RE: Träume

#16 von Jonathan , 10.02.2013 19:26

Pali schreibt:

Zitat
Gläubige im Sinne von Glauben an eine bestimmte Religion? oder Gläubige im Sinne vom Glauben an die Träume? oder etwas ganz anderes?


Alle Menschen haben Träume, man nimmt an das auch Tiere Träume haben. Bevorzugt wird keiner. Die Erfahrungen der Menschen werden in zwei Gefäßen aufbewahrt. Das eine ist die Wissenschaft und das andere die Religion. Mit bestimmter Religion hat das nichts zu tun. Alle Religionsarten sind gleichwertig, genauso wie alle Wissenschaftsarten. Jeder Mensch macht seine Erfahrungen oder benutzt die Erfahrungen anderer aus den beiden Gefäßen.
Bei dem zweiten Teil "Glauben an die Träume" geht es wieder um die Erfahrung die Menschen machen. Ich glaube, dass man Träume deuten kann, so wie Josef den Traum vom Pharao. Dazu brauch man Begabung. Die Druiden hatten sie meiner Ansicht.
Bei dem dritten Teil "etwas ganz anderes?" kann es auch nur um Erfahrung gehen. Also gibt es auf dieser unteren Ebene nichts anderes. Aufgebaut auf diese Ebene der Erfahrung, vermute ich auf einer zweiten Ebene eine dünne Verbindung zwischen den beiden Gefäßen. Ich würde sie mit Mystik bezeichnen. Also eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Religion.

Gruß Jonathan

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RE: Träume

#17 von Pali , 11.02.2013 16:53

meine Fragen bezogen sich auf deinen vorherigen Kommentar. Danke für deine Antwort. Jetzt verstehe ich besser was du meinst.

 
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RE: Träume

#18 von Titania , 11.02.2013 20:44

Schlafträume versteh ich unterschiedlich. Zum einen hab ich wirkliche Nonsens-Träume, wo ich morgens aufwache und mich frage, woher in meinem Kopf dieser ganze Quatsch kommt und wieso ich auf einmal von bestimmten Dingen träume, die mit meinem Leben so gar nichts zu tun haben. Bei solchen Träumen weiß ich gleich nach dem Aufwachen, dass sie tatsächlich nur eine große Entrümpelungsaktion meines Hirns sind, ... auch wenn ich mich manchmal frage, wann ich bestimmte Dinge eingelagert habe...

Manchmal jedoch wach ich auf nachts und weiß, dieser Traum war wichtig und es wäre vielleicht ganz sinnvoll sich daran zu erinnern... oft genug bleibt der Traum auch genauso lange wie dieser Gedanke dauert im Gedächtnis und verschwindet dann hämisch kichernd. Manchmal bleibt aber was hängen und von diesen wenigen erinnerten Träumen ist schon einiges im Alltag wieder aufgetaucht.

Was ich bei Meditationen oder ähnlichem vor meinem inneren Auge sehe, sind für mich keine Träume, da ich mit einem Teil meines Bewußtseins immer noch "da" bin und nicht schlafe. Irgendwie ist das für mich ein Unterschied in der Wahrnehmung. Für mich sind sowas dann eher Visionen. Entweder führe ich sie, dann ist es eher mein Wunsch als eine wirklich unabhängige Vision oder sie verselbstständigt sich irgendwann , dann kann es etwas zukunftsweisendes sein. Was es dann ist... dann kann dann nur jeder "Visionär" selbst deuten.

 
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RE: Träume

#19 von elHakim , 26.02.2013 17:31

Es wird behauptet, dass es das Nicht-träumen nicht gibt. Dabei interessiert mich der Aspekt der Psychogesundheit momentan nicht. Ich will vielmehr auf die Andersartigkeit des Traumes verweisen: Einen Tummelplatz all dessen, was im realen Leben (angeblich) nicht geht - oder gehen darf. Damit ist der Traum eine Vision: Ich erdenke mir eine Parallelwelt, wie im Computerspiel.
Man darf nur die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit nicht verwischen. Für den, der zu viele Visionen hat, hat die Medizin Tabletten.

 
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RE: Träume

#20 von Fingayin , 26.02.2013 23:56

Na,noch ne Pille,el...? *g*
Ich träume selten,und wenn sehr intensiv.
Und zwar so das ich es "live" erlebe.
Es sind Träume die nicht in dieser Welt sind.
Völlig irre und abstrakt...

 
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