RE: Unmenschlich?

#16 von mhinas , 02.05.2011 00:09

In der ursprünglichen katholischen Gemeinde meiner Kindheit wurde oft folgendes Lied gesungen:

"Das Weizenkorn muss sterben/
sonst bleibt es ja allein.
Das eine kommt vom andren/
für sich kann keiner sein:
Geheimnis des Glaubens -
im Tod ist das Leben"

Ich habe in diesem Jahr meine Patin, meine Tante auf ihrem "Letzten Weg" begleitet. Ich hatte sie nochmal sehen wollen, als sie lebte. Aber ich habe zu spät erfahren, dass sie im Sterben lag. Als sie tot war, habe ich nicht recht zu trauern vermocht. Ich fühlte mich im Tod mit ihr wunderbar verbunden. Und war mir gewiss, dass ihr Sein nicht beendet ist und das wir uns wiederbegegnen werden. Irgendwann. Für mich ist der Tod nicht das Ende. Meine Schwester war nahe am Zerbruch, ich hoffe, sie genug getragen zu haben...

 
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RE: Unmenschlich?

#17 von 1781matthias , 26.01.2012 21:18

Hallo alle zusammen,

nachdem ich am 20.01. um 18Uhr 30 meinen besten Freund verloren habe, nämlich meinen
16 Jahre alten Dackelmischling Rudi habe ich Forum nachgeschaut ob es anderen auch so ging wie mir. Dabei bin ich auf diesen Beitrag von Esme gestoßen. Nun möchte ich euch kurz schildern wie es mir dabei geht. Als ich bei der Tierärztin mit im war, wo Er nach längerer Krankheit eingeschläfert werden sollte, bin ich, als mir so richtig klar wurde was da nun passiert, in der Praxis unter Tränen zusammengebrochen. Ich denke das ich es im schuldig war in auf diesem Weg zu begleiten. Ich habe in dann zuhause im garten beerdigt. Vorher hatte ich in der Garage beräuchert um seiner Seele das lösen von seinem Körper zu erleichtern. Ich habe noch nie im Leben eine solche Trauer erlebt wie an diesem und an den nächsten Tagen. Das kommt wohl daher das er mich in all den Jahren nie enttäuscht hat und ich mich immer auf In verlassen konnte. Außer dem hat uns natürlich auch eine tiefe Zuneigung verbunden. Ob es wohl möglich ist mit einem verstorbenen Haustier in Kontakt zu bleiben? Oder ist das möglicherweise zu egoistisch und hindert Ihn in seiner weiteren Karmaentwicklung?

Liebe grüße, Matthias

Ich habe noch versucht ein Bild von Rudi unten anzuhängen.

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RE: Unmenschlich?

#18 von angelikaherchenbach , 31.01.2012 21:55

Oh, Matthias, ich trauere mit Dir!
Ich weiß, wie weh es tut, und wie wenig Andere einem da helfen können.
Fühl Dich trotzdem umarmt, einfach so.

Angelika

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RE: Unmenschlich?

#19 von Mela , 01.02.2012 13:59

Vielleicht drückt sich so einfach ein globales menschliches Bewußtsein hinsichtlich der Ausgrenzung unserer Toten aus? Es wird immer unüblicher, dass Menschen zu Hause sterben. Die Gräber sind meist weit weg von unseren Lebensmittelpunkten.
Tiere mit denen wir eine besondere Verbindung haben begleiten wir und begraben sie möglichst irgendwo, wo wir ihnen noch weiterhin nahe sein können. Wir können uns "erlauben" ganz offen zu trauern.
Ich persönlich empfinde so etwas wie eine innere Sperre, wenn es um die Trauer im Zusammenhang mit lieben Menschen geht. Dieses Gefühl hatte ich nicht bei meinen Haustieren. Dafür trauere ich noch öfter nach Jahrzehnten in kleinen Dosen wenn's um liebe Angehörige geht.
Ich denke, dass jeder Trauer ganz persönlich und unterschiedlich empfindet. Dabei gibt es kein falsch oder unmenschlich, sondern einfach ein Annehmen deines dir eigenen Gefühls.
Liebe Grüße, Mela

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RE: Unmenschlich?

#20 von Dolben , 25.03.2012 00:03

Es ist nicht unmenschlich.
Trauer ist Trauer. Ein treuer Gefährte sind Tiere meistens, ob jeder Mensch auch so treu und loyal war; vielleicht eher nicht, da Menschen so verstandesorientiert sind und Tiere meiner Meinung nach intuitiv.

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RE: Unmenschlich?

