Die Halle der Masken

#1 von Sinaris , 06.02.2012 03:52

Du tritts in einen Raum. Leer, schwarz nur der Boden von erhelltem Marmor. Überall hängen Masken. Vielschichtig in Form, Farbe und Art. Jedem Deiner Schritte folgt Ihr Blick. Wenn Du eine Maske gestalten könntest... Wie wäre ihr anglitz und was würde sie sagen.

Es gilt nicht, Dich darzustellen. Es geht darum etwas zu erschaffen. Es kann Dir folgen oder sogar entgegenstehen. Würde die Maske fragen oder provozieren? Würde sie nett schmeicheln oder trotzig bocken. Wäre sie sanft in der Stimme oder klingt kälte in Ihrem Hauchen. Der Weise Bewahrer im Hintergrund oder doch eher der verächtliche Narr der spottend auf die Massen sieht.

Ich bitte Dich... Der Raum ist leer... bis an einem Silberfaden Deine Maske hängt. Was sagt sie... was will sie?

Meine Maske:
Während Du die kalkweiße Maske betrachtest erspürst Du ein tiefes Brummen. Unheilvoll nah wirkt eine fast schmerzhafte Entgültigkeit nahe der ausdruckslosen Fratze. Ein Harlekin ohne Willen. "Willkommen. ich würde ja lächeln, wenn ich wollte. Aber ich bin leer. Wie dieser Raum." Die Maske rotiert und es ist fast unerträglich in die Rückseite zu blicken. Die Augen blinzeln. "Du bist hier. Warum? Willst Du... ach das ist doch eigendlich egal... Nimm." Für einen kurzen Moment bricht alle Kälte aus den steifen Zügen und ein warmes und freundschaftliches Lächeln streift Deinen Geist.

"Ich hätte strenger sein sollen. Aber das ist nunmal nicht meine Art." Ein Augenzwinkern geleitet das schelmische lächeln. "Du darfst wiederkommen. Ich denke bald begrüsse ich Dich nicht allein. Nicht nur die Spiegelbilder. Dann wird es auch spannender. "

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RE: Die Halle der Masken

#2 von Fingayin , 06.02.2012 11:00

Interessant.
Erinnerst Du Dich an den Maskenworkshop mit Inge auf der Funkenburg?
Die Maske verändert Dich.
Ich habe meine "grüne Mann" Maske öfter mal mitgenommen und aufgesetzt.
Es ist schon faszinierend was sie bewirkt.
Interessanter weise schreibst Du das während ich eine neue Maske angefangen hab.

 
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RE: Die Halle der Masken

#3 von Inge , 06.02.2012 11:55

.... Masken haben ihr EigenLeben. Wenn wir sie gestalten, gestalten wir sie nicht nach unserem Willen. - Gut, ursprünglich haben wir eine Idee einen Plan, dem wir folgen. Doch während der Arbeit mit/an der Maske merken wir, daß die Maske sich durch uns herstellen läßt- wir sind "ihr" Werkzeug Und sobald sie fertig ist und wir ihnen Leben einhauchen ... Ja, das ist wieder etwas anderes ....

Mal schauen, seit einiger Zeit juckt es mich wieder, einen MaskenWordshop zu planen. Mal schauen, ob es dieses oder nächstes Jahr sein wird. Auf jeden Fall spüre ich in mir die Dringlichkeit, den immer größer werdenden Wunsch und das Bedürfnis danach ...

LG Inge

 
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RE: Die Halle der Masken

#4 von Sinaris , 06.02.2012 12:16

Inge, Fingayin... versteht mich nicht falsch... ich mag Eure Worte und Gedanken. Aber warum mögt Ihr nicht lieber mit Worten Eure Maske formen, gestalten und Wesen annehmen? Über Masken diskutieren können wir anderswo, hier sollen die Masken sprechen.

Fingayin, lass diesen grünen Mann hier mit erwachen. Inge, Wie würde diese, in Worten gestaltete Maske, hier erscheinen?

Eines hab ich noch vergessen... erdenkt Euch gerne Fragen, Zitate oder gar ganze Konversatioenen unter den Masken. Sprecht, denkt und zeigt aus Ihrem Winkel. Seid wild und frei. Fremd maskiert.

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RE: Die Halle der Masken

#5 von momo , 06.02.2012 16:18

und warum nicht endlich die Masken ausziehen?

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RE: Die Halle der Masken

#6 von Sinaris , 06.02.2012 19:22

Du sollst eine erschaffen... Von tragen hat niemand gesprochen Momo.

