Dankopfer

#1 von Belbara , 10.02.2011 16:49

Hallo Ihr Lieben,

bei mir dampft gerade der Altar von verschiedensten Weihrauchsorten - als Dank an meine Lieblingsgöttin dafür, daß ich endlich wieder (wenn auch nur für eine kurze Frist) Arbeit habe und daß auch mein Mann gerade über ein Jobangebot nachdenken darf

Die Götter lassen einen nicht im Stich ...

Daher meine Frage: was tut Ihr eigentlich, wenn Ihr für etwas danken wollt? Gebt/Versprecht Ihr den Göttern etwas? Oder, wenn Ihr keine so personifizierten habt: wie drückt Ihr Eure Dankbarkeit gegenüber den schöpferischen Instanzen aus? Das würde mich sehr interessieren.

Liebe Grüße,
Belbara

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RE: Dankopfer

#2 von Ravenwings , 11.02.2011 20:35

Meine Göttin ist die Natur, daher opfere ich, wenn ich draußen im Wald bin, gerne mal einen Apfel oder ein paar Körner für ihre Bewohner Dazu ein Dankesgebet, das wars eigentlich schon. Klingt jetzt zwar nach kurz und knapp, ist aber sehr wirkungsvoll, wie ich finde.

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RE: Dankopfer

#3 von wanderbenny , 12.02.2011 09:42

Dankbarkeit kommt ja von Herzen, ist ein Gefühl. Die große Göttin, oder an wie man seine schöpferische Instanz auch nennt, spürt es genau, ob ich dankbar bin oder nicht. Wie ich das dann zum Ausdruck bringe, ist eigentlich zweitrangig. Mancher macht große Dankbarkeitsrituale und andere können ihren Dank weniger nach außen zeigen, aber bedanken sich im stillen Gebet und ihre Handlungen lassen doch auch die Dankbarkeit erkennen.
Bei mir ist das unterschiedlich. Ich mache das aus meiner Intuition heraus. Ich spüre das irgendwie, dass es gerade jetzt reicht, ein kurzes von Herzen kommendes Dankeswort "nach Oben" zu richten, oder ob ich auch irgendwas dafür geben möchte, sei es ein Opfer an die Natur oder eine Rauch-/Kerzengabe direkt an die Göttin, oder ich denk mir was aus, wie ich Freude unter die Menschen bringen kann. Meistens danke ich auch noch vor dem Einschlafen für einen schönen Tag oder für eine neue Erfahrung o.ä. einfach durch Ge-Danken mit dem Gefühl vom Herzen verbunden direkt an die Göttin gerichtet. Das fühlt sich dann genau richtig an!

LG Wanderbenny

 
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RE: Dankopfer

#4 von Oak King , 12.02.2011 23:26

Sein gutes Glueck mit anderen Kreaturen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, zu teilen, in was fuer einer Form auch immer, scheint auch mir der beste Weg zu seine Dankbarkeit auszudruecken. Geteilte Freude ist doppelte Freude, wie man so schoen sagt, und somit multiplizierte Dankbarkeit kann man in unserer Welt ja nie zuviel haben!!
Abendliche Gruesse,
Holger

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RE: Dankopfer

#5 von wolfmagnus , 13.02.2011 21:04

...im Moment finde ich es sehr passend, als Dank(opfer) einen Segen zu sprechen. Habe es als festen Teil in meine Rituale intergriert - nach den abschließenden AWENs und bevor ich die Richtungen schließe, stelle ich mir vor, wie Energie und Segen meinen Kreis verlassen und sende dies an alle, denen ich dankbar bin - der Erde, dem Land, dem Garten, den Geistern, dem OBOD, unserer Seedgroup und allen meinen Freunden - wenn Zeit ist, jedem einzeln oder eben als ganzer Gruppe - ohne die ich sicherlich nicht das wäre, was ich bin.

Dieses Aussenden von guten Wünschen und Segen empfinde ich als sehr effektiv, um mich weiter und enger mit den Wesen und Gruppen zu verbinden, die mir wichtig sind... - ...und diese geistige/seelische Gabe inspiriert mich im Moment mehr, als materielle Gaben zu geben. Aber das kann sich sicherlich auch wieder ändern... ...dann stehe ich wieder mit Wein, Keksen, Blumen u Obst draußen...

Ein Segen für Euch alle, die Ihr dieses Forum interessant u am Laufen haltet!

Gruß von wolfmagnus

 
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RE: Dankopfer

#6 von Anashee , 20.02.2011 11:09

Als ich noch geraucht habe, habe ich mir speziellen Taback besorgt, der dann geopfert wurde...
Nun opfere ich Wasser und Körner - im frühling auch gerne Samen (*g*)

Auch ich finde, dass es auf die Innere Einstellung an kommt - eine "opferung" die mal eben so - nebenbei durch geführt wird, und nicht von Herzen kommt, ist das Opfer auch nicht wert.. egal, was es ist -
Aber wenn dein Herz voller Dankbarkeit und Freude ist, dann ist es egal, ob es "nur" ein paar Worte, ein "Danke" oder etwas anderes ist...

Dein Herz ist der Dank
Du bist es, der die Dankbarkeit möglich macht,
der Dankbarkeit empfinden kann
teilen kann...
also warum weniger geben??

Ana

 
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RE: Dankopfer

#7 von wanderbenny , 20.02.2011 11:20

Zitat von Anashee

Dein Herz ist der Dank
Du bist es, der die Dankbarkeit möglich macht,
der Dankbarkeit empfinden kann
teilen kann...
also warum weniger geben??



Das ist ja wundervoll!

Wanderbenny

 
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RE: Dankopfer

#8 von Anashee , 20.02.2011 11:51

Danke *rotwerd*
^^

 
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RE: Dankopfer

#9 von Elfendame , 13.03.2011 13:34

Ich grüße euch alle,

ich habe fürr mich selber verschieden Dankopfer entwickelt, weil ich mit vielen unterschiedlichen Göttern,Geistern, Ahnen und anderen Seelen zusammen arbeite.
So habe ich auch verschiedene Altare, doch für jede Opferung gilt für mich, meine eigene Bereitschaft, meine Ehrlichkeit und meine
Wahrhaftigkeit gegen über dem Seelen.
Wenn ich beispielweise mit Mutter Erde zusammen arbeite, dann baue ich mich mir persönliche Kreis in der Natur auf und weihe ihn.
Bei mir daheim habe ich zwei Altare, meinen kleinen Altar dem ich den Elfen gewidmet habe und einen großen, wo ich alles ehre und achte, was für mich eine wichtige Bedeutung hat, sein es gesammelte Werke aus der Natur,geschnitzte Sachen von mir oder geschenke von anderen.
Ich kann mich immer schwer auf eine Sache festlegen, doch ich weiß, dass ich gewissesmaß an struktur brauche und gehe dem nach.

gruß elfendame

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RE: Dankopfer

#10 von matodemi , 13.03.2011 23:12

Ich spreche den Dank in meinen Gebeten aus, allerdings nicht nur bei den "großen" Sachen, sondern schon der alltäglichen guten Dinge wegen, und ich finde, ich hab ne Menge zu danken (Arbeit, Dach übern Kopf, gesunde und tolle Kinder, das ich in einem bei allen Problemen doch sicherem Land lebe etc.)

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