burnout oder CFS.
Um Diesem Einhalt zu gebieten bzw vor zu beugen ist es also sinnvoll vom "ich mache erst Krank wenn ich was habe" weg, hin zu " wenn ich mich scheinbar grundlos schwach fühle bin ich krank".
Zudem scheint duch die auf ausgelaugten Böden schnell wachsenden Früchte weniger in der Narung enthalten zu sein als früher. Deshalb nehme ich sofort wenn ich wieder ungewöhnliche Schwàche verspühre Vitamine/Mineralien zu mir und sage alle möglichen Verpflichtungen ab.

Grüß,

Knegel

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RE: Burn-out-Prevention

#35 von Lizandra , 02.01.2013 14:21

Hallo,

ich frag mich ja selbst manchmal woher meiner Erschöpfung manchmal kommt. Vor einigen Wochen habe ich dann mal ein Schaubild gemacht, was ich alles für Aufgaben und Verpflichtungen habe - da wurde mir schon so einiges klar. Ich arbeite halbtags als Schulsozialarbeiterin, was bei einigen Menschen schon eine hochgezogene Augenbraue anregt. Ich habe in den Ferien frei, arbeite diese Stunden allerdings vor. Außerdem bin ich "nebenbei" Freiberuflerin, mache eine Weiterbildung, machen den größten Teil des gemeinsamen Haushaltes und einen kleinen Garten. Jede einzelne dieser Baustellen ist eigentlich nicht viel, aber die Summe machts. Dazu kommt, dass die Sozialarbeit auch öfters ordentlich unter die Haut geht, dieser Job hat es einfach in sich!

Jetzt habe ich gerade Ferien, aber eigentlich müsste ich endlich an meiner Projektarbeit weiter schreiben, 2 bis 3 Fachbücher lesen, staubsaugen, kochen, die Katze bespaßen, meine Homepage aktualisieren, die Steuer machen,ein Ausschreibung fertig machen, usw.

Doch: für meine Burn-out-Prävention werde ich jetzt meine Badesachen packen und 2 Stunden ins Termalbad gehen. Ein Buch nehme ich auch mit: einen Krimi und KEIN Fachbuch!

Blessings Lizandra

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RE: Burn-out-Prevention

#36 von munchkin , 02.02.2013 15:00

Hallo Ihr Lieben,

ich habe leider nicht alle Beiträge gelesen, wow, da kamen ja auch einige Seiten zusammen... es ist das Thema unserer Zeit...
Hat einer schon EFT ausprobiert? Es hat mir in den letzten 5 Jahren sehr, sehr geholfen.
Das schöne an EFT ist, es ist so individuell wie die Person die es anwendet.
Jeder Mensch ist individuell und hat andere Themen.
Für diejenigen, die EFT noch nicht kennen, habe ich hier kurz eine e-mail von mir an eine Klientin kopiert:
"Ich würde mit Ihnen ein kurzes Gespräch halten und dann z.B. klopfen: "Auch wenn da noch etwas ist, woran ich festhalte, akzeptiere ich mich so wie ich bin." "Auch wenn da noch etwas zwackt und die Hose ein bisschen zu eng ist. Das macht was mit mir. All diese Gefühle die da dran hängen... Der Ärger über mich selber, dass das mit dem Abnehmen nicht so klappt... Falls jetzt ein Punkt davon nicht so genau stimmt, dann würden Sie mich während der Sitzung unterbrechen und in ihren eigenen Worten den Satz formulieren. Es wird viel damit gearbeitet, dass man die jetztige Situation erst mal so annimmt wie sie ist. Manchmal kommt man auch an eine Psychoenergetische Umkehrung. Also wenn man z.B. einen inneren "Saboteur" hat, der verhindert dass man sein Ziel erreicht. ("Auch wenn ein Teil in mir diese letzten 5 Kg noch nicht loslassen will, aus welchen Gründen auch immer, bin ich ok, so wie ich bin.") So in dem Sinne arbeitet EFT. Voller Respekt und Achtung vor der eigenen Person. Natürlich geht EFT noch mehr ins Detail, aber dass kann ich hier in der e-mail jetzt nicht alles aufzählen.
Sie können jetzt sagen, ja das hab ich mir aber alles schon gesagt.
Meine Erfahrung ist, dass durch das Klopfen in Kombination mit seinen eigenen Gefühlen (und die kommen automatisch durch die gewählten Worte hoch) sich etwas bewegt.
Die Akupunktur gibt es ja seit Jahrtausenden. Und EFT bedient sich der gleichen oder ähnlicher Punkte. Nur Gott sei Dank ohne Nadeln. Die Punkte werden durch das Klopfen aktiviert.
Ob es bei Ihnen auch funktioniert, müsste man einfach ausprobieren...

Vielleicht sind Sie ja neugierig geworden."

Ich liebe EFT weil es genau die Themen anspricht, die gerade da sind. Burn out ist ja sehr global. Und durch das Klopfen der Meridiane öffnen sich Erfahrungsgemäß die Türen zum Unterbewusstsein und dass weiss genau wo der Haken ist.

