......schamanische Ausbildung

#1 von matodemi , 20.05.2012 19:45

Hat jemand schon eine schamanische Ausbildung gemacht?

Mich würden Eure Erfahrungen damit interessieren....

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RE: ......schamanische Ausbildung

#2 von birkenfrau , 20.05.2012 20:47

Hi matodemi,

ich bin zwar erst neu im Druidry Forum, befinde mich aber schon ein paar Jahre in schamanischer Ausbildung bei der "foundation for shamanic studies" von Micheal Harner. Die bieten zu unterschiedlichen Themen Seminare an. Zunächst ein Basis-Seminar, um das schamanische Reisen zu erlernen, dann gibt es Themen wie: Naturgeister, Seelenrückholung, Extration, Tod und Sterben. usw. Es gibt keine besondere Reihenfolge und keine zeitliche Begrenzung. Nützlich ist es, an einer schamanischen Trommelgruppe teilzunehmen, um das Erlernte anzuwenden.
In unserer Trommelgruppe gibt es auch zwei Mitglieder, die eine Schamanenschule betreiben: Eliphaz Schamanenschule. Die Ausbildung geht über drei Jahre, kann auch als Online-Kurs besucht werden. Sie machen das meiner Meinung nach recht gut.

Herzliche Grüße
Birkenfrau

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RE: ......schamanische Ausbildung

#3 von matodemi , 20.05.2012 21:00

Danke Birkenfrau, ist ja schon mal ein Stöbern wert

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RE: ......schamanische Ausbildung

#4 von WaldSeele , 22.05.2012 16:51

hallo matodemi

ich hab mich selbst im Schamanismus ausgebildet und tue es weiterhin Tag für Tag.. ich begann ja aufgrund einer schweren Erkrankung damals vor gut 18 Jahren, mich mit spirituellen Themen zu beschäftigen, um einen konstruktiven Umgang damit zu finden.. außer der Beschäftigung mit philosophischen Fragen und Psychologie (incl. Therapie) hielt ich mich sehr oft allein im Wald/Natur auf.. dort erhielt ich oft Antworten auf Fragen, die ich nie konkret gestellt hatte, die mein Leben aber sehr stark bereicherten.. nach einer Zeit fragte ich mich: "wer gibt mir diese Antworten?".. das war der Beginn meiner Beschäftigung mit Schamanismus.. bzw. zuvor/währenddessen hatte ich im Rahmen elektronischer TanzMusik-Veranstaltungen schon Trance-Erfahrungen gemacht durch stundenlanges Tanzen, meist barfuß auf meiner Mutter Erde an wunderschönen Plätzen in Natur auf kleinen Veranstaltungen mit bunten & an spiritueller Bewusstseins-Erweiterung interessierten Menschen.. allerdings vollkommen frei von Psychedelika aller Arten, rein aus mir selbst heraus.. diese Zeit war eine erste Initiation ins Schamanische, was mir aber damals noch völlig unbekannt war, da ich noch rein gar nichts über Schamanismus wusste..

nach dem Besuch der Ausstellung "Dialog im Dunkeln" (eine Ausstellung von Blinden für Sehende) machte ich eigene Erfahrungen damit.. ich ging nachts allein im Wald spazieren und schärfte so meine Sinne auf außergewöhnliche Weise.. ich lernte meine 'anderen' Sinne (außer dem visuellen, der ja allgemein im Vordergrund steht) ebenso zu gebrauchen und verstand dabei, dass es noch viel mehr Sinne gibt, außer den offensichtlichen.. Instinkt, Intuition etc. .. ein tiefes inneres Wissen.. ich dunkelte meine Wohnung vollkommen ab und verrichtete die täglichen Handgriffe in völliger Dunkelheit.. dadurch lernte ich mich vollkommen anders zu bewegen und eine große Kreativität für alles, was im Leben auf mich zukommt..