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RE: Die Halle der Masken

#7 von momo , 06.02.2012 19:38

werds mal versuchen, vielleicht dann mehr kapieren....

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RE: Die Halle der Masken

#8 von greenman , 06.02.2012 21:27

Zitat von momo
und warum nicht endlich die Masken ausziehen?



Ja, warum nicht!

Jetzt ist Karnevalsaison im Rheinland. Die Jecken Kölsch/Bönnscher Prägung tragen zwar keine Masken, aber sie verkleiden sich.
Oder?
Einmal fragte ein Norddeutscher einen Kölner, warum die Rheinländer sich im Karneval verkleiden. "Wie - im Karneval?" sagte der Kölner, "Verkleidet sind wir das ganze Jahr - als Arbeiter, Angestellte, Beamte, Hausfrauen, Rentner, Unternehmer, Schüler ... Im Karneval zeigen wir unser wahres Ich - Cowboy, Pirat, Vamp, Prinzessin, Zigeuner, Clown, Ölscheich, Polizist, Räuber, Seemann, Meerjungfrau ...!"

Da ist was wahres dran. Meine erste Station in Deutschland war Bonn. Um in der 5. Jahreszeit nicht aufzufallen, durchstöberte ich meine bescheidene Studentengarderobe nach brauchbaren Verkleidungsstücken - und erschien auf verschiedenen Partys und Bällen abwechselnd als Zigeuner oder als Seemann.

Und was sagen uns diese "Masken", lieber Sinaris?
Dass da einer ist, der sich in der Fremde wohlfühlt, der die Sesshaftigkeit als notwendiges Übel betrachtet, der nie lange an einem Ort gelebt hat, der die Exotik erst recht spannend findet, wenn er darin eintaucht - und tatsächlich: das bin ich! Ich, der ich meine Heimat seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen habe - und sie nicht zu besuchen brauche, weil der Heimweh eigentlich noch schöner ist, als der Heimkehr. Zu Hause ist, wo meine Geige (bzw. Banjo) hängt!

Eine Clownsperrücke und ein wenig Schminke hätten damals nicht viel gekostet und wären überall zu haben gewesen - Polizeimützen und Ritterhelme ebenso. Aber es hat nicht sein wollen. Ein Sinnbild des Fernweh musste es sein!

Jahre später fiel mir anläßlich einer Faschingsparty etwas ganz Anderes ein: Merkur in moderner Form. Und zwar als Flugkapitän mit geflügelter Mütze!

Ja, ich habe in meinem Studenten- und Berufsleben und jetzt im Rentenalter viele verschiedene Verkleidungen/Masken getragen. Ich bleibe ein Zigeuner mit einer Liebe zum Meer ...

Blessings,
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RE: Die Halle der Masken

#9 von Tatjana , 06.02.2012 22:11

D[/size]as Kind ist einfach es selbst. Die Umwelt sagt: so bist Du nicht okay. Die Maske spricht: ich beschütze Dich, mit meiner Hilfe kannst Du sein wie Du bist und zeigst den Menschen das, was sie sehen wollen…

Das Kind wird älter, versucht sich und seinen Weg zu finden. Legst es einmal die Maske ab, so ist es ungeschützt und wird sofort verletzt. Die Maske spricht: Du brauchst mich, schau was passiert ohne mich.

Die Maske gewöhnt sich daran, für das Kind zu sprechen und glaubt allmählich selbst, sie sei das Kind. Die Umwelt sieht nichts anderes mehr als die Maske und vergisst das Kind.

Das Kind vergisst sich selbst…

Ganz allmählich und erst Jahre später wird dem Kind bewusst, dass die Maske starr ist, unbeweglich und eng. So legt es sich eine Maske zwischen sich und der ersten Maske zu. Diese ist weicher und flexibler, dennoch eine Maske.

Von Zeit zu Zeit legt das Kind die erste Maske zur Seite. Die passt nicht mehr so recht, ist allerdings nach wie vor oft hilfreich. Ohne sie kann das Kind, es ist inzwischen erwachsen geworden, üben wie es ist ohne Maske zu sein…

Ohne Maske?

Das Kind spürt nicht, dass es sich immer noch nicht wirklich zeigt, da sich die zweite Maske stets den Gegebenheiten anpasst und das Kind beschützt vor der Umwelt. Die Maske weiß, dass das Kind gelernt hat: so wie Du bist, bist Du nicht okay. Das Kind glaubt, es muss sterben, wenn jemand es ungeschützt sehen kann.

