Träume hier oder Träume da?

#1 von Sinaris , 05.07.2010 20:23

Ich grüsse Euch.

Ich wollte mal Fragen wie es bei Euch steht. In Gesprächen mit Freunden ging es um das Fortträumen. Wenn man einfach mal seiner Phantasie freien lauf lässt und einen schönen oder Spannenden "Film" im Kopfkino ablaufen lässt. Meine Frage dazu... Spielen Eure Gedanken dann eher in einer fern erdachten Welt, fern ab oder in anderen Zeiten oder wandelt Ihr lieber die Realität und erlebt im hier und heute?

Für mich ist der Gedanke an dieser Welt festzuhalten eher neu. Früher fürte mich mein Wünschen immer möglichst weit fort. Das war in den meisten Momenten mit dem Gedanken verbunden, dass aus dieser Welt ohnehin nichts Gutes mehr erwachsen wird. Hoffnung ist für mich ein eher neues Konzept. Vielleicht mental gesehen das typische Denken einer Wegwerfgesellschaft.

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RE: Träume hier oder Träume da?

#2 von Solitaire , 05.07.2010 21:37

Eine sehr gute Frage. Ich bin eigentlich ein sehr realistischer, bodenständiger Mensch, würde aber nicht behaupten, dass wir Menschen z. B. nur weil wir lediglich "unsere" Galaxie zu kennen glauben, andere Lebensformen, Gesellschaftsformen etc ausschließen sollten. Es gibt Dinge, die sich nicht nur rein rational erklären lassen, dazu gehören u. a. auch déjà-vues, Klarträumen, etc.

 
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RE: Träume hier oder Träume da?

#3 von Qwendan , 05.07.2010 21:53

Bei mir ist es meist die reale Welt in der meine Phantasie wandert.
Doch immer in begleitung einer Unterwelt in die ich jederzeit eintauchen kann.
Im Sinne von rießigen Höhlenlabirinten, oder eintauchen in einen See.......
Dann bin ich in einer anderen Welt,
doch nur um in dieser Welt weiter zu machen.

Oder ins All zu fliegen.......
und sei es nur um meine Seekrankheit los zu werden

Für mich kommt gutes aus dieser Welt!
Klein vielleicht und im verborgenen, doch spürbar und allgegenwertig!

Herzlich Qwen

 
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RE: Träume hier oder Träume da?

#4 von angelikaherchenbach , 05.07.2010 22:10

Beides natürlich!!!
Nebeneinander, miteinander, einzeln und zusammen!

Für mich gibt es keine Trennung "der" Welt(en), keine Trennung von Zeit.
Egal, wo und wann Du etwas veränderst, es wirkt sich immer hüben und drüben, heute und morgen aus.

Ich sehe da auch keinen Widerspruch zum "Prinzip Hoffnung"; nur das, was mensch sich vorstellen kann, kann auch geschehen.
Im Übrigen ist das nicht nur eine Sache, die Tagträume oder so betrifft, sondern ein funktionierender, "realistischer" therapeutischer Ansatz, s. Familienaufstellungen o.ä.

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RE: Träume hier oder Träume da?

#5 von Fingayin , 05.07.2010 23:43

Zitat von angelikaherchenbach
Beides natürlich!!!
Nebeneinander, miteinander, einzeln und zusammen!

Für mich gibt es keine Trennung "der" Welt(en), keine Trennung von Zeit.
Egal, wo und wann Du etwas veränderst, es wirkt sich immer hüben und drüben, heute und morgen aus.

Ich sehe da auch keinen Widerspruch zum "Prinzip Hoffnung"; nur das, was mensch sich vorstellen kann, kann auch geschehen.
Im Übrigen ist das nicht nur eine Sache, die Tagträume oder so betrifft, sondern ein funktionierender, "realistischer" therapeutischer Ansatz, s. Familienaufstellungen o.ä.





Das eine geht in das andere über. Was sind denn "realistische" Tagträume? ...da ist doch die Antwort.

 
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RE: Träume hier oder Träume da?

#6 von Esme , 06.07.2010 19:37

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RE: Träume hier oder Träume da?

#7 von Cailleach-Oidhche , 06.07.2010 19:56

Ich kenne beides - sowohl Tagträume in der Realwelt als auch in Phantasie-Welten.

 
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RE: Träume hier oder Träume da?

#8 von richie oak tree , 06.07.2010 23:14

Auch ich traume beides mal den tag aufarbeiten mal einen Buch oder einen Film nach spielen.