das waren harte Zeiten damals für mich, aufgrund der diversen Abschiede aufgrd Sterbens einiger mir sehr nahe stehender Menschen um mich herum und dass ich mich von meinem kleinen Hunde-Gefährten trennen musste sowie diverser destruktivster Übergriffe und Erlebnisse.. ich erlebte damals tiefste Einsamkeit und Trauer, dazu die ständigen Schmerzen am ganzen Körper, grauenvollste Kopfschmerzen über Tage, die ich manchmal nicht mehr zu verkraften wusste, dazu dunkelste Depressionen.. ich durchlebte die Hölle.. heute bezeichne ich diese Zeit als Zerstückelung.. und danach entschied ich mich bewusst für die Abkehr von den Menschen und wandte mich mit jeder Faser meines Seins dem Wald/ der Natur und ihren Mysterien zu.. ich tauchte auf den Grund meiner Seele und erlebte alle Schmerzen, alles Leid, alle Pein, alle Dunkelheit, die das beinhaltete.. so lernte ich mich selbst sehr tief kennen.. und erforschte mich weiter.. ich fand Halt in Natur.. und nur dort.. durch dieses mein Leben wurde ich geöffnet, war durchlässiger für die Anderswelt und ihre Geschenke an mich.. heute erkenne ich diese Erlebnisse als "Schamanenkrankheit".. all das hat mich zu dem Menschen gemacht, die ich heute bin.. und das ist gut so!.. ich bin dankbar dafür!..

gerade am vergangenen Druidry-Camp zu Beltaine erkannte ich, dass mein ganzes Leben seit damals, als diese Symptome begannen, Übergänge waren.. mein ganzes Leben Übergänge..

vor meinem ersten Zusammentreffen mit den lieben Leuten am Lughnasad-Camp 2010 der Baumgeister und des OBOD hatte ich gute 10 Jahre lang seeehr zurück gezogen allein gelebt.. es gab nur sehr wenige Begegnungen mit Menschen überhaupt, keine Berührungen, keine Umarmungen, keine Freundlichkeit.. kein gutes Wort.. keine Liebe, keine Selbst~Liebe, keine Selbst~Achtung.. dafür viel der Trauer, Angst, Einsamkeit, Zweifel.. Verzagen, Depressionen, Dunkelheit..


seitdem ich mich klar und deutlich FÜR den schamanischen Weg ausgesprochen habe, aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele.. findet Heilung statt.. und dies in GRoßEN Sprüngen... seitdem ich JAAA zum Leben sage, was ich durch den Schamanismus erkannt und gefunden habe, seitdem wird es leichter.. und täglich begegnen mir neue 'Wunder'.. ich selbst hab entschieden, dass ich heilen WILL.. und ich gesunde.. wunderbar

ich finde/fand in den Gwersu des Barden-Kurses diverse Bezüge zu eigenen Erkenntnissen auf meinem bisherigen Weg.. das empfind ich als sehr anregend.. ich lese weiterhin sehr viel über Schamanismus, erhalte dadurch viel Anregung, die ich weiter in mir wirken lasse.. nicht, dass ich diese Anregungen direkt in die Tat umsetzen würde, eher klingen sie in mir nach.. um dann hervor zu treten, wenn ich ganz spontan im Wald ein kleines Ritual abhalte.. dann sind diese Anregungen 'plötzlich' da.. und verhelfen mir meist zu tief gehenden Erkenntnissen oder zu tief berührenden Erlebnissen .. wobei ich auch manches Mal aus meinem tiefsten Inneren Handlungen vollziehe, die mir selbst völlig unbekannt sind, die ich dann später in Geschriebenem über Schamanismus und z.B. spirituelles Heilen wieder finde.. und die mir dann auf irgendeine Weise bestätigen, dass dieses 'altes Wissen' IST..

dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass ich Schamanismus aus Büchern lerne, es ist so, wie es eben auch beim OBOD ist, dass ich durch die gelesene Anregung zu 'eigener' Erfahrung aufgefordert werde.. und diese eigene Erfahrung im Alltag in mir weiter wirkt.. seit einigen Jahren schon haben sich die zuvor getrennt gehaltenen Aspekte der 'Spiritualität' und des Alltags zu EINEM verwoben.. ich BIN.. mit allem, was ich durch Schamanismus, Druidentum und all meine Lebens-Erfahrungen aus tiefstem Herzen & tiefster Seele geworden bin..
WUNDER~voll


wenn es Dich zum Schamanismus zieht, dann folge dem Ruf.. der Be~Ruf~ung.. wenn Du magst, kann ich Dir gern per PN einige nähere Angaben zu Büchern oder z.B. auch einem Kurs geben, mit dem ich mich neben dem Kurs des OBOD außerdem noch beschäftige bzw. auch Hinweise auf Webseiten.. oder vll magst Du ja auch in ein persönliches Gespräch, z.B. per Mail, darüber kommen?

einige meiner Gedanken & Erkenntnisse auf meinem Weg beschreib ich in meinem Blog sowie auf meiner Webseite, dort insbesondere unter dem Punkt "ich bin" kannst Du lesen, womit ich mich auf meinem Weg bis heute beschäftigt habe, was alles unter anderem auch mit dem Schamanismus Hand in Hand geht..

ganz lieber Gruß
(Dank Dir auch für die Frage, denn sie hat mir grade in diesem Moment geholfen, diese Aspekte in einen Text zu bringen und mir gleichzeitig noch klarer zu werden, dass es gut ist, meinem an Beltaine gefassten Entschluss zu folgen, meine Lebens-Erfahrungen endlich in ein Buch zu bringen )

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#5 von Tahira , 22.05.2012 17:40

Huhu,

ich beschäftige mich auch schon ein - zwei Jahre mit Schamanismus.
Habe bisher aber keine lange Ausbildung gemacht, sondern nur bei einer Schamanin
mehrere Seminare besucht. Vll werde ich nach dem Studium und mit neuem Job mal
bei ihr anfangen ne "große" Ausbildung zu machen.

Ansonsten habe ich noch eine kleine Arbeitsgruppe, mit der wir schamanisch Arbeiten.

Cu Tahira

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#6 von Ravenwings , 22.05.2012 18:59

Danke für deinen Wundervoll geschriebenen Text, WaldSeele.
Das klingt so bewegend. Erst recht wenn man selber noch nicht zu sich gefunden hat.

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#7 von matodemi , 22.05.2012 21:53

Danke Waldseele - dein Text gibt viel zu denken und klingt nach. Mehr per pn

Tahira, es muss ja nicht immer die große Ausbildung sein. Es kommt doch darauf an, dass es das richtige für einen selbst ist....

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RE: ......schamanische Ausbildung

#8 von Kahoka , 23.05.2012 22:42

Hallo Matodemi!

Ich habe meine schamanische Ausbildung vor einigen Jahren bei Sinchota gemacht. Ich hatte mich vorher schon jahrelang mit Schamanismus befasst, einige Bücher gelesen und war auch schon selbst solo auf schamanischen Reisen unterwegs. Für mich war es schon immer "mein" Weg, auch wenn ich andere Wege angeschaut und erspürt habe. Es war immer klar, dass ich mich schamanisch ausbilden lassen will. Die Foundation for Shamanic Studies hatte ich mir auch angeschaut, hatte Bücher von Harner und Ingermann gelesen. Für mich war es jedoch nicht der passende Weg. Als ich dann Sinchota traf, war es vom ersten Moment an ein Wiedererkennen und eine innere Klarheit, dass sie mich an das erinnern kann, was ich eigentlich schon weiß. Wenn du magst, kannst du mich auch gerne per PN kontaktieren, dann erzähl ich ein wenig von "meiner" Tradition.

Herzliche Grüße,
Kahoka

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#9 von matodemi , 23.05.2012 23:17

Hallo Kahoka,

ich habe mir gerade Sinchotas Seite angeschaut - und finde diese interessant. Aber zum einen ist es grad spät und zum anderen finde ich persönliche Berichte wesentlich aussagekräftiger als Webseiten.

Ich würde mich also freuen, wenn Du mir mehr von Deinem Weg erzählen könntest.