#21 von greenman , 24.08.2012 12:53

Zitat von Esme
Diese Gedanken gehen mir schon sehr lang durch den Kopf und will sie nun mit euch teilen und gerne hören wie ihr darüber denkt, wie es euch geht dabei, wenn ihr euch äußern wollt.

Mir geht es so, ging schon immer so, das ich beim Tod eines tierischen Gefährten mehr trauere als bei einem Menschen, bis auf wenige Ausnahmen.
Habe ich ein Herz aus Stein?, bin ich unmenschlich?



Esme,
ich belebe diesen Thread nach einem Kurzurlaub in Edinburgh (Schottland) wieder. Bei einem Stadtbummel tranken mein Sohn und ich ein Bierchen in einem Pub namens "Greyfriars Bobby", direkt neben der altehrwürdigen Greyfriars Kirk mit derem historischen Friedhof. Vor der Kneipe steht auch eine kleine Statue von Greyfriars Bobby.
Wer war das?
Er lebte mitte des 19 Jahrhunderts - und war ein Hund, ein kleiner Terrier. Als sein Herrchen gestorben war, folgte Bobby dem Leichenzug zum Greyfriars-Friedhof und verbrachte den Rest seines Lebens in stiller Trauer am Grab. Passanten bemerkten ihn, fütterten ihn und sorgten sich um ihn. Als er nach 14 Jahren selbst starb, war er zu einer Institution geworden, und er selbst wurde im Friedhof beerdigt. Eine wohlhabende Dame stiftete das Denkmal - eine Gußeiserne Säule mit einem Gußeisernen Hündchen drauf. Bobby hat auch ein Grabstein, dessen Inschrift seine Treue hervorhebt. Und unter all den Gräbern von historisch bedeutenden Persönlichkeiten hat nur der Grab des Hundes frische Blumen und Votivgaben - z.B. kleine Plüschtiere, wie bei einem Kindergrab. (Siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Greyfriars_Bobby )

Also gibt es sogar die kollektive Trauer um ein Tier, die auch nach anderthalb Jahrhunderten fortbesteht. Wohl deshalb, weil Bobby kein gewöhnlicher Hund war sondern einer, dessen Treue noch über den Tod hinaus dauerte, was ihn vielleicht menschlischer machte, als viele Menschen, deren Treue noch nicht einmal bis zum Tode währt!

Blessings,
Greenman

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RE: Unmenschlich?

#22 von Esme , 24.08.2012 19:07

Danke dir greenman, diese Geschichte tut jetzt wirklich gut, denn nun, nach fast einem Jahr, vermisse ich meine 4-beinige Gefährtin immer noch, obwohl sie manchmal noch an meiner Seite zu sein scheint und auch das tut gut.

Danke noch mal

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RE: Unmenschlich?

#23 von sea , 24.08.2012 23:46

Das ist wirklich eine wunderschöne Geschichte- ich finde es schön, wenn ein ehrliches Herz so gewürdigt wird.

Ich hatte noch nie die Situation, einen mir sehr wichtigen Menschen verloren zu haben. Die einzige Person die in meiner Familie gestorben ist war mein Opa, und da war ich noch zu jung, um Trauer zu begreifen. Bei Menschen fällt es mir aber im Allgemeinen leichter, sie gehen zu lassen. Um sie trauere ich kaum. Es gelingt mir da recht gut, die Wiedergeburt vor Augen zu führen. Auch Tiere werden natürlich wiedergeboren, aber um sie trauere ich wirklich. Und dass nicht nur um Haustiere oder Tiere, die ich persönlich gekannt habe. Tiertode (nicht aus Altersschwäche) verursachen in mir unendliche Trauer.
Ich nehme an, dass es daran liegt, dass mir Tiere so... echt erscheinen. Ich lasse sie ohne Scheu oder Zögern in mein Herz und vertraue ihnen sofort. Und deshalb stehen sie mir näher.

Unmenschlich? Nein, so sehe ich mich deshalb nicht. Nur weil ich selber nicht trauere, bedeutet es ja nicht, dass ich pietätlos gegenüber Trauernden wäre.

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RE: Unmenschlich?

