RE: Verschiedene Glaubenspfade

#16 von Sommerfalke , 01.12.2010 00:22

Zitat von wanderbenny

Ich denke nicht, dass es eine Religion an sich ist, die Desinformation fördert um Menschen klein zu halten, sondern es sind andere wortgewandte Menschen, die die ursprünglichen Religionsgedanken zu ihren niederträchtigen Zwecken umwandeln.



Hm... kann man ohne diese "wortgewandten Menschen", die die Offenbarung eines Einzelnen ja erst zu einer Institution machen, überhaupt von Religion sprechen?

Aber selbst wenn man da zwischen Institution und Ursprungsidee unterscheiden sollte, die Tatsache, dass die Kirche korrupt ist, heißt ja im Umkehrschluß nicht, dass der Gründer edel und erleuchtet gewesen sein muss - auch wenn diese Vorstellung eine sehr romantische ist.

Ich beurteile eine Religion nach dem, wie sie sich heute präsentiert, nicht danach, was ein möglicherweise erfundener Gründer angeblich gedacht haben mag.

 
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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#17 von geraldhu , 01.12.2010 02:44

Zitat von Caitlin
Laufen nicht alle Religionen irgendwie auf dasselbe hinaus?



Meiner bisherigen Erfahrung nach schon, auch wenn das aus unterschiedlichen Gründen vielleicht nicht sofort erkennbar sein mag.

Zitat von Rabert
[Wenn Gott nicht entstehen muss (was in der Regel die Antwort auf diese Frage ist), bedeutet dies schlicht, dass es eine Entität, ein Geschehnis in der Geschichte des Universums gibt, das sich außerhalb der Gesetzmäßigkeiten von Ursache und Wirkung stellt. Wenn es eine gibt, warum dann nicht zwei? Wenn dies für das Eine gelten darf, warum dann nicht für das Andere?



Richtig! Solange wir uns in den Welten von Raum und Zeit befinden

Spannender wird es dann wenn wir in die Regionen und Welten eintauchen, die sich jenseits der genannten befinden, also jenseits von Raum Zeit, dort wo es keine Polarität gibt, keine Gegensätze, kein Gut und Böse - wo alles Eins ist und doch paradoxer weise wieder nicht. In diese Welten können wir mit unserem Intellekt bzw. Verstand nicht gehen, auch sind sie für unseren Verstand nicht begreifbar, weil dieser aufgrund seiner Struktur, seiner Arbeitsweise und seines Wesens nur mit Teilen, Gegensätzen etc. etwas anfangen kann - etwas was es dort so nicht gibt, aber gleichzeitig doch wieder ...

Hier hin haben wir nur Zugang via unserem ureigensten Selbst - was ich für mich "Seele" nenne. Einfach deshalb weil Seele dort ihre wahre Heimat hat und nur Gast ist in den Welten von Raum und Zeit - bekleidet mit einem Körper, Emotionen, Gefühle und dem Verstand - um Erfahrungen zu machen und dabei etwas über die Liebe zu lernen ...

Zitat von Ceridwen
Meiner Meinung nach ist jeder Weg gleich wertvoll.



Das sehe ich genau so.

Zitat von Ceridwen
Jeder geht seinen eigenen, den für ihn richtigen Weg, in dem für ihn richtigen Tempo.
Manchmal verirrt man sich etwas, manchmal hinkt man hinter her oder läuft vor weg um dann eine lange Pause zu machen.



Stimme ich Dir voll und ganz zu.

Zitat von Ceridwen
Meine Erfahrung ist, das wir die Hilfe bekommen, die wir brauchen, wenn wir darum bitten.



Das ist weise gesagt.

Zitat von Sinaris
Also ich denke nicht, das alle Religionen das selbe vermitteln oder das selbe Ziel haben.



Das selbe vermitteln sie natürlich nicht, auch haben sie erklärter Weise nicht das selbe Ziel. Dennoch führen sie - allegorisch gesprochen - hin zum selben Ziel, wenngleich dies bei der einen oder anderen Religion vielleicht als Etappe gewertet werden mag. Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt oder auch mehreren. Dann pausieren wir vielleicht, steigen nach eigenem Ermessen vielleicht ein in ein Auto oder den Bus und fahren ein Stück. Überqueren mit einem Schiff oder Fähre das Meer und erreichen mehr oder weniger schnell unser Ziel. Andere fliegen mit dem Flugzeug und wieder Andere gehen auf Entdeckungsreise in ihre eigenen inneren Welten. Wer will schon wissen was richtig ist, wenn er oder sie den Weg nicht selber beschreitet? Und was war wichtiger - der erste oder der Letzte Schritt dieser Reise?

