Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#1 von Gelöschtes Mitglied , 22.11.2011 10:19

Jedesmal bin ich beim Anblick einer Krähe von diesen Vögeln fasziniert.
Geht es euch auch so?
Ist es der Mythos oder einfach nur das Tier - wahrscheinlich beides.

Ich bin gegen die Jagd auf Eichelhäher, Elster und Rabenkrähe.
Darum habe ich diese Petition unterschrieben.

Jede Unterschrift ist wichtig.
http://www.openpetition.de/petit...ie-an-gewaltver

Die Götter mögen mit Euch sein.
Branos


RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#2 von Serpentia , 22.11.2011 10:58

Danke, Branos, finde ich sehr wichtig. Ich freu mich immer besonders über Rabenvögel, wenn ich sie sehe - und klar, mit ihrer scharfen Intelligenz und Furchtlosigkeit sind sie für uns Menschen ein ernst zu nehmender Gegner, quasi die Wölfe der Luft.

Serpentia
den Wölfen ganz besonders zugetan, auch denen in Menschenform

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#3 von elrowiel , 22.11.2011 13:04

Auch wenn wir hier gefühlt Massen an Krähen (keine Ahnung, ob Saat- oder Rabenkrähen) haben und ich glaube, dass sie in den großen Schwärmen, in denen sie hier gerade im Herbst "einfallen", schon Schaden an der Landwirtschaft (Felder) anrichten können, habe ich unterschrieben.

Liebe Grüße,
Yvonne

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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#4 von Shadow , 22.11.2011 18:53

Hi!

Vor vielen Jahren war in Deutschland die Bejagung der Rabenvögel schon mal per Gesetz
verboten worden.
Auf Betreiben der Naturschutzverbände!

Zwei bis drei Jahre später war die Misere da:
Elstern in jedem zweiten Vorgarten und von Singvögeln weit und breit keine Spur mehr.
Auf Betreiben der Naturschutzverbände!

Was kam dann?
In ganz Deutschland liefen Nabu, BUND u.s.w. den Landesjagdverbänden die Türen ein.
"Bitte, bitte Ihr lieben Jäger, geht doch zu Euren Landesregierungen und lasst Euch für
die Rabenvögel Jagdzeiten geben. Wir haben uns ja so ein Eigentor mit den Raben und
Elstern geschossen. Wir können aber nichts machen, dann würden wir ja unser Gesicht
verlieren. Wir werden auch nicht gegen Eure Eingaben intervenieren."

Gesagt, getan - in allen Bundesländern wurden fast gleichzeitig Jagdzeiten festgesetzt.
Auf betreiben der Jagdverbände! Zugunsten der Natur!

Und jetzt kommt's!
Keine 14 Tage nach Verabschiedung der neuen Vorschriften lag doch schon wieder der
nächste Flyer im Briefkasten. Von den Naturschutzverbänden!
"Die bösen, bösen Jäger schießen uns unsere armen Rabenvögelchen tot. ..."

Ich werde niemals einem dieser selbsternannten Naturschützer absprechen, dass er
es ja im Grunde nur gut meint!
Aber ich weigere mich solchen Leuten Sachverstand zuzugestehen!

NEIN!
Diese Petition werde ich nicht unterzeichnen!


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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#5 von Gelöschtes Mitglied , 23.11.2011 12:46

@Shadow,
was hat das Hin und Her der Verbände mit der Ablehnung einer "Jagd auf Krähen" zu tun?

Durch das Bejagen dieser Tiere werden nicht die Ursachen, sondern nur die Symptome des Artensterbens beseitigt. Sie nutzen doch einfach nur ihre Möglichkeiten. Die Menschen formen die Umwelt in der Sie leben.
Die Rabenvögel sind nur die Sündenböcke für UNSER Versagen.

