RE: Germanische Druiden

#31 von Nagaroon , 21.05.2011 05:44

Zitat
Daher lebe ich eine "Pipi Langstrumpf" Mentalität und packe für mich zusammen,
was für mich als passend erscheint.



Dann tue das ...
Ich weiss nicht wie du das machst aber eines weis ich ...
wenn ein "Druide" in einem Ritual Odin und Isis zu einem Großen Ritus anruft - was ich schon erlebt habe dann kann ich das nur belächeln ...

Zitat
aber im Grunde ist eh alles, was wir heutzutage im Heidentum machen neu.


Sicher in gewisser weise schon - nur sollten wir uns dabei zunächst mal an soviele wie möglich Fakten halten und diese immer wieder berücksichtigen denn ansonsten hat das alles nichts mehr mit Druidentum/Heidentum zu tun ...
Für mich geht es nicht darum Heidentum neu zu erfinden sondern es in gewisserweise zu rekonstruieren - was zwar nur bedingt aber nicht unbedingt unmöglich ist ...

 
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RE: Germanische Druiden

#32 von Tahira , 21.05.2011 12:38

Hi,

mal "Offtopic":

wie ich das mache:

wenn ich z.B. ein Ritual abhalte und bestimmte Götter anrufe, so sind es nur jene Götter,
die mich zu sich gerufen haben.

Wenn ich "allgemein" ein Ritual abhalte und darin Götter anrufe, dann sind es Göttin und Gott.

Nur mal als kurzes Beispiel.

Cu Tahira

 
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RE: Germanische Druiden

#33 von mhinas , 25.05.2011 16:46

Zitat
Daher lebe ich eine "Pipi Langstrumpf" Mentalität und packe für mich zusammen,
was für mich als passend erscheint.



Liebe Tahira, das bleibt Dir natürlich belassen. Ich selber erlebe in meinem Glauben allerdings oft, dass Menschen sich diese Religion (ich bin Christ, bye the way) so zurecht legen wie es ihnen passt und empfinde es oft als unglücklich. Ich denke, dieses Empfinden wird auch ein Anhänger des keltischen Druidentums haben.

Ich hoffe, dass du auf einem segensreichen Weg bist!

 
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RE: Germanische Druiden

#34 von Tahira , 25.05.2011 19:26

Huhu,

ja, ich gehe meinen Weg und ich lasse auch die negativen Seiten bestimmt nicht aus.
Nicht das ihr jetzt denkt, nur weil ich "rauspicke" (übrigens bei den wenigsten Sachen so gewesen, sonder
sie sich einfach zu mir gekommen), bin ich ein LuL Mensch.

(und by the way: ist doch schön )

Aber wie oben schon mal gesagt, dass ist alles Offtopic und finde ich, führt sehr am Thema vorbei.

Cu Tahira

 
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RE: Germanische Druiden

#35 von elHakim , 18.12.2011 21:22

Hallo alle zusammen,

"den" Germanen gab es genausowenig wie "den" Kelten. Das waren alle tausend verschiedene Stämme. Das Druidentum modernen Zuschnitts, dem wir folgen, liegen aber keine landsmannschaftlichen Bezüge zugrunde. Ich kann beispielsweise problemlos in bestimmten Ritualen Isis und Amun-Re anrufen, weil ich persönlich einen gewissen Hang zum urägytischen Pantheon hege. Ich glaube, man sollte die Gottheiten wählen, von denen man am meisten weiß, Wotan, Osiris. oder auch Jesus.

 
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RE: Germanische Druiden

#36 von Tahira , 18.12.2011 21:59

Huhu,

ich finde, dass

Zitat
Ich glaube, man sollte die Gottheiten wählen, von denen man am meisten weiß,



eine zu leichte Aussage ist. Dann kann ich ja einfach so irgendwas machen. Ich selbst sehe es anders,
ich finde, dass ich nur dann mit Göttern arbeiten sollte, wenn sie sich melden. (was die Götter mit
denen ich arbeite, auch bei mir gemacht haben. Sie haben mal ganz "nett" Anspruch erhoben....)

