Was ist Demokratie?

#1 von wanderbenny , 18.11.2010 08:58

Die Demokratie ist eine moderne Form der Sklaverei! Da wir ja alle Geld zum Leben brauchen, stellt sich die Frage: Sind wir alle nur Sklaven?
Unter folgendem Link findet ihr eine Geschichte, wie einst die Demokratie entstanden sein könnte: Der Dämon Kratie
Ist zwar nur eine Geschichte, die ich aus dem Buch "Anastasia - Neue Zivilisation" von Wladimir Megre entnommen habe, aber sie trifft voll ins Schwarze!

LG Wanderbenny

 
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RE: Was ist Demokratie?

#2 von Gelöschtes Mitglied , 19.11.2010 06:43

Für die Freiheit muss man in jeder Staatsform kämpfen!
In der einer mehr als in der anderer.
Die Verantwortung liegt in den Händen jedes Einzelnen von uns.
Laßt uns unsere Freiheit ehren.


RE: Was ist Demokratie?

#3 von inis , 20.11.2010 21:16

Zitat von wanderbenny
Die Demokratie ist eine moderne Form der Sklaverei! Da wir ja alle Geld zum Leben brauchen, stellt sich die Frage: Sind wir alle nur Sklaven?


...ich bin mir nicht ganz sicher, ob hier nicht "Demokratie" und "Kapitalismus" verwechselt werden?
"Geld" ist nämlich erstmal kein Thema in einer Demokratie, jedenfalls nicht automatisch... man könnte schließlich auch ganz demokratisch entscheiden, daß jede/r ein bestimmtes Grundeinkommen (vom Staat?) bekommen soll, unabhängig von seiner/ihrer Arbeit oder Arbeitsfähigkeiten...

 
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RE: Was ist Demokratie?

#4 von wanderbenny , 21.11.2010 08:47

Zitat von inis
... man könnte schließlich auch ganz demokratisch entscheiden, daß jede/r ein bestimmtes Grundeinkommen (vom Staat?) bekommen soll, unabhängig von seiner/ihrer Arbeit oder Arbeitsfähigkeiten...



Ich bin ja auch ein Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens, aber um auf die Geschichte(Der Dämon Kratie) Bezug zu nehmen, denke ich, dass die Hohepriester alles unternehmen würden, um so etwas zu verhindern,um die Sklaven nicht wirklich frei werden zu lassen.
Das kann man natürlich auch in die Realität übertragen. Ich denke da nur an die jährlichen"Bilderbergertreffen", wo sich führende Wirtschaftsbosse und Politiker treffen, um zu beraten, was tun ist.

LG Wanderbenny

 
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RE: Was ist Demokratie?

#5 von Gelöschtes Mitglied , 21.11.2010 09:41

Wie bei jeder Geschichte kommt es immer auf den Blickwinkel des Erzählers an, was möchte er uns mitteilen. In der Geschichte wurde schön dargestellt wie Interessensgemeinschaften auf eine Gesellschaft einwirken können.

Für mich ist eine Demokratie die Staatsform in der ich als "Normalsterblicher" die meisten individuellen Freiheitsrechte habe, die ich auch mehr oder weninger direkt beeinflussen kann.
Leider bin ich nicht immer der gleichen Meinung wie die stärksten Interessengruppen.

"Unser Geld" macht uns nicht zu Skalven, sind es nicht unsere Wünsche und Begierten?
Überlegt mal wieviele Stunden müßt Ihr für die "wirklichen Grundbedürfnise" arbeiten.
Was benötigen wir wirklich nur zum Leben?
Was ist Wohlstand und Luxus?
Vieles ist schon so selbstverständlich geworden!

Sind wir nicht mehr Sklaven-Macher als Sklaven?
Unser € ist nicht die schwächste Währung!
Über die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens könnte man stundenlange Vorträge halten, aber das ist Politik möchte ich auch dort belassen.

mMn kann hier bei uns in Deutschland, in einer Demokratie, nur Ich mich wirklich zum Sklaven machen.
Darüber bin ich wirklich sehr sehr glücklich.
Der Weg des Druidentum kann mich hoffentlich auf das Wesentlich zentrieren.
Es ist so schwer die alten Prägungen zu überwinden.


