RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#31 von Oak King , 20.03.2010 00:28

@ :
Da Gillian's Familie muetterlicherseits von alten walisischen Familien abstammt und deren Traditionen gluecklicherweise von Generation zu Generation stets weitergegeben wurden sind traditionelle Werte und Braeuche auch fuer uns als Familie auch heute noch von grosser Bedeutung, und das nicht nur an Feiertagen!
Ein Ergebnis des langen, kalten Winters ist dass ich mich seit ein paar Monaten zunehmend mit walisischen Volksbraeuchen befasse was ich unheimlich faszinierend finde denn es gibt einen tieferen Einblick in soziale Strukturen alter Gesellschaften und wie Menschen sich darin eingerichtet hatten. Viele dieser Braeuche sind vom natuerlichen Zyklus der Natur, dem Jahresrad, informiert und daher versuchen wir sie nun zunehmend in unsere Rituale einzubauen. Fuer unser Ritual am Sonntag plane ich z.B. die symbolische Ausloeschung einer natuerlichen Kerze um sie fuer die helle Jahreshaelfte mit einer hoelzernen zu ersetzen, ein Brauch der noch bis ins 19. Jh. ueberliefert ist. Obwohl ich normalerweise kein grosser Poet bin ist es mir gelungen dazu ein (wenn auch nur kurzes) Gedicht auf Walisisch zu scheiben, worauf ich ziemlich stolz bin. Wenn die Zeit es mir erlaubt hoffe ich einen Thread zu den Traditionen und Braeuchen von Wales aufzumachen.
Cael gwnwyn hapus/Habt ein glueckliches Fruehjahr,
Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#32 von Inge , 20.03.2010 08:54

Hello Holger, s`mae

.... ich beneide jeden, in dessen Familie Traditionen bewahrt blieben und diese im Alltag integriert werden. Bücher über Traditionen, Bräuche ... finde ich auch sehr spannend, auch wenn sie leider schwer zu finden sind - verbessert mich bitte, falls ich mich irre. Vielleicht könnt ihr mir Buchtipps zu den besagten Themen geben.

Ich verfolge auch begeistert Dokus im TV, in denen es um alte Bräuche geht. Sie werden zwar oft vorgeführt und auch von einigen Menschen noch gelebt, doch geht es meistens nicht bis auf den Ursprung des Brauchs zurück Ich finde es so schade, wenn die Bräuche "nur nachgelebt" werden, das kommt mir vor wie eine Nachahmung von etwas, das man nicht versteht, das ist für mich einen seelenlose Geschichte. Bedauerlich ist es auch, wenn sich der christiche Brauch über den alten/ursprünglichen schiebt und der Ursprung/Hintergrund nicht mehr erkennbar ist.

Ich bin mir auch nicht so sicher, was ich davon halten soll, wenn Bräuche gelebt, der Inhalt aber nicht mehr verstanden,bzw. dieser nicht mehr bekannt ist. Soll man diese Bräuche trotzdem am Leben erhalten ? Schwingen alte Energien mit, auch wenn sie nicht mehr erkannt und gespürt werden? Oder sollten sie lieber in Museumsmauern eingeschlossen und neue Traditionen entwickelt werden ? - hmmmm ich denke ich tendiere für beides. Für den Erhalt sowie die weitere Überlieferung des Alten und für neue Traditionen/Bräuche, die unserer heutigen Zeit angemessen sind.

Holger, was kann ich mir darunter vorstellen, daß du "die natürliche Kerze symbolisch löschst und gegen eine hölzerne ersetzt"? Für was steht die hölzerne Kerze und warum muß "die natürliche Kerze" symbolisch gelöscht werden ? - da hast du mich wirklich neugierig gemacht - auf dein Gedicht bin ich auch schon gespannt ... Dann wünsche ich dir viel Vergnügen beim Vortrag deines Gedichtes und ein erfolgreiches, segensreiches, zauberhaftes und fröhliches Ostara !!!! Die Ostarawünsche gehen natürlich an alle !!!!!

LG

 
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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#33 von Belbara , 20.03.2010 11:10

betws - Birkenhain (gespr. bettus)

Es gibt zwar auch eine Stadt, die Betws heißt, aber ich hab' gelesen, daß dieses "betws" nicht von "bedwen" (Birke) stammen soll, sondern vom angelsächsischen "bed-hus" (Gebetshaus/Kapelle)...