Zitat von Sinaris
Allerdings ist mein Blick auf die meisten Glaubensgemeinschaften und Kirchen auch recht kritisch. Es fällt mir schwer eine Religion nicht an Ihren Anhängern zu bemessen, dann würden einige sicher auch in meinen Augen besser abschneiden...



Vielleicht fällt es Dir deshalb nicht leicht so leicht, weil die Anhänger, der einen oder anderen Religion in ihrem So sein letzten Endes "nur" die Projektion Deiner Gedanken sind, die Du über die jene Religion hast und Dir folglich nur deshalb in die Augen stechen.

Zitat von Sinaris
Der Glaube selbst ist ja Dein eigenes Konstrukt. Ich denke die meisten Menschen, selbst wenn sie offiziell der selben Religion angehören, haben trotzdem einen vollkommen unterschiedlich gelagerten Glauben. Ob alle diese Wege gleich "wertvoll" sind? Es fällt mir schwer da einen Wert festzustellen... Das können wir wohl erst wenn aus Glauben irgendwann Wissen oder zumindest Erkenntnis geworden ist.



Deiner Schlußfolgerung pflichte ich gerne bei.

Zitat von Sinaris
Zu dem Gott an den keiner glaubt... Was ist denn überhaupt ein anhängergebundener Gott? Nur der Anfang? Der Schöpfer? Dann gäbe es ein Problem... Wie konnte sie/er gebähren/schaffen, wenn doch noch niemand da war, der hätte an sie/ihn glauben können? Huhn und Ei.



Intellektuell bzw. Verstandes gemäß betrachtet ergibt das sicher ein Problem. Der Verstand dreht sich dabei - wie weiter oben schon angesprochen - ein klein wenig im Kreis. Doch wenn Du Dir gestattest, ihn für einen kleinen Moment links liegen zu lassen, und einmal jenseits dessen hin zu schauen, könntest Du vielleicht überrascht sein, was alles möglich ist.

Zitat von Sinaris
Ich hab inzwischen angefangen vollkommen schamlos meine eigene höchste Warscheinlichkeit zusammenzubauen... und gerade seit dem ich hier gelandet bin und angefangen habe über den spirituellen Tellerand zu blicken, habe ich das Gefühl, das sich mein Glaube und meine Art diese Welt zu sehen, jeden Tag ein kleines Stück verändert... Ich kann auch nicht leugnen, dass das manchmal etwas anstrengend ist.



Das was Du als schamlos bezeichnest empfinde ich als mein Geburtsrecht als Seele. Als ich den Weg gefunden habe, den ich nun schon seit mehr als zwanzig Jahre beschreite, war dies einer der Gründe ihn mir näher anzusehen - zumal es in dem ersten Buch das ich damals über ihn las, empfohlen wurde, alles zu hinterfragen und mir meinen eigenen Reim daraus zu machen ...

Zitat von Nivien
Zur Ausgangsfrage, ob alle Religonen auf dasselbe hinauslaufen oder nicht, würde ich folgendes sagen:

Ich meine, ja und nein.

Ja, indem sie Sinn suchen/vermitteln und wohl auch immer ein ethisches System, also eine Art zu leben vermitteln. Irgendwie scheint der Mensch ein spirituelles Wesen zu sein, d.h. auf der Suche nach "etwas" zu sein.



... und irgendwann wird man dann zum Jagdhund des Himmels - um einen Ausdruck von Francis Thompson zu gebrauchen ...

Zitat von Nivien
Nein, weil z.B. nicht alle Religionen ein Konzept eines Gottes brauchen.Ich finde auch die Vorstellung "alles ist eins" nicht unbedingt hilfreich, weil es die Unterschiede glattbügelt. Und es gibt - zum Teil fundamentale - Unterschiede. Monotheismus ist nicht gleich Polytheismus, und Animismus ist nochmal was anderes - ganz zu schweigen vom Atheismus, der auch in einer Religion auftreten kann.



Das spielt dabei meines Erachtens auch keine Rolle, wenngleich es natürlich, aus Sicht der einzelnen Religionen fundamentale Unterschiede gibt. Ich denke erst wenn wir beginnen das eine oder andere zu bewerten - dies sei besser, jenes schlechter - statt es als Kriterium zum Unterscheiden zu verwenden, stehen wir vor diesem Problem.

Zitat von Sommerfalke
Dementsprechend sind Religionen für mich verschiedene "Spielpläne". Ich beschäftige mich mal ganz gerne mit der einen oder anderen, aber richtig ernst nehme ich keine einzige. Ich habe Weisheit in jeder Religion und Weltanschauung gefunden, aber auch viel Schwachsinn, daher kann ich nicht behaupten, mich wirklich voll und ganz einem vorgefertigten Weg zugehörig zu fühlen.

