Auf der Suche nach der Quelle

#1 von GreenDragon , 10.10.2011 23:52

Auf der Suche nach der Quelle

Ich sehe Tropfen, die fallen,
in die Hand einer Elfe,
die mir einen Kuss zupusstet,
Eine warme Brise.
Sie hat rotes Haar,
und Spitze Ohren
und eine helle weißlich glänzende Haut.

Sie ist ruhig,
fröhlich und lebendig
und in sich gekehrt.

Ich sehe die Matrix des Lebens,
helle, fast bläuliche Fäden, die ein Gewebe formen.

Ich sehe die grüne Struktur
wie sie sich bewegt,
so wie das Wasser.
Sie fließt nach unten
und nach oben.

Golden leuchtend sehe ich ein Tier daraus hervortreten.
Es schenkt mir Zuversicht und Kraft.
Es weiß,
und strahlt eine natürliche Liebe aus.
Es ist aufmerksam und beobachtet mich
und es zeigt mir über das Gefühl,
dass es ganz nah ist.
Es ist bei mir.
Es beschützt mich.
Es führt mich.

Nur in der Sanftheit
eröffnet sich mir diese Realität.
In der Sanftheit des Fließens.

Lasse ab
vom krampfhaften Bemühen.
Spüre Deine Sanftheit.
Handle weich von Deinem Innern.
Die Sanftheit ist stärker als alles,
was Du Dir erträumen kannst
und verändert Deine Ausstrahlung.
Sie formt innere Realitäten.
Deine Realität ist in Deinem Innern.
Drum sei liebevoll zu Dir selbst.

Gott und Göttin.

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#2 von GreenDragon , 11.10.2011 15:50

Perfektion

Es gilt keine Perfektion zu erreichen,
denn alles ist Perfekt.
Kannst Du die Welt retten?
Hat die Welt Dich gefragt gerettet zu werden?
Benötigt die Welt eine Rettung?

Wie geht es Dir?
Wie fühlst Du Dich?
Mein Bruder, meine Schwester?
Ich kann Deine Bürde nicht auf mich nehmen.
Sehr wohl kannst Du Deine Bürde ablegen.
Die Schlacken, die sich gebildet haben,
in Deinem körperlichen Panzer.
Lass die Gedanken frei die Dich vergiften.
Lass die Gedanken frei, die Dein Land vergiften.
Entziehe dem Morden Deine Unterstützung.
Empfinde Dankbarkeit.
Sage „Nein“, wenn es angebracht ist.
Gebe Dir Deinen eigenen Halt.
Dein eigener Halt ist vorhanden.
Du brauchst ihn nicht suchen.
Du hast ihn Dir nur selbst zu geben.
Habe Verständnis für Deine Traurigkeit.
Habe Verständnis für Deine Wut.
Lasse Deine Emotionen zu.
Lass sie mit dem ewigen Wasser
von Dir fließen.
Werde frei.
Gestatte Dir selbst Deine Freiheit.
Erlöse Dich von Deinem Gedankengefängnis.
Gitter, die Deiner Freiheit im Wege stehen.
Du gehst durch sie hindurch, denn Du bist Kreativ.
Als Träumer weißt Du wie es geht.
Spüre vom Herzen!
Deine Gemeinschaft!

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#3 von Fingayin , 11.10.2011 22:28

Das ist super.
Aber...ruft nach einer Weiterführung... Dankeschön.
Mal sehen ob ich antworten kann.
Hab gerde wenig Zeit für poetische Gedanken...

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#4 von momo , 14.10.2011 19:50

da fehlen mir dir worte.....für deine malerei...
hat mich sehr berührt

momo  
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#5 von GreenDragon , 14.10.2011 22:02

Vielen Dank für das unerwartete Feedback Ich freue mich, dass es Euch gefällt.

Die Hände vor den Augen?

