Camping

#1 von Alchemilla , 26.07.2010 15:53

Hallo ihr Lieben,

ich bin ja ein begeisterter Camper.. also nicht 3 Wochen an einem Fleck, jedes Jahr mit Gartenzwerg vor'm Caravan, sondern Zelt-Camper heute hier und morgen da. Daher schleppe ich auch nie endlos viel mit mir rum, was das Kochen etwas erschwert.

Mir faellt aber mehr und mehr auf, wie unkreativ meine Campingkueche eigentlich ist. Fruehstueck geht ja noch und seitdem ich Ruehrei in der Tuete entdeckt habe, ist das Abspuelen auch leichter. Aber bezueglich Abendessen brauche ich mehr Input.

Wer von euch campt denn und hat ein paar Camping-Rezepte, die sie/er mit mir teilen wuerde?

 
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#2 von angelikaherchenbach , 26.07.2010 19:16

Ha!
Ich!
Ich bin jetzt mal ganz unbescheiden und behaupte hiermit, die beste Pfadfinder-Zelt-Einflammenkocher-Köchin der Welt zu sein!!!

Also, was immer gut geht ist Instant-Coscous:
Da kannst Du zu brutzeln was immer Du magst, dann Topf ausspülen und heißes Wasser über den Couscous und Du hast ein Essen.
Dann Gemüse in allen Varationen: Du glaubst gar nicht, was man da alles zusammenschmeißen kann! Wichtig ist nur, dass Du das, was am längsten braucht, als Erstes in den Topf schmeißt; also z.B. Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Auberginen, Tomaten, Zuchini... Dann noch ein paar Gewürze vom Wegesrand...

Oder Reis (ausnahmsweise im Kochbeutel) kochen, eine Gurke aufschneiden und salzen, eine Dose Thunfisch öffnen, pfeffern, Zwiebel drüberschneiden.

Oder Nudeln kochen, Tomaten kleinschneiden und mit Olivenöl, Oliven und mit dem Taschenmesser kleingeschnibbelten Hartkäse drüber ; auch hier eignen sich alle "gefundenen" Gewürze.

Egal, was Du zusammenmixt - Du kannst auch immer Würstchen jeglicher Art reinschnibbeln oder Schinken, wenn Du gerne eine Fleischbeilage hast (geht sicherlich auch mit Tofu, aber da kenne ich mich nicht so aus) .

Aufhören!
Ich kriege Hunger und Fernweh!
#

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#3 von Alchemilla , 27.07.2010 09:59

Wow ! Die Rezepte sind ja schon super, danke dir! Die notiere ich mir gleich mal. Ich habe ja vor einiger Zeit reis bei Lidl entdeckt, der nur 5 Minuten braucht. So Instantreis ist sicherlich nicht der Hit aber ich denke fuer's Campen wird er schon gehen.

Ich muss kreativer werden! Ich glaube meine Kreativitaet muss ich auf's Kochen fokussieren, mal sehen was dabei rauskommt.

Danke dir!

 
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#4 von Green Hill , 27.07.2010 12:27

Hallo ,

ich bin auch begeisterter Camper mit einem Spirituskocher *grins*.
In meinem Gepäck sind auch immer viele Nudeln, Reis und "fertige Bratkartoffeln aus der Tüte". Besonders aber arbeite ich gerne mit Tütensuppen in die ich noch Stücke "Beef Jerky" (getrocknetes Rindfleisch) zugebe und damit aufkochen lasse....das ist echt der Hit und hält länger satt.

Vielleicht ist das auch was für Dich?!

 
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#5 von Alchemilla , 28.07.2010 13:23

Huhu Green Tree,

ja sowas in der Art mache ich auch, kommt auch immer gut an! Danke fuer den Tipp .

Welches Beef Jerky nimmst du denn? Ich nehme meistens das von Wild West, aber ich finde das persoenlich so arg suess und mag es nicht. Das gepfefferte geht noch, aber das isst dann nicht jeder.

Schoen noch andere Camper zu sehen, das freut mich .

 
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#6 von Fingayin , 28.07.2010 17:05

Macht Euch Trockenfleisch doch selber.
Ein kg mageres Rinderfleisch in dünne Scheiben schneiden mit Ingwer und Salz würzen, und im Backofen bei 70 Grad austrocknen lassen.
Das ist lecker...

 
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#7 von Tree , 28.07.2010 17:44

Ich mag da am Liebsten die guten alten Eintöpfe. Da kommt alles zusammen in einen Topf und man hat eine sättigende und wohlschmeckende Mahlzeit.