Cu Tahira

 
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RE: Germanische Druiden

#37 von GreenDragon , 27.12.2011 16:02

Ich glaube auch, dass die Götter zu einem kommen. Das kann sowohl durch die eigene Sehnsucht als auch durch ein anderes Eintreten ins Leben geschehen. Das ist wie ein Tropfen ihres Schweißes

Wissen, solange es nicht zum "Eintauchen" dient, finde ich eher kontraproduktiv, da ja gerade die Verbindung, die sich nicht verbal ausdrücken lässt die Beziehung zu den Göttern ausmacht und ihre Energie einen vielfältigen Ausdruck ausmacht. In einem Kreis kann deutlich wahrgenommen werden, wenn jemand eine Verbindung zu den Göttern hat. Und dabei ist es gut möglichst wenig zu denken. Es kann sich insbesondere durch Wärme und Klarheit und innere Stärke ausdrücken. In Tibet bspw. wurde der Person, die einen Gott invoziert schwere Kleidung angelegt unter der die Person normalerweise zusammgebrochen wäre (http://de.wikipedia.org/wiki/Thubten_Ng%...rub#cite_note-2).

Nach meiner Erfahrung ist das Keltische und Germanische sehr unterschiedlich.
Die germanischen Stämme mochten gerne die männliche Energie z.B. die gradlinige Form der Runen oder den heilige Baum. Auch habe ich noch nicht von einer germanischen Kriegerin oder Herrscherin gehört.
Die keltischen Stämme mochten mehr das Runde, Weibliche z.B. die Hügelgräber, Spiralen, Räder, den Hain, den Kessel.

Auch das Ägyptische ist wieder ganz anders. Die Ägypter arbeiteten sehr stark mit dem Ka, der männlichen Kraft.

LG

 
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RE: Germanische Druiden

#38 von elHakim , 31.12.2011 17:41

Hallo GreenDragon!

Keltisch und Germanisch: Es war sehr rücksichtslos von beiden Kulturen, nichts Schriftliches zu hinterlassen . Die Schriftzeichen würde ich nur begrenzt als Unterschie sehen: Ogham and Runen sind leicht zu ritzende Striche. Auch bei den germanischen Stämmen gab es hier und da regierende Frauen. Bekannt wurden die Damen der Ostgoten Galla Placidia und Amalasuntha, als Seherin der Brukterer die Veleda, und natürlich die Brunhilde des Nibelungenliedes.

Ich glaube aber nicht, dass man alles detailliert auseinanderklauben muss. Jede Kultur hatte ihre regionale Gottheit, der bestimmte Aufgaben zugeordnet waren. Die Art und Zahl der Probleme war bei den meisten Völkern gleich (z.B. Krieg, Ackerbau, Nachwuchs), so dass ich davon ausgehe, dass zeitlich parallele Gesellschaften ein ähnliches Pantheon hatten, nur mit unterschiedlichen Götternamen. Insofern konnten auch die Römer Götter aus den besetzten Gebieten inkorporieren (und umbenennen).

Ob der Gott zu mir kommt, weiß ich nicht. Warum sollte er? Ich denke vermutlich eher neuzeitlich: Wenn ich ein bestimmtes Anliegen habe, wende ich mich an den zuständigen Sachbearbeiter. Wer Stärke benötigt, kann sich daher austauschbar an Sachmet, Mars oder Brighid wenden.
Was meint ihr: Brauchen wir klar abgegrenzte Götterwelten?

 
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RE: Germanische Druiden

#39 von GreenDragon , 01.01.2012 11:06

Danke el Hakim, ich lerne gerne Neues dazu. Das was Du mit Anliegen meintest habe ich mit dem Wort Sehnsucht gemeint. Woher kommt Dein Bedürfnis nach dem Anliegen? Wie bist Du auf gerade die Götter gekommen, die Du ausgewählt hast?

Ich denke, und das wird hier in diesem Thread deutlich, das es für den einen wichtig ist abgrenzbare Götterwelten zu haben. Für den anderen ist es angemessen zu mischen und der nächste benötigt für seine Götter keine stereotypen Kategorien oder Bilder.

LG

 
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RE: Germanische Druiden

#40 von elHakim , 02.01.2012 21:07

Halllo GreenDragon,

dein Kompromiss ist eine wundervolle Lösung. Fürr mich ist das überhaupt ein Chharakteristikum des modernen Druidentums, Lösungen zu finden statt sich dogmatisch zu ereifern. Damit wünsche ich dir ein schönes neues Jahr.

Wahrscheinlich, um mich Lügen zu strafen, haben mich meine Götter auch ausgewählt, damals, als wir eine Bildungsreise durch die alten ägyptischen Tempel machten. Leider weiß man es nie genau. Oftmals stecken auch nur gewisse romantische Verklärungen hinter einer Idee. Wichtig scheint mir, dass man den Geist für das Göttliche offen hält und es nicht gleich zu den Absurditäten rechnet.

