Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#1 von Anna , 27.03.2012 20:01

Dadurch, dass ich momentan keine Schokolade oder Zucker esse, fällt so dieser schnelle Kick mal zwischendurch weg. Und ich muss mir überlegen, wo ich jetzt meine schnelle Power zwischendurch bekomme. Und Schokolade hat ja noch den Vorteil, durch die Süße, dass es ein wenig die Seele streichelt. Man bekommt ja schon einige Ebenen abgedeckt mit SChokolade. Psychisch und Physisch.

und bei dem ganzen Überlegen und suchen nach Alternativen, viel mir auf, das ich diesen Satz "ich bin abends so ausgepowert es reicht nur noch für eine Runde fernsehen und dann ins Bett" ziemlich oft höre. Und irgendwie...Fernsehen zieht ja eher Kraft. Also geht mir zumindest so.

Deshalb ist die Frage, wie bequem sind, und was gibt uns wirklich Kraft, und wieso schaffen wir das nicht, das umzusetzen?

Also anstatt abends auf dem Sofa den Fernseher anzumachen, einfach die LieblingsCD rein, und entspannen. Bringt das nicht viel mehr an Kraft?

Was sind so eure Quellen der Kraft,
und wo sind die Fallen, dass wir diese Kraftquellen nicht nutzen?
Wo liegt die Möglichkeit zur einfachen Nutzung der Kraftquelle?
ist es nur ein Klick im Gehirn, das jetzt auch zu tun (also die Cd player fernbedienung in die Hand zu nehmen, statt der Fernsehbedienung? )

und was euch sonst noch zum Thema Quellen der Kraft einfällt...immer her damit!

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#2 von Fingayin , 27.03.2012 21:23

Tja,Anna.
Ich hätte einen Vorschlag,aber ich denke dann springt Dir Deine Familie auf den Kopf.
Bei uns existiert ein Fernseher,aber kein Reseiver...ergo kein Fernsehen.
Wir gucken schon mal Filme,klar.
Sohnemann sieht sich via Internet "Wissen macht ah",an oder die Starwars Folgen der Trickfilmserie.
An sonsten wird z.B. Mikado,Mensch ärgere Dich nicht oder sonstige Brett und Kartenspiele gespielt.
Mein Frauchen liest sehr viel,wenn ich muse habe tu ich das auch oder beschäftige mich anderweitig.
Es gibt selten Abende an denen wir uns langweilen.
Bei dem Wetter bin ich viel draußen,sitze auf der Weide,meditiere und gucke einfach in den Nachthimmel.
Herrlich.
Du hast einen so tollen Garten.
Warum gehst Du Abends nicht ab und an raus?
Auch wenn Du unter dem Baum einschläfst...und ,das ist cool da es ein völlig anderes Gefühl ist.
Und Du bekommst unterbewußt,oder bewußt noch dazu Botschaften.
Wenn man einmal diesen "Fernsehzwang" überwunden hat und Alternativen gefunden,ist alles gut.

 
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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#3 von angelikaherchenbach , 28.03.2012 09:54

Vieles kann eine Kraftquelle sein - und das Gleiche kann auch genauso gut Kraft zehren.
Das gilt fürs Fernsehen ebenso wie für andere Dinge, ob Schokolade, Sport, Spielen, Alltagsdrogen...

Für mich ist die (Beschäftigung in der) Natur wie sicherlich für die meisten von uns eine immense Kraftquelle: Gartenarbeit, meine Spaziergänge...
Aber wenn ich nach einem 9-Stunden-Tag in der Kita körperlich ausgepowert bin, geht das kaum noch - zumindest bringt es keine Kraft, sondern zehrt noch mehr, zumal wenn das Wetter nicht mitspielt - egal, was der Mondkalender gerade vorgibt.

Entscheidend ist die Art und Weise, wie man mit diesen Dingen umgeht, die innere Haltung dazu.
Ich denke, wir müssen weg von diesem Leistungsdruck auch noch in der Freizeit:
weg von diesem erhobenen Zeigefinger von wegen "Du solltest Sport treiben" und "Fernsehen ist dumm und verdummend" und Süßigkeiten sind "Sünde" und "jeden Tag eine Stunde an die frische Luft" und und und...