RE: Was ist Demokratie?

#6 von Sinaris , 21.11.2010 16:12

Naja, was das Geld und unsere Situation angeht, finde ich hat die Sache einen Touch der Vorgehensweise der Azteken. Angeblich mussten dort alle Stammesmitglieder vom Blut der Opfer etwas trinken, damit sie auch alle Mitschuldig waren. Heute sind die meisten von uns so eng in diese Prozesse eingebunden, daß es vielen so erscheint als könnten sie da nichtmehr heraus.

Und Permanente Mitschuld kann auch sehr leicht zur Manipulation durch die steuernden Kräfte eingesetzt werden. Die sicher nicht unstrittige Mitschuld der breiten Masse ist die Ignoranz. Aber wir werden ja auch so sehr mit fremden Problemen zugeschüttet, dass es nur all zu verlockend ist sich lieber den süssen Ablenkungen der bunten Medienwelt hinzugeben. Oder was glaubt Ihr, warum wichtige und wirklich böse Reformen immer während der Fussball WM durchgeprügelt werden?

Die wahre Bedrohung der Demokratie liegt in den Lobbies die hier wirken. Wobei ein Grossteil ihrer Macht sicher auf dem Geld beruht. Dennoch ist das nicht die einzige Quelle. Die Möglichkeiten eines einzelnen Politikers heute noch wirklich gegenzusteuern, sind doch fast nicht vorhanden und die Intrumentarien die den Lobbisten zur Verfügung stehen immer stärker.

Früher hatten wir Könige und Kaiser heute sind es Geschäftsführer und Broker. Es ist wohl nur deshalb im augenblick so deutlich, weil das Verhalten ein vollkommen neues Niveau erreicht hat. Inzwischen zelebrieren diese Menschen ihre Machenschaften nicht mehr verborgen. Sie tun es öffendlich und alles wartet, dass der Mensch neben einem sich darüber empört.

Wenn Demokratie zur Sklaverei geworden ist, dann sollte man den Fehler aber am besten erstmal vor dem Spiegel suchen... Frage: Was genau hast Du getan um das zu verhindern? Wenn die Antwort jetzt lautet... Aber ich konnte doch garnichts tun... Dann strick Dir bitte einen Zonk, denn den hast Du dann auch verdient.

Demokratie lebt durch ihre Interessengemeinschaften. Wenn das Volk meint einmal alle vier Jahre ein Kreuz zu machen würde ihr volles Interesse wiederspiegeln... dann tut es das irgendwann sicher auch. Wir tun immer erst etwas, wenn es uns wirklich schlecht geht oder uns etwas genommen wird. Jetzt gehts los.

Die wichtigste Aufgabe ist jetzt blos... Wie gestalte ich einen spürbaren nachhaltigen Wiederstand ohne die ganze Sache eskalieren zu lassen. Kann man die Politik tatsächlich wieder daran erinnern, dass es sich bei den Herren im gepflegten Grau um VOLKSvertreter handelt? Wie lange dauert es wohl noch, bis die Politik versteht, dass ein Wirtschaftssystem in erster Linie die Aufgabe hat die Volkswirtschaft und den Staat am laufen zu halten und das radikale Privatisierungs- und Globalisierungspolitik zwangsläufig zum sozialen Bankrott führt.

Ich will auch gerne Wiederstand... aber eine neue RAF will ich höchstens, wenn ich mich nach Nachrichten, Heutejournal, Glämmermagazin und Dokus alla Zeitgeist & Co. in Rage gesoffen und gedacht habe. Aber das ist ein Ich, das kaum Federführend oder Wegweisend sein könnte, denn dann will ich die Hölle voller Seelen.

Ehre und Stärke
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RE: Was ist Demokratie?

#7 von wanderbenny , 22.11.2010 10:15

Zitat von Sinaris
Frage: Was genau hast Du getan um das zu verhindern? Wenn die Antwort jetzt lautet... Aber ich konnte doch garnichts tun... Dann strick Dir bitte einen Zonk, denn den hast Du dann auch verdient.



