Rohkost / rawfood

#1 von Merynea , 18.01.2012 21:05

Betritt man den naturspirituellen Pfad, läuft man irgendwann auch einmal den Fragen über den Weg:

Wie ernähre ich mich richtig/gesund?
Muss man als Heide/Hexe/Druide auf Fleisch verzichten?
Was ist richtig oder was passt in dieser Art am besten zu mir?

Vegetarisch? Vegan? Rohkost? Bio, aber mit Fleisch?


Nun, ich lebe seid meinem 15. Lebensjahr vegetarisch (also doch schon eine recht lange Zeit) und bin seid 1-2 Monaten immer wieder über das Thema Rohkost gestolpert, als wolle mich etwas in diese Richtung führen.

Je mehr ich darüber lese und je mehr ich mich damit befasse, desto besser gefällt mir der Gedanke diese Art der Ernährung in mein Leben zu integrieren.

Leider habe ich hier über die Suche kein solches Thema finden können, daher hoffe ich, es ist in Ordnung selbst eins auf zu machen.

Ich möchte gerne zu Diskussionen und Meinungsaustausch evtl. auch Erfahrungsberichten anregen.
Ernährt sich jemand von euch Vegan oder gar Rohköstlich?
Oder seid ihr ganz und gar dagegen und warum?

Ich selbst strebe in nächster Zeit erst einmal einen 60-80 % Rohkostanteil an und erhoffe mir neben der "Entgiftung" und Gewichtsabnahme vorallem eine Verbesserung meiner Gesundheit bzw. Linderung von Neurodermatits und co.

Liebe Grüße

Mery

 
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RE: Rohkost / rawfood

#2 von Ginee , 18.01.2012 23:53

Hey Mery,

ich bin noch ganz neu hier im Forum, umso genialer finde ich es, dass ich gleich hier so ein Thema finde!!

Ich lebe seit drei Jahren rohköstlich, nicht immmer 100%, aber immer "high raw", dass heißt, das der Anteil an Rohkost sehr hoch ist, ca. 90% (im Moment sind es wieder fast 100%). Ich habe vor ziemlich genau drei Jahren damit begonnen und meine Welt hat sich seit dem um 180° gedreht. Meine Schilddrüse funktionierte nicht richtig und ich habe (hatte) eine extrem strake Pollen-Allergie (10 Monate im Jahr mindestens eine dicke Nase). Und meine Allergie ist so gut wie weg und die Schilddrüse funktioniert auch wieder super! Hier hab ich über meinen Weg geschrieben: http://wurzelweber.blogspot.com/...achher.html

Der Geist wird viel klarer durch Rohkost, jedoch ist es ein Prozess, denn der Körper entgiftet dadurch auch stark. Ich habe in den letzten Jahren viele Entgiftungsunterstützende Kuren gemacht, z.B. eine Leber- und Gallenbalsenreinigung, unzählige Darmreinigungen, Saftfasten-Kuren, ...

Wenn Du magst, kannst Du gerne mal unter http://wurzelweber.blogspot.com reinschauen, ich schreibe einen Blog über Rohkost. Wir machen dort im Moment eine Detox-Kur... Ich würd mich freuen, wenn Du mal vorbeischaust.

Ich freue mich grad total, dass sich jemand hier im Forum mit diesem Thema auseinandersetzt!!

Ich sende Dir ganz liebe Grüße,
Ginee

 
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RE: Rohkost / rawfood

#3 von Merynea , 19.01.2012 21:13

Huhu Ginee,

ich bin eigentlich gerade total aus dem Häusschen.

Als ich deinen Avatar gesehen hab, traf es mich wie ein Blitz - diese Frau kenn ich doch !! Ich las weiter und der Blog Wurzelweber viel, das kann ja kein Zufall sein?!

Deinen Blog lese ich schon über einen Monat und verfolge derzeit deine Detox Kur. Sowie die Kur von ein paar anderen Bloggerinnen welche diese auch ausprobieren.

Es ist wirklich schön zu lesen, wie du den Schritt zur Rohkost geschafft hast und wie wundervoll es dir wohl dadurch geht. Übrigens die Vorher-, Nachherbilder sind wirklich.. da fehlen mir gerade die passenden Worte.