Ich denke auch nicht, dass jede Religion zum gleichen Ziel führt. Manche Religionen fördern Kreativität und Selbstausdruck, andere legen es gezielt darauf an Desinformation zu fördern und den Menschen klein zu halten. Aber auch in denen findet man, individuell betrachtet, sicher etwas Wertvolles, denn die eigene Glaubenspraxis kann einem letztendlich niemand diktieren, wenn man sich selbstbewusst über die angeblichen Autoritäten hinwegsetzt.



Alles in allem, so habe ich es für mich verstanden, dient jede Religion, jeder Pfad, jeder Glaube dem spirituellen Fortschritt. Tut er das für das einzelne Individuum nicht mehr, bzw. findet es dort keine Antworten mehr, sucht er oder sie - mehr oder weniger Bewußt - nach etwas Neuem. Während dessen mag das eine oder andere durchaus als Irrweg erscheinen. Doch wie sagt man so schön - Umwege fördern die Ortskenntnis. Insofern dient es als Erfahrung, sofern ich bereit bin dies als solche anzunehmen. Das macht mich ein Stück weiser und bringt mich letzten Endes wieder einen Schritt weiter ...

Zitat von wanderbenny
[Ich denke nicht, dass es eine Religion an sich ist, die Desinformation fördert um Menschen klein zu halten, sondern es sind andere wortgewandte Menschen, die die ursprünglichen Religionsgedanken zu ihren niederträchtigen Zwecken umwandeln.



Das sehe ich genau so. Allerdings stellt sich trotzdem die Frage, warum dies den von Dir zitierten Menschen immer wieder gelingt. Meine Antwort - Gelegenheit macht Diebe. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, daß jeder an dieser Sache beteiligte einen Teil der Verantwortung zu tragen hat. Der Dieb, da er/sie der Versuchung nicht widerstehen konnte, aber auch der/die Person(en) die - bewußt oder unbewußt - zugelassen haben, daß man ihnen etwas weg genommen hat ...

Zitat von Caitlin
Ich wollte keine Unterschiede glattbügeln, die sind mir durchaus bewusst.
Wo es mir eher drum geht ist, dass ja irgendwie viele Religionen sagen, wenn du nicht an das glaubst, das wir glauben, kommst du nicht in den Himmel oder sonst was.
Was ja dann wiederum wegfallen würde, weil es kein richtig gibt.
Und in wie weit eine Glaubensrichtung einen persönlich einschränkt, das hat man zum Teil ja selber in der Hand und kann ja als Mensch freien Willens seinen Weg zum Glück selber bestimmen.
oder vllt doch nicht?



Natürlich - jeder ist - wie der Volksmund so schön sagt - seines Glückes Schmied. Auch wenn es oberflächlich betrachtet manchmal anders erscheinen mag, und/oder man/frau sich vielleicht nicht (mehr) erinnern kann dieses oder jenes Glück geschmiedet zu haben. Oder aber auch, daß er/sie es zugelassen hat, daß jemand anderes etwas für einen geschmiedet hat ...

Zitat von Serpentia
Gesprochen wie ein Mensch, der sich seine Religion ausgesucht hat, Caitlin. Ich denke genauso und ich denke, für den Satz erntest du hier in diesem Forum nur Zustimmung - weil wir alle unser Glück - zumindest in dieser Beziehung - durchaus selbst in die Hand nehmen. Da draußen sieht es leider anders aus und ich sehe leider um mich herum immer wieder Menschen, die sich (für meine Begriffe) sklavisch den Vorgaben und Weisungen "ihrer" Religion unterordnen, ohne diese zu reflektieren. *Ihrer" heißt hier, die in die sie geboren bzw. von ihren Eltern aufgezogen wurden, nicht einer, die sie sich selbst gewählt haben.



Auch wenn das jetzt provokant klingt. Und was ist an Letzterem so schlimm? Haben wir nicht alle irgend wann diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht, welche uns zu guter Letzt bis hier her, wo wir uns im Moment gerade befinden, geführt haben? Es gibt da einen schönen Spruch: "dort wo die Suppe am dicksten ist, da ist sie auch am nahrhaftesten".

Zitat von Sinaris
[Religion formt schliesslich auch einen Grossteil unserer Moral und des gesellschaftlichen Umgangs. Oftmals das perfekte Machtinstrument. Tut mir leid... ich gebe keiner Religion die das freie Denken behindert einen Freispruch, dass es sich ja nur um Missbrauch handelt.



