RE: Druide und Kampf

#31 von Emrys , 12.01.2009 21:07

Über Shaolin kann ich ein Wenig erzählen, ich war ein halbes Jahr bei 4 Mönchen und habe Kung Fu und Anderes dort ein bisschen gelernt. Leider haben die vier nicht allzuviel Deutsch gesprochen, deswegen kann ich auch nur so grob was dazu sagen.

Die Shaolin Kampftechniken sind zum Einen natürlich dazu da, sich in gefährlichen Situationen zur Wehr setzen zu können, zum Anderen (und der Teil überwiegt) geht es nur darum Körper und Geist durch einen Ausgleich an Meditation (Also Qi Gong und Tai Ji) und dem Training (Kung Fu, Sanda, Qi Na, teils auch Tai Ji) in perfekte Harmonie zu bringen. Selbstverständlich sind die Religion und das vegetarische Essen auch wichtig dafür. In dieser Harmonie ist es nichtmehr notwendig sich mit Waffen oder dem Körper zu wehren. Die Mönche lernen auch, ihr Chi zu kontrollieren um so (für Shows etc.) schmerzunempfindlich zu werden.
Das ist der ungefähre Weg des Shaolin. "Kung Fu bedeutet ist die Steuerung des Geistes und die Beherrschung des Körpers durch den Geist." (http://www.wellness-gesund.info/Artikel/9780.html)

http://de.youtube.com/watch?v=3V8pfVXE7BE ist ein schönes Video, welches unsere vier Mönche in Aktion zeigt (nur wurde teilweise ein ganz Bisschen dazu animiert ... die leuchtenden Schwerter z.B., um die Laufbahn der Waffe zu zeigen.)

*seufz*
Wenn ich das so sehe möchte ich eigentlich selbst wieder anfangen, aber ich habe momentan keine Zeit

 
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RE: Druide und Kampf

#32 von Oak King , 13.01.2009 01:56

@ Anna: Beinahe richtig – Anglesey ist der korrekte englische Name waehrend der walisische Ausdruck fuer die Insel Ynys Môn ist. Echte Patrioten haengen noch Mam Cymru (Mutter von Wales) dran da es die Hochburg der Druiden war.

Zum 'Endkampf' der Druiden an den Ufern der Menai Strait im Jahre 6o: Dem Historiker Tacitus zufolge waren es fast ausschliesslich Frauen, mehr oder weniger nackt, angemalt, mit wildem langem Haar die mit ihrem lautem Geschrei/Geheule ueber die Meerenge hinweg die roemischen Legionaere beinahe in die Flucht geschlagen haetten. Hinter ihnen beschwoerten Druiden in langen weissen Gewaendern die Goetter, am Ende leider ohne Erfolg – gas Geschlaechter war gnadenlos! Falls dies korrekt war dann spricht dies eher gegen die unmittelbare Teilnahme von Druiden am Kampf. Hatte das hier schon frueher mal gepostet.

Doch finden wir hin und wieder auch Hinweise dass zumindest Barden mit in die Schlacht zogen. In der Canu Aneirin, die auf ein brythonischen dokument aus dem 7. Jh. zurueckgeht, finden wir die erstmalige Erwaehnung eines Kriegerpoeten Myrddin der um 573 u.Z. offensichtlich aktiv an der Schlacht von Arfderydd im heutigen Cumbria beteiligt war. Angesichts des Geschlaechters, der im Tode seines Koenigs Gwenddoleu kulminierte, wurde er sprichwoertlich verrueckt und fluechtete sich nach Celyddon (Kaledonien) wo er sich voller Reue unter Apfelbaeumen (Apfel>>>Afal auf walisisch!) versteckte. Spaeter allerdings legte er seine Waffen nieder und wurde keltisch-christlicher Moench im heutigen Camarthen, dem frueheren Caer Myrddin. Eine historische Gestalt also die spaeter in die Legenden um Merlin einging.