Zurück zur Rohkost:^^

Derzeit lese ich das Buch "Rohköstliches" von Christine Volm, um mir ein paar Anregungen zu holen und Rezepte aus zu probieren. Sie kombiniert Rohkost zusammen mit heimischen Wildkräutern. Wirklich interessant und gut zu lesen / umzusetzten. Ich hab noch ein paar andere Bücher im Auge, die langsam auf meinen Wunschzettel wandern.

Gibt es denn wirklich gut Lektüre, die man empfehlen kann? Bei der schieren Auswahl verliert man leicht den Überblick.

Da ich Salat über alles liebe, hätte ich auch eine Frage bezüglich des "Dressings" - damit meine ich jetzt nicht die Knorr-Fertigpampe in Flaschen oder mit Mayo und Joghurt angereicherte Kalorien Bomben, sonder rein Essig und Öl. Zählt es dann nichtmehr als "roh" oder ist es noch in Ordnung?

Starten würde ich gerne meine Umstellung mit einer Woche Fasten zur Entgiftung des Körpers. Leider ist es noch eine Weile hin, bis ich Urlaub habe - während der Arbeitszeit stell ich mir das recht schwer vor.

Ein Wenig versuche ich mich schon drauf einzustimmen und ich denke es klappt ganz gut.
Morgens gibt es bei mir Obst / Gemüse Smoothies yamyam und unterm Tag auch keine Milchprodukte ( Laktose möchte ich ja von meinem Nahrungsplan streichen). Derzeit gibt es aber noch Vollkornbrote mit Sojaaufstrichen und natürlich Salate und Obst frisch auf die Hand.


Wünsch euch noch einen schönen Abend.

LG

Mery

 
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RE: Rohkost / rawfood

#4 von Lizandra , 20.01.2012 10:00

Hallo Ginee!

ich war gerade auf Deinem Blog. Der ist ja wunderschön, vor allem die wirklich guten Fotos gefallen mir gaaanz ausgezeichnet! Man merkt, dass Du mit dem Herzen dabei bist.
Gruß Lizandra

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RE: Rohkost / rawfood

#5 von Ginee , 24.01.2012 11:13

Ihr Lieben!

Sorry, das ich erst jetzt wieder im Forum bin, aber mein Leben wirbelt grade sehr wild und turbolent durcheinander und da mußte ich mich erst mal sortieren...

Aber ich freu mich!! Mery, das ist ja genial, dass Du meinen Blog schon kennst! Irgendwie ist es immer wieder toll, wenn man dann durch den berühmten "Zufall" auf sowas stößt und es einem kurz danach hier und da immer mal wieder begegnet... Hach, ich find sowas immer spannend. Und das Buch "Rohköstliches" habe ich auch. Wir tasten uns da noch ran, also an die WIldkräuter, aber es ist eine tolle Bereicherung. Mein Schatz (kein Rohköstler) ist da ganz wild drauf, und wenn er sich einen Wildkräutersalat macht... puh, ist mir meistens zu heftig. Er kann sich da echt ne Riesen-Schüssel mit Girsch und Brennnesselblättern und Gänseblümchen, Gundermann und Löwenzahn reinhauen! WIldkräuter sind sehr aromatisch und intensiv, da muss ich mich wie gesagt noch dran gewöhnen.
Bücher gibt es mittlerweile super viele, da ist es wirklich schwer etwas zu empfehlen, denn sie sind alle ganz anders. Zum Beispiel "Die Sonnendiät" von David Wolfe ist ganz nett, aber er ist auch manchmal etwas heftig und auch schnell übermotiviert. Genau wie die Bücher von Markus Rothkranz, er schreibt seeeeeeeeehr amerikanisch (und mir meistens zu oberflächlich) und das nervt dann schon mal. Es ist auch immer "alles gar kein Problem" und das stimmt eben nicht.... Aber die beiden motivieren.
Interessant sind die Bücher von Viktoria Boutenko über die Grünen Smoothies und das grüne Blattgemüse. Mhm... ich schau nachher nochmal in meinen Bücherschrank, was mich da noch so anlacht.
Essig und Öl als Dressig ist vollkommen okay, also für mich. Wenn Du Dich länger mit dem Thema Rohkost beschäftigst, wirst Du merken, dass es (sehr) viele Richtungen gibt, und viele Fanatiker. Es wird so viel verteufelt! Manche sagen nein zu den Ölen, aber hey! Gutes, nativ gepresstes Olivenöl oder Leinöl ist gesund und bereichert den Speiseplan. Nativ Gepresstes gilt generell als roh, ist aber dann während des Herstellungsprozesses doch manchmal auf eine Temperatur über 42° C gekommen. Da muss mal evtl. mal beim Hersteller nachfragen. Es gibt rohen Apfelessig, den bekommt man manchmal im Reformhaus.
Ich mache mir gerne ein Dressing aus Mandelpüree, Orangensaft, Gewürze (Muskat, Salz, Pfeffer, Curry) und etwas Öl nach Geschmack. Alles im Mixer vermischen und dann drüber gießen, mjam....
Es ist auf jeden Fall super, wenn Du mit einer kleinen Fastenkur anfängst. Und eine langsame Umstellung auf Rohkost ist einfacher für den Körper.