Eines Tages kommt ein Mensch vorbei, der kann durch die Maske hindurch sehen. Und ermuntert das erwachsene Kind sich zu zeigen… das hat immer noch Angst, aber es traut sich. Es vertraut, zum ersten Mal und wider jeglicher Erfahrung ganz und gar. Es legt in der Begegnung die Maske ab und stellt fest… wie es sein kann, wenn man ganz bei sich selbst ist. Verwundbar, ja. Aber zugleich stark und authentisch.

Natürlich wird es wieder verletzt, zutiefst. Und es glaubt, es muss sterben… aber diesmal ist es anders, irgendwie. Denn die Wunde schlägt die Maske des anderen Menschen, nicht er selbst und das Kind kann dies sehen.

Heute geht das Kind noch immer täglich mit seiner zweiten Maske, der weichen und flexiblen, durchs Leben. Von Zeit zu Zeit kann es sich ungeschützt zeigen… selten und nur, wenn es sich ganz zuhause fühlt. Aber dann ist es sein Geschenk an den Moment.

Eine traurige Geschichte? Vielleicht.

Aber dieses Kind, das heute erwachsen ist, kann oft hinter all die Masken schauen, die die anderen Kinder, die heute erwachsen sind, tragen. Voller Mitgefühl…

Dieses Kind, das heute erwachsen ist und im Herzen immer noch ein Kind, ist zutiefst dankbar für die Begegnungen, in denen es die Masken ablegen darf. Denn es weiß, dass so viele Menschen diese Erfahrung niemals in ihrem Leben machen.

[size=150]E
ine schöne Geschichte, oder nicht?

 
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RE: Die Halle der Masken

#10 von Fingayin , 07.02.2012 07:43

Schön für das Kind,das lernen durfte ohne Maske zu leben.
Traurig der Geschichte an sich.
Ich glaube,wenn man etlichen Menschen einen Spiegel vorhalten würde könnten sie Ihr wahres Gesicht doch nicht erkennen.
Durch Fassaden,Masken um sich keine Blöse oder Schwäche einzugestehen und zu zeigen.

 
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RE: Die Halle der Masken

#11 von greenman , 07.02.2012 11:45

Zitat von Fingayin
Ich glaube,wenn man etlichen Menschen einen Spiegel vorhalten würde könnten sie Ihr wahres Gesicht doch nicht erkennen.



Fingayin,

Ich glaube, eine Aufgabe eines spirituellen Weges - sei er philosophisch oder mystisch - ist es, neben die Wahrheit über das Universum auch die Wahrheit über sich selbst zu erkennen.

Ein Wissenschaftler kann mir vieles über die Natur erzählen, ein Psychologe veles über mich. Aber der Wissenschaftler öffnet nur ein Sichtfenster, und der Psychologe hält nur einen Spiegel vor. Die Erkenntnis liegt jenseits der Fensterscheibe - und diesseits des Spiegels!

Blessings,
Greenman

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RE: Die Halle der Masken

#12 von Sinaris , 07.02.2012 18:35

Nun gut... wandeln wir den Thread zur Diskussion, war eigendlich nicht der Plan... aber OK. Ich denke das die meisten Masken genauso wir sind wie das eingeschüchterte Wesen dahinter. Die Maske ist gleich der Rolle, die ich gerade spielen muss. Anders geht es auch garnicht, weil mein wesen unweigerlich im hier und jetzt unter die Räder geraten würde.

Wie viel will diese Welt denn wirklich von dem was ich bin. Nutzen ist die Richtlinie. Funktionalität. Das eigendlich unwirkliche fast unreale was da hinter den Schichten zusieht würde doch keinen Tag überstehen. Ein falscher, vielleicht nichtmal böse gemeinter Kommentar und dann ist es nicht nur ne Maske die springt. Zumal wozu offenbaren, wenn die Maske viel besser ins Bild passt. Ich blicke immernoch durch die Augen meiner Rolle. So leben wir in dieser Welt und können an dem Leben teilhaben.

Wenn es nichtmehr gefällt kann eine neue Rolle entstehen. Mit dem Leben spielen, anstatt das es mit einem spielt. Ich verstehe den Einwand auch nicht, das es so nicht echt wäre. Was ist denn unecht an der Maske. Sie ist hier, jetzt und mein Gegenüber sieht sie. Jedes Gefühl ist echt, jedes Wort wahr gesprochen... für diesen Moment mit diesem Fühlen. Die Maske spricht meine Worte halt nur auf Ihre Art, mit Ihren Lippen. Ich verberege mich hinter Ihr damit ich mich nicht vollends verbergen muss.