Und ich glaube das ist auch die Herausforderung unserer Zeit, die Grundthemen zu finden und sich anzugucken.
Ich wünsche Euch allen alles Gute und ein ruhiges Wochenende.

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RE: Burn-out-Prevention

#37 von Alwin , 20.05.2013 21:45

Zitat von munchkin
Hat einer schon EFT ausprobiert? Es hat mir in den letzten 5 Jahren sehr, sehr geholfen.


Ich habe EFT schon ausprobiert. Bei mir hilft es leider nur ein bisschen. Das vegetative Nervesystem beruhigt sich zwar eine Spur, aber längst nicht so stark wie bei einer Akupunkturbehandlung oder Meditation. Ich benutze es deshalb meistens in der Nacht, wenn ich mal nicht einschlafen kann. Manchmal ist das gerade noch das fehlende Quäntchen.
Eine Bekannte von mir schwört allerdings auch darauf. Am besten einfach ausprobieren.

 
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RE: Burn-out-Prevention

#38 von munchkin , 26.05.2013 17:47

Hi,
ich nutzte EFT im Bezug auf Themen. Also z.B. inneres Kind mit ansprechen, verstossene Seelenanteile ansehen, in sie hineinfühlen. Aufstellen. Systemisches Arbeiten. Reframing. Saboteur, Psychologische Umkehrungen, u.s.w. Und dabei klopfen. Direkte Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Manchmal war ich "betriebsblind" da finde ich es sehr hilfreich zu einem anderen EFT Praktiker zu gehen um ganz tiefe Grundthemen zu erkennen...
Gerade bei burnt out ist das für mich ein globales Thema, wo es hilfreich ist ein Beispiel zu finden und damit bei EFT zu arbeiten. Globale Themen sind oft im Unterbewusstsein "schreibgeschützt" oder durch neurologische Prozesse im Gehirn. (siehe z.B. u.a. Unlocking the emotional Brain von Bruce Ecker) von daher finde ich es hilfreich mit konkreten Themen zu arbeiten.
Also das Thema ist nicht unbedingt Burnt out, sondern: jetzt spontan fällt mir ein:
- seinem Herzen folgen.
- mit dem Herzen dabei sein
- in seiner Mitte bleiben
- sich nicht mehr "verbiegen"
- in Liebe für sich zu sorgen und damit auch für seine Umwelt
- Prioritäten setzten
-Fokus auf das was wichtig ist
- Existenzängste (einige Menschen sind in einem Job den sie nicht lieben, weil sie meinen sie brauchen das Geld um ihre Existenz zu sichern) - diese Aussage war jetzt absolut bewertungsfrei, ich hoffe ich habe keine Knöpfe gedrückt.
Liebe Grüße

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RE: Burn-out-Prevention

#39 von lirote , 27.05.2013 11:49

Ich bin vorletztes Jahr in Therapie gegangen, weil die Arbeitsbelastung so groß war, dass ich sie nicht mehr habe bewältigen können. Ich war im Kleinstbetrieb meines Vaters tätig. Die Crew bestand aus: Meinem Vater, der bevorzugt Homeoffice machte, gerne Geld ausgab (auch wenn es nicht da war) und es dann an meinen Gehaltsauszahlungen einsparte, einem Azubi im Homeoffice, der seine Zeit verzockt hat und mir (im Büro). Ich war für die Buchhaltung, die Projektumsetzung, Schulungen und später auch noch den Vertrieb zuständig. Irgendwann bin ich im Büro zusammengeklappt (wie sich später rausstellte aufgrund zu niedriger Schilddrüsenwerte). Da es mein Vater war, fühlte ich mich emotional sehr gebunden und wollte ihn nicht im Stich lassen. Nach 2 Tagen war ich wieder in der Arbeit. Dass ich irgendwie entlastet worden wäre... Fehlanzeige, dass der Azubi oder gar mein Vater evtl. seinen Arsch mal in die Arbeit schwingt, für den Fall, dass es mir wieder die Beine wegzieht... nach etwa einer Woche und großer Diskussion. Die Therapeutin hat mir dann geholfen, zu erkennen, dass man manchmal nicht selbst das Problem ist, sondern, das man manchmal einfach von Arschlöchern umgeben ist. Auch wenn es die eigene Familie ist und ihren überzogenem Leistungsanspruch.

