Impfen

#1 von piwo , 28.05.2012 17:07

Seid gegrüsst,

hier ein Thema was gerade aktuell in der Schweiz behandelt wurde:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de...l-mit-dem-feuer

 
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RE: Impfen

#2 von Dolben , 28.05.2012 17:35

ein sehr junges Kind splitternackt (bei jeder Temperatur) 1min lang in die Sonne halten und es bekommt ein sonniges Gemüt und muß nicht mehr geimpft werden.

So machten es wohl schon die Indianer (andere naturverbundene Völker).

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RE: Impfen

#3 von Esme , 28.05.2012 18:41

Auch hier sind Erfahrungswerte und Aufklärung wichtig denke ich und kein Mensch sollte bevormundet werden.

Mein einziges Kind hätte ich im Alter von 9 Monaten fast verloren, Krupphusten, nach vielen Beratungsgesprächen, ließ ich sie gegen alles impfen was nur möglich ist.

Lieber Dolben, (korrigiert lieber Branos ) naturverbundene Völker, die die es heute wirklich noch sind, leben ganz anders und haben andere "Angriffspunkte", besuch sie mal mit einem gewöhnlichen Schnupfen und das könnte der Anfang vom Ende dieses Volkes sein.

Wenn wir heute einen Säugling auch nur 1 Sekunde in die Sonne halten würden, würde man uns sofort wegen Kindesmißhandlung einsperren. (Außer es passiert in einem unbeobachtetem Eck)

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RE: Impfen

#4 von Samsu , 28.05.2012 19:37

Ich bin Impfgegner. Das muss jeder persönlich entscheiden dürfen.

Die Frage stellt sich auch: Welche Impfung ist ggf. notwendig und welche völliger Schwachsinn.

Ich muss mir seit Jahren bei den Vorsorge-Untersuchungen anhören, wie unverantwortlich ich handle; da ich meine drei Jüngsten nicht impfen lasse.
Ich habe schon gar keine Lust mehr zu irgendeinem Termin zu gehen. Das kann´s ja auch nicht sein.

Leider muss ich die Vorsorge-Termine wahrnehmen - sie sind ja mittlerweile in Deutschland "Pflicht" und bei Nichteinhaltung setzt sich das Jugendamt mit den Eltern in Verbindung.

Mein Hausarzt ist Gott sei Dank anders. Akkupunktur und Naturheilkunde.
Einer der wenigen die noch "gegen" die Pharmalobby mobilisieren. Leider ist diese Art von verantwortungsbewussten Ärzten vom Aussterben bedroht.

 
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RE: Impfen

#5 von piwo , 29.05.2012 20:12

Mir dem heutigen Wissensstand hätte ich meine Kinder nicht geimpft.

 
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RE: Impfen

#6 von angelikaherchenbach , 29.05.2012 21:00

Ich bin da wirklich unsicher.

Vieles, sehr Vieles finde ich heute übertrieben, nicht nur, was Impfungen betrifft, v.a. auch Vorsorge-Geschichten insbesondere in der Schwangerschaft. Da werden Ängste geschürt und die eh schon selten sehr betuchten jungen Eltern ausgenommen.
Und mit der Impferei der Kinder ab der Geburt gehts dann weiter.

Meine Kinder hatten nur die Standart-Impfungen (Polio, Tetanus, Diphterie); unser Hausarzt, ein Homöopath, war da glücklicher Weise auf der selben Linie.
Heute sagt er, dass er wieder zu mehr Impfungen rät, daß er seine Meinung geändert hat, daß er seine eigenen Kinder heute impfen lassen würde und es ihnen auch rät in Bezug auf die Enkelkinder.

Fakt ist, daß sehr viele Kinderkrankheiten (z.B. Masern) in Folge der Massen-Impferei in den 60ger und 70ger Jahren bei uns fast ausgestorben waren; durch den weniger verbreiteten Impfschutz in der Generation meiner Kinder tauchen sie wieder verstärkt auf.

Noch krasser ist es bei den verschiedenen Hepatitis-Formen.
Und meine 15-jährige Nichte ist an Windpocken gestorben, die sich auf die inneren Organe gelegt haben.

Es gibt Impfungen, die sich wirklich erübrigen: Röteln z.B. - alle Mädchen zur erkrankten Freundin einladen, Übernachtungsparty, ein paar Tage ein bißchen angeschlagen - und Du hast Immunschutz lebenslang.
Bei anderen ist es schwieriger zu entscheiden.
Und bei wieder anderen MUSS es einfach sein, denn wir leben nicht mehr im Mittelalter, und niemand muß mehr in Folge von mangelnden medizinischen Möglichkeiten sterben.

