Brauchen wir "gay tarot decks"?

#1 von Solitaire , 07.02.2010 01:47

Hallo zusammen,
in einem anderen Forum ging es um die Thematik der "gay tarots" (ok, in jenem Forum speziell um das "gay tarot" von Lee Bursten), doch es gibt ja auch das "Motherpeace Round" tarot oder das "Daughters of the Moon" tarot, die sich an Frauen wenden.

Nun meine Frage an euch: findet ihr, dass wir spezielle Tarots, die wie die o. g. Decks für eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind oder genügen uns "konventionelle Tarots" wie z. B. das Smith-Rider-Waite, etc, weil diese die Polarität Mann - Frau auch beinhalten???

Ich persönlich begrüße diese Vielfalt, da ich auch unterschiedliche Klientele habe, die es durchaus praktisch findet, sich in diesen Decks wieder zu erkennen. Andererseits habe ich auch schon oft genug für gays and dykes erfolgreich mit einem ganz "normalen" Tarotdeck gearbeitet (meist dann, wenn ich unterwegs spontan um eine Beratung gebeten wurde und ich nur ein kleines Reisedeck dabei hatte).

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#2 von Fingayin , 07.02.2010 02:38

Jeder mit dem sie/er sich wohl fühlt,oder meinst Du nicht.)

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#3 von Alchemilla , 07.02.2010 21:38

Finde ich ehrlich gesagt total unnoetig, denn egal ob heterosexuell, homosexuell, transsexuell oder sonst irgendwie veranlagt, die Karten sprechen fuer alle gleich. Ich bin natuerlich fuer die komplette Integrierung und Akzeptanz von Homosexuellen, aber es kann dann auch zu weit gehen, denn irgendwann wollen dann auch die Kleinwuechsigen ihr eigenes Deck, die Grossgewachsenen, Dicken, Duennen etc. Ich habe fuer homosexuelle Menschen gelegt, fuer Heterosexuelle, auch fuer Kleinwuechsige.. das gibt es doch keinen Unterschied.

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#4 von Tree , 07.02.2010 21:46

Zitat von Alchemilla
aber es kann dann auch zu weit gehen, denn irgendwann wollen dann auch die Kleinwuechsigen ihr eigenes Deck, die Grossgewachsenen, Dicken, Duennen etc.



Warum denn nicht????

Es gibt schon hunderte von verschiedenen Tarotdecks. Da kommt es doch auf ein
paar mehr oder weniger nicht an. Oder?
Also mich stört es überhaupt nicht.

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#5 von Alchemilla , 07.02.2010 22:44

Moment! Es ist nicht so, dass es mich stoeren wuerde, habe ich auch nicht gesagt, aber irgendwann wird's eine reine Profitangelegenheit und das finde ich persoenlich einfach unnoetig. Wer will kann ja gerne gay decks, tall decks, small decks, Montags-, Dienstags-, Mittwochs-, Donnerstags-, Freitags- und Wochenend-Decks, Fruehling, Sommer, Herbst und Winter, Vollmond, Halbmond, Schwarzmond und weiss der Geier was noch fuer Decks kaufen. Jedem das seine, aber ich persoenlich finde es unnoetig. Und eben nach der persoenlichen Meinung war hier gefragt.

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#6 von Rainer , 07.02.2010 23:07

Ich sag´s mal mit meinen Worten: Erlaubt ist was gefällt!


)O(

 
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RE: Brauchen wir "gay tarot decks"?

#7 von Inge , 07.02.2010 23:45

wie heißt es so schön ? "Jedem Tierchen sein Pläsierchen" , nur ist dabei die Gefahr der Ausgrenzung, der Extra-Wurscht und man macht sich u.U. dadurch selbst "anders".

Wir haben meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft eh schon zu viele "Randgruppen, bzw, werden diese von der Gesellschaft geschaffen. Es gibt die Behinderten, die Alten, die Homos, die Lesben, die sonst noch was ..... und jeder möchte doch zur Gesellschaft gehören, gleiche Rechte haben, nicht ausgegrenzt sein, oder ?

Von daher würde ich sagen, ein gay tarot braucht es nicht. Ich habe ehrlich gesagt auch dieses spezielle Frauentarot (in rund) gehabt, habe es aber verkauft, da ich nichts damit anfangen kann. Ist halt nicht mein Ding... Ich mag am liebsten die klassische Richtung.

Es gibt andererseits so viele Tarots: künstlerische Seelen ansprechende, für Hexen und weiße Frauen, Baum- Tarot, Avalon, Druidry, die klassischen, new age und und und. Also dann, her mit den gay- tarot ...

Die Vielfalt ist schon ganz nett, wenn sich jeder seins aussuchen kann, das ihm/ihr liegt. Ich habe auch eine kunterbunte Sammlung, arbeite aber allerdings nur mit dem Tarot vom Morgan Greer , mit den Crowly Karten und seit Weihnachten mit dem Druidry Karten ... - aaaaber das BaumKartenDeck vom Hageneder ist auch nicht uninteressant.

Ich denke, daß bei der Vielfalt an Tarots für jeden etwas dabei sein sollte und daß man keine extra Tarotkarten getrennt nach Männlein, Weiblein, Homosexuellen, Lesbe, Transsexuellen und was es sonst noch gibt braucht. - Also ich jedenfalls nicht. Wenn jemand das Bedürfniss nach speziellen Karten haben sollte ... bitte.

uiiii, ich hoffe ihr könnt mir folgen ? Meine Gedanken flitzen rum wie ein PingPongBall und mir fällt es schwer, sie festzuhalten und in einer verständlichen, nachvollziehbaren Reihenfolge aufzuschreiben ... Mein Bauch ist zu voll (vom Geburtstagsessen) - macht den Kopf träge und außerdem ist es schon etwas spät ....

LG inge

 
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