RE: feste Offenheit? =)

#46 von Fingayin , 14.07.2011 08:42

Für Euch baue ich einen Apothekerschrank.

 
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RE: feste Offenheit? =)

#47 von Esme , 14.07.2011 18:25

Zitat von puekaw
@Esme: Hast du eine Schubkarre?



gehabt

@Fingayn
war das eine Drohung? du weißt doch, mit Apotheken und allem was dazu gehört, kannst du mich zur Zeit jagen

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RE: feste Offenheit? =)

#48 von elHakim , 16.07.2011 22:52

Nachdem es wohl in diesem Forum einen gewissen Eklat gegeben hat, frage ich mich: Was ist die geeignete Weise, mit Angriffen umzugehen? Soll man sie verschweigen, den Irritator löschen oder dem Grund von Verstimmungen nachgehen? Ich plädiere für Letzteres, auch wenn die totale Offenheit in einem Forum unwahrscheinlich ist. Wir sind nicht unfehlbar - wir sind nicht Papst -. Druidry, or neo-paganism in English - bedeutet für mich vor allem die Toleranz, negative, vielleicht auch unrichtige, Meinungen ertragen zu können. Passt das nicht gut zum Thema "feste Offenheit"?
Al Hakim

 
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RE: feste Offenheit? =)

#49 von Sinnion , 16.07.2011 23:57

Zitat von elHakim
Nachdem es wohl in diesem Forum einen gewissen Eklat gegeben hat, frage ich mich: Was ist die geeignete Weise, mit Angriffen umzugehen? Soll man sie verschweigen, den Irritator löschen oder dem Grund von Verstimmungen nachgehen? Ich plädiere für Letzteres, auch wenn die totale Offenheit in einem Forum unwahrscheinlich ist. Wir sind nicht unfehlbar - wir sind nicht Papst -. Druidry, or neo-paganism in English - bedeutet für mich vor allem die Toleranz, negative, vielleicht auch unrichtige, Meinungen ertragen zu können. Passt das nicht gut zum Thema "feste Offenheit"?
Al Hakim



Ich stimme dem zu.
Mir wäre außerdem wichtig, konsequent zwischen Personen und Meinungen zu unterscheiden, damit sich die Diskutierer nicht persönlich angegriffen fühlen müssen, wenn es zu Streitfragen kommt. Ich würde mir deshalb wünschen, wenn Antworten, die auf Meinungsäußerungen kommen, sich auf die geäußerten Inhalte beschränken und nicht die Person bewerten, die sie äußert.

Ich habe mich gefragt, welche Rolle dabei das Verhältnis von Metaebene und Inhalt spielt? Meta-Diskussionen sind wichtig in bestimmten Situationen (manchmal zur Konfliktlösung), können andererseits aber auch sehr schnell Off-Topic werden, wenn man nur noch miteinander beschäftigt ist und Inhalte dabei ausgeklammert werden. In der therapeutischen Arbeit mit Menschen heißt es unter Kollegen immer wieder: Oberfläche vor Tiefe klären (hier würde man eher sagen konkrete Ebene vor Meta-Ebene).

Also Frage: Was wäre da das richtige Maß an (fester)Offenheit?


Grüße

Johannes

 
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RE: feste Offenheit? =)

#50 von Esme , 17.07.2011 09:20

vielleicht auch unrichtige, Meinungen ertragen zu können. Passt das nicht gut zum Thema "feste Offenheit"?
Al Hakim

Das ist jetzt, meiner Meinung nach, ein Widerspruch in sich, entweder akzeptiere ich die Meinung eines anderen oder nicht, da kann ich sie nicht als richtig oder falsch bewerten.
Es hat hier schon einige Eklate gegeben, aber das gehört nun mal zum Leben dazu, auch in Druidry ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen...in einer mitgeteilten Meinung steckt oft auch Wahrheit, die so mancher nicht vertragen kann, weil er anders darüber denken will...dann wird es unangenehm und eskaliert...
...genau so wie ich sicher für einige hier eher eine unangenehme Zeitgenossin bin, weil ich gern den Besen schwinge, eine Freundin der einfachen Worte bin und damit so manchem auf die Füße trete, weil ich ein offener Mensch bin, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht.

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RE: feste Offenheit? =)

#51 von Inge , 17.07.2011 10:06

... ich finde, es ist wichtig, seine "ehrliche", persönliche Meinung äußern zu können. Aber eben, wie schon von euch gesagt, mit dem Hinweis, daß es sich um die eigene Meinung hält und ohne "unter die GürtelLinie" zu gehen, d.h. ohne jemanden persönlich anzugreifen ....

Wir sind alle Individuen. Auch wenn wir momentan einen Teil unseres Weges teilen und auf dem gemeinsamen Pfad des OBOD wandeln - mit Hintergrund Druiden, NaturSpiritualität, Schamanismus, Wicca ... what ever (ich hoffe ich habe hier niemanden vergesssen, sind halt ein buntes Völkchen ) Dabei sollte aber nicht vergessen werden, daß wir hier keiner ÜberzeugungsArbeit leisten sollte, daß wir hier keinen durch ellenlangen verbalen Schlagabtausch überzeugen. Dem anderen, gehört seine Einstellung, seine Meinung. Auch wenn diese nicht immer mit unserer konform ist. Wir sollten diese andere LebensEinstellung akzeptieren und tollerieren- auch wenn uns das mal schwer fallen sollte

In foren spuken allerdings auch ab und an Gestalten herum, die einfach nur, mit ihren schrägen Aussagen provozieren wollen. Die Unfrieden schüren wollen etc. Hier ist dann besagter Besen gefragt, um sauber zu machen ....