Ich finde, nicht der Pharma-Industrie und auch nicht der Über-Fürsorge, aber dem Robert Koch gebührt Ehre.
Und jeder muß für sich selbst entscheiden, was er für sinnvoll hält.

Angelika

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RE: Impfen

#7 von Lily , 29.05.2012 21:11

Zitat von angelikaherchenbach
Es gibt Impfungen, die sich wirklich erübrigen: Röteln z.B. - alle Mädchen zur erkrankten Freundin einladen, Übernachtungsparty, ein paar Tage ein bißchen angeschlagen - und Du hast Immunschutz lebenslang.

Und wenns jemand schwanger kriegt, dann kommt ein Kind mit Seh- und Hörschäden auf die Welt bis zur Taubblindheit. Kenne einen Fall, da gings zwar knapp gut aus, aber die Schäden sind da.
Daher tut es gut, Mädchen nachzuimpfen.

Und das mit den Windpocken ist wirklich ein trauriges Beispiel.

Ich persönlich bin froh, sind Diptherie, Polio etc. praktisch ausgerottet, und das soll auch so bleiben. Mein Grossvater hatte Polio, nicht schlimm aber es hat gereicht.

Zitat
Fakt ist, daß sehr viele Kinderkrankheiten (z.B. Masern) in Folge der Massen-Impferei in den 60ger und 70ger Jahren bei uns fast ausgestorben waren; durch den weniger verbreiteten Impfschutz in der Generation meiner Kinder tauchen sie wieder verstärkt auf.

Viele profitieren noch von der "Herdenimmunität" durch die geimpften. Aber genau, Masern, und z.B. Keuchhusten sind wieder ganz toll im kommen.

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RE: Impfen

#8 von elHakim , 29.05.2012 23:49

Jeder Elternteil mag darüber entscheiden, ob er sein Kind impfen lassen will. Er muss nur wissen, was er tut. Ich meine, er muss nicht irgendwelche Schauermärchen aus 1000 und einer Nacht gelesen haben, sondern wirklich WISSEN, was er den Kindern antut. Er muss WISSEN, dass viele der sogenannten Kinderkrankheiten heute schwerere Verläufe haben als früher. Er muss seinem Kind die Hodenentzündung gönnen, statt es gegen Mumps impfen zu lassen. Die Masernparty für alle ist prima, die gerne taub werden möchten. Oder noch besser das Treffen der Rötelnkranken, damit Schwangere irgendwelche Mißbildungen zur Welt bringen!
Damit sei nicht in Abrede gestellt, dass manche moderne Impfung auch Nebenwirkungen haben kann. Es gibt kein wirksames Medikament, das keine Nebenwirkung hat. Niemand wird den Nutzen der Blinddarmoperation anzweifeln, wenngleich man auch daran versterben kann.
Die üblichen Kinderimpfungen abzulehnen halte ich für unverantwortlich, auch wenn es nicht dem Zeitgeist entspricht!
Es grüßt euch
El Hakim, der selber schon Hunderte von Kindern ohne Nebenwirkungen geimpft hat.

 
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RE: Impfen

#9 von Samsu , 30.05.2012 09:05

Ich respektiere und achte deine Meinung, El Hakim.
Meiner Meinung nach, gehe ich sehr verantwortungsvoll mit meinen Kindern um.
Ich beschütz sie im Rahmen meiner Möglichkeiten, vor der Willkür des Gesundheitssystems.

Wir können gerne unsere Erfahrungen austauschen und gegensätzliche Standpunkte beleuchten - aber auf einer Ebene der Toleranz.

Vielleicht muss ich mich präziser ausdrücken:
Mein letzter Beitrag: Mein Kinderarzt ist intolerant. Er hält Impfen im grossen Stil für den EINZIG richtigen Weg. Er setzt mich unter Druck. Respektiert und achtet mich nicht.

Es tut mir leid, wenn der Eindruck entstand, dass ich alle Ärzte so sehe.

Mich würde interessieren wie viele der Kinder, die erkranken, z. Bsp. an Mumps, mit Folgeerkrankungen leben müssen? Mumps hatte ich 1972 mit 5 Jahren zusammen mit meinem Bruder - sehr schmerzhaft und unangenehm, aber ohne irgendwelche Auswirkungen.
Sind die Folgeerkrankungen seit Einführung der Grundimmunisierung bei Ungeimpften angestiegen?

