Was bleibt ... ?

#1 von Nagaroon , 15.06.2011 16:00

Heute morgen habe wir meine Oma beerdigt ...
Sie starb nach langer schwerer Krankheit im alter von 87 Jahren ...

Doch was bleibt von einem Menschen ausser einer goldfarbenden Urne und einer Handvoll Menschen die sich an diesen Menschen erinnern ?

Was hinterlässt Sie ?

Erinnerungen an vergangene Tag, Fest die gefeiert wurden, Ferien in denen man miteinander spass hatte ... ein paar Fotos, Möbel und zwei Töchter die sich so hassen das eine (meine Tante) nicht zur Beisetzung gekommen ist ...

Beim ausräumen der Wohnung fanden wir ein Posttagebuch ...
In ihm hat meine Oma seit 1974 allen Postverkehr festgehalten den sie mit Freunden, Bekannten oder Behörden hatte ...
Bis 1997 ...
Da endet das noch nicht ganz vollgeschriebe Schulheft ...
Das war der Zeitpunkt an dem sie ihren ersten Schlaganfall hatte ...
In den Jahren 1974-1997 hat sie jede Karte, Brief oder Packet das sie bekamm oder wegschickte aufgelistet ...
Warum ? Ich habe keine Ahnung ...

Mit diesem Heft fanden wir Ihr Testament ...
Auf dem Umschlag klebte ein Kalenedrblatt von 28.11.96 mit einem Gedicht ...
Diese Gedicht habe ich heute während der Trauerfeier vorgelesen den ich denke das sie das so gewollt hat ... sonst hätte sie es bestimmt nicht mit ihrem Testerment aufbewart ...

"Ruhig ist des Todes schlummer
und der Schoß der Erde kühl,
dort stört unsere Ruh kein Kummer,
nicht der Leidenschaften Spiel.
Unsere Sorgen groß und klein,
schlummern alle mit uns ein.

Über unseren Hügeln schwingt
die Vergessenheit den Starb.
Und der Schämsucht Stimme dringt
nicht ins stille dunkle Grab.
Fehler, die uns hier besiegt,
werden dort nicht mehr gerügt."



In diesen Stunde denke ich viel drüber nach was einen Menschen aus macht, oder woran man ihn messen wird wenn er nicht mehr da ist ...

Mehr kann ich im moment nicht schreiben ... sorry ...

 
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RE: Was bleibt ... ?

#2 von elHakim , 15.06.2011 20:47

Hallo,

ich kann deinen Kummer gut verstehen. Meine Mutter starb Anfang des Jahres nach einem Treppensturz mit 89 J.
In der ersten Zeit danach findet man im persönlichen Nachlass oft Dinge, die eine ganz andere Facette des Verstorbenen zeigen. Man hätte das nicht vermutet. Dadurch zeigt sich: Jeder ist irgendwie einzigartig und nicht nur komprimiert auf ads, was die Außenwelt wahrnimmt oder wahrnehmen soll.
Ich selber glaube nicht, das das Sein mit dem Tode endet. Keine Energie geht nach der Physik verloren, sondern sie wird umgewandelt. Wir sind wohl umgeben von verschiedenen Schwingungen, die wir nur nicht wahrnehmen können.

El Hakim

 
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RE: Was bleibt ... ?

#3 von Siebenstern , 15.06.2011 22:25

Als meine Mutter starb durfte ich erleben, dass es nicht so einfach zuende ist danach...

Seitdem hat sich für mich eine Art neuer Raum geöffnet von dessen Existenz ich niemals überzeugt war...
Es bleibt die Liebe zurück, die der Mensch gegeben und manchmal vielleicht auch nur gesucht hat....
Es bleibt der Kampf zurück, den wir alle kämpfen im Nachlass und in den Erinnerungen der Hinterbliebenen...

Es bleibt eine ganze Weile ein sehr heiliger Raum zurück, eine heilige Aura, die den Verstorbenen umgibt...