Al Hakim

 
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RE: Germanische Druiden

#41 von Vanatrix , 05.01.2012 16:37

Danke erstmal für die weiteren Antworten und besonders an Nagaroon für die intensiven Ausführungen zu den historischen Tatsachen.
Mit den Goden ist das so eine Sache. Ähnliche Bezeichnungen sind außer in Island noch im Dänischen, Althochdeutschen und Gotischen überliefert (kuþi, gotinc, gudja) und es gibt durchaus Forscher die da eine Verbindung zum keltischen "Gutuater" aus dem gallischen Krieg ziehen. Es spricht also viel dagegen dass es auch außerhalb von Island ein Godenamt bei den Germanen gegeben hat.

Fest steht aber auch dass sich dieses Amt von dem Druiden durchaus unterscheidet (wie hier schon gezeigt) und die Gegenüberstellung keltischer Druiden und germanischer Goden als Vertretern des Priesteramtes eher ein neuheidnisches Konstrukt unserer Zeit ist.

In dem heidnischen Clan den ich aus Stuttgart kenne ist die Priesterschaft übrigens auch in Gode und Druide geteilt. Der Gode hat dabei eher die politische und ausführende Bestimmung, da er den Clan mehr oder weniger verwaltet und der Druide hat als Aufgabenfeld die Beratung und Gestaltung.

Zwar kann man nicht genau sagen ob das auch bei den Stämmen der Antike so gewesen sein könnte (siehe oben was die historischen Fakten betrifft). Fest steht jedoch dass es möglich gewesen sein könnte und so oder so spricht gar nichts dagegen, es heute so zu praktizieren.

 
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RE: Germanische Druiden

#42 von Vailos , 09.02.2012 16:45

Natürlich steige ich etwas spät in die Diskussion ein, habe sie mir gerade jedoch interessiert durchgelesen.

Vielleicht sollte man, um sich auseinanderzusetzen, erst einmal den Begriff des Priesters definieren.
Wenn man diesen nämlich nach religionswissenschaftlichen Gesichtspukten behandelt, wo die vordringliche Aufgabe eine Mittlerrolle ist, eine Rolle also, wo eine Person zwischen einem Gott, den Göttern und dem Gläubigen steht, muss ich sagen, dass mir keine Quelle im Keltischen bekannt ist, die das so bestätigen könnte. Und vor allem keine der vielen überlieferten Bezeichnungen, die darauf zuträfe. Lediglich die Bezeichnung des bereits angesprochenen "Gutuathers" ist als Ritualleitendes Element überliefert, wer diese Funktion ausfüllte, allerdings nicht näher beschrieben.
Und es gibt auch andere Religionen, die diese Mittlerfunktion nicht in der soziologischen Glaubensstruktur eingebunden haben, so gibt es Priester in dem Sinne auch nicht im Budhismus oder sogar dem Judentum.

Leider wird auch bei aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen diesbezüglich immer noch geschludert, wenn Druiden immer automatisch als Priester bezeichnet werden.

In der Germanenkunde kenne ich mich leider nicht so aus, ob Goden Priester oder aufgrund einer wie auch immer gearteten Stellung im Stammesverband Ritualleiter darstellten, weiß ich leider nicht. Aber wenn man das definieren könnte, und mit der tatsächlich überlieferten Funktion des Druiden in der Antike vergleicht, würde das sehr erhellen.

 
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RE: Germanische Druiden

#43 von greenman , 10.02.2012 12:46

Zitat von Vailos
Vielleicht sollte man, um sich auseinanderzusetzen, erst einmal den Begriff des Priesters definieren.



Vailos,

Finde ich auch!
Es gibt feine Unterschiede unter den religiösen "Funktionären". Wenn man fragt, ob Christen Priester haben, lautet die Antwort eindeutig "Jein!" Ich bin im englischen Sprachraum aufgewachsen, und dort hat man zwei klar unterschiedliche Bezeichnungen für Geistliche der verschiedenen christlichen Kirchen. Katholische Geistliche nennt man "Priests" (gleichbedeutend mit "Priester"); reformierte Geistliche "Ministers", was etwa "Dienende" heißt.