Kraft geben uns genau die Dinge, die uns Spass machen und gut tun, und das kann für jede/n von uns und in unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen genau das sein, was in einem anderen Fall Kraft zehrt.
Bei mir ist das z.B. durchaus auch Hausarbeit!
Wichtig ist, dabei auf unsere innere Stimme zu hören, wozu wir gerade Lust haben, was wir jetzt gerne tun würden, was jetzt gerade "genau richtig" wäre... und sich dabei auch nicht von seinem Umfeld unter Druck setzen zu lassen.

Natürlich sollte mensch auch ab und zu was Anderes ausprobieren, um nicht in die Gewohnheits- und Suchtfalle zu geraten.
Aber ich denke, solche familiären und Feierabends-Rituale wie das gemeinsame Kuscheln auf dem Sofa vor der Lieblingsserie oder dem 10. Mal Titanic können genauso eine Kraftquelle sein wie eine Runde
Mensch ärgere Dich nicht!


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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#4 von Tatjana , 28.03.2012 09:55

Hej Anna, guten Morgen

Bei uns ist es ähnlich, es wird wenig ferngesehen. Ab 19.00 Uhr meist eine Folge einer DVD-Serie und nach Möglichkeit alle zusammen. Im letzten Jahr war es Charmed, zur Zeit ist es "Unsere kleine Farm". An den Wochenenden befinden sich die Kinder natürlich im Sog irgendwelcher Shows, über die auch in der Schule ausgiebig gesprochen wird und möglicherweise ist das dann an der Stelle für sie eine kleine Quelle der Kraft.

Ich denke, letztlich ist es fast egal, was man macht solange man es bewusst tut. Wenn ich abends in den Garten gehe und mir fällt nur auf, dass der Rasen wieder gemäht werden müsste, wo ich doch grad so gar keine Zeit dafür habe... ist dies bestimmt keine Quelle der Kraft. Nehme ich allerdings die Atmosphäre in der Dämmerung auf, das Licht, die Düfte und die vielen Stimmen, so kann binnen zwei Minuten die gesamte Last des Tages von mir abfallen.

Sich völlig ermattet auf Sofa zu legen und von dem berieseln zu lassen, was gerade im Fernsehen läuft ist in der Tat eher energiezehrend als nährend. Als bewussten Tagesausklang etwas zu sehen, das man sich selbst ausgesucht hat, kann inspirierend und bereichernd sein. Genug Sender gibt es ja.

Was immer man tut, jeder Moment kann eine Quelle der Kraft sein. Wenn man sich des Moments gewahr wird. Wenn man präsent ist und ganz im Jetzt. Dann kann Dir schon ein einziger bewusster Atemzug Kraft geben. Thich Nhat Hanh, Eckart Tolle und andere haben wunderbare Bücher darüber geschrieben... es braucht vielleicht ein wenig Übung, aber das Gewahrsein zu trainieren lohnt sich. Ich schaffe es selbst bei weitem nicht häufig genug, aber es tut mir persönlich immer sehr gut.

Das Schöne daran ist: Du brauchst nichts von außen. Du selbst und deine Wahrnehmung sind dann nämlich Deine Quelle der Kraft, die Dir jederzeit zur Verfügung steht.

liebe Grüße,
Tatjana

 
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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#5 von Belbara , 28.03.2012 10:37

Zitat von Anna

Was sind so eure Quellen der Kraft,
und wo sind die Fallen, dass wir diese Kraftquellen nicht nutzen?
Wo liegt die Möglichkeit zur einfachen Nutzung der Kraftquelle?
ist es nur ein Klick im Gehirn, das jetzt auch zu tun (also die Cd player fernbedienung in die Hand zu nehmen, statt der Fernsehbedienung? )
und was euch sonst noch zum Thema Quellen der Kraft einfällt...immer her damit!
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Juhuu, ich mal wieder (lange weg, jetzt mal wieder da )

Also für mich unterteilen sich Kraftquellen in Tätigkeiten, Personen, Gegenstände und (das habe ich seit kurzer Zeit erst richtig kapiert, obwohl es die "kräftigste" Quelle ist, die es gibt und die wirklich überall verfügbar ist, sogar um Mitternacht im Gullischacht) - Gedanken!