Ob das mal stimmt

Liebe Grüße,
Belbara

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#34 von Oak King , 21.03.2010 00:00

@ Belbara:
Das stimmt!! Der volle Name ist Betws-y-coed, also die 'Kapelle des Waldes'. Liegt von uns aus gesehen auf der anderen Seite der Snowdonia Berge und ist eines der Hauptzentren fuer Touristen, im Sommer total ueberlaufen. Da fahren wir morgen auf dem Weg zum Ritual durch.

@ :
Deine Anmerkungen zu alten Braeuchen finde ich hoechst angebracht. Mit den sich staendig aendernden Zeiten bin ich ebenfalls dafuer dass man gruendlich untersuchen muss welche Braeuche heute noch relevant sind und ich wuerde gerne sehen dass sich neue Traditionen entwickeln.
Die Sache mit den Kerzen geht auf einen Brauch zurueck der erst mit der Einfuehrung von elektrischem Strom zum Erliegen kam. Mit dem Ende des Winterhalbjahres wurden in vielen Haushalten in Westwales die Wachskerzen durch hoelzerne ersetzt als Zeichen dass von nun an das Abendessen nicht mehr bei Kerzenlicht gegessen werden musste. In wohlhabenderen Haushalten gab die Magd ihrer Herrin symolisch eine Kerze zurueck als Zeichen dass von nun an die Familie vor dem Einfall der Dunkelheit zu Bett geht. In der Regel war dies dieselbe Kerze die die Herrin im September ausgegeben hatte. Nun magst du zwar denken dass das alles alter Kitsch ist aber ich kann dir sagen dass ich nur zu gut weiss was es bedeutet mit ausschliesslich Kerzenlicht zu leben. Bis letzten Monat hatten wir noch Gillian's Elternhaus in Lancashire wo sie die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat. Das kleine Landhaus war ueber 300 Jahe alt und stand abgelegen zwischen Feldern in einem kleinen Waeldchen, ohne Strom- und Hauptwassseranschluss, nur schwer ereichbar ueber einen mehr als holprigen Waldweg. Bis zum Tode ihrer Mutter vor 6 Jahren hatten wir dort noch geraume Zeit verbracht, und Kerzen waren das einzige Licht bei dem wir gekocht, gegessen, gelesen, gewascht ...... haben. Dort zu leben war wie eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen doch dafuer hatten wir da eine Freiheit von der Stadtbewohner nur traeumen koennen. Leider haben jugendliche Vandalen Anfang Februar das Haus in Brand gesetzt und ein Haufen Geroell zwischen den zwei Giebelwaenden ist alles was uebrig ist. Doch hoffen wir das wir 'Drybones' (angel-saechsisch fuer Drei Wege) in einigen Jahren, wenn unser Sohn sein Studium beendet hat, wieder aufbauen koennen, wenn auch in modernerer Form.
Beim recherchieren dieser Braeuche ist mir erst so richtig klar geworden welche einschneidende Veaendeung in unserer Lebensweise die Einfuehung von Elektrizitaet gebracht hat. Auf der einen Seite haben wir zwar die Freiheit das wir praktisch alles moegliche zu praktisch jeder Zeit machen koennen aber andereseits hat dies auch dazu gefuehrt dass wir nicht mehr wirklich mit dem Rhythmus der Natur leben. Diese Abgeschnittenheit von den natuerlichen Zyklen bedeutet fuer die einen Fortschritt und fuer die anderen eine Tragoedie. Versuche selbst immer noch meinen Platz in diesem Spektrum zu finden das wohl irgendwo in der Mitte liegt. Von daher sehe ich das Einbauen des Kerzentauschs in unser Ritual als Erinnerungsstuetze dass wir trotz allem immer noch den Gesetzen der natuerlichen Welt unterliegen und wir unseren erst vergleichsweise kuerzlich errungenen Komfort nie als selbstverstaendlich oder gottgegeben betrachten sollten.
Hoffe ihr koennt mir noch folgen!
Nos da,
Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#35 von Inge , 21.03.2010 12:31

Hello Holger,

nein, ich betrachte das auf alle Fälle nicht als Kitsch. Im Gegenteil empfinde ich diesen Brauch, die Rückerinnerung und Symbolik als sehr passend und ansprechend.