Chili eignet sich da auch immer super. Brot dazu. fertig.

 
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#8 von Alchemilla , 29.07.2010 12:35

Zitat von Fingayin
Macht Euch Trockenfleisch doch selber.
Ein kg mageres Rinderfleisch in dünne Scheiben schneiden mit Ingwer und Salz würzen, und im Backofen bei 70 Grad austrocknen lassen.
Das ist lecker...



Und wie lange dauert das nach deiner Erfahrung ungefaehr? Damit ich mich da zeitlich nicht verhaue. Und wie duenn die Scheiben? So duenn wie Cas.. Car.. Carpaccio??.. ach dieses duenne rohe Rindfleisch meine ich .. sorry!

 
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RE: Camping

#9 von Fingayin , 29.07.2010 23:58

Also die sollten schon sehr dünn sein und wie lange das dauert weiß ich auch nicht mehr genau.
Ich schleppe zwar jede Menge Bücher mit zur Funkenburg, aber mein "Indianerkochbuch" ist nicht dabei.
Wenn ich zu Hause bin schaue ich aber gern nach und schreibe das Rezept noch einmal genau auf.

 
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#10 von Alchemilla , 30.07.2010 12:29

Oh danke, aber ich denke Versuch macht klug: Fail - Try better . Ich probiere es einfach mal aus, das erspart dir den Aufwand. Dennoch danke!

 
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#11 von Fingayin , 03.08.2010 14:26

Dörrfleisch
1kg sehr mageres Rind oder Büffelfleisch
2EL grobes Salz
1EL gemahlener Ingwer ( je nach Geschmack )
1/2 TL gemahlene rote Chilischoten ( nach Geschmack )

Das Fleisch in drei mm dicke Streifen schneiden von etwa 10x2.5 cm
Die Gewürze vermischen und die Streifen einreiben.
Auf einen Rost legen und auf einem Backblech für 8-10 Stunden in dem auf 65 Grad vorgeheizten Ofen schieben.
Das Fleisch muß richtig ausdörren.
Danach im Kühlschrank aufbewahren...

Wissenswertes:
Traditionell werden die Streifen in eine Salzlauge gelegt und anschließend an einer Leine zum trocknen aufgehangen.
Das kann mehrere Tage dauern.
Die Zugabe von Chillis ist typisch für den Südwesten,wilder Ingwer dagegen kommt vor allen Dingen im Grenzgebiet zu Kanada zum Einsatz.
Das hier beschriebene Trocknen im Ofen funktioniert vorzüglich. ( kann ich nur bestätigen, nur dauert es länger als geschrieben. )
Traditionalisten aber behaupten, das das noch langsamere Dörren an einer Leine,die über einen Tag und Nacht mit Holz befeuerten Herd gespannt ist,
bessere Ergebnisse bringt. ....

Quelle: Das Inianerkochbuch vom Christian Verlag

Ich weiß nicht ob es das Buch noch zu kaufen gibt.
Ich hab es schon etliche Jahre.
Wenn interesse besteht jage ich noch Rezept für Pemmikan hinterher.

 
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#12 von Alchemilla , 03.08.2010 16:54

Oh danke!!

 
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#13 von MichelvomBerch , 17.05.2013 15:41

Hallo aus Bodenwerder

Ich bin immer viel in der Natur und auf Reisen, ich koche unheimlich gern im Freien.
Das Outdoorcooking ist für mich und meine Freunde schon zum Ritual geworden.

Mein ständiger Begleiter ist ein Dutch Oven, leider für Rucksackcamper viel zu schwer.

In dem Gusseisentopf der Siedler geht fasst alles ......vom Brot bis zum Eintopf, Braten und Auflauf.....

Hier mal ein kleines Video davon :http://www.youtube.com/watch?v=MbA3NOQV1uE

Viel Freude beim Kochen !

 
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#14 von Fingayin , 20.05.2013 14:57

wir haben gestern wieder einmal ganz einfach "gekocht"
Lagerfeuer und einfach die Lebensmittel auf einen Stock aufgespießt,oder in die Glut gelegt und am offenen Feuer gegart.

 
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#15 von lirote , 22.05.2013 11:24

Ich mag warme Salate und alles was in die Richtung geht und find das superpraktisch beim Campen. Spaghettiini oder Reis kochen und in eine/n Schüssel/Teller mit kleingeschnittenem Gemüse hauen. Ein bisschen Olivenöl, Knobauch, Salz und Pfeffer et voilà. Oder Pilze und Fleisch anbraten und über Salat geben.... Lecker....

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