Die Dunkle Zeit

#1 von Rainer , 11.11.2010 17:37

Aus gegebenen Anlaß,

liebe Freunde,

die dunkle Zeit neigt dazu einem "alte Wunden" aufzuzeigen - ist nicht für jede(n) leicht damit umzugehen. Das weiß ich auch aus eigener Erfahrung, ist ein Lernprozess. Ich hab´s für mich gelernt und habe die Angst vor der Dunkelheit verloren.

Früher neigte ich zum Don Quichote Syndrom und pflegte ab und an gegen Windmühlen zu kämpfen Und das recht gut , mein Aszendent ist der Skorpion, gepaart mit einem Stier. Nicht unbedingt eine ruhige Mischung.

Jeder Mensch hat so seine Baustellen, ob alt oder Jung oder Barde oder Druide oder Mensch. Wichtig ist das man das Hamsterrädchen erkennt in dem man/frau sitzt. Ansonsten werden die Windmühlen immer mehr werden, der Himmel immer dunkler.

Auf das die Windmühlen aus unseren Köpfen verschwinden und ein frischer Wind der Reinigung weht!

Awen


/l

 
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RE: Die Dunkle Zeit

#2 von Esme , 13.11.2010 18:47

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RE: Die Dunkle Zeit

#3 von matodemi , 14.11.2010 21:28

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RE: Die Dunkle Zeit

#4 von Fingayin , 14.11.2010 21:45

Warum kämpfen wenn es zu einem gehört.
Akzeptieren,verstehen und aufarbeiten...
Und alles wird gut.
Nein...alles ist gut und kann nur besser werden.

 
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RE: Die Dunkle Zeit

#5 von wanderbenny , 17.11.2010 23:23

Zitat von Fingayin
Warum kämpfen wenn es zu einem gehört.
Akzeptieren,verstehen und aufarbeiten...
Und alles wird gut.
Nein...alles ist gut und kann nur besser werden.



Sehr gut! So sehe ich das auch!

Wanderbenny

 
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RE: Die Dunkle Zeit

#6 von Gelöschtes Mitglied , 18.11.2010 05:36

Ich muß gestehen ich freue mich immer wieder auf die Dunkle Zeit.
Nach dem vielen Licht mit seinen vielen Eindrücken brauche ich diese Zeit um mich neu zu zentrieren.
Das Licht kommt wieder, und mit ihm neue Eindrücke, die brauchen wieder Platz.
Die Dunkle Zeit mit ihrer natürlichen Ruhe ist der Schlüssel für mich dazu.
Ich akzeptiere den Kreislauf des Jahres und fühle mich ihm zugehörig.
Jeder Zeitabschnitt ist stimmig für mich.
Laßt uns die Dunkle Zeit genießen und nutzen.


RE: Die Dunkle Zeit

#7 von Siebenstern , 25.11.2010 22:15

Da kann ich Branos Rechtgeben. Es geht mir im Grunde sehr ähnlich.

Es ist für mich eine willkommene Zeit des Rückzugs, der Verarbeitung und der Rückbesinnung auf mich.

Aber dies Jahr (mein erstes Jahr im Orden) nehme ich es bewusster wahr als früher.
Mir wird klar, dass nicht nur die Erde und die Natur ihre Ruhephase benötigt, sondern auch die Menschen.

Und ich verstehe wie falsch unsere Konsumgesellschaft gepolt ist, in der es um steten Wachstum geht und Rückschritte und Ruhephasen verpönt sind.
Ich hab heute verstanden, dass der Wintereinbruch zwar früher als sonst gekommen ist, aber dass auch ich mich ein wenig mehr um "meinen Winterschlaf" bemühen muss um im Frühjahr wieder neu ausholen zu können und mit Siebenmeilenstiefeln das Jahr zu durchschreiten...

Und die Dunkelheit ist mit dem Alter gemütlicher, besinnlicher und weniger bedrohlich, ja sogar heilsam geworden.

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RE: Die Dunkle Zeit

#8 von wolfmagnus , 26.11.2010 00:10

Zitat von Siebenstern
Und die Dunkelheit ist mit dem Alter gemütlicher, besinnlicher und weniger bedrohlich, ja sogar heilsam geworden.






...da kann ich Dir nur zustimmen!!!

Obwohl ich es manchmal immer noch als Verlust empfinde, nicht so viel tun, machen u veranstalten zu können wie in den sonnigen Zeiten und auch erschreckt darüber bin, wie schnell die Zeit trotzdem vergeht... Mein Lebenmotto über viele Jahrzehnte war und ist: Genieße u nütze den Tag, aber gedenke des Todes - - - und für mich war die dunkle Zeit immer ein Verlust, ein nicht vorankommen. Inzwischen beginne ich, das alles ein bisschen anderes wahrzunehmen und erkenne, daß die Dunkelheit, die Nacht u der Winter durchaus zu einer positiven Entwicklung (beinah hätte ich geschrieben: zu einem produktiven Prozess ) beitragen...

Wünsche Dir, Siebenstern, und uns allen, eine gesegnete u friedliche Dunkelheit, in der das Wachstum des nächsten Jahres verborgen liegt...

lieben Gruß

wolfmagnus

PS: Offtopic! - - - Hoffe, wir sehen uns zu Mittwinter??

 
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RE: Die Dunkle Zeit

#9 von wanderbenny , 26.11.2010 06:44

Zitat von wolfmagnus

Obwohl ich es manchmal immer noch als Verlust empfinde, nicht so viel tun, machen u veranstalten zu können wie in den sonnigen Zeiten und auch erschreckt darüber bin, wie schnell die Zeit trotzdem vergeht...



Ich mache auch in der dunklen Jahreszeit genauso viel, wie in der Lichtvolleren. Nur tue ich jetzt andere Dinge, bin mehr drinnen beschäftigt, mache nun viel Kreatives. Das einzige, was anders ist - ich stehe nicht nicht so früh auf,(im Sommer manchmal um 04.00Uhr) weil es noch dunkel ist.


LG Wanderbenny

 
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RE: Die Dunkle Zeit

#10 von Ceridwen , 26.11.2010 06:56

Für mich ist die Zeit auch wie Kräfte tanken, wieder Zeit zu haben, zu sich zu kommen.

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RE: Die Dunkle Zeit

#11 von Siebenstern , 26.11.2010 09:27

Zitat von wolfmagnus
Wünsche Dir, Siebenstern, und uns allen, eine gesegnete u friedliche Dunkelheit, in der das Wachstum des nächsten Jahres verborgen liegt...


Danke, Wolf, das wünsche ich dir auch.

und jaaa, wir sehen uns zu MIttwinter

Zitat von wanderbenny
Ich mache auch in der dunklen Jahreszeit genauso viel, wie in der Lichtvolleren. Nur tue ich jetzt andere Dinge, bin mehr drinnen beschäftigt, mache nun viel Kreatives. Das einzige, was anders ist - ich stehe nicht nicht so früh auf,(im Sommer manchmal um 04.00Uhr) weil es noch dunkel ist.




Ich denke, ich tue schon weniger, aber wie du auch schreibst, anderes bzw. mehr im kleinen Kreis oder ganz allein, meine Tür steht nicht ganz so offen wie in der helleren Jahreszeit und das tut mir auch gut. Aber du hast Recht, die Zeit lädt zu einer besonderen Kreativität ein. Mein durch den Waldstreichen wird leider weniger, was ich schade finde, aber es gerade auch akzeptieren kann, denn anderes will in Ruhe angeschaut und angenommen werden. Und mein Schlaf wird ruhiger und tiefer und länger...

Die Stille klingt ganz leise von fern und nah...

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