Stehst Du noch im Schatten Deiner Mutter oder Deines Vaters?
Ein bedrohliches System, das mit seinen grauen Eisenbeinen bedrohlich in Deine Richtung schaut.
Doch kommt es nicht an Dich heran, wenn Du Deinen eigenen Ausdruck findest.
Kein Schatten kann über Dich fallen, wenn Dein eigener Ausdruck fließt.
Spüre Deinen Körper, spüre Deine Körperlichkeit.
Sie geht weiter als jeder Gedanke
Sieht mehr als jedes Mikroskop oder Fernrohr.
Gibt Dir mehr Informationen als die Tagesthemen der letzten Jahrtausende
und liebt Dich.
Atme tief ein und tief aus.
Tanze, singe und feiere Dein Leben!
Öffne Dich der Kraft des Gewißseins,
und der Kraft des Wissens!
Genieße Dein Sein,
in seiner unendlich entfaltenden Schönheit,
in jedem Moment.

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#6 von Inge , 16.10.2011 06:30

Zitat von GreenDragon

....
Atme tief ein und tief aus.
Tanze, singe und feiere Dein Leben!
Öffne Dich der Kraft des Gewißseins,
und der Kraft des Wissens!
Genieße Dein Sein,
in seiner unendlich entfaltenden Schönheit,
in jedem Moment.



... diese Stelle gefällt mir am besten "tanze, singe dein Leben"- der LebensTanz ... Sehr schön !!!- und der Rest des Gedichtes natürlich auch

LG Inge

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#7 von GreenDragon , 16.10.2011 11:13