#24 von Volsung , 28.08.2012 13:49

Auch ich habe vor 5 Jahren meinen kleinen Chicco verloren bzw. einschläfern lassen müssen (mein Hund). Noch heute trauere ich um ihn. Das bedeutet nicht dass ich immer dasitze und weine, aber ich kann mir z. B. kaum Tiersendungen anschauen in denen hunde vorkommen. Da muss ich immer an meinen Chicco denken und werde traurig und mir kommen Tränen in die Augen. Mein chicco war sehr krank. Er wurde 15 Jahre alt und war 13 Jahre davon schwerer Epileptiker. Die Medikamente halfen nie wirklich. Er hatte fast regelmäßig alle 2 Wochen einen großen Anfall, bei dem er laut schrie und jegliche Kontrolle über seine Blase und seinen Darm verlor. Aber zwischen jedem Anfall war er der lebenslustigste und treueste Gefährte den ich kenne. Zum Schluss wurde er allerdings fast blind und hatte soviele Hirnschläge erlitten, dass er immer häufiger nicht mehr wusste was eigentlich abgeht. Daraufhin musste ich Ihn einschläfern lassen um ihn nicht zu sher leiden zu lassen.
Beim Tierarzt war esganz schlimm. Ich glaube mein Hund wusste genau was passiert. Als der Tierarzt ihm die Spritze gab, da erhielt ich von meinem Chicco noch einen letzten Abschiedskuss. er Sah mir in die Augen (so kam es mir auf jeden Fall vor) und leckte kurz über meinen Mund, so als wenn er als Kuss gab. Sofort danach sackte er in sich zusammen und sein Herz schlug nicht mehr.
Ja seit 5 Jahren trauere ich und ich finde es in Ordnung. Manche trauern nicht so lange und das ist auch gut.
Als meine Mutter und meine Oma starben (beide im selben Jahr) trauerte ich nicht so sehr. Das hängt aber wohl mit den Familienverhältnissen zusammen. Meine Mama schrieb mir einen Entschuldigungsbrief als ich zwei Wochen bei ihr in der Klinik verbrachte um sie beim sterben zu begleiten. Sie hatte Lungenkrebs. Vielleicht habe ich auch da schon getrauert, keine Ahnung, jedoch habe ich nicht geweint. Ich habe meiner Mama verziehen und ich denke das ist ihr wichtiger als die Trauer um sie. Meine Oma ehre ich damit, dass ich einen Stein den sie als Marienkäfer bemalt hat und mir geschenkt hat immer bei mir trage (ebenso wie den Brief meiner Mutter) und jedesmal wenn ich den Stein in die Hosentasche stecke gebe ich ihm vorher einen Kuss. Ich glaube auch hier das freut meine Oma mehr als wenn ich um sie weine.
Bin ich unmenschlich deswegen? Kann sein, keine Ahnung. Zumindest fühle ich mich nicht unmenschlich.

Liebevolle Grüße
Volsung

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RE: Unmenschlich?

#25 von 1781matthias , 28.08.2012 20:58

Hallo Volsung,

das kommt mir alles sehr bekannt vor,lies doch mal meine Erfahrungen mit meinem Hund Rudi eine Seite vorher.

Liebe Grüße ,Matthias.

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RE: Unmenschlich?

#26 von Volsung , 29.08.2012 16:55

Hallo Matthias,

dann verstehst du ja ganz genau was ich meine

Ich denke hier sind aber wohl einige die genau die selben Erlebnisse teilen. Ich habe diese Geschichte genutzt um es mir von der Seele zu schreiben. Wenn's ein Fehler war dann 'tschuldigung

Liebevolle Grüße
Volsung

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RE: Unmenschlich?

#27 von Esme , 29.08.2012 19:27

Ein Fehler war es sicher nicht Volsung
denn wie du siehst teilen wirklich so einige diese Erlebnisse
vielleicht ist die Wortwahl des Themas nicht richtig getroffen, vielleicht haben wir alle nur gemenschelt, eben weil wir anders sind als andere, ein Tier trauert selten um ein anderes, nur ganz wenige tun das...
...wenn ich mal wieder eine Katze auf meiner großen Wiese beerdigen mußte, ob es eine von meinen war, oder eine von meiner Tochter, die sehr weit weg wohnte, dann trauerte meine Hündin mit mir...und mit meiner Tochter...ihr Verhalten war so wohltuend, so selbstverständlich, da kann kein Mensch mit halten...

Esme  
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RE: Unmenschlich?

#28 von 1781matthias , 29.08.2012 19:32

Hallo Volsum,

ich denke das ist hier genau der richtige Platz um sich was von der Seele zu schreiben.Ich freue mich immer wenn ich einen Seelenverwanden gefunden habe und für deine Gefühle brauchst du dich sicher nicht zu entschuldigen.

liebe Grüße,Matthias.

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RE: Unmenschlich?

#29 von greenman , 31.08.2012 22:30

Diese Thema hat mich ins Grübeln gebracht.
Wir vergleichen die Trauer um ein verstorbenes Tier mit der um einen verstorbenen Menschen. Was ist mit vernichteten Gegenstände?