Was lernen wir daraus? Das wir wohl niemals genau wissen werden ob Druiden kaempften oder nicht. Muss aber zugeben das diese Frage gutes Material fuer eine interesante Diskussion ist!

Nun aber endlich Gute Nacht,
Holger

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RE: Druide und Kampf

#33 von Anna , 13.01.2009 14:35

ich hab mal einen Film gesehen, und ich finde der paßt sehr gut auch auf diese Diskussion. Leider weiß ich den Titel nciht mehr und den Hauptdarsteller krieg ich auch nicht mehr hin.
es war ein schwarz weiß film und der Hauptdarsteller war irgendwie so jemand wie gregory peck, oder james stewart oder so.

es geht um ein sehr kirchlich orientiertes siedlerehepaar das total gegen die Gewalt ist und wehe es wird eine Waffe nur erwähnt von den Kindern. Und dann kommen irgendwelche Plünderer auch bei ihnen vorebi und selbst die Mutter geht mit dem Besen auf einen los als der die Gans schlachten will. Der Konflikt wir ganz gut herausgarbeitet.
Es ist nur schon Jahre her sorry, aber vielelicht kann mir ja jemand helfen und weiß von welchem Film ich rede?

anna

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RE: Druide und Kampf

#34 von Oak King , 13.01.2009 22:08

Soweit es die Herkunft der Drachenstandarte betrifft, kann ich nix anderes sage als was Salix hier schon gepostet hat. Weiss nicht ob ich das hier oder anderswo schon mal erwaehnt habe, vor einiger Zeit hatte ich mal gelesen von Voelkern im noerdlichen Kaukasus die um 1200 v.u.Z. als Folge von Unruhen dieses Gebiet verlassen haben um westwaerts entlang der Donau zu ziehen und sich schliesslich im Donaubecken niederzulassn welches heutzutage von den meisten Gelehrten als Ursprungsgebiet der Kelten angesehen wird. Da diese Menschen metallverarbeitende Faehigkeiten hatten koennen wir sie dann als Proto-Kelten ansehen und waren es sie die die Drachenmythology mit sich brachten? Kann ich mir gut vorstellen denn in aehnlicher Weise finden wir Fluesse im westlichen Russland die der vermeintlich keltischen Goettin Danu gewidmet sind so da ist offensichtlich eine Verbindung.

In Bezug auf die äußere Form, selbst in Europa finden wir eher schlangenaenliche Drachen, z.B. der Drache Fafnir in einer Darstellung aus der Wikingerzeit. Das Heldengedicht Beowulf beschreibt einen draca (=Drache) auch als wyrm (=Wurm oder Schlange) und seine Bewegungen mit dem angel-saechsischen Wort bugan (sich zu biegen) und das er einen giftigen Biss hat.

Auch wuerde ich den Charakter von Drachen nicht so schwarz/weiss sehen. Selbst einige orientalische Drachen nehmen einen schlechten Charakter an waehrend im Westen Drachen auch als Hueter von Schaetzen und Verteidiger von Koenigreichen erscheinen die mit grossem Mut und Opferbereitschaft ihrem Koenig dienen. Das bringt uns zurueck zum Anfang der Legende wo der rote Drache den Kampf mit dem weissen Dtachen aufnimmt, nicht um Vernichtung zi bringen sondern um das Reich der brythonischen/walisischen Menschen von auslaendischer Invasion freizuhalten. Da dies zeitlich noch in die Periode vor der Christianisierung Westeuropas faellt muss man da nicht die Rolle der roemischen Kirche und deren Doktrinen hinterfragen? Haben die alten, machthungrigen Männer in Rom nicht die Schlange zum eigentlichen 'Übeltaeter' auserkoren die Eva den Apfel des Verderbens gereicht hat? Ähnlich wie mit der Ablehnung von allem weiblichen, die schliesslich in gnadenloser Hexenjagd ausartete, kann ich mir gut vorstellen dass die Einpeitscher des Christentums den Charakter von Drachen- und Schlangengestalten in der Mythologie und tradition West- und Nordeuropas ganz bewußt umgekrempelt haben da diese die Symbole der Souveränität der vormals heidnischen Voelker waren. So taucht in den Gedichten der altertümlichen Poeten Taliesin und Aneirin der Begriff Drache als Beschreibung fuer heldenhafte Kämpfer auf. Die Könige der britischen Reiche waren auch als Dragons bekannt. Mit der drohenden römischen Invasion hatten sich diese schliesslich mehr oder weniger zusammengerauft und einen Pendragon gewaehlt, König der Könige, ein Begriff der uns später in der Arthurianischen Lore wiederbegegnet.