Es bleibt die Gewissheit zurück, dass sich nach und nach alles auf-und vielleicht auch erlöst, was schwierig im Leben war...
Es bleibt die Hoffnung und die Ahnung, dass ein Funken Glück, Licht, Seele erhalten bleibt und sich vermischt mit allem was uns umgibt...

Und es bleibt das Licht in unserer Erinnerung, wenn wir es pflegen...

Herzliche Grüße
7*

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RE: Was bleibt ... ?

#4 von Samsu , 16.06.2011 14:24

Es gibt keine schönere Erklärung für mich als in dem Film GHOST.
Zum Schuss sagt Sam: Die Liebe die bleibt. Die Liebe in seinem Herzen, die nimmt man mit.
Und das ist alles was zählt im Leben, oder?
Die Liebe.
Und alle Gefühle die damit verbunden sind.

lich umarmt von Samsu

 
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RE: Was bleibt ... ?

#5 von greenman , 01.09.2011 15:19

Nagaroon,
Ich trauere mit dir. Auch meine Mutter ging mit 87 weiter. Sie wusste genau, wohin.

Mein Vater starb mit 62, als ich selbst erst 18 war. Keine Frage - in dem Alter vermisst man den Vater. Aber ich erfuhr, dass der Tod nicht das Ende ist. In jungen Jahren hat man viele Fragen. Jetzt hatte ich keinen, der diese Fragen hätte beantworten können. Oder so schien es mir zunächst. Aber allmählich häuften sich die Augenblicke, in denen ich mich verzweifelt fragte, was er wohl dazu gemeint hätte. Und siehe da! Auf einmal wusste ich, was er gesagt hätte.

Passiert es nicht jedem ab und zu, dass man fern der Heimat in eine schwierige Situation gerät und sich sagt: "Jetzt müsste mein Vater/Freund/Lehrmeister bei mir sein. Er wüsste, was zu tun wäre!" Aber der ist weit weg, und man hat keinen Mobilfunknetz ...
Doch schon der Gedanke an den Vertrauten stellt eine geistige Verbindung her, und es ist einem geholfen.

Ob der Angehörige in einem anderen Leben oder bloß auf einem anderen Kontinent weilt, spielt da keine Rolle. Er ist fern, aber er ist noch gegenwärtig. In beiden Fällen sind wir nur vorübergehend getrennt.

Blessings,
Greenman

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RE: Was bleibt ... ?

#6 von matodemi , 01.09.2011 22:18

Nagaroon - ich hoffe Du bist in der Trauer nicht allein und auch, dass Du Zeit und Raum hast zu trauern.
(Als mein Vater starb habe ich gemerkt, dass wir leider keine Trauerkultur haben, dem Druidentum war ich damals noch nicht verbunden).

In der Zeit nach dem Tod hatte ich einige Erlebnisse bei denen ich einfach wusste, dass er rettend eingegriffen hat. Und Momente wo ich ihn nah fühlte (es ging nicht nur mir so, seine langjährige Chorleiterin erzählte mir, dass oft, wenn an sich schon alle Chormitglieder anwesend sind, sie das Gefühl hat, es würde noch jemand hereinkommen und Platz nehmen, und sie konnte ihn singen hören, so ging es mir auch, wenn ich den Chor hörte).

Und ich hielt viel Zwiesprache mit meinen Vater (in ganz banalen Situationen - wenn z. B. das Fahrrad eines meiner Kinder kaputt war, ich kann nix reparieren).
Und heute, 11 Jahre später, da denke ich auch noch oft, was er gesagt hätte. Wie greenman schrieb, es braucht nicht die Anwesenheit des Menschen um zu wissen, was er sagen würde. Auch nicht um es zu fühlen.

Was bleibt: die Erinnerung. Die Liebe. Die Gene sofern es Kinder gibt. Und im gemeinsamen Gedächtnis der Menschheit, ihrem gemeinsamen Bewusstsein, ist der, der aus diesem Leben schied, unwiederruflich verankert.