Natürlich hat jede Religion ihre Moralvorstellungen, ihre Dogmen, etc. welche Dich ansprechen oder auch nicht, die in Dein Weltbild passen oder ihm wiedersprechen. Solange es - im spirituellen Sinne - eine Notwenigkeit gibt, daß manche (oder mehrere) unserer Zeitgenossen einen dieser Wege gehen dürfen/müssen, solange wird es sie meiner Ansicht nach auch geben. Bitte verstehe mich richtig - ich lehne auch jede Art von Bevormundung, jeden Mißbrauch und dergleichen ab. Auch ist mir klar, daß die Menschen, welche mit solchen Mitteln arbeiten, verantwortlich sind für ihr Tun, mitsamt allem was daraus resultiert. Dennoch weiß ich, daß das alles mit zum Spiel gehört, wenngleich, das gebe ich gerne zu, das nicht immer so leicht zu verstehen ist. Wenn mir letzteres nicht so leicht fällt, ich mich über dieses oder jenes ärgere, ich mich vielleicht maßlos aufrege und wütend werde, dann frage ich mich - welche Saite in mir schwingt da mit? mit was bin ich da noch nicht im Reinen?

Diese Vorgangsweise hilft mir einerseits Abstand zu gewinnen und den in mir grollenden Ärger mehr oder weniger rasch wieder loszulassen - denn der bringt mich, wie mich viele Erfahrungen gelehrt haben, nicht weiter. Andererseits verhilft es mir zu mehr Klarheit, zumal ich weiß, daß alles was mir in meinem Leben begegnet, mich anspricht bzw. mit was ich in Resonanz bin (im Positiven, wie im Negativen) mit mir zu tun hat.

Liebe Grüße
Gerald

 
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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#18 von Sinaris , 02.12.2010 03:52

Zitat von geraldhu
Dennoch führen sie - allegorisch gesprochen - hin zum selben Ziel, wenngleich dies bei der einen oder anderen Religion vielleicht als Etappe gewertet werden mag. Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt oder auch mehreren. Dann pausieren wir vielleicht, steigen nach eigenem Ermessen vielleicht ein in ein Auto oder den Bus und fahren ein Stück. Überqueren mit einem Schiff oder Fähre das Meer und erreichen mehr oder weniger schnell unser Ziel. Andere fliegen mit dem Flugzeug und wieder Andere gehen auf Entdeckungsreise in ihre eigenen inneren Welten. Wer will schon wissen was richtig ist, wenn er oder sie den Weg nicht selber beschreitet? Und was war wichtiger - der erste oder der Letzte Schritt dieser Reise?



Die Reise oder jeder Schritt, die Du beschreibst, ist doch wohl das Leben selbst, oder? Wenn ich das so betrachte, so würde ich mich fühlen, als ob ALLES und NICHTS Bedeutung hat. Natürlich kann alles einen Lehrwert haben. Auch jede schlechte Erfahrung, bleibt eine Erfahrung / Entdeckung. Richtig, Falsch, Wichtig, Irrelevant ist hier IMMER Subjektiv... deshalb sollten wir dennoch diesen Standpunkt einnehmen, denn sonst ist jede philosophische Diskussion frucht- und überzeugungslos. In dem Moment als Deine Realität meine gestriffen hat, kann ich perspektivisch bewerten. Und tue das... Zumindest in Foren oder Diskussionsrunden.

Zitat von geraldhu
Vielleicht fällt es Dir deshalb nicht leicht so leicht, weil die Anhänger, der einen oder anderen Religion in ihrem So sein letzten Endes "nur" die Projektion Deiner Gedanken sind, die Du über die jene Religion hast und Dir folglich nur deshalb in die Augen stechen.



Unwarscheinlich. Das Bild war vor der Meinung vorhanden, und meine Erkenntnisse über diese Religionen waren erst gut. Ich projeziere, solch abstruse und unlogische Gedanken wie in diesen Überzeugungen verhanden sind, bestimmt nicht. Meine projezierten Antithesen wären schlüssiger und warscheinlich wesendlich radikaler, wenn sie meinem verklärten Geist entsprungen wären.

Zitat von geraldhu
Intellektuell bzw. Verstandes gemäß betrachtet ergibt das sicher ein Problem. Der Verstand dreht sich dabei - wie weiter oben schon angesprochen - ein klein wenig im Kreis. Doch wenn Du Dir gestattest, ihn für einen kleinen Moment links liegen zu lassen, und einmal jenseits dessen hin zu schauen, könntest Du vielleicht überrascht sein, was alles möglich ist.



Hier wäre die Definition Verstand gefragt. Aber ich nehme das mal als Bezug auf Bewustsein. Mein Bewustsein könnte solche Konstrukte nur über die Variable Zeit auflösen. Machbar evtl. aber dennoch unwahrscheinlich... warum sollte eine Entität eine Gesetzmässigkeit schaffen um sie sofort selber zu brechen? Zumal unter diesen Umständen das gesamte Konstrukt in Integrität verlieren würde.

