RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#46 von GreenDragon , 24.05.2012 20:28

Serpentia, danke für Deine Worte.

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#47 von Merynea , 03.06.2012 11:45

Nun habe ich das 1 Kapitel auch durch. Ich kenne die Autoren zwar nicht wie Serpentia persönlich, dennoch fühlt man sich nach den erste paar Seiten bereits wohl und vorallem - das ist mir bei solchen Büchern wichtig - persönlich angesprochen.

Es gibt nichts störenderes, als wenn man bei Büchern, die mit der Seele und direkt arbeiten, ein sachliches "Sie" mitschwingt. Ich hab bereits Naturpfade von ihnen gelesen und mag ihren Stil sehr.

Die Grundlagen sind/wären zwar schnell erklärt, sind aber dennoch gut ausgeführt und gleichwohl wichtig.


Zitat
"Unsere Gesellschaft weiss das jedoch schon lange nicht mehr. Wir werden in dem Glauben grossgezogen, dass es sich bei der Illusion des Getrenntseins nicht um ein vorübergehendes Hilfsmittel, sondern um die ständige Realität handelt und so kommen die meisten von uns gar nicht auf die Idee, sie irgendwann aufzugebeben"



Damit war das Getrenntsein von der Gesamtheit des Lebens gemeint oder? Das man auch als "Erwachsener" verbunden ist, mit der Natur, den anderen Lebewesen und der Energie die alles durchfließt. Oder habe ich das falsch verstanden? *glaub das sollte ich nochmal nachlesen*

Die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln ist auch ein sehr wichtiges Thema, wobei ich denke, dass man diese nie ganz abschließen kann. Das akzeptieren des eigenen Ich´s, der eigenen Handlungen und damit verbundenen Auswirkungen ist, so die Autoren, ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erwachsensein. Der Abschnitt in dem es darum geht, dass man sich von den materiellen Wünschen und Bedürfnissen lösen muss, dass diese nicht wichtig sind, um "erwachsen" zu werden, ist besonders aufschlussreich. Was in naturspirituellen Völkern von sich aus schon elementar in der Entwicklung der Kinder verankert ist. Wichtig ist der geistige Fortschritt, und das ausloten persönlicher, seelischer Grenzen - falls es diese gibt. Natürlich sofern man geistig auch "gesund" ist.


Das Kapitel über die geistigen Störungen hat mich doch auch sehr beeindruckt. Zumal ich selbst im näheren Umfeld eine sogenannte "Geisteskrankheit" erfahren durfte bzw. darf. Meine Großmutter leidet seid ihrem 30. Lebensjahr unter schizophrenen Phasen. Welche mal mehr, mal weniger zu Tage kommen. Sie sieht/hört Leute sprechen, die zwar real da sind - aber eigentlich nicht über sie oder ihr nahestehende Personen reden. Böse Menschen tragen Masken mit dem Gesicht ihr nahestehnder Personen- in der Zeit erkennt sie nichtmal uns. In sehr starken Phasen konnte sie sogar den Strom spüren und wurde agressiv, sobald sie in auch nur in die Nähe von Stromleitungen kam. Sie denkt auch wir hätten Computerchips im Gehirn und man kann keinen Ärzten trauen, daher auch ihre Abneigung gegen die Behandlung ihrer Krankheit.

Da meine Mutter das Buch auch mit uns "mitliest", haben wir beide lange darüber diskutiert und waren schon davor der Meinung, dass meine Großmutter evtl. eine dieser alten Gaben hat in irgendeiner Form mit der "Anderswelt" zu kommunizieren. Sie hat aber weder die Erfahrung, noch ist sie sich dessen bewusst. Auch ist sie nie "erwachsen" geworden, nicht in der Hinsicht, wie es im Buch für solch elementare Arbeit erforderlich wäre. Sie hat keinen Bezug zur Anderswelt. Sie wird lediglich überrollt von ihren "Vorstellungen" und kann nichtmehr zwischen dem realen und dem von ihr "eingebildeten" Dingen unterscheiden.

Wir denken, dass sie, hätte sie damals von diesen Dingen gewusst, hätte sie evtl. lernen können damit umzugehen oder zumindest die "Krankheit" etwas leichter verlaufen zu lassen oder auch in eigene Bahnen zu lenken. Wäre das abwegig?

Ich stelle mir die Frage: Ist Schizophrenie wirklich nur eine Krankheit, die auf fehlenden Botenstoffen im Gehirn herrührt oder kann es doch eine Art Verbindung zur Anderswelt sein?

Das man nicht fähig ist, MIT dieser Krankheit schamanische Arbeit zu leisten, bzw. auszuführen ist mir klar. Wer bei seinen Reisen nicht zwischen hier und jetzt unterscheiden kann schwebt in Gefahr und kann nicht differenzieren.



Ich bin schon gespannt auf das Kapitel Medizinrad.

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#48 von Samsu , 03.06.2012 17:06

Ich möchte mich auch beteiligen. Ich habe das Buch vor einiger Zeit angefangen, war aber nicht so begeistert wie von den beiden Vorgängern.
Vielleicht klappt´s ja mit Euch zusammen.
Hab´s auf Anhieb im Regal gefunden und fange nun gleich noch einmal von vorne an.
Ich hoffe ich kann noch einsteigen
Namasté

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#49 von GreenDragon , 05.06.2012 23:09

Es mag sein, Merynea, dass Deine Oma bestimmte Dinge in symbolischer Form wahrnimmt. Der Computerchip könnte für den Verstand bzw. die Kontrolle durch den Verstand stehen. Wenn Menschen kurz vor dem Sterben stehen dann lichtet sich meist der Schleier.

Ich habe nun in dem Buch Dinge entdeckt, auf die ich vorher nicht aufmerksam geworden bin. Wahrscheinlich erschließt sich einiges durch die Erfahrung neu oder es fällt eher ins Auge.

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#50 von Merynea , 06.06.2012 07:25

Zitat
Wenn Menschen kurz vor dem Sterben stehen dann lichtet sich meist der Schleier.



Das war vor 10 Jahren und sie lebt noch. Aber ich weis worauf du hinaus willst. Nahtoderlebnisse sind ja auch eine Art Reise.

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#51 von Samsu , 09.06.2012 17:58

Ich habe mich jetzt erneut durch das erste Kapitel hindurchgequält.
Nun erinnere ich mich auch wieder, dass ich es danach ins Bücherregal zurückgestellt habe.
Irgendetwas stimmt mit dem Schreibstil nicht. Der ist zäh wie Kaugummi. Vielleicht liegt das aber auch am medizinischen Grundwissen, was ansatzweise vermittelt wird.
Gut gefallen hat mir die Differenzierung des "Erwachsen-sein" und die Definition des schamanischen Begleiters.
Die Ausführung zur Dissoziation war mir persönlich nicht ausreichend, da der schamanische Begleiter im Gegensatz zum Arzt oder Psychotherapeut nicht die Verantwortung für das Wohlergehen des Klienten trägt.
Die Bücher, die bzgl. der Chakrenarbeit empfohlen werden sind gut; Lichtarbeit ist bislang das beste Buch um gezielt nachzuschlagen, was man auf anderen Ebenen wahrgenommen hat.
Bin mal gespannt, wie´s weitergeht.
Samsu

 
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RE: Lesekreis zu "Seelenpfade" von V. Gabriel & W. Anderson

#52 von GreenDragon , 28.09.2012 22:53

Was ist eigentlich mit dem Lesekreis passiert?

 
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