Gerne hier als pn oder per mail unter martina at hajjam punkt de

Herzliche Grüße

Martina

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RE: ......schamanische Ausbildung

#10 von Morgenstern* , 06.06.2012 08:06

*grins* Hallo Birkenfrau..
da hab ich dich doch gerade angeschrieben, von wegen Stammtisch und Druiden *lach*
und hatte schon das Gefühl das wir uns kennen.
Also kannst du die Pn getrost überlesen.

Schön dich hier zu lesen.

Ja, wir bieten Schamanistische Ausbildungen an.
ALs einzenle Seminare und auch über drei Jahr als Vollausbildung (ohne Knebelverträge)
Unser Grundlage ist europäisch und praktisch.

lieben Gruß
Morgenstern*

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RE: ......schamanische Ausbildung

#11 von GreenDragon , 07.06.2012 21:53

Hi Matodemi,

die wirkliche "Ausbildung" beginnt in den "inneren Welten". Das Wichtigste ist die Liebe und die Sanftheit wodurch sich die Sinne erweitern.

LG

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#12 von Schwarzer Wintertag , 07.06.2012 22:19

Zitat von matodemi
Hat jemand schon eine schamanische Ausbildung gemacht?

Mich würden Eure Erfahrungen damit interessieren....



Einen angenehmen Abend wünsch ich.

Bei einem Menschen, welcher schamanische Ausbildungen anbietet, war ich noch nie in der Lehre.
Ich habe alles, was ich bis jetzt kann bzw weis, aus mir selbst heraus gelernt.
Natürlich gab es in meinem Leben einmal einen Funken, welcher das alles ins Rollen gebracht hat.
Man hat mir damals auch gesagt, daß das, was ich mache in die schamanische Richtung geht und einiges mehr.
Seid dem beschäftige ich mich sehr intensiv damit. Vor allem mit mir selbst.
Bislang jedoch nicht in Büchern, nicht mit anderen Menschen zusammen, sondern nur mit mir selbst.
Ich befinde mich sozusagen in Ausbildung bei meinen eigenen geistigen Helfern.
Ich nenne sie für mich Krafttiere, Totems, Helfertiere usw.

Wenn das eigene Erleben... abseits von "professioneller Ausbildung" hier hinein paßt, dann kann ich in diesem Thread eventuell etwas beitragen.
Nur weis ich nicht, wo ich beginnen soll. Es gibt da so viel. *ggg*

LG, der Schwarze Wintertag.

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RE: ......schamanische Ausbildung

#13 von WaldSeele , 08.06.2012 03:33

Zitat von Ravenwings
Danke für deinen Wundervoll geschriebenen Text, WaldSeele.
Das klingt so bewegend. Erst recht wenn man selber noch nicht zu sich gefunden hat.



hallo Raven
wie ich auf Deiner Webseite 'ravanu-clan' lesen konnte, bist Du doch auf DEINEM Weg.. gefällt mir sehr gut, die Seite und wie Du es beschreibst.. !
schau, wieviele Jahre zwischen unseren Leben liegen.. mein Weg dauert nun schon seit gut 18 Jahren an..

gib Dir Zeit.. Du bist noch soooo jung .. außerdem streift man im Leben mal so dies & das.. was sich vll später als doch nicht soo passend raus stellt.. oder was man verwirft, um dann viele Jahre doch wieder dort zu landen.. diese Erfahrungen machen Dich reifer & weiser.. und insofern ist das aus den Augen von heute doch genau so richtig gewesen.. Du hast noch soooo viel Zeit !.. genieße den Augenblick! .. das Ausprobieren, das Heraus~Finden.. das macht auch Freude & schenkt Dir Energie


GANZ lieber Gruß

 
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RE: ......schamanische Ausbildung

#14 von matodemi , 15.06.2012 20:18

Zitat von Schwarzer Wintertag

Wenn das eigene Erleben... abseits von "professioneller Ausbildung" hier hinein paßt, dann kann ich in diesem Thread eventuell etwas beitragen.
Nur weis ich nicht, wo ich beginnen soll. Es gibt da so viel. *ggg*

LG, der Schwarze Wintertag.