Es ist eben die Symbolik, die mich fasziniert und interessiert, die uns "damalige Verhältnisse, Lebensbedingungen" etc BEWUßT machen.

Das von dir geschilderte Alltagsleben in Gillians Elternhaus gefällt mir sehr gut. Klar, ich genieße es, daß ich nur auf einen Schalter drücken muß und das Licht geht an, ich schalte die Heizung an und drehe den Wasserhahn auf und schon habe ich ein heißes Bad etc. Es ist praktisch und einfach- ich möchte es auch nicht missen- doch wird so vieles "nebenbei" gemacht. Wie viel wichtiger ist es, bewußt zu leben und viele Dinge in unserem Lebensumfeld nicht als selbsverständlich anzusehen.

Als wir noch in Idstein wohnten, gab es in der Küche kein heißes Wasser. Nur ein kleines HandWaschbecken und kaltes Wasser. Wenn wir Geschirr spülten, mußten wir immer erst einen riesigen Topf Wasser kochen und dieses mit einem Stieltopf in die Plastigschüsseln einer alte GeschirrspülKomode umfüllen. So wusch ich mir auch meistens die Haare, da wir sonst im Bad den ÖlBoiler anmachen mußten. Das war sehr spannend und die sonst so alltäglichen Handgriffe wurden zu etwas besonderen. Es mußte auch geplant und vorbereitet werden ... Aber wem ich erzähl ich das. Das hast du ja noch ausgeprägter erlebt.

und ich suchen nach einem Haus und wir wünschen uns eine Beheizung mit Kohle/Holz. Das ist zum einen eine gesündere, angenehmere Wärme und macht es auch zu etwas besonderen. Wärme ist somit nicht etwas selbstverständliches, das man durch das Drehen eines Heizungsknaufs erlangt, sondern man muß selber etwas dafür tun. ...

Das mit Gillians Elternhaus tut mir sehr leid. Wie schlimm, daß manche Leute- egal welchen Alters- so unbekümmert mit dem Eigentum anderer Menschen umgehen und anderen ungehemmt Schaden zufügen. Hoffentlich klappt es mit dem Wiederaufbau, was ja auch mit Kosten zu tun hat. Aber das alte "Eltern"Haus bringt es euch nicht zurück und es sind ja auch der ideelle Wert, die Erinnerungen etc, der Räume, des Mobilliars, der Erinnerungsstücke ... Wirklich Ärgerlich !!!!!

Ich wünsche euch eine gute Zeit

LG

uppsss sorry an alle Das war jetzt absolut Vielleicht könnte man ja einen extra thread zum Thema Brauchtum und Rituale aufmachen - hmm falls es den nicht schon gibt

 
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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#36 von Oak King , 22.03.2010 00:15

Ganz recht, ohne Strom moechte ich auf Dauer auch nicht mehr leben, zumal es mir erlaubt mit Freunden, Verwandten und der Welt als Ganzes in Verbindung zu bleiben. Wie mit allem gilt es stets ein ausgewogenes Verhaeltinis zu finden zwischen dem was fuer uns bequem und nuetzlich ist und dem was fuer die Welt um uns herum zumutbar und vertraeglich ist. In diesem Sinne wuerde ich fuer euer neues Haus (wenn ihr es gefunden habt) ein auf Holzspaenen basierendes Heizungs- und Warmwassersystem vorschlagen. Auf meiner Arbeitsstelle haben wir diesen Schritt vor zweieinhalb Jahren gemacht und einen woodchip boiler (oestereichisches Modell!) installiert mit einem Wirkungsgrad von 92 %. Damit haben wir nicht nur unseren Ausstoss an schaedlichen Emmissionen ganz drastisch reduziert, sondern sparen auch an den laufenden Kosten da das Holz, das regional produziert wird, viel billiger ist. Auf unserer Webseite sind dazu auch ein paar Informationen: http://www.trigonos.org/content/boiler.htm Obwohl unsere eine industielle Anlage ist bin ich mir sicher das es diese auch fuer Wohnhaeuser geben muss. Und die vergleichsweise geringe Menge Holzasche kann man hinterher aufs Land streuen als Duenger. Nun aber lieber wieder zurueck zum Thema!

