Schwingen aus Lüge

#1 von Sinaris , 16.06.2009 11:53

Schwingen aus Lüge

Kein Stich, kein schneidender Schmerz, mehr ein leeres brennen,
Wo noch vor kurzem etwas war.
Nach Linderung suchend, in anderer Worte Sinn,
vielleicht im Gemüt oder Wesen meines Gegenübers.
Rechtzeitig den Geist in erleichternd andere Welten lenken.
Doch auch neue Worte mögen nur schwach schützen,
Immerwieder verzeifelt hoch hinaus,
Nur ängstlich wartend, auf den nächsten Moment der Erkenntnis,
Der mir wieder meine Schwingen zerfetzt.
Die harte Landung wiegt doppelt Schwer,
War'ns doch Schwingen nur aus Lügen.
Am Boden bleiben und aufgeben?
Ich knie mich nieder und nehme die erste Feder.
Das wird schon wieder.
Vergiss nicht zu lächeln, wenn Du aufstehst.

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