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RE: Was bleibt ... ?

#7 von Fingayin , 01.09.2011 22:34

Erst einmal bin ich beeindruckt das Du es hier so formulierst.
Danke dafür.
Es ist ein Thema was nicht so leicht zu beantworten ist.
Du hast den Sinn des Gedichtes gut erkannt und gut reagiert.
Den Willen von Ihr dieses Gedicht vorzutragen war Ihr Wunsch.
Was bleibt...zum einen die Erinnerung und damit lebt Sie weiter.
Auch Erinnerungen sind Energie, und wenn Ihr an sie denkt ist Ihr Geist,Ihr Spirit immer da und immer bei Euch.
Schlimm finde ich die Streitereien bei den Angehörigen.
Was es auch immer für Gründe dafür gibt.
Ich würde eine zu Hause ein Eckchen einrichten und jeden Tag eine Kerze anzünden.
Das tute ich bewußt schon sehr lange und es kommt irre viel an Dank dafür zurück.
Und damit ist das Gedenken an den Verstorben gewahrt und die Achtung vor seinem Geist auch.

 
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RE: Was bleibt ... ?

#8 von Tatjana , 01.09.2011 23:03

Guten Abend Euch...

also eigentlich ist der erste Post ja inzwischen gut zwei Monate alt, aber wohl nichtsdestotrotz aktuell wenn sich gerade wieder Antworten dazu einfinden. Naja, jeder von uns hier hat Eltern, Großeltern und andere Ahnen, denen er/sie mehr oder weniger verbunden ist und darf sich gelegentlich, oft unvorbereitet mit dem Abschied von ihnen auseinandersetzen.

Mein Großvater väterlicherseits hat sich seinerzeit anonym bestatten lassen auf eigenen Wunsch, er sagte mir einmal "Namen sind Schall und Rauch" und Strassennamen nach "berühmten Menschen" benannt fand er grundsätzlich nicht passend oder angemessen. So eben auch für sich selbst und einen Grabstein, der seinen Namen hätte tragen können. Das hat mich tief beeindruckt, zumal ich weder seinen Namen noch was er mir gewesen ist, je vergessen werde.

Und meine Kinder auch nicht... denn ich erzähle ihnen vom ihm. Wer er war und was er mir bedeutet hat. Es gibt Kulturen, in denen ist ein Mensch erst dann gestorben, wenn sich keiner mehr an ihn erinnert...

Fingayin schreibt:

Zitat
Was bleibt...zum einen die Erinnerung und damit lebt Sie weiter.
Auch Erinnerungen sind Energie, und wenn Ihr an sie denkt ist Ihr Geist,Ihr Spirit immer da und immer bei Euch.



Davon bin ich auch überzeugt. Ja, die Erinnerung ist Energie und sie strahlt aus... meine Oma mütterlicherseits, vor einigen Jahren verstorben, wäre heute 91 Jahre alt geworden. Ich denke schon seit gestern an sie, obwohl meine Verbindung damals nicht einmal so eng zu ihr war. Ich habe erst nach ihrem Tod nach und nach verstanden, was sie mir ist... zu Lebzeiten fühlte ich mich meiner anderen Oma oft näher. Jedenfalls bin ich schon den ganzen Tag voller Erinnerungen an sie, besonders was ihre Geburtstage angeht. Aber ich habe niemandem davon erzählt.... und vorhin sagt mir mein Mann, er wüsste selbst nicht warum aber er hätte letzte Nacht von eben dieser meiner Oma mütterlicherseits geträumt... ob etwas los sei. Den Geburtstag hatte er nicht auf dem Schirm...