Aber grade zu Beginn, mach Dich nicht verrückt, was alles als roh gilt und was nicht. Taste Dich erst mal ran, schau was Dir gut tut und horche auf Deinen Körper - der weiß es am Besten. Es ist wie eine Reise zu Dir selbst.

... und liebe Lizandra, danke Dir!!!

Ganz liebe Grüße!!

 
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RE: Rohkost / rawfood

#6 von Merynea , 25.01.2012 11:41

Huhu

Danke für die Buchtipps, da habe ich die Tage ja ganzschön was zu stöbern. *freu*

LG

 
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RE: Rohkost / rawfood

#7 von munchkin , 01.03.2012 15:09

Hallo Ihr Lieben!
Ich finde es auch schön, dass Ihr dieses Thema angesprochen habt! Seit ca. zehn zwölf Jahren bin ich Teilzeitvegetarier (Fleisch ca. 1-2 mal im Monat, plus bei Einladungen, also manchmal auch mehr, aber eigentlich nicht öfter als einmal in der Woche) und kein Fast Food mehr. Also kein Essen mit MSG (Monosodiumglutamaten) Gewürzverstärkern, Aspertame, etc. Obwohl ich jetzt auch manchmal von Alnatura die Suppen nehme. (drei Kleine Kids und neue Selbstständigkeit des Mannes – keine Zeit zum selber kochen)…
Ich habe aber oft das Problem gehabt, das ich zuviel Brot esse und wenn ich gestresst war, als ich bei meinem Onkel gearbeitet hatte, war mein Comfort food Billig Kekse mit viel Zucker. Hey, die standen da die ganze Zeit rum und ich bin auch nur ein Mensch. Aber das habe ich jetzt schon besser im Griff. Das war letztes Jahr.
Seit acht Jahren bin ich Massage Praktikerin und ich möchte das ausweiten und mit Meridianklopfen, Hypnose und Geschichten arbeiten. In dieser Zeit des Suchens traf ich auf Christa Peters, die auch Engelkurse gibt und ein Buch über Ernährung geschrieben hat. Also habe ich letztes Jahr im August eine Ausbildung als Ernährungsberaterin bei Ihr gemacht.
Hier liegt der Schwerpunkt (grob zusammengefasst) auf morgens Obst essen bis ca. 12:00 Uhr. (Ich mache mir Obstsmoothies) danach Trennkost. Viel Wasser trinken, das Essen segnen und geniessen. Und langsam kauen.
Momentan gebe ich keine Kurse, aber letztes Jahr hatte ich ein, zwei Gruppen. Wir haben uns ausführlich über Kuh- und Huhnhaltung unterhalten. Viele sagten, es wäre besser, Bio-Huhn zu essen. Damit man weniger Hormone und Antibiotika da drin hat.
Viele meiner Vegetarier Freunde konsumieren viele Milch und Käseprodukte. Ich möchte Pescetarier werden. Aber kriege es nicht hin. Mein Mann konsumiert Wurst und Fleisch und kauft das auch ein. Dann kocht er für mich und ich habe ein schlechtes Gewissen wenn ich Fleisch esse. Meine anderen Teilzeitvegetarier Freunde sagen: Wenn man eingeladen wird, ist es ok Fleisch zu essen. Ich denke mir auch, wenn es so viel Kraft und Aufwand benötigt, soll ich es erst einmal loszulassen und mich auf das zu konzentrieren was funktioniert. Auf der Anderen Seite denke ich, wenn ich mit Liebe und Ruhe das meinem Mann erkläre(das ich kein Fleisch mehr essen will) dann wird er das auch akzeptieren. Nur in Zeiten des Umbruchs (alles wird schneller, alte Muster brechen auf, alles wird nochmal hoch in die Luft geschmissen) wo ich alle paar Monate mit neuen Herausforderungen komme, habe ich noch ein wenig Sorgen ihm das rüberzubringen.
Vielen, herzlichen Dank für Deinen tollen link, Ginee. Ich freue mich schon darauf die Rezepte auszuprobieren. Ich glaube auch dass unsere Gesellschaft immer mehr vegetarisch und Rohkost isst. Ich esse sehr gerne roh: Mören, Kohlrabi, Blumenkohl, etc.
Das Ganze ist für mich ein Weg. Es ist manchmal so schwer von Fleisch wegzukommen. Ich erinnere mich an das Buch Anständig essen von Karen Duve. Ein tolles Buch. Sie erzählt wie komisch es ist, im Sommer zu einem Sportsfest zu gehen und dort wird dann hauptsächlich billige Wurst angeboten. Nicht sehr sportlich. Ja bei den ganzen Sportfesten… aber da gibts ja noch den Nudelsalat. Auch will ich ja nicht mehr so viel Brot essen, da Weizen stark überzüchtet ist. Aber dafür haben wir ja Dinkel bei DM.
Ich habe mir gerade eine Doku angeguckt von easy.vegan. Ich habe so geweint. Warum finde ich es nur trotzdem so schwer vom Fleisch loszukommen?
Die Fertigprodukte ohne Fleisch wollte ich nie kaufen, aber vielleicht sind die doch besser als Fleisch halt.
Also heute habe ich noch kein Fleisch gegessen und ich freue mich auf meinen Salat. One step at a time….
Das hier zu schreiben hat mir auch schon geholfen. Ich glaube es ist einfach im Moment mein Thema und ich werde mich damit auseinandersetzten. Ich schaffe das schon. Ganz liebe, herzliche Grüße
Eure Myriam