Meine liebsten Kraftquellen sind ganz klar Tanz und (Tanz-)Musik. Komischerweise wirkt das sogar, wenn ich körperlich müde bin und mir ganz und gar nicht nach Tanzen ist und auch dann, wenn mich Freunde oder Freundinnen liebevoll dazu "zwingen". Das hat sicher auch einen physiologischen Hintergrund (Bewegung sorgt für Endorphin-Ausschüttung), aber ich denke, es muß schon auch immer eine Art der Bewegung sein, die für einen persönlich nicht negativ verknüpft ist - joggen zum Beispiel hat für viele Leute den Ich-quäle-mich-weil-ich-abnehmen-muß-Beigeschmack, Ballspiele dagegen (Volleyball, Fußball etc.) sind Spiele und damit für die meisten eher erfreulich verknüpft. Das ist bei mir umgekehrt, weil ich im Schulsport Ballspiele immer gehaßt habe, joggen aber freiwillig und in schöner Umgebung getan habe und daher auch schon mal das Läufer-Endorphinhoch erlebt habe (nicht oft, aber immerhin )

Von daher denke ich, es ist nie die Sache allein,sondern die persönliche Verknüpfung, die man dazu hat (in der Literatur nennt man das gleiche Phänomen übrigens "Konnotation" ) Das tolle an diesen Verknüpfungen ist, daß man sie (mit viel Geduld allerdings, und wenn man das will) ändern kann. Neu anlegen ist allerdings einfacher - so stellt man "Kraftgegenstände" her, d. h. einen bestimmten Gegenstand magisch aufladen bedeutet (für mich) unter anderem, eine neue nutzbare Verknüpfung herzustellen.

Leute, die einem gut tun, und Leute, die einem nicht gut tun, kennt, glaube ich, jeder. Letztere sind für mich in der Regel Leute, mit denen ich kein ausgewogenes Geben-Nehmen-Verhältnis habe - d. h. die mehr von mir wollen, als ich geben möchte, oder Leute, von denen ich mir mehr wünsche, als sie geben wollen - glücklicherweise begegne ich beiden Phänomenen nur noch selten, sondern kenne immer mehr Leute, die mir gut tun

Gedanken können auch Verknüpfungen sein zu Dingen, die gerade nicht akut, relevant oder überhaupt real ist (ich wage mal zu behaupten, auch das kennt jeder - grundloses Grübeln, fruchtloses Ärgern...) Das in den Griff zu kriegen, gehört sicherlich zu den größten Aufgaben überhaupt. Mir helfen da spirituelle Übungen - das sind übrigens oft keine speziellen Energieübungen, sondern in letzter Zeit oft schlicht und einfach Beten. Dabei habe ich was Witziges festgestellt: wenn ich um Kraft bete für kranke Freunde und sage, daß ich gern von meiner dazu geben will, stelle ich fest, daß ich sie plötzlich habe, auch dann, wenn ich mich anfangs alles andere als energiegeladen gefühlt habe. Das ist für mich wirklich die einfachste Nutzung der Kraftquelle, denn ein Gebet sprechen (oder laut vorlesen) und dann dem Klang nachspüren kriege ich immer hin, egal, wie fertig ich bin. (Übrigens, danke nochmal, daß Du mich damals auf "A Celtic Devotional" von Caitlin Matthews aufmerksam gemacht hast, Anna - da sind wirklich wunderschöne Gebete drin, das hat mir schon sehr oft geholfen

Ich glaube, Fernsehen, Süßes futtern oder (bei mir) Computerspiele sind einfach schlechte Gewohnheiten - man hatte halt irgendwann mal nichts Besseres und hat sich dran gewöhnt, daß es Leere, Unentschlossenheit, etc. irgendwie füllt oder vertreibt. Von daher bedarf es wohl am ehesten einer Erkenntnis (es gibt Sachen, die mir besser tun als das) und dann einer Umgewöhnung. Statistisch gesehen kämpfen schlechte Angewohnheiten 21 Tage mit Guerilla-Taktiken ums Überleben, wenn Du es also 21 Tage lang schaffst, CD-Player statt Glotze anzumachen, hast Du gute Chancen, eine neue, bessere Gewohnheit geschaffen zu haben - der Zeitraum der Umgewöhnung ist also durchaus überschaubar