Zitat von geraldhu
Natürlich hat jede Religion ihre Moralvorstellungen, ihre Dogmen, etc. welche Dich ansprechen oder auch nicht, die in Dein Weltbild passen oder ihm wiedersprechen. Solange es - im spirituellen Sinne - eine Notwenigkeit gibt, daß manche (oder mehrere) unserer Zeitgenossen einen dieser Wege gehen dürfen/müssen, solange wird es sie meiner Ansicht nach auch geben. Bitte verstehe mich richtig - ich lehne auch jede Art von Bevormundung, jeden Mißbrauch und dergleichen ab. Auch ist mir klar, daß die Menschen, welche mit solchen Mitteln arbeiten, verantwortlich sind für ihr Tun, mitsamt allem was daraus resultiert. Dennoch weiß ich, daß das alles mit zum Spiel gehört, wenngleich, das gebe ich gerne zu, das nicht immer so leicht zu verstehen ist. Wenn mir letzteres nicht so leicht fällt, ich mich über dieses oder jenes ärgere, ich mich vielleicht maßlos aufrege und wütend werde, dann frage ich mich - welche Saite in mir schwingt da mit? mit was bin ich da noch nicht im Reinen?

Diese Vorgangsweise hilft mir einerseits Abstand zu gewinnen und den in mir grollenden Ärger mehr oder weniger rasch wieder loszulassen - denn der bringt mich, wie mich viele Erfahrungen gelehrt haben, nicht weiter. Andererseits verhilft es mir zu mehr Klarheit, zumal ich weiß, daß alles was mir in meinem Leben begegnet, mich anspricht bzw. mit was ich in Resonanz bin (im Positiven, wie im Negativen) mit mir zu tun hat.



Diese Menschen sind Verantwortlich? WENN es dazugehört, wäre es bestimmt, oder? Wieso ist DANN das Individuum verantwortlich für die Erfüllung einer Aufgabe die besteht? Ich habe auch oft den Gedanken... Wenn ich mir wünsche ein Held zu sein, dann verbanne ich andere dazu den Schurken zu spielen. Dennoch bleibt in diesem Fall das System die Mutter des Gedanken. Mein Willenskonstrukt ist vom vorgehenden Erfahren zum Grossteil geprägt. Mein Spielbrett, mein Umfeld lässt mich wissen welche Züge möglich sind. Ich habe Zweifel an der absolut ich-bezogenen Realität. Wenn man die basis des gesplitterten Urbewustseins nimmt (dem ich anhänge), wäre mein Wesen nur eine mögliche Realität. Es ist nicht einfach Welt vs. Sinaris. Jeder Spieler ein neuer Aspekt und da gibt es sicher die Möglichkeit als Gruppe ganze Regelsätze aufzubauen. Diese können uns dann als Religionen begegnen und würden mit nichten nur eine Instanz unseres Lebens sein. Dieses Erleben wäre eine "wirkliche" Folge geformter und massebestimmter Realität. Gott hätte in dieser Gleichung eher eine "Opferrolle"

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PS: Das sind Momente in denen ich mir ein loderndes Lagerfeuer, eine Flasche Met und Euch in der Runde wünsche...

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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#19 von geraldhu , 03.12.2010 02:33

Hallo Sinaris,

schön daß wir auf diese Weg ins Gespräch gekommen sind.

Zitat von Sinaris

Zitat von geraldhu
Dennoch führen sie - allegorisch gesprochen - hin zum selben Ziel, wenngleich dies bei der einen oder anderen Religion vielleicht als Etappe gewertet werden mag. Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt oder auch mehreren. Dann pausieren wir vielleicht, steigen nach eigenem Ermessen vielleicht ein in ein Auto oder den Bus und fahren ein Stück. Überqueren mit einem Schiff oder Fähre das Meer und erreichen mehr oder weniger schnell unser Ziel. Andere fliegen mit dem Flugzeug und wieder Andere gehen auf Entdeckungsreise in ihre eigenen inneren Welten. Wer will schon wissen was richtig ist, wenn er oder sie den Weg nicht selber beschreitet? Und was war wichtiger - der erste oder der Letzte Schritt dieser Reise?



Die Reise oder jeder Schritt, die Du beschreibst, ist doch wohl das Leben selbst, oder?