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RE: Rohkost / rawfood

#8 von Merynea , 02.03.2012 07:35

Hallo Myriam

Zitat von munchkin
Ich möchte Pescetarier werden. Aber kriege es nicht hin. Mein Mann konsumiert Wurst und Fleisch und kauft das auch ein. Dann kocht er für mich und ich habe ein schlechtes Gewissen wenn ich Fleisch esse.



Eine gute Nachricht vorne weg. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Jeder ist für seinen Körper und sich selbst verantwortlich und auch du darfst für dich entscheid ob und wann du Fleisch essen möchtest. Ebenso wie dein Mann, wenn er das möchte, dann soll er. Schließe da nicht von ihm auf dich selbst. Es heisst noch lange nicht, dass du auch musst.

Und wenn du es ihm erklärst, dann weiss er darum und somit kocht er auch etwas, was euch beiden schmeckt bzw. "fleischlos" für dich. Er wird Verständnis haben. Da glaube ich fest daran.

Bei mir ist es ähnlich. Mein Mann hat mich bereits als Vegetarierin kennen gelernt und sich somit arangiert. Er kauft zwar für sich auch noch Fleischprodukte, aber es hat auch bei ihm mit der Zeit ein Umbruch stattgefunden. Er kauft bewusster - nicht den billig Ramsch aus dem Supermarkt. Auch isst er es nichtmehr so häufig.

Was das Kochen angeht. Man muss als Vegetarier nicht dauernd vor dem Herd stehen. Ich selbst koche evtl. einmal am Tag. Wie du trinke ich morgens meine Obstsmoothies und mittags gibt es Salat oder derzeit noch Vollkornkäsebrötchen oder Obst. Nur Abends, dann wenn mein Mann auch zuhause ist, kochen wir gemeinsam.

Vorgestern gab es z.B. selbstgemachte Burger. Er hat sich aus Hackfleisch selbst welche gezaubert und ich biss genüsslich ich meinen Vegiburger. Diesbezüglich gibt es sogar in Supermärkten nun gute Alternativen aus Soja. Aldi z.B. hat eine sehr leckere Auswahl.

Was das "Fleischessen" als Vegetarier angeht, bin ich anderer Meinung. Eigentlich denke ich nicht, dass es Teilzeitvegetarier gibt. Entweder man ist einer - ohne Fleisch - oder nicht. Da gibt es zumindest für mich keine Ausnahme. Wenn ich behaupte Vegetarier zu sein, dann esse ich kein Fleisch, auch nicht, wenn mir jemand bei einer Party ein Schnitzel vor die Nase stellt. Nope Nö Nein, Danke.
Warum für sich selbst Ausreden suchen, um doch nochmal Fleisch essen zu "dürfen"? Aber gut, jedem wie es ihm beliebt.


