Erste Hilfe für Kinder

#1 von Nivien , 18.07.2008 20:46

Hallo ihr,

wenn ich mit meinen Kindern in der freien Natur unterwegs bin, trage ich im Rucksack ein kleines rotes Täschchen mit mir: die Notfalltasche. Bisher habe ich folgendes da drin: Pflaster, Spray zum Desinfizieren, Rescue-Spray (Bachblüten) und Arnika D12. Eine Bekannte empfehl mir noch Apis (gegen Bienenstiche) und Cantharis (gegen Verbrennungen - aber ob ich das draußen brauche?), und zwar in höherer Potenz (C30).

Was würdet ihr noch mitnehmen?

(Und es soll natürlich möglichst klein und leicht bleiben.)

Ich bin schon gespannt
und hoffe auf Eure Anregungen

liebe Grüße
Nivien

 
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RE: Erste Hilfe für Kinder

#2 von Nivien , 19.07.2008 09:11

Hallo Tree,

danke für die prompte Antwort. Du meinst Teebaumöl? Das soll ja beinahe ein Allheilmittel sein, gute Idee.
Ja, und Pfefferminzöl ist super, das müßte ich sogar noch haben bei meinen ätherischen Ölen.

Grüßlis
Nivien

 
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RE: Erste Hilfe für Kinder

#3 von Nivien , 19.07.2008 20:45

Oh, siehst Du, das hatte ich auch gedacht. Das war wirklich eine hilfreiche Information, vielen Dank, Tree

)O(
Nivien

 
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RE: Erste Hilfe für Kinder

#4 von avellana , 20.07.2008 00:03

Mit Cantharis wäre ich sehr vorsichtig wie überhaupt mit Homöopathie wenn man sich nur oberflächlich damit beschäftigt hat. Damit kann man ganz schön was anrichten wie zum Beispiel Krankheiten "wegdrücken" wie es die Schulmedizin auch oft macht oder den ganzen Körper aus Versehen umstimmen - besonders mit höheren Potenzen. Ich habe vor Jahren eine OP-Wunde viel zu schnell zum Abheilen gebracht mit Homöopathie und war total stolz darauf. Leider konnte dadurch das Wundsekret nicht mehr abfliessen so dass ich noch lange Ärger mit Entzündungen hatte. Seitdem bin ich vorsichtig geworden. Bachblüten sind okay, Arnica nehmen ich lieber äußerlich als Salbe oder Spray. Vieles wächst auch in der Natur so dass man gar nicht so viel mit sich herumschleppen muss (mal abgesehen von den Wintermonaten). Wenn du ätherische Öle und Homöopathie kombinieren willst kann es manchmal sein dass die Öle die Wirkung aufheben - nicht nur Kampher wie vielfach beschrieben wird. Ich denke mit Pflaster, Arnika, Notfalltropfen, Kamillentinktur/Kamillan zum Desinfizieren und z. B. Lavendelöl bist du schon sehr gut ausgestattet. Apis wäre nur wichtig für Allergiker oder wenn jemand dummerweise eine Biene verschluckt aber selbst dann kann man unerfahrenerweise mit einer Erstverschlimmerung mehr anrichten als es genütze hätte. Wegerich wächst fast überall für die üblichen Kinderwehwehchen und eigentlich lieben sie es Indianer zu spielen und für ihre Verletzung eigenhändig ein Wegerichgblatt zu suchen und sich zu verarzten.

 
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RE: Erste Hilfe für Kinder

#5 von Nivien , 20.07.2008 11:38

Hallo avellana,

danke für Deine Hinweise. Ich habe bisher auch nur Arnica, und zwar in einer sehr niedrigen Potenz, dabei. Eine befreundete Mutter ist gerade völlig hingerissen von der Hoöopathie und empfahl mir eben auch Apis und Cantharis. Aber Cantharis gegen Verbrennungen muß ich eh nicht immer dabei haben, und gegen (Bienen-)stiche hilft auch anderes, dund zum Glück haben wir keine Allergiker in der Familie (zumindest nicht gegen Bienenstiche). Ich bin auch ansonsten vorsichtig, was die Homöopathie in der Selbstbehandlung angeht, schon deshalb, weil wir zum Glück eine sehr erfahrene Homöopathin aben, auf die wir uns stützen können. Dioe eben erwähnte begeisterte Mutter hat auch auf meine Nachfrage gemeint, man könne mit Homöopathie nichts falschmachen - wenn man das falsche Mittel wähle, dann passiere eben gar nichts...

Gut der Tipp mit Kamille und Lavendelöl, danke.
Und der Wegerich - das ist cool!

liebe Grüße
Nivien

 
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RE: Erste Hilfe für Kinder

#6 von Eiche , 26.07.2008 11:05

Hallo

So nun bin ich auch wider aus dem Urlaub zurück und kann wider Antworten.
Für Insektenstiche gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als Wegerich. Ich nehme meistens den Breitwegerich aber der Spitzwegerich ist auch geeignet.

Göttersegen Eiche

 
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