So, nachdem ich mir nun Luft gemacht habe kann ich ohne Reue erklären:
I LOVE DRAGONS!!!



Mit feurigem Atem,
Holger

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RE: Druide und Kampf

#35 von Crann , 15.01.2009 09:11

Zum Thema Drache:
Der Drache an sich ist grundsätzlich den weiblichen Energien zugeordnet und steht in vielen Sagen für die schöpferischen, aber meist chaotischen Schöpfungskräfte. Wie z.B der Zeitenwurm, der durch die Erde schlängelt.
Durch die Christianisierung und der Beschneidung der weiblichen Macht, wurden Drachen und Schlangen immer mehr in die böse Ecke gedrängt, weil dies Macht ja nicht kontrollierbar war und den Kirchenvätern natürlich sehr unheimlich.
In vielen Sagen muss natürlich erst der Böse Drache besiegt werden, der die Prinzessin bewacht. Kann natürlich auch heißen, das die natürliche weibliche Kraft und Energie vom Mann erst besiegt und unterdrückt werden musste um dann dann die Prinzessin heiraten zu können. Doch möchte ich hier keine Interpretationsversuche vorgeben. Das könnt ihr ja selbst tun.

BB
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RE: Druide und Kampf

#36 von Anna , 03.02.2009 19:45

hallo

bei uns hängen gerade diese Shaolinplakate wieder rum, deshalb nochmal ein paar Gedanken dazu...

auf den Plakaten steht.

"Die Höchste Ebene des Kampfes ist es nicht zu kämpfen."

Und ich glaube so ging es den Druiden auch.

Und ich denke man kommt auf diese Ebene nicht, weil man viele Mantren singt und versucht heilig zu sein, sondern weil man seine Wut rausgelassen hat, weil man durchgegangen ist. Dann kann einen der andere auch nicht provozieren.

Und zu der Idee, hinter den Kämpfenden zu stehen und Zaubersprüche aufzusagen ist auch eine Art von Kampf.
Dazu fällt mir die Gechichte von dem hl Ulrich ein. (Nachdem ich auf dem Schlachtfeld vor den Türen von Augsburg gewohnt habe, kam ich nicht drum rum, mich mit der Geschichte auseinanderzusetzen )

Im Krieg gegen die TÜrken war der Kaiser mit seinen Truppen nicht schnell genug da und Ulrich hat mit seinem Bischofsstab die Stadt mit in der ersten Reihe verteidigt. Ohne ihn hätten die Leute nicht den Mut zu Kämpfen gehabt. Die Türken wurden dann tatsächlich geschlagen, nachdem der Kaiser mit seinen Truppen endlich kam.

Ich denke, dass ein spiritueller Pfad oder eine pazifistische Einstellung keine "Entschuldigung" ist, nicht zu kämpfen.
Verteidigen ist da, glaube ich, die richtige Einstellung, aber das muß man auch können.
(aber ich habe gut reden, ich weiß auch nicht wie es geht und bis jetzt ist es ein Traum von mir, Aikido oder sowas zu machen. Und meine Ausreden die der Verwirklichung des Traumes im Weg stehen sind anderer Natur, keine der oben genannten.)