Die Druidin

Eine junge Frau mit rotem Gewand und rotem Haar schnitt auf einer Wiese mit ihrer Mistel Kräuter. Es war später Abend, der Mond schien voll. Es war ruhig und man hörte den Wind durch den dunklen Wald und die Gräser leise rauschen.
Sie hatte das Gefühl beobachtet zu werden. Und so war es, zwei Augen unter dunklen Augenbrauen waren auf sie gerichtet.
Und als sie aufblickte um der Quelle ihres Gefühls nachzugehen bildete sich ein Nebel um sie herum. Erst langsam und leicht und dann immer dichter und dichter. Sie sah durch den Nebel eine dunkle Gestalt. Sie schien ihr etwas zeigen zu wollen. Sie folgte der Gestalt durch den Nebel. Sie konnte immer genauer die Konturen erkennen, immer klarer wurden die Umrisse. Sie stand vor einer Wand die aus Bäumen, Büschen und Gräsern stand. Sie sah vor sich einen Mann, dessen Gesicht dreckbeschmiert schien und der zottiges Haar hatte. Seine Kleidung war ganz an die Farben des Waldes angepasst. Er hatte tiefe dunkle Augen. Beide blickten sich eine Weile an, dann öffnete sich eine Waldtür und der fremde verschwand. Die junge Frau stand einfach nur da und staunte. Erst als sich die Tür geschlossen hatte, dachte sie daran zu folgen, konnte jedoch keinen Eingang mehr finden. Der Nebel hinter ihr hatte sich aufgelöst und sie machte sich daran die geschnittenen Kräuter in ihrem Korb aufzusammeln und nach Hause zu gehen. Der Mann war, nach dem er durch die Waldtür geschlüpft war, in einer Höhle. Sie war von dem Feuer, auf dem ein Kessel mit warmer Suppe brodelte orange erleuchtet. Er ließ sein Kopf in seine Hände sinken. Tränen kullerten die Wangen herunter. Er weinte die ganze Nacht.
Wenige Tage später war die junge Frau wieder im Wald, zu einem Spaziergang. Sie freute sich über die bunten Blumen und das frische Grün. Wieder spürte sie dieses Gefühl, dass sie an dem einen Abend gefühlt hatte. Sie sah die Figur, die sie kannte zwischen den Bäumen hin und her flitzen. Das ging eine ganze Weile so. Bis sie wieder nach Hause ging. In ihrem warmen Holzhaus musste sie über den Fremden denken. Sie fragte sich wer er war. Irgendwie empfand sie etwas für ihn. Sie fragte sich, ob sie sich verliebt hatte. Sie sah die Szene immer wieder, wie er vor ihr stand. Darüber schlief sie ein.
Am nächsten Tag beschloss sie ihn zu suchen und mit ihm zu reden. Sie ging zur Stelle an der sie die Kräuter geschnitten hatte und die Waldtür gewesen war. Niemand war dort zu finden. Sie ging an die Orte des gestrigen Spaziergangs, ohne Erfolg zu haben. Und dann als sie eine Weile auf einem Baumstumpf saß, stand er vor ihr.
Sie fragte: „Wieso hast Du mich beobachtet und bist mir gefolgt?“
Er räusperte sich und man merkte, dass er lange Zeit nicht mehr mit einem Menschen gesprochen hatte, denn die ersten Versuche zu reden verliefen im Sande: „Weil Du mir sehr viel bedeutest.“
Sie lächelte, ihr Herz wurde warm.
„Ich möchte Dir einiges Beibringen. Folge mir.“
Sie gingen zu einer Lichtung. Er sagte: „Schaue her!“ Er sprang nach oben und haftete an einem Baumstamm. Die junge Frau staunte: „Wie machst Du das?“. Der Mann lächelte: „Ich will, dass Du es lernst.“
Er sprang wieder herunter und berührte ihre Stirn mit seiner bloßen Hand. Helles Licht schoss durch ihr inneres Auge. Triaden von Bildern wechselten durch ihr Bewusstsein. Wunderschöne Mandalas die sich hell leuchtend bewegten und immer neue Gestalt annahmen. Schlösser und hoch komplizierte Bauwerke. Wesen die so andersartig waren, dass man sie nicht mit Worten beschreiben kann. Plötzlich wusste sie wie sie auch auf die Bäume springen konnte. Sie sprang und haftete an der gleichen Stelle an der, der Mann vorher gehaftet hatte. Sie sprangen zusammen über die Baumwipfel und hatten viel Spaß dabei.
Nach einigen Stunden sagte die junge Frau: „Ich muss jetzt gehen, sehen wir uns Morgen?“ Der Mann lächelte ihr zu und blickte ihr liebevoll in die Augen. Dann verschwand er. Sie stand einige Minuten noch oben auf dem Wipfel einer Tanne. Dann besann sie sich und kehrte Heim.
In ihrem Dorf fand sie eine Freundin vor. „Wo bist Du gewesen?“ fragte die Freundin.
„Ich kann es Dir nicht erzählen, es ist so unglaublich magisch.“ antwortete die junge Frau.
Die Freundin war sehr verständnisvoll. Sie war keine Person, die nachboren würde.
Sie erzählte: „Mein Großvater hat mir erzählt, in den Wäldern wohnen Merkwürdige magische Männer. Sie werden die Verrückten genannt. Sie könnten von Baum zu Baum springen und sich in verschiedene Formen verwandeln. Manche sähen sie als Hüter des Waldes und dessen Geheimnisse.“
Die junge Frau ließ ihren Unterkiefer fallen. „Was ist denn los“ fragte ihre Freundin.
„Ich glaube ich werde eine Verrückte.“
„Jetzt rede kein Schwarsinn. Du bist und wirst keine Verrückte... Oh, hast Du einen solchen Verrückten wirklich gesehen?“.
„Ja, ich glaube das habe ich...“

