II. RUNEN in Holz ...., II.1.2. arbeitsanleitung

#1 von Weisser Schatten , 22.08.2008 15:18

hi und keltischen gruß an euch alle,
vor meinem urlaub, der morgen so wuuuuunderbar beginnt und vom montag an um den bodensee führt, hier noch den unterpunkt
"I.1.2 - arbeitsanleitung" [/size]zum gefälligen gebrauch,


II. RUNEN in Holz nach dem keltischen Baumkalender

II.1.2. Arbeitsanleitung



AUFSUCHEN des eigenen baumes:
- sucht ihn im lexikon, sprecht mit dem förster, fragt freunde, wo solch ein baum steht, sucht ihn auf, macht euch mit ihm bekannt,
-
ABSÄGEN des aststückes von diesem baum: (ca. 3 – 3,5 cm stark – ca. 35 cm lang)
- sucht den ast, bittet den baum um diesen, euren ast, sägt ihn ab und befreit ihn vom blätterwerk, lasst die blätter unterm baum liegen,

HEIMBRINGEN und das eigenhändige
ZERSÄGEN in kleine stücke:
- zersägt den ast in 25 teile, (ca. 1 cm stark)

POLIEREN
- schleift und poliert diese stücke einzeln auf schmirgelpapier beidseitig, bis die maserung herrlich hervorscheint,

die späne, die abbrechende rinde/borke, die schleifreste nehmt auf und geht noch einmal zu „euerem“ baum, legt alle reste an seine wurzel und sagt ihm dank für das geschenk, welches ihr von ihm haben durftet,


lieben freundinnen und freunde,

das [size=150]AUFMALEN / EINBRENNEN / EINRITZEN
jedes einzelnen RUNENzeichens und das besprechen der einzelnen divinationen heben wir uns bis nach meinem urlaub auf,
ich melde mich nach dem 22. september bei euch zurück

mit keltischen grüßen

euer ian-jonathan


ps. ich hänge eine RUNENübersicht und mich 2 mal mit meiner wandervorbereitung unten dran

 
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RE: II. RUNEN in Holz ...., II.1.2. arbeitsanleitung

#2 von MondSchwester , 06.05.2009 01:21

Das ganze geht viel einfacher.

Man macht einen Ausgedehnten Spaziergang in den Wald (Park o.ä.) und dann wir man schon irgendwann einmal intuitiv mitbekommen, was für ein Baum einen "anspricht". Zu empfehlen wären einheimische Bäume.
Für die Erstellung von Runen eignet sich Weide sehr gut, weil man einen/ mehrer Zweige abmachen kann und Quer in der Hälfte teilen kann. Dann hat man eine längliche, gerade fläche, in die man Runen gut einzeichnen kann.
Polieren braucht man bei Weide gar nix und wenn man die Rinde noch am gleichen Tag abzieht, geht das mühelos.

Für Runen brauch man keinen keltischen Baumkalender - dieser ist eine Analogie - ich empfehle, wenn überhaupt, selbst eine Analogie zu erstellen.

 
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RE: II. RUNEN in Holz ...., II.1.2. arbeitsanleitung

#3 von fafnir ( Gast ) , 06.05.2009 20:30

Vor allem erlaube ich mir den hinweis, daß solche runensätze, so bedauerlich es sein mag, bei der divination nach wenigen verwendungen unbrauchbar sind.

Die "alten" haben nich umsonst für jedes mal "lose ziehen" die stäbe neu geschnitten.

Und die erfahrung bei der arbeit mit runen bestätigt leider die richtigkeit dieses vorgehens.

Es ist nämlich schlicht so bei runen auf naturprodukten, wie eben astscheiben oder auch steinen, daß diese nie völlig gleich in der form sind.

Und nach wenigen! Malen hat sich das unterbewußtsein beim ziehen und der späteren betrachtung,die einzelnen runen so stark eingeprägt, daß man nicht mehr weiß, ob da nicht wünsche oder ähnliches im kopf "mitziehen".

Diese sätze sind hervorragend für altar oder für rituelle zwecke.

Für divination scheiden sie nach wenigen malen aus.

Wie man, nebenbei gesagt, auch selber sehr schnell feststellen wird.

Da muß man leider sehr häufig neue sätze machen.

fafnir

RE: II. RUNEN in Holz ...., II.1.2. arbeitsanleitung

#4 von calendula , 07.05.2009 10:28

Für mich sind die Runen etwas sehr besonderes. Und wer mag festlegen was richtig oder falsch ist??
Es gibt verschiedene Systeme unterschiedliche auslegungen und doch denke ich die Runen müssen uns finden und wir sie.
Ganz persönlich wird jeder seinen eigenen Weg finden.
Mir hat es soo viel Spass gemacht das Holz dafür zu suchen und die Runen daraus herzustellen es hilft sich mir den einzelnen Runen zu verbinden.
Und verstehen lerne ich sie erst mit den Jahren . Das habe ich letztes Wochenende im Eibenwald wieder erfahren dürfen.

Liebe Grüsse
Calendula

calendula  
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RE: II. RUNEN in Holz ...., II.1.2. arbeitsanleitung

#5 von KleinerFliegenpilz , 07.05.2009 19:05

Das kann ich so nicht bestätigen. Meine Runen werden mich sicherlich noch sehr lange Zeit begleiten, denn sie scheinen mit jeder Benutzung kraftvoller zu werden, die Deutungen einfacher. (Mag sein, dass sich darin zum Teil auch meine eigene Entwicklung wiederspiegelt)
Ich frage mich halt, ob eine unbewusste Beeinflussung überhaupt verhindert werden kann. Bereits bei der Herstellung der Rune fließt Energie in das Trägermaterial; die Rune selbst trägt eine bestimmte Energie in sich. Wie kann man überhaupt ziehen, ohne diese Kraft im voraus zu erspüren? Die Deutung bildet sich im Geist des Deutenden, weswegen ja auch nur derjenige deuten sollte, der auch gezogen hat. Ist es also nicht vielleicht so, dass der Weg zur "universellen Quelle der Weisheit und des Wissens" (was auch immer das für den einzelnen sein mag) bei der Divination nicht vielleicht gerade über das Unterbewusstsein des Deutenden verläuft?
Letztendlich geht die Frage wohl eher in die Richtung, wie Divination auf Runenbasis überhaupt funktioniert. Und wie sie funktionieren kann, obwohl verschiedene Leute anscheinend auch noch unterschiedliche Runensätze benutzen. Ich z.B. verwende nicht das ältere Futhark.

Aber ich kann auch Deinen Einwand verstehen. Das ist letztendlich auch der Grund, warum es mir z.B. von Anfang an leichter gefallen ist, Fragen für andere zu beantworten, wie meine eigenen. Die Antwort unvoreingenommen zuzulassen und anzunehmen kann schwer sein. Und eigene Wünsche sind schnell mal in eine Deutung eingeflossen.

 
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