Ich erinnere mich an die fassungslose Trauermiene meines damals etwa 11-jährigen Sohnes, als er die "Leiche" unseres guten, alten Familienautos zu Gesicht bekam.
Wir waren im Urlaub nach Wales gefahren und hatten den Wagen auf einem privaten Parkplatz abgestellt, um mit 2 anderen Familien eine Woche Kanalboot zu fahren. Es war ein wunderschöner Urlaub.
An der Bootsverleihstelle zurückgekehrt wurde uns eröffnet, dass unser Auto gestohlen und zu Schrott gefahren worden war. Als wir dessen Überreste in einer Werkstatt besichtigten, kamen meinem Sohn die Tränen - und mir ging es kaum anders.

Was ich damit sagen will:
Könnte es sein, dass wir nicht um Menschen oder Tiere trauern, sondern darum, dass wir etwas Wertvolles verloren haben? Mit wertvoll meine ich existentiell wertvoll - die Weisheit eines liebenden Vaters, die Vernunft einer liebenden Mutter, die Symbiose mit einem Lebenspartner, die Treue eines Hundes - oder die Zuverlässigkeit eines vertrauten Autos. Alles Positive, was mit diesen Menschen, Tieren oder Gegenstände verknüpft war, ist plötzlich nicht mehr da. Und der Verlust schmerzt. Was waren das für schöne Erlebnisse! Was hätten wir alles noch erleben können, wenn nicht ... !

Gut, es gibt einen Unterschied zwischen Menschen und Tieren: der Tod eines nahestehenden Menschen erinnert uns daran, dass unser eigener Tod irgendwann ansteht. Hunde haben eh eine viel kürzere Lebensspanne. Autos sowieso.
Aber is es nicht so, das der Tod von Tausenden von Kindern in Afrika weniger Trauer verursacht, als der Tod des eigenen Hundes? Ich hatte nie einen Hund, aber einen Wellensittich - und desssen Tod im greisen Alter von 11 Jahren ging mir menschlich näher, als der eines afrikanischen Kindes.
Was ich bei den Todesstatistiken afrikanischer Kinder empfinde ist kein Trauer, sondern eher Wut. Wut auf die schwarzen Bonzen, die Milliardeneinnahmen vom Erdöl haben, aber die eigene Bevölkerung verhungern lassen, um ihre Milliarden zu vermehren. Wut auch auf unsere gewählten Volksvertreter, die nicht in der Lage sind, deren Kollegen auf dem schwarzen Kontinent zur Brust zu nehmen und ihnen zu sagen, dass so etwas einfach nicht geht.

Ich sage es knallhart: der Tod meines Wellensittichs verursachte in mir Trauer. Ich bekam ihn zum 13. Geburtstag geschenkt, und als er starb, war ich 24. Er hatte also die Hälfte meines bewußten Lebens mit seinem lustigen Geschwätz begleitet. Er diente als Leichtmatrose auf meinem selbstgebastelten Schiffchen, und er verteidigte sich tapfer, wenn ich ihn mit mienem kleinen Plastikschwert herausforderte (er hatte einen kräftigen Schnabel!). Under er schwätzte und deklamierte und machte aus Zeitungen Konfetti. Wie ihr seht, werde ich ihn immer in meiner Erinnerung bewahren.
Weil ich ihn vermisse.
Afrikanische Kinder vermisst man doch nicht. Man kann derentwegen politisch aktiv werden, aber trauern ... ?

Bin ich unmenschlich? Politisch unkorrekt, auf jeden Fall - aber das empfinde ich eher als Tugend!

Blessings,
Greenman

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RE: Unmenschlich?

#30 von Titania , 01.09.2012 00:25

Du sprichst an, was ich auch schon einige Male überlegt habe.
Ich hatte leider keine Haustiere, von daher kenn ich diese Trauer darum nicht. Doch ich hab schon den einen oder anderen Freund oder Verwandten beerdigt. Und dabei fiel mir auf, dass wir eigentlich um die verpassten Gelegenheiten oder die nicht mehr wahrnehmbare Zeit mit diesem Menschen (oder auch Tier) weinen. Dem Gestorbenen nützen unsere Tränen nichts mehr. Im besten Fall ist er jetzt in einer besseren Welt, im schlimmsten einfach nicht mehr da. Je nachdem was man glaubt.
Aber wir haben auf einmal vor Augen was uns fehlt, was nie wieder so sein wird. Das schmerzt. Also weinen wir eigentlich um uns, die Zurückgebliebenen.
Ob wir je zu einer "freudigeren" Einstellung zum Tod kommen werden ? In anderen Ländern wird eine Beerdigung gefeiert mit Fest und allem drum und dran, weil sie glauben, dass es dem Gestorbenen jetzt besser geht und sie sich für ihn freuen. Ob wir je zu so einer Einstellung kommen können ?

Sorry, falls ich jemanden auf den Schlips getreten habe.... das wollt ich wirklich nicht.

 
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