Das haben diese Geschöpfe mMn nicht verdient.
Branos


RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#6 von Fingayin , 23.11.2011 13:19

Hm...ich unterschreibe auch nicht.
Das hat aber den Grund das am Niederrhein nicht gejagt wird.
Bist Du dir sicher das daß wirklich passiert?
Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Ich hab bekannte in der "Jagdszene"...den Göttern sei Dank,welche die nicht jagen sondern Nächte lang nur beobachten und sich freuen wer sich Ihnen alles zeigt.
Und mich persönlich ärgert nur der Eichelhäher.
Denn der ist der einzige der mich erwischt und die Wälder warnt wenn ich durch das Unterholz schleiche... ...da liege ich aber schon neben den Jungfüchsen und den Rehen...
Aber im Ernst.
Ich weiß nichts von Abschüssen bei Rabenvögeln.

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#7 von Gelöschtes Mitglied , 23.11.2011 17:15

@Fingayin,
google mal mit den Suchbegriffen: FKJ + Krähe

Branos


RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#8 von 1781matthias , 23.11.2011 18:47

Hallo an alle,

was hat das geplante Vogelmorden mit keltischem denken zu tun ? Wenn ich mich nicht sehr täusche waren den Kelten sowie den Germanen die Raben heilig.Wenn der Mensch sich berufen fühl regulierend in die Natur einzugreifen, geht das meist gründlich in die Hose.Zumal nur versucht wird das zu koriegiren was vorher versaut wurde.Wenn sich irgend eine Art unnatürlich stark vermehrt dann ist etwas mit dem Lebensraum nicht in Ordnung.


Gruß,Matthias.

1781matthias  
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#9 von Shadow , 26.11.2011 15:52

Hi!

Zitat von Branos
@Shadow,
was hat das Hin und Her der Verbände mit der Ablehnung einer "Jagd auf Krähen" zu tun?

Durch das Bejagen dieser Tiere werden nicht die Ursachen, sondern nur die Symptome des Artensterbens beseitigt. Sie nutzen doch einfach nur ihre Möglichkeiten. Die Menschen formen die Umwelt in der Sie leben.
Die Rabenvögel sind nur die Sündenböcke für UNSER Versagen.

Das haben diese Geschöpfe mMn nicht verdient.
Branos


Nein, die Geschöpfe haben das bei Leibe nicht "verdient"!
Der Mensch hat in seiner Dummheit und Ignoranz diese Zustände heraufbeschworen und versucht nun mit den beschränkten ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die schlimmsten Folgen seines Fehlverhaltens einzudämmen. Er hat ein seit Jahrhunderten gewachsenes "synthetisches" Ökosystem (denn wir leben in einer Kultur-, nicht in einer Natur-Landschaft!) aus Unkenntnis und falsch verstandener Tierliebe aus dem Gleichgewicht gerissen, Prädatoren zu Ungunsten ihrer Beuttiere sozusagen vermehrt und wird nun der Lage nicht mehr Herr. Die Möglichkeiten der Korrektur, die zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Entweder sind sie sehr arbeitsaufwändig, sehr "grausam" oder extrem langwierig. Zu jeder Möglichkeit gibt es mehr Gegner als Befürworter.

Mit dem Aufzeigen der Ursache, wie die momentanen Zustände aufgetreten sind, wollte ich nur ausdrücken, dass der Mensch selbst daran Verantwortung trägt. Früher wurden Krähennester zur Brutzeit ausgehoben oder mitsamt der brütenden Mutter, damit das Brutpaar kein neues Gelege anlegt, von unten mit etwas gröberem Schrot ausgeschossen. Diese Methode klingt auch nicht gerade "human", ist aber sehr effizient, am wenigsten "öffentlichkeitswirksam" und verursacht auch keine unnötigen Leiden. Heute ist dies nicht mehr möglich, da zu dieser Zeit Schonzeit ist. Dass sich Jäger trotzdem um eine Eindämmung bemühen ist zwar lobenswert aber auf vielerlei Weise unsinnig. Der Aufwand, der ohne jede Honorierung betrieben wird, ist kostenintensiv, ineffizient und zudem stark mit negativer Publicity behaftet.

Und warum?
Weil irgendwelche Leute, die keine Ahnung von dem haben was sie vertreten, es gut gemeint aber schlech gemacht haben. Die Folgen Ihres Fehlverhaltens müssen sie ja nicht tragen, das tun andere für sie. Und darüber kann man ja jetzt trefflich gut schimpfen.