LG Inge

 
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RE: feste Offenheit? =)

#52 von puekaw , 17.07.2011 21:30

Eigentlich geht es in dem Thread um ein anderes Thema und irgendwie sind wir zu einem anderen Thema abgekommen. Und paradox ist, dass das Thema doch zu dem eigentlichen Thema passt.

Nunja, ich wiederhole mich ungern. Ich denke, es ist nötig, auf das bereits geschriebene zu hinweisen:
"das Lustige daran ist, dass wir immer voneinander "abhängig" sind und
jedoch nicht immer voneinander "abhängig" sind. Also von den Entscheidungen sind wir abhängig und jedoch
nicht abhängig. Wie kommen wir überhaupt in den Fluss? Und gerade jetzt, wo wir jetzt zusammen darüber
schreiben, fliesst was zusammen und jedoch kommen unterschiedliche Konglomeraten mit, alles der Entscheidungen
nach. Miteinfliessen oder nicht? Und jedoch ist es entscheidend, dass wir mitfliessen."

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RE: feste Offenheit? =)

#53 von Esme , 18.07.2011 08:13

Genau mitfließen und nicht gegen den Strom schwimmen

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RE: feste Offenheit? =)

#54 von richie oak tree , 19.07.2011 20:55

Genau wir sind alle einen fluss mal langsam und breit , mal schnell und wild , aber passieren immer neues land und sehen und lernen erneut.

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RE: feste Offenheit? =)

#55 von Esme , 20.07.2011 19:22

Zitat von richie oak tree
Genau wir sind alle einen fluss mal langsam und breit , mal schnell und wild , aber passieren immer neues land und sehen und lernen erneut.



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RE: feste Offenheit? =)

#56 von elHakim , 22.07.2011 22:43

Zitat von Esme
Genau mitfließen und nicht gegen den Strom schwimmen



Mitzufließen heißt nicht, alles kritiklos hinzunehmen. Ich kann vielmehr eine Strömung ausnützen, um zu meinem Ziel zu gelangen. Wer gegen den Strom schwimmt, erreicht sein Ziel nicht und vergeudet sinnlos seine Kraft. Wer mit dem Strom schwimmt, spart Energie und kann jederzeit nach rechts oder links ausscheren. Das erlaubt den Aspekt der Veränderung trotz "Schwimmens gmit dem Strom".

Al Hakim

 
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RE: feste Offenheit? =)

#57 von angelikaherchenbach , 22.07.2011 23:13

Mitzufließen heißt nicht, alles kritiklos hinzunehmen. Ich kann vielmehr eine Strömung ausnützen, um zu meinem Ziel zu gelangen.
Da stellt sich doch die Frage: Was ist Dein /mein Ziel?
Und woher weiß ich so genau, wo es liegt: an der Quelle oder im Ozean oder irgendwo mittendrin?
Gibt es überhaupt ein Ziel, dass es zu erreichen gilt im Leben, oder ist doch vielmehr der Weg das Ziel?
Offenheit heißt für mich, dass das nicht genau definiert ist und für jede/n anders aussehen kann - und für jede/n in verschiedenen Lebensphasen auch wieder veränderbar ist.

Wer gegen den Strom schwimmt, erreicht sein Ziel nicht und vergeudet sinnlos seine Kraft.

Auch da möchte ich widersprechen.
Klar kostet das mehr Kraft.
Aber wenn es nicht hin und wieder Menschen geben würde, die gegen den Strom schwimmen, wäre die Welt um einige Lernmöglichkeiten und einige Veränderungen ärmer.

Seinen Weg gehen, sich mit dem persönlichen Strom treiben lassen, heißt für mich auch manchmal, sich der Mühe zu unterziehen, die Gegenrichtung einzuschlagen.
Und auch das kann Magie sein: zu erleben, dass das Wasser manchmal, nur manchmal und für wenige Menschen und nur für kurze Augenblicke auch mal den Berg rauf fließen kann.

Angelika

Es gibt keinen Weg, nur gehen.

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RE: feste Offenheit? =)

#58 von elHakim , 23.07.2011 21:04

Zitat von angelikaherchenbach

Wer gegen den Strom schwimmt, erreicht sein Ziel nicht und vergeudet sinnlos seine Kraft.

Auch da möchte ich widersprechen.
Klar kostet das mehr Kraft.
Aber wenn es nicht hin und wieder Menschen geben würde, die gegen den Strom schwimmen, wäre die Welt um einige Lernmöglichkeiten und einige Veränderungen ärmer.



Du hast absolut Recht, dass es entscheidend ist, sich Ziele zu setzen. Muss ich aber, um diese Ziele zu erreichen, "gegen den Strom schwimmen"? Ist es nicht weiser, mit dem Strom sich ans Ufer treiben zu lassen, um dann querab das Ziel zu erreichen? "Manche Wahrheiten haben Übergröße; man kann furchtbar anecken" sagt eine alte Kalenderweisheit. Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass ich dann am erfolgreichsten war, wenn ich den Leuten nicht direkt sagte, dass ihre Ansichten Unfug wären, sondern mich auf ihre Welt einließ und sie damit dazu verleiten konnte, über meine Vorstellungen wenigstens nachzudenken. Ansonsten hätten sie unproduktiv viel Zeit darauf verwandt, mich zu bekämpfen. Das meinte ich mit unnützem Kraftaufwand. Ich nenne das den "Gandi-Effekt".

Liebe Grüße

Al Hakim

 
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