Ja natürlich. Im speziellen sind das dann, das kann ich zumindest für mich sagen, praktischer weise eine ganze Reihe Inkarnationen in denen ich mir ganz unterschiedliche Pfade, Wege bzw. Religionen angesehen habe, sie ausprobiert und mich manchmal bis zum Exzess darin verloren und irgendwann wieder gefunden habe. Nach und nach, in meinem Tempo (das Reifen der Seele kennt ja bekanntlich keine Eile, hat mal jemand zu mir gesagt) - verwoben mit den vielen, vielen anderen Dingen die das Leben so bietet, mit samt dem wieder Treffen alter Gefährten oder auch Feinde, gleich gültig ob als Mann oder als Frau, ob arm oder reich …

Zitat von Sinaris
Wenn ich das so betrachte, so würde ich mich fühlen, als ob ALLES und NICHTS Bedeutung hat. Natürlich kann alles einen Lehrwert haben. Auch jede schlechte Erfahrung, bleibt eine Erfahrung / Entdeckung. Richtig, Falsch, Wichtig, Irrelevant ist hier IMMER Subjektiv...



Gott sei Dank ist das so. Die Kunst besteht halt darin Vertrauen in die eigenen Erfahrungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse zu bekommen - und, wie Du selbst zuletzt angesprochen hast, sich die Freiheit zu nehmen, SELBST zu entscheiden, was für einen Richtig oder Falsch ist - egal ob das von jemandem anderen bestätigt wird oder nicht.

Zitat von Sinaris
deshalb sollten wir dennoch diesen Standpunkt einnehmen, denn sonst ist jede philosophische Diskussion frucht- und überzeugungslos. In dem Moment als Deine Realität meine gestriffen hat, kann ich perspektivisch bewerten. Und tue das... Zumindest in Foren oder Diskussionsrunden.

Zitat von geraldhu
Vielleicht fällt es Dir deshalb nicht leicht so leicht, weil die Anhänger, der einen oder anderen Religion in ihrem So sein letzten Endes "nur" die Projektion Deiner Gedanken sind, die Du über die jene Religion hast und Dir folglich nur deshalb in die Augen stechen.



Unwarscheinlich. Das Bild war vor der Meinung vorhanden, und meine Erkenntnisse über diese Religionen waren erst gut. Ich projeziere, solch abstruse und unlogische Gedanken wie in diesen Überzeugungen verhanden sind, bestimmt nicht. Meine projezierten Antithesen wären schlüssiger und warscheinlich wesendlich radikaler, wenn sie meinem verklärten Geist entsprungen wären.




Sicherlich hast Du Recht, das Bild - ich denke Du meinst damit die Menschen die so sind wie sie eben sind - war vorher schon da. Unabhängig davon hat es in Dir eine Reaktion hervor gerufen. Andere wiederum empfinden vielleicht gar nichts dabei und wundern sich möglicher weise über Dich warum Du Dich deswegen vielleicht aufregst. Wozu das? Im allgemeinen nehmen wir uns selbst in der uns umgebenden Welt wahr. Man könnte auch sagen die Welt so wir sie sehen ist ein Spiegel unseres eigenen Bewußtseins. Oder anders gesagt nur das was in uns ist können wir auch im Äußeren erkennen. Darum bewundern wir vielleicht diese oder jene Eigenschaft wie Geduld, Humor, Gelassenheit etc. in einem Menschen. Aber nur, weil diese Eigenschaft in uns schlummert und nur darauf wartet zur Entfaltung gebracht zu werden. Darüber hinaus sehen wir natürlich in unserer Umwelt auch Ärger, Wut, Krieg, Neid, Sturheit oder was weiß ich noch. Bei einem Menschen mehr bei anderen vielleicht weniger. Sich selbst nun ein zu gestehen, daß eine (oder mehrere) der genannten Eigenschaften auch in uns selbst verborgen ist klingt im ersten Moment unwahrscheinlich, denn wir sind ja (Ironiemodus ein) über jeden Verdacht erhaben (Ironiemodus aus), außerdem sehen wir das ja bei jemandem anderen …

… nur warum sehen wir das in unserem Gegenüber? und warum ruft gerade jene Eigenschaft, wo doch jener Mensch noch viele andere davon hat (positive, wie negative), in unserem Verstand Unruhe oder was weiß ich noch hervor wenn wir darüber nachdenken oder unseren Gedanken freien Lauf lassen (müssen) …

Der gute alte Konfuzius soll einmal gesagt haben: "Wenn Du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn Du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe Dich in Deinem Innern!" Und um diesen Mechanismus mit den Worten des Philosophen Epiktet noch weiter aus zu leuchten: "Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge!"