Shadow

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#10 von Gelöschtes Mitglied , 27.11.2011 16:34

@Shadow,
gut - Krähen sind nicht die Verursacher für das Artensterben bei den Singvögeln.
Der Verursacher ist der Mensch.
Schön, dass Du das auch so siehst.

Ein Argument von Befürworter der Krähenjagd, ist ihre Einstufung der Krähen als Singvogel-Prädator. Das konnte ich noch nie richtig nachvollziehen und ist für mich eine „einseitige Auslegung“ ihres Verhaltens. Für mich sind Krähen Allesfresser und keine typischen Beutegreifer, den sie sind nur während der Brutzeit eine Gefahr für die Gelege mit Eiern und Kücken.
Bei vielen Allesfresser stehen in der Singvogel-Brutzeit deren Eier und Kücken auf dem Speiseplan. Wer käme z.B. bei unseren viel geliebten Igeln und Eichhörnchen auf den Gedanken diese als Prädatoren zu bezeichnen!

Typische Beutegreifer von Singvögel sind für mich z.B. Habichte und Sperber. Sie haben die Mittel Singvögel das ganze Jahr zu schlagen und bedrohen nicht nur wie die Krähen die Gelege in der Brutzeit.

Die Beutegreifer von Singvögeln sind auch die Fressfeinde von Krähen. Deshalb möchte ich hier auf eine bei Krähen typische Verhaltenweise, das „Hassen von Greifvögeln“ hinweisen. Beim Hassen warnen Krähen durch laute Alarmrufe, ebenfalls durch Scheinangriffe und zähes Beträngen wird die Umgebung vor Beutegreifern gewarnt - bestenfalls diese vertrieben. Davon profitieren auch die anderen Singvögel im Krähenrevier und dies das ganze Jahr.

Für mich gibt es deshalb auch eine „zweite Seite“ in der Auslegung ihres Verhaltens -
die „Krähen als Beschützer“ der Singvögel.

Branos


RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#11 von Shadow , 27.11.2011 19:03

Hi!

Zitat von Branos
Ein Argument von Befürworter der Krähenjagd, ist ihre Einstufung der Krähen als Singvogel-Prädator.


Richtig, aber nicht nur das. Ebenso verspeisen Krähen gerne Jungtiere von Hasen, Fasanen oder Rebhühnern.

Zitat von Branos
Das konnte ich noch nie richtig nachvollziehen und ist für mich eine „einseitige Auslegung“ ihres Verhaltens.


Diese nicht-Nachvollziehbarkeit könnte möglicherweise an zu geringen Kenntnissen Ihrer Lebensumstände und ihres Speiseplans liegen.

Zitat von Branos
Für mich sind Krähen Allesfresser und keine typischen Beutegreifer, den sie sind nur während der Brutzeit eine Gefahr für die Gelege mit Eiern und Kücken.


Eben nicht nur während der Brutzeit. Und Allesfresser trifft auch nur bedingt zu. Krähen können sich in Notzeiten von Abfällen ernähren, so sie denn welche finden. Ein milchreifer Maiskolben ist auch verzehrbar. Ansonsten fressen sie viele Würmer und Käfer, aber auch Aas. Ein Marder frisst mehr pflanzliche Nahrung als eine Krähe - und den würde im Normalfall niemand als Allesfresser bezeichnen.
Ich habe schon mehrere Elstern und Krähen großgezogen, vom frühesten Nestlingsalter an.
Ohne große Mengen an tierischem Protein ist das nicht möglich.

Zitat von Branos
Bei vielen Allesfresser stehen in der Singvogel-Brutzeit deren Eier und Kücken auf dem Speiseplan. Wer käme z.B. bei unseren viel geliebten Igeln und Eichhörnchen auf den Gedanken diese als Prädatoren zu bezeichnen!


Jeder, der sich in unserer Ökologie etwas auskennt. Ein sehr alter Spruch sagt schon: Das (Bodenbrüter-)Nest, das der Dachs übersieht, das findet der Igel. Bei Eichhörnchen kann ich Dir leider nur zupflichten, fast jeder sieht nur den putzigen Nüssesammler aber nicht den üblen Nesträuber, der es auch ist.