Man muss auch selbst dazu stehen und vorallem dahinter stehen. Sicherlich wird man ab und an - auch von Verwandten und Freunden - schief angesehen oder mit Absicht "auf die Probe gestellt", aber auch nur in der Anfangszeit. Mittlerweile wissen bei mir alle darum und ich picke mir das zum Essen (Familienfeier) raus, was ich essen möchte oder bringe mir sogar selbst was leckeres mit.


Das mit deiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin ist doch klasse. Da sitzt man ja Quasi an der Quelle des Wissens um die heutige Ernährung und kann vielen helfen, vorallem auch sich selbst und seinem Umfeld.

Offtopic: Erst letzte Woche habe ich in Schrot&Korn gelesen, dass nur 2 % des Sojas welches angebaut wird, für den vegetarischen Verzehr und dessen Produkte verwendet wird. Der Rest 98% gehen in die Tierfabriken zur Mastfütterung. Und dafür holzen sie den Regenwald ab .... Gab noch einiges was in dem Bericht erschreckend war, was man zwar irgendwie schon wusste, aber dennoch macht es einen wütend...

Auch online zu lesen: schrotundkorn.de

*tiefdurchatmen*

Zum Thema Rohkost:

Heute ist mein letzter Arbeitstag *freu* und ab morgen beginnt mein Fasten für erstmal eine Woche. Bin schon fleissigg am entlasten mit Obst/Gemüse. Danach möchte ich gestärkt in die Rohkost übergehen und vegan leben. Ich freue mich schon so sehr auf diese Erfahrung.

Für mein seelisches Wohl ist auch schon gesorgt. Habe mir nun eine Yogamatte besorgt und ein Meditationskissen und werde mich in diesem Urlaub ganz auf mich konzentrieren. Ausserdem wird es Frühling und die Gartenplanung steht an.

Liebe Grüße

Mery

 
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RE: Rohkost / rawfood

#9 von munchkin , 02.03.2012 16:38

Hallo Mery,

ich wünsche Dir alles Gute für Deine Fastenzeit!
Hast Du oder hat jemand vielleicht eine Studie die belegt, dass es gesundheitsfördernd ist Obst auf nüchternem Magen zu essen?
Vielen Dank