Was ich tun kann, ist die Leute zum Nachdenken anzuregen, ob sie sich noch länger dieses Marionettentheater mit ansehen wollen, oder ob sie einfach aufstehen und gehen - diese Spiel einfach nicht mehr mitspielen. Eins ist Fakt: Egal von welcher Partei ein Politiker kommt, er ist immer nur eine Marionette der wirtschaftlichen Machthaber. Besonders vor den Wahlen, wenn Leute mich ratlos fragen, wen ich wählen würde, frage ich sie immer, was ihnen denn lieber ist, der Regen oder die Traufe?
Was wäre denn, wenn Wahlen sind und niemand geht mehr hin?
Aber leider stehen eben die meisten Menschen unter der Hypnose der Wirtschaftsbosse "Marionettenführer" und hoffen auf Besserung, wenn wiedermal die Puppen ausgetauscht werden.
Da kann man eben immerwieder nur versuchen, die Leute "aufzuwecken", sie zum Nachdenken anzuregen, wie es eben auch schon die Barden in früheren Zeiten mit ihren Liedern und Geschichten getan haben.
Das wir keine neue RAF brauchen ist unbestritten! Gewalt erzeugt immer nur Gegengewalt!

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RE: Was ist Demokratie?

#8 von kerstin , 26.11.2010 11:05

Habe ich mir schon länger überlegt: Eigentlich müssten alle Wahlen mit einer Wahlbeteiligung unter 2/3 wiederholt werden, denn "das Volk" sagt ja damit indirekt, dass es keine der "Alternativen" haben will...

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RE: Was ist Demokratie?

#9 von richie oak tree , 26.11.2010 14:29

Was ist Demokratie ? wenn regiert und entschieden was das Volk sich wunscht, oder was für das Volk am besten ist ! Wie schnell kann einen Demokratie zu einen Diktoriät umgebaut , leider dies geht scneller wie man sich erwunscht, sehe der Dritte Reich, leider ist politisch nichts am wahl moglichkeiten und bestimmungs befügnissen geändert worden.

Einen Regierung muss nach den sozialen bedürfnissen des Volkes aggieren, aber ist wie diesen regierung oft von lobbies unter druck, und muss einen mittelweg finden, einen wahr Demokratie ,muss finde ich durch abstimmung von wichtigen entscheidungen bestimmt werden. Aber wie entscheiden wir was wichtig ist

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RE: Was ist Demokratie?

#10 von Rabert , 06.01.2011 13:05

Für die klassischen griechischen Philosophen wie Platon oder Aristoteles zählte die Demokratie zu den "schlechten" Staatsformen. Wahre und konsequente Demokratie war für sie gleichbedeutend mit der Diktatur des Pöbels. Sie hatten wohl keine gute Meinung über das gemeine Volk ...

Wie dem auch sei, bis weit in das 18. Jahrhundert hinein galt Demokratie weltweit als eine verabscheuungswürdige und vollkommen ungeeignete Staatsform, und für nicht wenige Staaten der Erde ist dies auch heute noch die offizielle Einstellung.

Was wir heute allgemein als Demokratie bezeichnen, entspricht der Definition der aristotelischen Staatsform "Politie", der Führung eines Gemeinwesens durch die Vernünftigen und Besonnenen. Zumindest dem Papier nach, weil wir uns heute fragen müssen, ob es tatsächlich die Vernünftigen und Besonnenen sind, die uns regieren, und ob wirklich alle Vernünftigen und Besonnenen in die Führung des Gemeinwesens mit einbezogen werden.

In den Jahrtausenden seit Platon und Aristoteles haben wir viel mit Demokratie experimentiert und gelernt, und in den vergangenen 200 Jahren wurde diese Staatsform zum beherrschenden System auf unserem Planeten. Es ist dabei in der Tat auffällig, dass ziemlich parallel dazu die Entwicklung des Kapitalismus zum dominierenden Wirtschaftssystem der Welt stattfand. Wodurch vielleicht begründet ist, warum Demokratie und Kapitalismus heute als siamesische Zwillinge wahrgenommen werden: Kapitalismus ohne Demokratie ist genauso wenig denkbar wie Demokratie ohne Kapitalismus.