Zitat von Branos
Typische Beutegreifer von Singvögel sind für mich z.B. Habichte und Sperber. Sie haben die Mittel Singvögel das ganze Jahr zu schlagen und bedrohen nicht nur wie die Krähen die Gelege in der Brutzeit.


Der Sperber schon, der Habicht bevorzugt dann doch eher Fasane und Tauben.

Zitat von Branos
Die Beutegreifer von Singvögeln sind auch die Fressfeinde von Krähen.Deshalb möchte ich hier auf eine bei Krähen typische Verhaltenweise, das „Hassen von Greifvögeln“ hinweisen. Beim Hassen warnen Krähen durch laute Alarmrufe, ebenfalls durch Scheinangriffe und zähes Beträngen wird die Umgebung vor Beutegreifern gewarnt - bestenfalls diese vertrieben. Davon profitieren auch die anderen Singvögel im Krähenrevier und dies das ganze Jahr.


Krähen hassen genauso auf den Uhu - den wirst Du sicher nicht als Krähenprädator bezeichnen.
Aber er ist Nahrungskonkurrent! So wie Bussard, Habicht oder Sperber.
Zudem erfolgt das Hassen zu einer Tageszeit, in der der Taggreif schon nicht mehr oder noch nicht jagt - in der Dämmerung.

Zitat von Branos
Für mich gibt es deshalb auch eine „zweite Seite“ in der Auslegung ihres Verhaltens -
die „Krähen als Beschützer“ der Singvögel.


Das kann man so sehen.
Aber: Ein Hirte beschützt seine Herde auch.
Weil er den Nutzen davon tragen will und nicht Bär oder Wolf das für ihn tun sollen!

Shadow

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#12 von Gelöschtes Mitglied , 29.11.2011 11:47

Zitat von Shadow

Zitat von Branos
Für mich gibt es deshalb auch eine „zweite Seite“ in der Auslegung ihres Verhaltens -
die „Krähen als Beschützer“ der Singvögel.


Das kann man so sehen.



Super, dass Du auch eine "zweite Seite" akzeptieren kannst.

Krähen als Beschützer zu bezeichnen war vielleicht etwas übertrieben, aber
"Krähen - die Wächter der Singvögel" sollte stimmig sein.



Zitat von Shadow

Aber: Ein Hirte beschützt seine Herde auch.
Weil er den Nutzen davon tragen will und nicht Bär oder Wolf das für ihn tun sollen!

Shadow



Unter den wildlebeden Tieren haben nur noch Eule, Greifvögel, Wölfe, Bären, Luchse und Fischotter einen ähnlich verbissenen Haß des Menschen auf sich gezogen wie Rabenvögel. In „heidnischer“ Zeit allerdings überwog die Ehrfurcht: In germansichen wie in iranischen Religionsmythen sind Raben dem höchsten Gott zugeordnet. Für die pazifisch-nordamerikanischen Indianerstämme ist der Rabe der große Schöpfer, Verwandler und Held, ein Symbol göttlicher Kraft.
Die jüdische und noch mehr die christliche Glaubensdogmatik drängte diese Nähe zu Göttlichem immer mehr zurück. Schon im alten Testament galten die Raben als „unrein“ und christliche Apologeten haben an die Stelle der im Schicksal des Propheten Elias noch mitschwingenden Gottgesandtheit der Raben endgültig die Verteufelung gesetzt. So wurde aus den einst den Göttern heiligen Tieren der germanischen, asiatischen und indianischen Mythen die Inkarnationen des Bösen, Wolf und Lamm, Rabe und Taube – kein Gegensatz könnte größer sein. Das unser Bild von Natur prägende, typisch abendländisch-zivilisatorische Einteilen der Kreatur in (dem Menschen) „nützlich“ oder „schädlich“ fußt in jener historischen Stigmatisierung am Ende der Naturreligionen, als christlicher Glaube in „heidnische“ Vorstellungswelten einbrach; eine Brandmarkung, die durch die Konkurrenz der bäuerlichen Bevölkerung mit den betroffenen „wilden Tieren“ zusätzlich Schubkraft erhielt. Eine Brandmarkung, die sich bis heute in der Geschichte der Verfolgung und des Schutzes der Rabenvögel niederschlägt.
Quelle: Wolfgang Epple: Rabenvögel Göttervögel – Galgenvögel Ein Plädoyer im „Rabenvogelstreit“ , G.Braun, Seite 11 (ISBN 3-7650-8135-3)

LG
Branos


RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#13 von Shadow , 29.11.2011 22:11

Hi!