Unsere Ahnen sind bei uns, ob noch "am Leben" oder "auf der anderen Seite". Und ich bin überzeugt davon, solange wir sie in unseren Herzen bzw. wenigstens hin und wieder in unseren Gedanken haben, sprechen sie mit uns.

eine Kerze für die, die uns vorausgegangen sind
eine Kerze für uns, die wir geliebte Menschen vermissen
eine Kerze für die Gewissheit, dass wir alle stets miteinander verbunden sind
eine Kerze für die Liebe, die zeit- und grenzenlos ist

 
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RE: Was bleibt ... ?

#9 von Inge , 02.09.2011 17:56

... was bleibt ? Das ist eine gute Frage ... Ich denke mal, jeder findet darauf seine eigene Antwort, manchmal gibt es Übereinstimmungen. Für mich bleibt das Gefühl der "Verbindung", der FamilienBande ...

Mir geht es ähnlich wie Tatjana. Ich hatte eigentlich immer nur eine sehr gute und sehr enge Beziehung zu meiner Oma väterlicher-Seits. Zu meiner anderen Oma hatte ich überhaupt keine Beziehung. Meine Schwestern und ich mieden sie regelrecht, da sie, wenn sie wieder einmal einige Wochen bei uns war, eine negative Unruhe zu uns brachte. Ich möchte mich diesbezüglich nicht näher erklären. Sie war sehr anstrengend, nervte uns und machte uns ein Miteinandander mit ihr unmöglich, ja unerträglich .... So Ende Juli machte ich mir dann plötzlich Gedanken um ihre Person. Ich bedauerte, daß ich sie nie richtig kennengelernt habe. Daß sie mir immer fremd und fern war. So sprach ich meine Mutter an. Was sie mir erzählte, brachte mich zum staunen. Und ich bedauere es noch mehr, daß ich als Kind nicht den Zugang zu ihr fand. Denn, wie sich nun herausstellte, hätte ich sehr viel von ihr lernen können. Interessanter Weise realierte ich, daß ich bis letztes Jahr dem Weg meiner Oma väterlicherSeits folgte- was ihre Persönlichkeit, ihre Art das Leben zu bewältigen etc angeht. Für mich ist seit letztem Jahr viel passiert, so daß ich dabei bin, mein Leben total umzukrempeln. Und -- surprise--- dies entspricht der Persönlichkeit und Aktivitäten/der Art das Leben zu gestalten meiner Oma müttelicherSeits. Ich spüre auch eine totale Nähe in Präsenz, eine Verbindung, die bis dato nie da war. Aber ich weiß, daß sie mir, nebst meiner anderen Oma, ganz nah ist und mir zur Seite steht ...

Spannend ...

LG Inge

 
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RE: Was bleibt ... ?

#10 von richie oak tree , 06.09.2011 19:22

Was bleibt alle sagen es einen gedanken im herzen, eine ecke zum nach denken . und da sist alles sehr wichtig denn wir mussen trauern , und erinnern an alles das was gewesen ist.

Aber da ich den reinkarnation glaube denke ich das ich im nächsten leben veleicht die verstorbenen wieder treffe , möglicher weise wird ich die nicht erkennen, aber einen spontanen bindung spüre.

Aber in dieses leben wird ich die vermissen.

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RE: Was bleibt ... ?

#11 von elHakim , 11.09.2011 20:12

Zitat von richie oak tree
Was bleibt alle sagen es einen gedanken im herzen, eine ecke zum nach denken . und da sist alles sehr wichtig denn wir mussen trauern , und erinnern an alles das was gewesen ist.



Es ist doch tröstliich zu wissen, dass man selbst einen Footprint hinterlässt, nämlich das Gedenken an einen, wenn man geht.- Für den, der jemanden verliert, ist es schwer, sich nicht nur selber zu bedauern: Jetzt muss ich das und da selber machen, jetzt habe ich keinen Gesprächspartner mehr usw. Ob ich annders reagieren würde, weiß ich nicht.
Al Hakim

 
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RE: Was bleibt ... ?

#12 von Shadow , 11.09.2011 21:05

Hi!