Liebe Grüße,
Belbara

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#6 von Nachtfalke , 28.03.2012 10:50

Hey Anja

Das mit der Schokolade kenne ich - allerdings hab ich nicht so einen großen Hunger auf Süßes bzw merke, dass es mir einfach nicht gut tut. Aber gut, was gibt mir dann Kraft? Ernährungstechnisch gesehen, wenn ich viel Obst, Gemüse und Getreide zu mir nehme und Wasser (= Leitungswasser) trinke. Bei Schokolade, Kakao und dem ganzen Süßkram hab ich eher das Gefühl, dass ich irgendwelche Bereiche oder Ebenen verschmutze oder verstopfe. Hm...

Hm... was gibt Kraft wenn man ausgepowert ist? Also ich gehe, sofern ich mich dazu aufraffen kann und das Wetter mitspielt raus in die Natur. Gerade jetzt wo es wieder schöner wird und alles erblüht ist das wunderschön
Ich persönlich verbinde das auch sehr gerne mit Geocachen - meinem neuem alten Hobby oder auch (wenns grad geht) mit einem Spaziergang mit meinem Schatz

Fernsehn tu ich recht wenig, wenn ich ehrlich bin. Diese Dauerberieselung nervt mich und nachdem zu 95% (Dokus mal ausgenommen) nur negative Sachen kommen, zieht mich das ehrlich gesagt nur noch mehr runter, anstatt mir Kraft zu geben. Okay, ich hab keinen Fernseher und schau mir Filme meistens nur auf DVD oder online an. Aber wenn ichs mir so überlege, hab ich im normalen Fernsehn entweder die typischen HartzIV-Serien (die ziehen einen runter), Krimis oder Polizeisachen (ebenso negativ nach meinem Gefühl), stupide Comedy oder irgendwelche Herz-Schmerz-Serien mit zig Trennungen, Streitthemen usw. Gelegentlich gibts auch mal Teenie-Serien oder so Sachen wie Stargate... aber mal ehrlich, wirklich positiv oder toll sind die auch nicht.

Was mach ich abends daher? Kommt drauf an... Freunde treffen, mit meinem Partner und Katzen kuscheln und reden, lesen, Mandala malen (und dabei Musik laufen lassen), gelegentlich auch mal eine Folge Dr. House oder dergleichen gucken, mit Freunden die weit weg wohnen chatten (ist zwar vorm PC, aber es kommt billiger als telefonieren), einen Spaziergang draußen, oder auch ab und an einfach nur daliegen, Kerzen und Räucherstäbchen anzünden und dösen oder abschalten. Gelegentlich auch mal kochen und dabei etwas neues ausprobieren

Das wären so abends meine Quellen der Kraft. Ansonsten gibts da noch Sachen wie Burgen erforschen, auf Mittelalterfeste gehen, mit Freunden feiern und ein Lagerfeuer machen, in die Natur raus (wandern, bergsteigen, geocachen... was auch immer ), Musik machen und/ oder singen....

Gestern hab ich mit meinem Freund gemeinsam einen Gwersu gemacht - war echt schön und mir hat es Kraft, aber auch Mut und Vertrauen gegeben.
Es gibt mir Kraft, allerdings auf einer anderen Ebene (schwer zu beschreiben).

Hm... ansonsten fällt mir grad zu dem Thema nicht wirklich viel ein

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#7 von Dolben , 28.03.2012 22:27

physische Kraft können einem auch Energiegeräte wie Orgonit geben, die im Wohnbereich aufgestellt werden.

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#8 von Fingayin , 28.03.2012 23:27

hehe,dolben kommt auf der ganzheitlichen Raumgestaltungsschiene.
Geomantisch gesehen kann man natürlich viel im Wohnraum gestalten was einen Kraft und Ruhe bringt.
Das fängt bei der Möbelierung an und geht in die Gestaltung rein.
Farben,Ornamente,Windspiele,Zimmerbrunnen,Bilder,scharfe Ecken entschärfen,Energiefluß verlangsamen und umleiten,bis zu verschiedenen Gesteinssorten mit integrieren.
Da gibt es eine Menge Möglichkeiten.
Interessanter Weise denken wenige darüber nach das man allein in seinen vier Wänden vieles machen kann.