Aber den zitat

" Das war in den meisten Momenten mit dem Gedanken verbunden, dass aus dieser Welt ohnehin nichts Gutes mehr erwachsen wird. Hoffnung ist für mich ein eher neues Konzept. Vielleicht mental gesehen das typische Denken einer Wegwerfgesellschaft."

Da find ich muß man daran denken das wir nur einen kleinen rad im großen sind . und das der Awen nicht nur unseren licht ist sondern von inzähligen galaxien. Wir Menschen können noch was bewirken, aber das was uns bestimmt ist. In diese oder unseren nächsten

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RE: Träume hier oder Träume da?

#9 von matodemi , 10.07.2010 10:31

Ich träume hier und anderswo - auch mal klar getrennt, dann vermischt.

"Aus dieser Welt kann nichts Gutes mehr erstehen" (osä).
Das sehe ich nicht so. Es scheint vieles verfahren und hoffnungslos - aber ich bin optimistisch, zumal ich daran glaube, dass auch kleine Veränderungen Großes bewirken können. Es braucht Geduld, Beharrlichkeit, Optimismus und Glaube (nicht im religiösen Sinn).
Wenn man Dinge mit dem Gedanken angeht, dass eh nichts draus wird ist das Scheitern vorprogrammiert. Was nicht heißt, dass man immer erfolgreich ist, nur weil man an etwas glaubt - aber Rückschläge gehören dazu.

Vielleicht bzw. sehr wahrscheinlich werden wir die "ideale" Welt nicht mehr erleben, nicht in diesem Leben, aber wir können den Samen säen - und die Saat wird eines Tages aufgehen.

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RE: Träume hier oder Träume da?

#10 von Fingayin , 10.07.2010 10:39

Zitat von matodemi
Ich träume hier und anderswo - auch mal klar getrennt, dann vermischt.
Wenn man Dinge mit dem Gedanken angeht, dass eh nichts draus wird ist das Scheitern vorprogrammiert. Was nicht heißt, dass man immer erfolgreich ist, nur weil man an etwas glaubt - aber Rückschläge gehören dazu.



Dazu ein Buchtipp von Esther und Gerry Hicks.
"the law of Attrakion"
...das Gesetz der Anziehung ist eine einfache und für jeden nachvollziehbare Wahrheit:
Was wir aussenden bekommen wir auch zurück.
Unglück zieht Unglück an.
Glück zieht Glück an...

 
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RE: Träume hier oder Träume da?

#11 von Sinaris , 11.07.2010 20:35

Zitat von Fingayin
Dazu ein Buchtipp von Esther und Gerry Hicks.
"the law of Attrakion"



Das hab ich als Doku hier rumfliegen...

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RE: Träume hier oder Träume da?

#12 von Siebenstern , 11.07.2010 21:15

Also ich kann gar nicht so richtig beantworten wie ich träume, oder ob ich das träumen nennen sollte, was ich tue,
aber vermutlich ist es so eine Art Träumen.

Hab gelernt, dass ich mir meine innere Realität selbst schaffen bzw. sie positiv verändern kann.

In der Gehirnforschung weiß man heute, dass das Gehirn auch umgepolt werden kann.
Also wenn ich mit vielen negativen Einflüssen und Eindrücken aufgewachsen bin, dann ist auch mein Gehirn dementsprechend eingestellt.

Durch positive Bilder, durchs Imaginieren, was ja nichts anderes ist als sich etwas eigenes vorstellen, bzw. eine Art zu träumen,
kann man sich neue positive innere Bilder schaffen, die sich später auch auf das Außen auswirken, weil das Gehirn beginnt neue positive Verknüpfungen herzustellen. Man sagt, ein neuer Gedanke oder ein neuer Impuls muss 1000 mal wiederholt werden bis er unbewusst d.h. automatisch wird.

Es gibt einen Film "Bleep" in dem diese Vorgänge u.a. beschrieben werden. Daraus hab ich mir gemerkt, dem Gehirn ist es egal, ob ein Bild wahr oder unwahr ist, es reagiert trotzdem darauf.

Also macht es Sinn sich viele schöne und gute Erlebnisse, Ereignisse etc. vorzustellen, denn sie nähren das Gehirn und schaffen nach und nach auch analog Positves in der Außenwelt. Bei mir funktioniert es.
Hab das so ähnlich mit meinem Wald gemacht, anfangs als Kind hab ich die Natur erlebt, dann nicht mehr, viele Jahre hab ich den Wald in meiner Phantasie beschrieben in Gedichten und Geschichten, dann hab ich ihn gemalt und jetzt vor wenigen Jahren bin ich hineingegangen. Der Wald war natürlich schon immer da, aber es war noch nicht mein Wald bzw. ich konnte ihn nicht betreten.

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