Zitat von elHakim
Es ist doch tröstliich zu wissen, dass man selbst einen Footprint hinterlässt, nämlich das Gedenken an einen, wenn man geht.


Interessannter Ansatz!

Auf mich bezogen würde ich das folgendermaßen ausdrücken:
Ich fände es tröstlich/befriedigend/erfüllend wenn ich zum Ende dieses Lebens einige
Dinge hinterlassen oder bewirkt hätte, die zum Wohl der Allgemeinheit beiträgen.

Ob dies aber direkt oder im Nachhinein mit meiner derzeitigen Existenz in Verbindung
gebracht werden wird, bedeutet mir nicht das Geringste.

Zitat von elHakim
Für den, der jemanden verliert, ist es schwer, sich nicht nur selber zu bedauern: ...


Stimmt, auch mir kommt es so vor, als wäre die Trauer, die manch einer wie ein Banner vor sich
herträgt, nichts anderes als Schuldgefühl, wegen nicht wahrgenommener Gelegenheiten (welcher
Art auch immer) oder Selbstmitleid.

Ich habe, trotz meines noch nicht so sehr fortgeschrittenen Alters schon einige Freunde, Verwandte
und Bekannte auf Ihrem letzten Weg begleitet. Dennoch musste ich nie eine einzige Träne vergießen.
Lange Zeit machte ich mir deswegen Selbstvorwürfe - Gefühlskälte warf ich mir vor! Mittlerweile
bin ich aber zu der Überzeugung gelangt, dass ich deshalb nicht weinen konnte, weil ich mir nichts
vorzuwerfen hatte. Ich konnte jeden in Frieden ziehen lassen - wohin auch immer.

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RE: Was bleibt ... ?

#13 von geraldhu , 12.09.2011 09:35

Zitat von Shadow
... Ich fände es tröstlich/befriedigend/erfüllend wenn ich zum Ende dieses Lebens einige
Dinge hinterlassen oder bewirkt hätte, die zum Wohl der Allgemeinheit beiträgen.


Tun wir das nicht so oder so - die entsprechende innere Haltung bzw. Motivation vorausgesetzt?

Nach meinem Verständnis sind wir "Beteiligte" - um es mal so zu sagen - in diesem Universum, und nicht nur ein Teil davon, das sich dann nach belieben aus dem Geschehen zurückziehen kann oder eben auch nicht. Wir Leben!

Insofern hat alles - wirklich alles - was wir denken tun und wohin wir auch gehen (oder auch nicht denken, tun oder gehen) Einfluß auf alle anderen Beteiligten ...

... egal ob dies nun hochdramatisch sein mag oder etwas stiller von statten geht, und ob das nun wahrgenommen wird (was ja bekanntlich mit der Fähigkeit des/der Wahrnehmenden zu tun hat) oder eben nicht ...

 
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RE: Was bleibt ... ?

#14 von Fingayin , 12.09.2011 18:11

Zitat von geraldhu


Nach meinem Verständnis sind wir "Beteiligte" - um es mal so zu sagen - in diesem Universum, und nicht nur ein Teil davon, das sich dann nach belieben aus dem Geschehen zurückziehen kann oder eben auch nicht. Wir Leben!

Insofern hat alles - wirklich alles - was wir denken tun und wohin wir auch gehen (oder auch nicht denken, tun oder gehen) Einfluß auf alle anderen Beteiligten ...

... egal ob dies nun hochdramatisch sein mag oder etwas stiller von statten geht, und ob das nun wahrgenommen wird (was ja bekanntlich mit der Fähigkeit des/der Wahrnehmenden zu tun hat) oder eben nicht ...



Ganz genau so sehe ich es auch und werde viel bestätigt.
In allen bisherigen Büchern,Zeitungen über Naturspiritualität die ich gelesen habe wird es auch so gesehen.
Wir sind Teil eines universellen ganzen und hinterlassen unsere Spuren auch nach unserem menschlichen Ableben.

 
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