Feuerstelle:

aelwyd

(Im Winterhalbjahr in Wales der Mittelpunkt des sozialen und Familienlebens!)

Blessings,
Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#37 von Belbara , 22.03.2010 10:37

tegell - (Koch-)Kessel

gespr. "tegech"

(ob das wohl mit dem alten Wort "Tiegel" zusammenhängt?)

Liebe Grüße,
Belbara

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#38 von Oak King , 23.03.2010 01:55

Schon moeglich da es auch andere Aehnlichkeiten im Vokabular gibt, z.B.:

ffenestr = Fenster

Hier wage ich mich nun doch meinen esten bardischen Erguss in Cymraeg zum Besten zu geben:

Diwedd Amser Gwylad

Ffarwel i'r hen ganhwyllau
Ffarwel nosweithiau hir
Ffarwel i eistedd wrth y tân
a chadw aelwyd bur

Croeso golau dydd mor hir
Mae'r amser wedi dod
i droi y cae a gweithio'r tir
a chael y cnydau'n barod

Hwre, hwre, hwre!!!



Sinngemaess uebersetzt:

Lebt wohl ihr alten Kerzen
Lebt wohl ihr langen Naechte
Lebewohl zum Sitzen beim Kamin
um das Feuer hell zu halten

Willkommen langes Tageslicht
Die Zeit ist nun gekommen
das Feld zu pfluegen und Land zu bearbeiten
bis die Ernte bereit ist

Hurra, hurra hurra!!!

Und was den Ausduck amser gwylad angeht erklaer' ich demnaechst mal in einem extra Thread!

Nos da pawb,
Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#39 von Inge , 23.03.2010 07:46



LG

 
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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#40 von Belbara , 23.03.2010 11:39

@Holger

Ooooh was für ein wunderschönes Gedicht. Vom Dichten in Walisisch bin ich noch weit entfernt... es reicht gerade für's Bier bestellen und nach dem Weg zum Cadair Idris fragen!

Hmm, ich glaub', ich versuche bald mal, ein Englyn zu schreiben... wenn mein Wortschatz etwas größer ist

Aber hier noch ein Frühlingswort, das ich sehe, wenn ich aus dem ffenestr schaue:

fioled - Veilchen

(gespr. wioled)

Liebe Grüße,
die Belbara

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#41 von Oak King , 26.03.2010 00:13

Blaumeise:

titw tomos las (A.: tittu tommos lahs)

Ist das nicht ein herrlicher Mund voll?

Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#42 von Belbara , 26.03.2010 00:31

Drudwy - Star

gespr. Dri-DUI

Branwens sprechender Vogel

Lieber Gruß,
Belbara

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#43 von Oak King , 01.04.2010 00:02

Aus aktuellem Anlass:

Mae mis Mawrth yn dod i mewn fel oen a mynd allan fel llew!

Eine Abwandlung des englischen Wetter-Sprichwortes 'If March comes in like a lamb it will go out like a lion.' Oder auf gut deutsch: Wenn Maerz wie ein Lamm beginnt wird es wie ein Loewe enden.
Hat sich dieses Jahr nur zu gut bewiesen da wir heute moregn wieder zu Winterstuermen mit Schnee bis in die Taeler aufgewacht sind. Soll aber uebrigens auch umgekehrt gelten - na ja, vielleicht naechstes Jahr!?
Nos da,
Holger

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#44 von Oak King , 05.04.2010 00:13

Fluss:

afon (A.: Avon)

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RE: Inspirierende Wortkette - Cymraeg

#45 von Oak King , 08.04.2010 23:58

Flussmuendung:

aber (A.: abber)

Kommt nicht selten in Ortsnamen vor. So bedeutet z.B. Abertawe 'Muendung des Flusses Tawe' und ist der urspruengliche walisische Name der Stadt Swansea im Sueden. Andere Beispiele sind Aberdaron, Abersoch, Aberystwyth, Abergwyngregyn ... Alles klar?

Spaetabendliche Gruesse aus dem endlich vom langen Winterschlaf erwachenden Wales,
Holger

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