Es passt alles hier herein (finde ich). Es geht ja um schamanische Ausbildung und ich habe die Frage ja sehr offen gehalten....
...und eine Ausbildung quasi bei sich selbst ist auch eine ernstzunehmende....

Ganz allgemein:
Ich freue mich nach wie vor über jeden Erfahrungsbericht, auch wenn sich Unterhaltungen über diverse Themen dabei ergeben....

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RE: ......schamanische Ausbildung

#15 von Schwarzer Wintertag , 15.06.2012 21:16

Einen angenehmen Abend wünsch ich.

Nun, da möchte ich doch einfach mal mit ein paar eigenen Erfahrungen beginnen und mit Grundlegenden...vielleicht auch kontroversen... Dingen, also...wie ich so ticke.

Wenn ich mich ausbilden lasse, dann verstehe ich darunter, das ich in die Anderswelt gehe und dort von den verschiedensten Wesenheiten lerne.
So habe ich zB meine Helfer für dieses oder jenes Wewehchen.
Ich rief sie zu Beginn nicht. Sie kamen von allein. Und auch heute noch lerne ich immer wieder neue Helfer kennen.
Sie lehren mich zu allererst immer wieder das Vertrauen und die Hingabe.
Naja und dann "legen" sie los. Entweder kümmern sie sich selbst um einen Heilungsprozess oder zeigen mir, was ich tun muß bzw, wie ich mit ihnen zusammenarbeiten kann.
Sie erklären mir Zusammenhänge, Diskrepanzen oder Widersprüche, zeigen mir ihre Welt und ihre Sichtweise.
Wenn ich hier von Heilungsprozessen spreche, dann meine ich nicht nur den seelischen, sondern auch den physischen.
Das schöne ist, das meine Helfer nicht nur für mich arbeiten, sondern es manchmal auch für andere können.
Hier muß ich erwähnen, das ich noch nicht sehr oft für andere, an oder in anderen gearbeitet habe. Da hängt eine Menge Verantwortung drann.
Ich habe immer wieder Angst, dieser Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Hier muß ich wohl noch an mir arbeiten.

Und noch etwas ist mir auf meinem Weg sehr wichtig und wird mir von meinen Helfern immer wieder mitgegeben:
Fachbegriffsschlachten, geschwollenes Reden usw sind nicht das gelbe vom Ei.
Das haben unsere Ahnen auch nicht gemacht und niemals gebraucht. Denn das ist nicht das Ziel der Sache, nicht der Weg.
Auch hier habe ich noch an mir zu arbeiten, denn ich lass mich doch dann und wann ins Boot ziehen und mache mit, ohne es selbst zu bemerken. Das gefällt mir aber selber nicht, will ich nicht an mir haben.
Für mich ist ein ständig geschwollenes Reden... für mich sind Fachbegriffsschlachten lediglich ein Ausdruck für ein Aufmerksamkeitsdefizit oder eine Statuierungssucht der Beteiligten.
Denn wer oft mit Fachbegriffen umherschmeißt wird von vielen Menschen bewundert.
Fachbegriffe auswendig lernen kann aber jeder. Sogar derjenige, welcher sich noch nichtmal selbst auf den Weg gemacht hat, um eigene Erfahrungen zu sammeln.
Diese jenen erkennt man dann daran, das sie sich an Definitionen festkrallen und kein links, kein rechts zulassen.
Das gilt übrigens nicht nur für die Spiritualität, sondern fürs gesamte Leben.

Natürlich muß es eine Sprache geben, damit man weiß, wovon der andere gerade redet.
Für mich ist ein Erfahrener erst dann ein Erfahrener, wenn er beschreiben/umschreiben kann, was er da tut und was dabei/während dessen und danach passiert. OHNE Fachbegriffe
Oftmals ist es so, das die stillen die wahren Erfahrenen sind.

Soviel zu meinem Verständnis. Seht mir diesen Einwurf bitte nach. *liebsag*
Es geht nämlich auch völlig ohne diese Neuzeitlichen Fachbegriffe.

ja, ich denke, das reicht ersteinmal als kleiner Anfang.

LG, der schwarze Wintertag.

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