Die Konsequenz dieser Entwicklung sehen wir heute, und unsere Kinder und Enkel werden in den kommenden Jahrzehnten bis zum alles vernichtenden Krieg gegen Ende dieses Jahrhunderts damit zurecht kommen müssen: Wir haben es geschafft in 200 Jahren die Ressourcen, die unser Planet in Milliarden Jahren hat entstehen lassen, etwa zur Hälfte zu verbrauchen, und werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts die andere Hälfte verbrauchen. Die sozialen und ökonomischen Systeme, die zwangsläufig und manchmal schmerzhaft das Bevölkerungswachstum kontrollierten, wurden dem Götzen Wachstum geopfert und führen dazu, dass wir gegen Ende dieses Jahrhunderts nicht nur kaum noch Ressourcen haben werden, sondern dass wir dann auch noch etwa doppelt so viele Menschen wie heute mit diesem kläglichen Rest versorgen werden müssen. Dann werden ca. 14 Milliarden Menschen um die wenigen verbliebenen Ressourcen, um den Rest sauberen Trinkwassern, um die noch nicht verwüsteten Ackerbauflächen kämpfen. Nach wenigen Monaten oder Jahren zu Pferde und mit dem Schwert.

Die demokratisch-kapitalistische Idee ist, so wie sie heute gelebt wird, gescheitert. Sie hat es nur noch nicht bemerkt. In ihrem Scheitern wird sie den Großteil der Menschheit und unserer Zivilisation mit in den Abgrund ziehen.

Einen Vorteil gibt es: In der nachindustriellen Zeit wird ist es gut möglich, dass es eine Renaissance des Druidentums geben wird. Wenn die Menschheit das Trauma der größten Vernichtung aller Zeiten überstanden hat, können diejenigen Lehren, die Natur, Nachhaltigkeit und Respekt vor dem Leben in den Vordergrund stellen, wieder den Platz finden, der ihnen zusteht, denn die Menschheit wird dann erkennen können, was wirklich wertvoll ist.

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RE: Was ist Demokratie?

#11 von geraldhu , 16.03.2011 14:40

folgendes Zitat passt hier ganz gut dazu:

Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist.
Prof. Hans Herbert v. Arnim

 
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RE: Was ist Demokratie?

#12 von Nanny Ogg , 17.03.2011 10:28

Dazu fällt mir spontan folgender Witz ein, wobei der Schlußsatz das Entscheidende ausdrückt

Fragt der Sohn den Vater: "Vati, was ist eigentlich Demokratie?"
Da sagt der Vater:
"Also... Ich verdiene unser Geld, ich bin der Kapitalismus... Deine Mutter verwaltet das Geld, sie ist die Regierung... Da sich alles um dich dreht, bist du das Volk... Das Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder ist die Zukunft!"
...
In der Nacht wacht der Sohn auf, weil der Bruder in die Windeln gemacht hat und schreit... Da geht er ins Schlafzimmer der Eltern und versucht die Mutter zu wecken, doch die schläft zu fest... Also geht er den Vater suchen, er sieht ihn dabei wie er sich mit dem Dienstmädchen "vergnügt" (wird aber nich bemerkt)
...
Am Morgen sagt der Sohn zum Vater:
"Vati, jetzt weiß ich was Demokratie ist... Die Regierung pennt, während der Kapitalismus die Arbeiterklasse missbraucht... Das Volk wird ignoriert und die Zukunft liegt total in der Scheiße!!!"

 
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RE: Was ist Demokratie?

#13 von arathor , 17.03.2011 14:35

Zitat von Rabert
Für die klassischen griechischen Philosophen wie Platon oder Aristoteles zählte die Demokratie zu den "schlechten" Staatsformen. Wahre und konsequente Demokratie war für sie gleichbedeutend mit der Diktatur des Pöbels. Sie hatten wohl keine gute Meinung über das gemeine Volk ...


Wenn man selber Aristokrat ist/war, dann liegt der Schluss ja auch Nahe dass man keine Lust auf eine Volksherrschaft hat finde ich
Wobei der Ansatz ja schon verlockend ist. Der Bäcker backt das Brot, der Schäfer hütet die Schafe aber der Laie soll Herrschen?...