Augenblicklich habe ich das Gefühl, das die ganze Welt eine Maske trägt. Wenn ich durch die Gassen streife habe nich nicht das Gefühl, wirklich zu sehen, was um mich herum ist. Es fühlt sich unehrlich und unecht an. Die Geschichten in den Büchern stimmen nicht, was Leute sprechen ist nicht wahr und jeder scheint zu lauern, wer sich als erstes Preis gibt.

Überall sind kleine Hinweise und Fetzen gestreut und mit jedem Schnipsel den man aufhebt macht das ganze weniger Sinn. Wenn sich mir nichts echtes zeigt, wieso soll ich dann bitte die Masken fallen lassen? Ich weis weder wo ich bin, was ich hier soll, noch wer mir so gegenübersteht. Ich glaube auch nicht, das ich das jemals erfahren werde. Welches Zahnrad weiß schon, wie die Uhr aussieht in dem es sich dreht.

Manchmal komme ich hervor. Dann ist es fast lustig wie die Menschen mich nicht mehr wiedererkennen. "An dem Abend warst Du komisch drauf Sinaris. Hmm... warscheinlich zu tief in Glas geschaut." Aber so wirklich ist es doch auch kaum zu merken. Es fühlt sich ein bisschen freier an, aber klar sagen das da jetzt garkeine Maske ist oder das das jetzt wirklich ich bin? Nein. Die Nummer ist nicht drin. Die Maskierung funktioniert längst in beide Richtungen.

Ich hab das mit dem Ablegen auch lange schon nicht mehr selber in der Hand und das ist warscheinlich auch gut so. Wer weiß welche Schmarren ich mir sonst schon eingefangen hätte. Sinaris, Sindelion, Chazmir, Milion, Noar, Dante, Sargnagel, Medicus Dobranur, Trojan und und und... massenhaft Rollen die alle auf die ein oder andere Weise an mir haften blieben.

Die entscheidensten Masken... und ich denke das werden einige hier auch kennen, sind aber die Typischen Rollen...

Sohn, Enkel, Mitschüler, Kollege, Freund, Kumpel, Geliebter, Autofahrer, Antragssteller, Mitarbeiter, Schuldiger, Kunde, Zuhörer, Wutbrocken, u.s.w.

In letzter Zeit habe ich in diesem Zusammenhang immer öfter gehört, das die Leute die Masken abstreifen wollen. Will ich garnicht. Ich will meine nur besser kontrollieren können. Ich denke ich bin alle meine Masken und das was dahinter steckt. Schliesslich hab ich sie ja gebastelt... jede ist eine andere Kombination meiner Aspekte. Manchmal spielt wohl auch was fremdes mit... aber da hoffe ich auf eine glückliche Koexistenz. Warum sollte ich verstossen, was mich schützt.

Ehre und Stärke
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PS: Aber hier sollte es übrigens NIE um die eigenen Masken gehen. Eigendlich sollte der Thread dazu dienen, das Ihr mit Worten eine euch ferne Maske in einen Raum hängt. Es sollte darum gehen, mit Worten eine Maske zu erstellen und Ihr eine Persönlichkeit oder eine Aufgabe zu schenken. Damit andere dadurch evtl. auf die eine oder andere Art inspiriert werden. Die Maske sollte es deshalb sein, weil sie die Möglichkeit gäbe auf vollkommen fremde Art neue Anstösse zu erschaffen.

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RE: Die Halle der Masken

#13 von Fingayin , 07.02.2012 23:10

Dann hab ich es falsch verstanden,denn du hattest mich ja auf meine Make angesprochen.
Mal nachdenken...

 
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RE: Die Halle der Masken

#14 von Lizandra , 08.02.2012 18:55

also, ich versuchs mal:

ich ahne eine maske, sie ist weiß und grau, wie in einer nebelwolke schwebt sie im universum, schwerelos, leicht. sie ist aus keinem material das ich kenne, streckte ich die hand aus, schmiegt sie sich hinein und schließt die augen...
"zu hause ? ..." flüstert eine stimme in meinem kopf, es ist nicht die stimme eines menschen... sondern ?

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RE: Die Halle der Masken

#15 von Sinaris , 09.02.2012 00:40

Danke Lizandra.

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