Seitdem habe ich mein Leben geändert. Ich habe den Job hingeschissen und promoviere gerade zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin (Das wollte ich seit meinem Studium machen). Ich habe mich von meinen Freund getrennt und meinen Freundeskreis ausgemistet. Meine Familie bekommt jetzt weitaus mehr zu spüren, was ich von ihrer Einstellung zum Leben halte. Konsequenz ist, ich werde nur mehr sehr begrenzt zu Familienfeiern eingeladen und auch sonst begenet man mir eher mit Distanz. Dafür kann ich zusehen, wie mein Bruder sich langsam auch aus diesem Familienchaos rauswindet.... Ich habe einen sehr lieben neuen Partner gefunden und festgestellt, dass Beziehung führen auch vollkommen unkompliziert sein kann. Ich habe Leute um mich, denen ich aufbürde, dass sie mich so aushalten müssen, wie ich bin. Und siehe da, sie mögen es sogar.
Es steht auf der Kippe, ob ich demnächst gegen meinen Vater arbeitsgerichtlich vorgehen muss, damit ich die noch ausstehenden Gehälter bekomme (ein niedriger 5-stelliger Betrag immerhin). Werde das aber notfalls auch machen.
Zuletzt wurde bei mir eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Eine Autoimmunkrankheit, die durch Stress ausgelöst werden kann und die Schilddrüse zerstört. Jetzt bin ich dabei, alternative Wege zu finden um das wieder zu reparieren. Meine Hausärztin hat bei meinem Zusammenbruch das nicht gleich mitgetestet, sondern ich musste das erstmal rausfinden und dann bin ich extra zu einem Facharzt gegangen.

Was ich aus dieser Zeit für mich gelernt habe:
1) Man muss beizeiten lernen, sein Umfeld mit Anmut und Würde zu enttäuschen.
2) Wenn Dich Deine Familie ned so nehmen kann, wie Du bist, gibt es keinen Grund, dass Du sie so erträgst, wie sie sind. Gleiches Recht für alle. Familienmitglieder, die einem nicht gut tun, muss man gar nicht ertragen.
3) Verantwortung für ein Unternehmen hat der Unternehmer. Wenn ich krank bin, bleib ich zuhause, wenn ich die Arbeit in der Arbeitszeit nicht erledigen kann, wird sie bis morgen warten müssen. Passt das nicht, müssen neue Mitarbeiter eingestellt werden. Geht das finanziell nicht, sollte man sich überlegen, ob man in einem so finanziell unsicherem Unternehmen weiterarbeiten will. Das Risiko eines Unternehmens trägt der Unternehmer. Dafür kann er, wenn es gut läuft, viel Geld abgreifen.
4)Wochenenden sind frei. Haushalt, Waschen und Einkaufen wird unter der Woche erledigt. Um das zu organisieren hat mir http://www.FlyLady.net geholfen.
5) Wenn der Körper schlapp macht, dann ist ein Arztbesuch angesagt. Und wenn die nix finden, dann heißt das noch lange nicht, dass da nix ist. Ärtze kennen sich nur so gut aus, wie ihre letzte Fortbildung zu dem Thema war. Wenn man sich fühlt, als würde einem der Stecker gezogen werden, auf jeden Fall die Schilddrüse untersuchen lassen (Jede 10. Frau hat Probleme mit ihrer Schilddrüse statistisch gesehen, Männer deutlich weniger).
6) Eine gute Rechtsschutzversicherung macht einem das Leben leichter.
7) Es gibt die Menschen da draussen, die einen so mögen, wie man ist. Man muss ihnen einfach nur zumuten, dass man so ist, wie man ist. Weil erraten, wie Du bist, können sie auch nicht. Die Leute, die einen nicht so nehmen, wie man ist, kann man getrost streichen.
8) Last but not least: Bevor Du durch unzählige Seminare versuchst, Dich an Situationen anzupassen, mit Leuten umzugehen oder Dich selbst zu einem "besseren Menschen" zu machen, checke erstmal ob Du wirklich der richtige Ansatzpunkt dafür bist. Fakt ist: Man kann nicht mit jedem Menschen, man kann sich nicht in jeder Situation wohlfühlen und man ist nicht für jede Arbeit geschaffen. Manchmal ist es besser zuerkennen, dass es eben nicht passt. Nicht weil der andere böse oder schlecht ist, sondern einfach, weil er anders ist und die Schöpfung es offensichtlich nicht gewollt hat, dass wir uns alle gut verstehen. Dann heißt es auf der einen Seite tolerant für die Spielarten der Natur zu sein, auf der anderen Seite deutlich Grenzen zu zeigen, wenn Dir etwas nicht passt und deutlich auf Deine eigenen Bedürfnisse hören.

Quintessenz des Ganzen: Ich bin das schwarze Schaf, die Person, die Dinge genauso meint, wie sie sagt und nicht interpretiert, was wer sagen könnte. Ich bin nicht mehr "nett" in Form von angepasst, sondern aufgeklärt und fordere meine Rechte ein. Macht es das Leben Summa Sumarum einfacher? Nein. Angenehmer? Auch nicht. Wollte ich zu einem Badass werden? Auch nicht. Schützt es mich und meine Psyche? Definitiv.

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RE: Burn-out-Prevention

#40 von Sjel , 24.09.2013 22:21

Mir helfen immer wieder ganz konkrete Auszeiten, in denen ich meditiere oder Dinge tue, die mir besonders viel Spaß machen und mich auf andere Gedanken bringen.

 
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