Auf der anderen Seite kann ein Mensch seine Freiheit nicht an einen anderen abgeben, so gern das der Einzelne auch tun würde. Ich glaube persönlich nicht dass es "die Besonnenen" wirklich gibt denen man Herrschaft anvertrauen sollte. Macht korrumpiert die Menschen zu stark und im "Urzustand" ist der Mensch meiner Ansicht nach nicht angewiesen auf eine Führung. Wir wurden alle ausgestattet mit Intellekt und Mitgefühl, da wäre eine Herrschaft im krassen zentralistischen Sinne wie Heute einfach nicht notwendig.

Zitat von Rabert

In den Jahrtausenden seit Platon und Aristoteles haben wir viel mit Demokratie experimentiert und gelernt, und in den vergangenen 200 Jahren wurde diese Staatsform zum beherrschenden System auf unserem Planeten. Es ist dabei in der Tat auffällig, dass ziemlich parallel dazu die Entwicklung des Kapitalismus zum dominierenden Wirtschaftssystem der Welt stattfand. Wodurch vielleicht begründet ist, warum Demokratie und Kapitalismus heute als siamesische Zwillinge wahrgenommen werden: Kapitalismus ohne Demokratie ist genauso wenig denkbar wie Demokratie ohne


Um oben anzuschließen. Erst der Wille nach Besitz macht Herrschaft -in unserem Falle die Demokratie- notwendig. Es muss reglementiert werden was Besitz ist, und wer welchen haben darf.
Ggf. müssen Sanktionen verhängt werden...
Und da kommt der Kapitalismus ins Spiel, der Wille immer mehr Besitz zu haben und die Idee des Zinses hat den Kapitalismus begründet und macht ihn zur Verhängnisvollen Falle (an dieser Stelle will ich mit allem Nachdruck sagen: ich bin kein Antizionist!).

Und dieser Besitz und die Gier, machen die Demokratie unmöglich. In einem Geldbasierten System ist eine gerechte (falls es das gibt) Herrschaft schwer bis unmöglich, da immer die Leute die Kapital (-> Bildung -> Macht) besitzen sich genau in die Positionen begeben in denen sie die Geschicke der Welt lenken können und ihren Vorteil immer weiter ausbauen.
So wird aber jede Staatsform korrumpiert. Und mit allem Respekt vor Montesquieu und vorallem Rousseau auch die best durchdachteste Demokratie!

Um nochmal ein Beispiel zu bringen: Man sieht ja was Momentan passiert, sehen wir Japan. Wenn wir nicht kapitalistisch wären, Wenn wir Demokratisch wären zu 100%, jeder Informiert wäre, jeder sich seiner politischen Partizipationsmöglichkeiten bewusst wäre dann bräuchten wir keine Atomkraftwerke irgendwo. Dann müsste niemand unsichere Energiegewinnung als sicher und billig darstellen (es würde sowieso keiner glauben).

Aber leider ist das im Moment nicht so. Die Wähler sind zu Ohnmächtig geworden gegenüber "dem Staat" sie sehen sich Selbst gar nicht mehr als die Treibende kraft im Land - was ja auch nicht zu verdenken ist.
Einmal in 4 Jahren seine Stimme abgeben und dann hoffen müssen das einiges was auf dem Wahlprogramm steht auch nur ansatzweise gemacht wird ist einfach keine Demokratie, wo wir wieder beim Thema wären.

Naja, ich hoffe und ich glaube dass gerade Leute wie in diesem Forum bald die treibende Kraft in der Zukunft sein werden, und das nicht in einem gewalttätigen Sinn, sondern in einem sanften und spirituellen. Wir sind als Menschheit einen weiten Weg gegangen, und irgendwann werden wir uns besinnen und an einem Strang ziehen!

Hier noch 2 Zitate die mir sehr passend erscheinen:
"[Erst] Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt."
- Hendrix

"There was madness in any direction, at any hour. You could strike sparks anywhere. There was a fantastic universal sense that whatever we were doing was right, that we were winning.[...]
And that, I think, was the handle — that sense of inevitable victory over the forces of Old and Evil. Not in any mean or military sense; we didn’t need that. Our energy would simply prevail. There was no point in fighting — on our side or theirs. We had all the momentum; we were riding the crest of a high and beautiful wave..."
- Thompson

lg

 
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