Mich würde auch interessieren, wie der Zusammenhang ist, zwischen den Massenimfungen einer ganzen Generation und den umso heftiger auftretenden Erkrankungen in der nächsten Generation.

Wenn ein Säugling voll gestillt wird bekommt er einen grossen Teil der Immunität durch die Muttermilch. Vielleicht hat auch das Stillen einen noch unerforschten Aspekt, der in die Impfstatistik nicht mit einbezogen wird ...

Namasté

 
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RE: Impfen

#10 von Tahira , 30.05.2012 09:32

Huhu,

Ich hab keine Kinder bisher, aber ich bin selbst gegen das nötigste geimpft und ich finde, bisher habe
ich das nicht bereut.

Ich hab ein paar der Kinderkrankheiten selbst durchgemacht, aber gegen die meisten Sachen wurde ich auch
geimpft. Also, wenn per Zufall was aus dem Kindergarten mitgeschleppt wird..Okay

Ich werd sicherlich nicht alles was es zu impfen gibt, impfen lassen, aber eben das, was ich auch erhalten habe.

Cu Tahira

 
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RE: Impfen

#11 von Merynea , 30.05.2012 11:44

Meine Kinder erhalten alle nötigen "Grundimpfungen", nicht mehr, nicht weniger. Als Kind hatte ich Mumps und Masern und bis auf 2 kleine Narben haben sie mir nicht geschadet - kann mich aber auch kaum dran erinnern.

Wegen meiner Ausbildung wurde ich gegen Hepatitis geimpft, was im medizinischen Bereich doch auch seinen Sinn hat und ein Schutz gegen Tetanus und dergleichen ist wichtig.

Dennoch bin ich selbst eine "jedes Jahr" impfen-Gegnerin. Vorrangig Grippe... Ich halte nichts davon mich jedes Jahr gegen Grippe impfen zu lassen und war in den letzten 10 Jahren vielleicht 2 mal erkältet, trotz täglichem Bus und Bahn fahren.

 
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RE: Impfen

#12 von Tahira , 30.05.2012 15:05

Huhu Merynea,

jepp, genauso sehe ich das auch. Siehe meinen Beitrag vorher.

Bin auch im medizinischen Bereich und daher auch zusätzlich geimpft.
Auch noch gegen FSME, da ich viel in Wäldern rumstreiche, aber Grippe lasse ich auch aus.

Cu Tahira

 
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RE: Impfen

#13 von Sinaris , 30.05.2012 17:00

Ich hab, wie für meine Zeit üblich... Schluckimpfung und Thetanus gehabt. Da gabs im Krankenhaus vor der Kebsbehandlung n Drama. Haben mir dann alles eingeeimert, was noch ging, so kurz vor Strahlentherapie. Ich denke, die Warheit liegt im goldenen Mittelweg. Der Kram der WIRKLICH gefährlich ist, hier auch vorkommt und nicht jedes Jahr erneuert werden muss... über den können wir nachdenken. Dann nen Arzt finden der nicht gleich mit der professionalität eines Serientäters die Spritzen aussm Halfter zieht und mit dem das ganze (Risiko, Nutzen, Bebietsgefahr, Schutzwirkung, Nebenwirkungen...) auf Augenhöhe klären. Schließlich dann noch mit ein paar Internetrecherchen abrunden (Dabei dann nicht die Seiten von Bayer Pharma oder "Aliens will takeover the world" nehmen)...

Ich denke nach so nem Prozedere sollte man dann auch vernünftig entscheiden können.

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RE: Impfen

#14 von Lily , 02.06.2012 13:36

Zitat von Merynea
Ich halte nichts davon mich jedes Jahr gegen Grippe impfen zu lassen und war in den letzten 10 Jahren vielleicht 2 mal erkältet, trotz täglichem Bus und Bahn fahren.

ist ja auch nicht das gleiche, ein trivialer Rhinoviren-Infekt oder Influenza.... und müssensollen sich da eh nur Risikogruppen, Pflegepersonal, ältere Leute.... halt wo's draufankommt.

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RE: Impfen

#15 von Esme , 02.06.2012 20:10

wobei auch das eine Frage aller Fragen sein kann, was sind denn Risikogruppen?
Aus eigenen Beobachtungen heraus kann ich sagen, das sehr viele Kinder, Senioren und immunschwache Menschen trotz impfen an Grippe erkranken, woran es liegt kann aber keiner wirklich sagen, nicht der Apotheker, oder der Gott in Weiß von denen schon sehr viele ins "Grüne" mutieren

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