Branos, ich vermute langsam, dass Du mich mutwillig falsch verstehen willst.
Ich liebe Rabenvögel, sonst hätte ich wohl sicher nicht schon ein paar davon großgezogen.
Übrigens auch schon ein paar Wildschweine, einen Igel, und viele andere "Mitgeschöpfe".

Ich liebe Wölfe, Bären, Luchse, Füchse, Greifvögel, Dachse, Katzen, Marder, Igel, Eichhörnchen, Schlangen, ...
Aber ich liebe auch Wildschweine, Hirsche, Rehe, Schafe, Ziegen, Auerwild, Hasen, Gänse, Fasane, Karnickel, Enten, Schnepfen, Tauben, Rebhühner, Wachteln, Bekasinen, Hamster, Mäuse, Spinnen, Käfer, Würmer, ...

Und irgendwie liebe ich sogar "DEN" Menschen - obwohl der es, in summa, am wenigsten verdient hat.

Weißt Du, irgendwer hat da mal einen guten und überdenkenswerten Satz geschrieben:
"Des Lebens Schlüssel liegt im Gleichgewicht!"

Shadow.

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#14 von Moondog , 30.11.2011 00:31

Yes... *lach*... jetzt weis ich warum ich ganz aus dem Bauch raus und obwohl ich wusste, dass es ein ausgemachter "Unfug" ist... für die Rabenkrähenpetition gestimmt habe: einfach weil ich sie mag!

Wir haben uns diese "Suppe" selber eingebrockt und ich glaub nicht mehr dran dass wir es noch schaffen sie ordentlich auszulöffeln... egal ob bei den Rabenkrähen, der sogenannten "Energiewende", den allenthalben grassierenden Lebensmittelskandalen oder den unendlich vielen auch internationalen "Dummheiten" die da sonst noch stattfinden... egal wie viele Petitionen, private Hilfsaktionen oder internationale Hilfsorganisationen unterwegs sind... mir mutet es an wie ein Tropfen auf den heissen Stein.

Liebe Grüsse in die Runde
von Dagmar

 
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RE: Petition:Rabenkrähenmassaker, das Klagen der getroffenen Tie

#15 von Gelöschtes Mitglied , 07.12.2011 10:49

Zitat von Moondog

Wir haben uns diese "Suppe" selber eingebrockt und ich glaub nicht mehr dran dass wir es noch schaffen sie ordentlich auszulöffeln...



Hi, manche geben die Hoffnung nie auf.



BUND, NABU und der Ökologische Jagdverband fordern den Hegeringleiter Klaus Skowronek sowie die Jägerschaft im Westerwald auf, sich nicht weiter an derart unsinnigen und fachlich unhaltbaren Tötungsaktionen zu beteiligen und den Natur- und Artenschutz nicht als Vorwand hierfür zu benutzen: „Wir werden die Jägerschaft im Westerwald, die sich entgegen aller wissenschaftlichen und naturschutzfachlichen Erkenntnisse auch weiterhin daran beteiligt, den Abschuss von Rabenkrähen in großem Stil zu organisieren und dies auch noch als sinnvolle Hegemaßnahme darstellt, durch öffentlichkeitswirksame Aktionen begleiten“, erklärt Harry Neumann vom BUND Westerwald. Und weiter: „Das Umweltministerium fordern wir auf, die entsprechende Landesverordnung zum Landesjagdrecht unverzüglich aufzuheben, damit diesem unhaltbaren Treiben ein schnelles Ende gemacht wird.“
Quelle: http://www.ww-kurier.de/artikel/...auf-rabenvoegel


Die letzte Woche für die Petition ist angebrochen.
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LG Branos


   

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