Am nächsten Tag war unsere junge Frau hin und her gerissen, sie fragte sich ob ihre Gemeinschaft sie ausstoßen würde, wenn sie wussten, was sie nun konnte und was sie tat. Dennoch entschloss sie sich den Mann wieder zu treffen. Und nach einigem Weg durch den Wald stand er wieder vor ihr.
„Ich will Dir was zeigen sprach er.“ Er verformte sich seine Farbe änderte sich, seine Arme und Beine wurden immer länger. Die Hände spalteten sich in lange Streifen. Die Haare auf seinem Kopf sprießten und nach einigen Sekunden stand ein großer mächtiger Baum vor der staunenden jungen Frau. Als er sich zurückverwandelt hatte, berührte er wieder ihre Stirn. Sie spürte ihre Verbindung zu diesem Mann. Ohne ein Wort zu verlieren verwandelten sich beide in Falken und flogen über den Wald. Sie genossen ihre Reise und als die Sonne unterging wusste die junge Frau das es für sie Zeit war zu gehen. Sie flogen auf den Boden und verwandelten sich zurück.
„Weißt Du,“ sagte sie „die Leute im Dorf erzählen sich, dass in diesem Wald die Verrückten leben, die von Baum zu Baum springen und sie verwandeln können.“ Er nahm sie in seine Arme und drückte sie an sein Herz. Fast schon wimmernd sagte er „Verzeih mir. Ich habe lange Zeit bei Euch gewohnt, doch, doch ...“ er brach ab und verschwand.

Zurück im Dorf war die junge Frau sehr verwirrt. Sie dachte: „Was meinte er nur damit. Wofür soll ich ihm verzeihen. Er hat mir doch solch wunderschöne Dinge geschenkt.
Sie redete nun mit ihrer Freundin über die Dinge, die sie gesehen hatte. Die Freundin überlegte eine Weile, dann sah man deutlich wie ein Lichtblitz bei ihr eingeschlagen war.
„Ich weiß den Grund warum er Dich um Verzeihung gebeten hat. Du weißt, als Du geboren wurdest und Deine Mutter gestorben ist. Da ging es Deinem Vater dermaßen schlecht, dass er das Dorf verlassen hat. Ich bin mir sicher, es ist Dein Vater!“
Die junge Frau weinte Freudentränen. Es wurde ihr bewusst, dass es nicht nur das eine Mal als sie Kräuter schnitt sein konnte, dass ihr Vater sie beobachtet hatte. Sie verstand nun ihre Verbindung zu diesem Mann. Sie hatte zwar leiden müssen, ohne Eltern aufzuwachsen, doch die Liebe ihres Vaters war immer gegenwärtig und nun hatte er ihr Dinge beigebracht, die sie nicht für möglich gehalten hatte und die den Rest ihres Lebens bereichern würde.

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#8 von GreenDragon , 10.11.2011 19:20

Gebet des Friedens

Möge Frieden in meinem Herzen sein.
Möge ich sanft sein.
Möge ich edelmütig sein.
Möge ich respektvoll sein.
Möge ich einfach sein.

Vielen Dank!

(Einfach sein = nicht etwas besonderes darstellen oder wichtig sein müssen. Einfach ganz "normal" sein. "Normal" in Form von Einklang mit Natur und Leben.)

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#9 von GreenDragon , 29.12.2011 23:17

Weltenbaum

Ich bin ein Weltenbaum, durch den ich selber reisen kann.
Ich stehe stabil, meine Wurzeln weit ausgebreitet und tief in der Mutter Erde.
Liebevoll breite ich meine Äste zum Vater Himmel aus, damit darin Vögel ihre Nester baumen (bauen) können
und süß sind meine Früchte.

World tree

I am a world tree, through which I am able to travel.
I stand stable, my roots spread wide and deep in mother earth.
Caring I spread my branches to father sky letting birds build their nests
and sweet are my fruits.

 
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RE: Auf der Suche nach der Quelle

#10 von GreenDragon , 08.01.2012 12:03

Der Alptraum ist eine Vorstellung

Wenn alles scheint zu zerfallen,
wenn alles scheint auseinanderzubrechen,
wenn die Schreie groß sind,
und die Menschen in großem Geschrei durcheinanderlaufen.

Bewahre Ruhe.
Schaue nach Innen.
Vertraue Dir selbst.
Denn wie jedes andere Lebewesen auch trägst Du in Dir die Kraft am richtigen Ort, zur richtigen Zeit die richtigen Schritte zu gehen.

 
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