Es mag vielleicht eine bittere Pille sein, sich selbst einzugestehen, daß wir die Welt nicht sehen wie sie ist, sondern wie wir sind. Doch wenn wir dies realisieren, so meine Erfahrung, sind wir einen Schritt weiter. Langsam in unserem eigenen Tempo werden wir frei und können spirituellen Nutzen daraus ziehen, unabhängig davon welchen Weg wir gerade beschreiten. Hat nicht Jesus seinen Jüngern empfohlen: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich Selbst". In diesem Lichte betrachtet heißt das für mich - erst wenn ich mich selbst so annehmen kann wie ich bin, kann ich auch andere so nehmen wie sie sind und sie letzten Endes Lieben um ihrer selbst willen.

Zitat von Sinaris

Zitat von geraldhu
Intellektuell bzw. Verstandes gemäß betrachtet ergibt das sicher ein Problem. Der Verstand dreht sich dabei - wie weiter oben schon angesprochen - ein klein wenig im Kreis. Doch wenn Du Dir gestattest, ihn für einen kleinen Moment links liegen zu lassen, und einmal jenseits dessen hin zu schauen, könntest Du vielleicht überrascht sein, was alles möglich ist.



Hier wäre die Definition Verstand gefragt. Aber ich nehme das mal als Bezug auf Bewustsein. Mein Bewustsein könnte solche Konstrukte nur über die Variable Zeit auflösen. Machbar evtl. aber dennoch unwahrscheinlich... warum sollte eine Entität eine Gesetzmässigkeit schaffen um sie sofort selber zu brechen? Zumal unter diesen Umständen das gesamte Konstrukt in Integrität verlieren würde.




Wenn Du mich nach der Definition des Verstandes fragst und inwieweit dies in Beziehung zum Bewusstsein steht, so ist mein Verständnis dieses. Der Verstand ist ein Werkzeug, welches ich gemäß meines Bewußtseins gebrauche. Er gehört den Welten von Raum und Zeit an, welche ihrem Wesen nach polarer Natur sind. Aufgrund dessen kann der Verstand logischer weise nur mit Teilen, Gegensätzen etc. arbeiten (Sprache, Lesen Schreiben, Mathematik, Wissenschaft…). Folglich scheitern wir, wenn wir mit dem Verstand begreifen möchten, was jenseits dessen ist, jenseits der Welten von Raum und Zeit. Daher dreht er sich im Kreis und kommt zu keinem Ergebnis - wie Du anhand Deines eben beschriebenen Beispiels selbst erlebt hast. Dennoch gibt es eine Möglichkeit das Geheimnis zu lüften - Du kennst sie, sonst hättest Du nicht gefragt. "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut" um es mit den Worten von Antoine de Saint-Exupéry (aus "Der kleine Prinz") zu umschreiben.

Mit dem Herzen sehen heißt für mich, mich wieder an mein ureigenstes Selbst zu erinnern, welches ich "Seele" nenne. Um mir dann bewusst zu werden, daß ich Seele bin und einen Körper, Emotionen, Gefühle einen Verstand so wie Bewusstsein habe (statt umgekehrt - wie man uns das immer glauben machen möchte). Während dessen realisiere ich, daß ich als Seele aus einer Region stamme wo es keine Polarität gibt, keine Gegensätze, kein Gut und Böse und dann paradoxer weise doch - wo alles Eins ist. Nenn diese unsere wahre Heimat Himmel, Anderswelt, Jenseits, Elysium, Djanna oder welchen Namen auch immer Du dieser mit Worten unbeschreibbaren Region geben möchtest.

Zitat von Sinaris

Zitat von geraldhu
Natürlich hat jede Religion ihre Moralvorstellungen, ihre Dogmen, etc. welche Dich ansprechen oder auch nicht, die in Dein Weltbild passen oder ihm wiedersprechen. Solange es - im spirituellen Sinne - eine Notwenigkeit gibt, daß manche (oder mehrere) unserer Zeitgenossen einen dieser Wege gehen dürfen/müssen, solange wird es sie meiner Ansicht nach auch geben. Bitte verstehe mich richtig - ich lehne auch jede Art von Bevormundung, jeden Mißbrauch und dergleichen ab. Auch ist mir klar, daß die Menschen, welche mit solchen Mitteln arbeiten, verantwortlich sind für ihr Tun, mitsamt allem was daraus resultiert. Dennoch weiß ich, daß das alles mit zum Spiel gehört, wenngleich, das gebe ich gerne zu, das nicht immer so leicht zu verstehen ist. Wenn mir letzteres nicht so leicht fällt, ich mich über dieses oder jenes ärgere, ich mich vielleicht maßlos aufrege und wütend werde, dann frage ich mich - welche Saite in mir schwingt da mit? mit was bin ich da noch nicht im Reinen?