Ein Onkel von mir war Methodistischer Geistlicher (also Minister), und er erklärte mir den Unterschied, der in der tat nicht nur sprachlich sondern vor allem theologisch begründet ist. Ein Priester, sagte er, ist per Definition ein Mittler zwischen Gott und den Menschen. Reformierte Christen aber glauben an das Bibelwort: "Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen: den Menschen Jesus Christus." Insofern konnte, durfte und wollte er nicht "Priester" genannt werden. Ich könnte - wie jeder Mensch - direkt mit Gott reden und seine Worte direkt empfangen. Protestanten reden dabei von der "Priesterschaft aller Gläubigen" (Priesthood of all Believers).
(Wohlgemerkt: der Begriff "Priesterschaft" kann es geben, auch wenn es den "Priester" als Funktionär nicht gibt!)

Diese feine theologische Spitzfindigkeit zieht sich durch den christlichen Brauchtum. Katholische Priester tragen bei Ritualen weiße Gewänder - die traditionelle priesterliche Farbe; reformierte Geistliche tragen schwarze Talare - die traditionelle Gewandung des Gelehrten.
Katholische Priester nehmen die Beichte ab und erteilen Absolution - eigentlich göttliche Funktionen. Reformierte Kirchen erkennen auch die reinigende Funktion der Beichte, glauben aber, dass man sie Gott gegenüber ablegen sollte, bzw. dem Menschen gegenüber, gegen den man gesündigt hat. (Sollen die Psychologen darüber streiten, welche Form "besser" ist!)

Zurück zum Thema Druiden: Wo die Entscheidung, ob man seine "Ritualleiter/innen" Priester nennt oder nicht schon innerhalb einer heute real existierenden Religion auf solche theologische Feinheiten basiert, dürfte es sehr schwierig sein, mit einem Abstand von anderthalb Millennien Klarheit über deren Rolle in einer doch fremden Religion zu schaffen.
Es ist jedoch wichtig, dass wir wissen, wovon wir hier reden!

Übrigens: In UK genießen die "Ritualleitenden" aller anerkannten Religionsgemeinschaften Sonderstatus - z.B. dürfen sie im Namen des Staates Trauungen vollziehen. In den einschlägigen Gesetzen werden sie alle mit dem Oberbergriff "Ministers of Religion" bezeichnet, ob sie nun Priest, Minister, Pastor, Rabbi, Mullah oder sonst wie heißen. Die Frage, ob ihre Glaubensbrüder sie als Priester im eigentlichen theologischen Sinn betrachten oder nicht, bleibt außen vor.

Blessings,
Greenman

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RE: Germanische Druiden

#44 von Thaddaeus , 10.02.2012 15:14

Zitat von Vailos
Wenn man diesen nämlich nach religionswissenschaftlichen Gesichtspukten behandelt, wo die vordringliche Aufgabe eine Mittlerrolle ist, eine Rolle also, wo eine Person zwischen einem Gott, den Göttern und dem Gläubigen steht, muss ich sagen, dass mir keine Quelle im Keltischen bekannt ist, die das so bestätigen könnte. Und vor allem keine der vielen überlieferten Bezeichnungen, die darauf zuträfe. Lediglich die Bezeichnung des bereits angesprochenen "Gutuathers" ist als Ritualleitendes Element überliefert, wer diese Funktion ausfüllte, allerdings nicht näher beschrieben.

Ohne jetzt auf die Literatur zurückgreifen zu wollen - war nicht der Ovate in dieser Mittlerrolle als Seher und stellvertretender Opferdarbringer eingeteilt? Oder habe ich in meinen Hirnwindungen etwas falsch abgelegt?

Zitat von greenman
[...]
Zurück zum Thema Druiden: Wo die Entscheidung, ob man seine "Ritualleiter/innen" Priester nennt oder nicht schon innerhalb einer heute real existierenden Religion auf solche theologische Feinheiten basiert, dürfte es sehr schwierig sein, mit einem Abstand von anderthalb Millennien Klarheit über deren Rolle in einer doch fremden Religion zu schaffen.
Es ist jedoch wichtig, dass wir wissen, wovon wir hier reden!

Übrigens: In UK genießen die "Ritualleitenden" aller anerkannten Religionsgemeinschaften Sonderstatus - z.B. dürfen sie im Namen des Staates Trauungen vollziehen. In den einschlägigen Gesetzen werden sie alle mit dem Oberbergriff "Ministers of Religion" bezeichnet, ob sie nun Priest, Minister, Pastor, Rabbi, Mullah oder sonst wie heißen. Die Frage, ob ihre Glaubensbrüder sie als Priester im eigentlichen theologischen Sinn betrachten oder nicht, bleibt außen vor.

Ein sehr schöner Punkt, der mir so noch gar nicht bewusst war. Und der der ganzen Diskussion, denke ich, eine gute Richtung gibt.

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