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RE: Druide und Kampf

#37 von yannik ( Gast ) , 03.02.2009 21:48

Richtig Anna
Meines Wissens war es Druiden nicht verboten zu kämpfen oder Waffen zu tragen, es war verboten SIE anzutasten, und sie waren vom Waffentragen befreit. Es erscheint nur logisch daß jemand, der den Geist und das Gefühl schult den Körper nicht Außen vor läßt. Von daher ist der Vergleich Druiden/Shaolin gar nicht so verkehrt. Und jeder, der seriös Kampfsport betreibt, weiß das man es lernt, um es nicht anzuwenden.

Ar Gwir eneb das Bed
Yannig/l

Drei Gruppen, vom Waffentragen befreit, gegen die keine Waffe erhoben werden darf:
Der Geistige Würdenträger, der alte Mann, das unmündige Kind.
(Klingt in der Übersetzung etwas hölzern, aber ist klarer als jedes BGB )

yannik

RE: Druide und Kampf

#38 von Inge , 03.02.2009 22:01

Zitat von yannik
Und jeder, der seriös Kampfsport betreibt, weiß das man es lernt, um es nicht anzuwenden.



.... ...hat dir Iduna die Kunst der Worte unter die Zunge geritzt .... ? Das hatte ich auf der Zunge, aber du kamst mir zuvor !

LG Inge

 
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RE: Druide und Kampf

#39 von yannik ( Gast ) , 03.02.2009 22:06

Haben sie mal Kampfsport gemacht? Itsch? Nie!
Kennst Du die alte hessische Kampfkunst? EI gugge mo Do

Yannig/l

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RE: Druide und Kampf

#40 von Brianna , 20.03.2009 17:07

Hallo miteinander,

ich will das Thema mal wieder aufgreifen, da ich jetzt aus aktuellem Anlaß beweisen kann das sich in der heutigen Zeit Druide & Kampf vertragen.

Wenn ich so weiter mache wie jetzt (und ich hab es sehr fest vor), dann bin ich zu der Zeit wenn ich es wohl in den Druidengrad schaffe auch ein Schwarzgürtel in Karate (das dauert allerdings noch).

Im Moment bin ich - farblich sehr passend - ein Ovate mit einem grünen Gürtel in Karate. Ich habe vor vielen Jahren in England mit Karate angefangen (Wado Ryu), und vor einigen Wochen hab ich wieder angefangen. Nun muß ich mir meinen grünen Gürtel von damals zwar erst wieder verdienen, aber bei 4 Mal Training pro Woche und Zweier-Training mit dem Cheftrainer geht das relativ schnell.

Seit ich es wieder mache fühle ich mich wie neugeboren. Mein Körper fühlt sich als würde er aus einem langen Winterschlaf aufwachen und ich weiß wer ich bin. So wie damals, nur diese Seite von mir hat die letzten Jahre tief geschlummert. Die kriegerische Seite.
Und ich kann nur sagen: Ich bin deswegen nicht weniger Druide, nur weil ich mich effektiv wehren kann.

 
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RE: Druide und Kampf

#41 von Esme , 26.03.2009 18:01

Respekt und Hochachtung Brianna vor soviel Ausdauer und deinem eisernen Willen
Keine Frau sollte ihre kriegerische Seite verkümmern oder unterdrücken lassen, zudem stärkt das Bewußtsein sich wehren zu können ungemein das Selbstbewußtsein, was weder für Druidinnen noch Hexen von Nachteil ist.

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RE: Druide und Kampf

#42 von Inge , 26.03.2009 18:24

Zitat von Esme
Keine Frau sollte ihre kriegerische Seite verkümmern oder unterdrücken lassen, zudem stärkt das Bewußtsein sich wehren zu können ungemein das Selbstbewußtsein, was weder für Druidinnen noch Hexen von Nachteil ist.