Diese Vorgangsweise hilft mir einerseits Abstand zu gewinnen und den in mir grollenden Ärger mehr oder weniger rasch wieder loszulassen - denn der bringt mich, wie mich viele Erfahrungen gelehrt haben, nicht weiter. Andererseits verhilft es mir zu mehr Klarheit, zumal ich weiß, daß alles was mir in meinem Leben begegnet, mich anspricht bzw. mit was ich in Resonanz bin (im Positiven, wie im Negativen) mit mir zu tun hat.



Diese Menschen sind Verantwortlich? WENN es dazugehört, wäre es bestimmt, oder? Wieso ist DANN das Individuum verantwortlich für die Erfüllung einer Aufgabe die besteht? Ich habe auch oft den Gedanken... Wenn ich mir wünsche ein Held zu sein, dann verbanne ich andere dazu den Schurken zu spielen. Dennoch bleibt in diesem Fall das System die Mutter des Gedanken. Mein Willenskonstrukt ist vom vorgehenden Erfahren zum Grossteil geprägt. Mein Spielbrett, mein Umfeld lässt mich wissen welche Züge möglich sind. Ich habe Zweifel an der absolut ich-bezogenen Realität. Wenn man die basis des gesplitterten Urbewustseins nimmt (dem ich anhänge), wäre mein Wesen nur eine mögliche Realität. Es ist nicht einfach Welt vs. Sinaris. Jeder Spieler ein neuer Aspekt und da gibt es sicher die Möglichkeit als Gruppe ganze Regelsätze aufzubauen. Diese können uns dann als Religionen begegnen und würden mit nichten nur eine Instanz unseres Lebens sein. Dieses Erleben wäre eine "wirkliche" Folge geformter und massebestimmter Realität. Gott hätte in dieser Gleichung eher eine "Opferrolle"




Deine Fragen führen doch darauf hinaus: welches Spiel läuft hier und wie lauten die Regeln? Nenn diese Regeln Spielregeln, Naturgesetze oder spirituelle Prinzipien, wegen meiner auch Bestimmung, Schicksal, Glück, Pech oder wie auch immer - je nach Betrachtungsweise. Die Sache ist doch die, wenn wir wissen was gespielt wird, wenn wir den Überblick haben, das Labyrinth in dem wir uns (scheinbar) befinden und uns vielleicht unentrinnbar verlaufen haben einmal von Oben betrachten - quasi von der Vogelperspektive aus (von Seele aus) - wissen wir es. Dann erkennen wir auf welcher Spielwiese wir uns befinden, erkennen unseren Spielraum. Sind vielleicht darüber verärgert und frustriert oder erkennen die Möglichkeiten - mehr über die Liebe zu lernen - letzteres gestatte ich mir, auch wenn das nicht immer so leicht ist. Doch wie sagt man so schön: Übung macht den Meister …

Zitat von Sinaris
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PS: Das sind Momente in denen ich mir ein loderndes Lagerfeuer, eine Flasche Met und Euch in der Runde wünsche...



Wer weiß wie oft wir da schon beisammen gesessen sind

Liebe Grüße
Gerald

 
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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#20 von Sinaris , 03.12.2010 12:54

Zitat von geraldhu
Wer weiß wie oft wir da schon beisammen gesessen sind



Gute Momente erleb ich doch gern immer wieder neu.

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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#21 von Fingayin , 03.12.2010 14:00

So wie die gestern mit dem kleinen Volk.



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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#22 von Rehanna , 04.12.2010 18:40

Glaubenspfade sind für mich eine Form, in die man sich begeben kann, denn sie geben Halt.

Das Druidentum ist für mich ein Pfad der Weiterentwicklung.

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RE: Verschiedene Glaubenspfade

#23 von richie oak tree , 09.12.2010 23:24

mann hab gerade beinah ein stunde gebraucht um alles zu lesen, super interassant.

Ich denke auch das es viele grunden gibt für soviele religionen, manche natur betogen manche Humanistisch bezogen, ich bin auch der meinung das egal welchen religion einen zu spricht muß man selbstkritisch bleiben und immer wieder nach fragen und selbst nach forschen. Wenn ein religion diese aber verbietet dann ist es kein religion sondern eine sekte.

Ich bin erzogen worden ins Englisch Höheits kirchen gemeinde, ich hat immer in der schule und in er sonntags schule gute noten, fragte aber nie richtifg nach begründungen . ich akzeptiert einfach das mann heidischen ritualen nach ging. Oder soll ich leider sagen ich hatte angst nach zu fragen, denn der antwort wollte ich nicht wissen. ich wollte nicht wissen das der Englischen kirche an uns aufgedrängt war. und unseren höchsten götter gestholen , wieso heißt Braut in englisch Bride, und was ist mit der Heiligen Birgit.?

Aber wie gesagt jeder muß sein weg selber finden.

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