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RE: Rohkost / rawfood

#10 von freyja , 02.03.2012 23:08

Rohkost ist spitze....
und ob ich unterwegs bin oder nicht, spielt kaum eine Rolle, die Einstellung ist die Hauptursache der Ernährung.
mit gekeimten Getreide , viel Wildkräutern habe ich alles, was ich brauche an Mineral- und Vitalstoffen, Antioxidantien , pflanzlichen Hormonen und...und...
wer sagt eigentlich dass ein stark körperlich arbeitender Mann(!) unbedingt Fleisch braucht?
irgendwo habe ich von einem vegan lebendem Maratonprofi gelesen....
bin eine auch körperlich arbeitende Frau, esse kein Fleisch, spreche mit Pflanzen, würde aber sicher nicht verhungern, sondern jagen, wenn es sein muss, aber bitte, in der Wüste gibt es Dosenöffner, oder Fasten befreit auch die Gedanken, ja?
Deckt Lügen und Webetricks auf, lasst euch nix vormachen und informiert euch erst mal und das aus den richtigen, unabhängigen Quellen....Quellen, von denen ich weiss, wo sie herkommen, die unabhängig fliessen aus eigener Kraft und kostenlos, die sind gut, das ist meine Erfahrung, wer anderes macht, auch gut.
Die Nahrungsindustrie ( nein es nährt uns nicht, es sind keine Lebensmittel, sondern Todesmittel!) gehört zu den größten Weltkonzernen, neben Menschen-, Waffen- , Rauschgifthandel und Pharmaindustrie liegen die jährlichen Zuwachsumsatzraten im 2-stelligen Bereich und sie wachsen weiter.... WARUM ?
Weil immer noch Leute glauben, sie bräuchten tierisches Eiweiss in Hamburgerform.
glaubt mir, der vom Straßensmog verdreckte Löwenzahn vor Mc Kotz ist immer noch nahrhafter als das, was du für dein Geld dort unterstützt, will ich garnicht reden...
wann checken auch die Spiritisten die radikale Macht unseres Konsumbewusstseins?
Monsanto besitzt über 85 % der Weltanbaufläche und wir haben nicht nur Selbst- sondernd überhaupt Verantwortung, denn wir werden weder verfolgt, hungern oder sind versklavt.....also, wir haben die Wahl, jeden Tag, jetzt und hier, was esse ich ? lasst s euch schmecken......
denn es gibt rein logisch sicherlich mehr Gründe kein Fleisch zu essen , als es zu tun, ...aber das habe ich jetzt nie, weder vorher noch jetzt zum Dogma erklärt, wer das so auffasst und sich verteidigen will, auch in Ordnung,
es ist überall das gleiche , oder welche vernünftigen Gründe sprechen für die Handels - Freigabe (?) der 3 genmanipulierten Futtermaissorten, jetzt auch in Deutschland den Anbau der ersten genmanipulierten Kartoffel zu zu lassen , wie hiess sie doch gleich?..( irgendein Frauenname, es gibt keine männlichen Kartoffeln, doch zur besseren Unterscheidung könnte man doch die genmanipulierten Hybriden mit ihren Eiweissketten, von der Beziehungsfähigkeit es keine Untersuchung gibt, doch ....)
.ja, es sind immer bei diesen Diskussionen starke emotionale Reaktionen da, WARUM ?
das aufzuzeigen, ist , finde ich, erstmal ganz wichtig, denn da wird doch klar, an was für angebliche Gründsätze und vorgemachte Thesen gerüttelt wird.
Das was als Wichtig und Gut propagiert wird in Frage zu stellen, immer wieder ist mir wichtig.
Da sollte sich bitte niemand negativ genervt fühlen, Vegetarier machen nicht mal 7 % der Bevölkerung bei uns in den Industriestaaten aus, also keine Angst, jede/r sollte nach seiner/ihrer Fason glücklich sein dürfen..
Ich bin meine eigene Priesterin, höre aber gerne anderen beim predigen zu, wenn sie was zu sagen haben, warum denn nicht?
Es gibt so viele Farben und ich mag die bunten und die feinen, sensiblen....und grün natürlich
also bitte....freie Wahl, unser Kopf ist doch (noch) nicht genmanipuliert oder zum Gammelfleisch dekadenziert.
So und jetzt noch was sehr Persönliches und ausserdem tendiere ich immer mehr zu der Erkenntnis, dass wir uns eigentlich von LICHT und ENERGIE ernähren, so....
ergo ist ein genussvoll zubereiteter mit Liebe verzehrter meditativer Fleischfladen sicher nahrhafter als ein unter Stress und Wut runtergewürgter Rohkost oder Müsliriegel.
( wobei es da ganz viele Nuancen gibt )
hic humanum est, Licht und Liebe in euer Essen...

 
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RE: Rohkost / rawfood

#11 von Anna , 07.03.2012 22:42

Da hier im Eingangspost auch nach der anderen Seite gefragt wurde, wollte ich mal die andere Seite einwerfen

Ich habe mich eine Weile mit der traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt, und dort ist ein gute Suppe eine Suppe, die lange gekocht hat. Am besten eine Woche. Die Idee dahinter ist, dass man dem Nahrungsmittel Energie zufügt, über das Feuer, auf dem die Suppe kocht. (was auch Cerridwen's Kessel interessant macht, wenn so eine Suppe ein Jahr lang kocht)

Und dann ist die Erhitzung eine Art Nahrung leichter verdaulich zu machen (milchsauer einlegen wäre zB eine andere) die deutschen "krauts" ( ) kennen das leichter verdaulich machen vor allem beim Sauerkraut. der ansonsten häufig schwer verdauliche Weisskohl wird leichter verdaulich ( ) als Sauerkraut. Das Beispiel Erhitzung kennen wir beim Fleisch (deswegen wird Fleisch (u.a.) erhitzt und nicht roh verzehrt)

Wenn also umgestiegen wird auf Rohkost, ist der eigene Energiehaushalt gut zu beobachten, da weniger Wärme übers Essen zugefügt wird und mehr Energie zur Verdauung verwendet wird. Aus diesem Grund muss Rohkost nicht für jeden Menschen geeignet sein.


Anna

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