Wahr gesprochen

LG Inge

 
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RE: Druide und Kampf

#43 von oak tree , 28.03.2009 20:17

ich bin nur ganz am anfang des weges , ich habe sechs jahre bei der englishen armee gedient, mußte aber nicht aber zur kampf einsatz, hat aber einguten und tödliche ausbildung , kampf erfahrene soldaten sagten . WER DENN KAMPF KENNT LIEBT UND SEHNT NACH DENN FRIEDEN;

 
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RE: Druide und Kampf

#44 von Thorgan ( Gast ) , 01.04.2009 22:47

Zitat von Anna
ich hab mal einen Film gesehen, und ich finde der paßt sehr gut auch auf diese Diskussion. Leider weiß ich den Titel nciht mehr und den Hauptdarsteller krieg ich auch nicht mehr hin.
es war ein schwarz weiß film und der Hauptdarsteller war irgendwie so jemand wie gregory peck, oder james stewart oder so.

es geht um ein sehr kirchlich orientiertes siedlerehepaar das total gegen die Gewalt ist und wehe es wird eine Waffe nur erwähnt von den Kindern. Und dann kommen irgendwelche Plünderer auch bei ihnen vorebi und selbst die Mutter geht mit dem Besen auf einen los als der die Gans schlachten will. Der Konflikt wir ganz gut herausgarbeitet.
Es ist nur schon Jahre her sorry, aber vielelicht kann mir ja jemand helfen und weiß von welchem Film ich rede?

anna



Hallo Anna,
ich glaube du meinst den Film "Die Quäker".

Thorgan

RE: Druide und Kampf

#45 von Thorgan ( Gast ) , 01.04.2009 23:27

Hallo bin heute über diesen Threat gestolpert und will mal ein paar Infos dazu geben

- bei den Kelten wurden alle heranwachsenden an den Waffen ausgebildet (auch Mädchen wenn sie es wünschten, nicht nur die Jungs)
Wenn sich jemand entschloss, den Weg des Barden (evtl. später dann noch Ovate & Druide) zu gehen, hatte er/sie die Grundausbildung an den Waffen bereits erhalten.

- Wie Yannik bereits erwähnte waren Barden, Ovaten & Druiden vom Pflichtdienst an der Waffe befreit, und niemand durfte gegen sie eine Waffe ziehen / erheben. Wenn aber ein Barde, Ovate o. Druide für sich beschloss, gemeinsam mit seinem Volk am Bewaffneten Kampf teilzunehmen, galt er für diese Schlacht als Krieger und durfte vom Gegner bekämpft werden.

- Bei den Kelten und Germanen war es üblich, dass unverheiratete Frauen an den Kriegszügen teilnahmen; verheiratete Frauen blieben spätestens wenn sie Kinder hatten zu Hause um die Kinder zu versorgen.
Bei den Wikingern waren die Waffen der Frauen oft von besserer Qualität als die der Männer; schlieslich musste die Frau notfalls sich selbst, die Kinder sowie das Haus und den Besitz verteidigen können wenn der Mann auf "Geschäftsreise" war.

- Jemand meinte zu Recht, dass Schwerter wertvoll bzw. teuer waren und sich nicht jeder eins leisten konnte nur die besser gestellten.
Nur eine Frage: gehörten zu dieser Gruppe nicht die Druiden dazu?
Sicher hatte jeder Barde, Ovate, Druide ein rituelles Messer evtl. auch ein Ritualschwert; aber die meisten hatten auch gute Kampfschwerter und waren in der Lage notfalls mit ihren Waffen zu kämpfen; sei es Schwert, Messer oder auch der "harmlose" Wanderstock.

- Eine besonderheit bei den Kelten war ein spezielles Frauenmesser, dass bisher in keiner anderen Kulter zu finden ist.
Dieses Messer war T-förmig, der Griff quer zur Klinge; der Griff wurde in der Faust gehalten, die Klinge ragte zwischen Mittelfinger und Ringfinger hervor.
Vor allem für Römische Soldaten, die glaubten mit unbewaffneten Frauen leichtes Spiel zu haben oftmals eine tötliche Waffe da kaum zu sehen.

Thorgan

   

Druide, Druide - oder Druide?
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