 
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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#9 von Dolben , 29.03.2012 21:56

Zitat von Fingayin
....
Interessanter Weise denken wenige darüber nach das man allein in seinen vier Wänden vieles machen kann.



unglaublich viel gibt es dort zu gestalten und zu verbessern!

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#10 von Ceridwen , 30.03.2012 06:58

Meine Quelle der Kraft ist eindeutig die Natur

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#11 von elHakim , 02.04.2012 23:27

Schokolade hilft durch seinen Kick an Serotonin. Aber man kann nicht nur essen.
Ich glaube, eine gewisse Trägheit ist normal im Frühjahr und lasse das zu. Momentan kann ich mich auch zu nichts aufraffen, aber macht das etwas? Wir haben in unserer Gesellschaft das Manko, dass man umtriebig und aktiv sein muss, Tag und Nacht, im Beruf wie im Urlaub. Ich gewinne Kraft dann, wenn ich in den Gesichtern anderer lese, dass so etwas doch nicht geht. Und es geht doch...
Gruß an alle Faulenzer!

 
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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#12 von Esme , 07.04.2012 16:46

Gruß zurück

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#13 von Inge , 07.04.2012 19:10

Zitat von Esme
:super: Gruß zurück





LG Inge

 
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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#14 von Sinaris , 08.04.2012 00:16

Kraft tanken?

Musik in Verbindung mit meiner Phantasie. Worte einfach strömen lassen. Manchmal niederschreiben, was mich gerade bewegt und dann wieder betrachten. Oder einfach kurz hinlegen, dabei eine Szene wählen und in diese dann einträumen. Wenn es sehr schlimm steht suche ich schonmal den Kontakt nach aussen.

Was ich seltsam finde... welche Anziehung Dinge in meinem Leben haben, die mir eigendlich nur Kraft rauben. Da komme ich mir manchmal vor, wie eine Motte, die geradewegs in die Flamme fliegt. Das betrifft nicht nur die Kraft selbst, auch wenn es um meinen Gemütszustand geht... wenn ich gerade mässige Laune habe... Kein Thema, Sinaris findet garantiert einen Weg weiter runter. Als würde ich am Boden liegend für eine Schaufel beten. Beispiel... wnn man ohnehin gerade an der Vernunft der Menschen zweifelt... wie clever ist es dann sich in die Welt der aktuellen Nachrichten einzugraben?

Da frage ich mich manchmal schon was für kranke Mechanismen da in mir wirken.

Gruss
Sinaris

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RE: Quellen der Kraft und unser Umgang damit

#15 von Anna , 09.04.2012 20:19

das ist spannend zu lesen, Sinaris, ...denn viele Menschen, die ihr Leben reflektieren, geben auch an, dass Schicksalsschläge und schwere Zeiten, später zu Quellen der Kraft werden können

was auch gut zu den Kesseln der Poesie passt, wo es heißt:

Zitat
Question: How many divisions of sorrow that turn the cauldrons of sages? Not hard; four. Longing, grief, the sorrows of jealousy and the discipline of pilgrimage to holy places. It is internally that these are borne although the cause is from outside.
Frage: wieviele Zeiten des Kummers um den Kessel der Weisheit zu drehen (so zu drehen, dass man ihn voll nützen kann) Nicht schwer: vier, Sehnsucht, Trauer, Leiden der Eifersucht und die Disziplin der Pilgerschaft zu Heiligen Plätzen. diese Dingen werden in einem getragen, auch wenn der Auslöser von aussen kommt. (meine Übersetzung)



Was ich auch spannend finde, ist der Gedanke, das alles weiter zu verknüpfen...also so wie ich um mich herum von vielen den Satz mit dem Fernseher höre, und noch mehr zustimmend nicken, stelle ich mir die Frage, wie gehen wir als Gesellschaft mit unseren Kraftquellen um....



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