Traumschwerter

#1 von Sinaris , 16.06.2009 11:43

Traumschwerter

Unser Herz, ob Leb' od Seel,
Nimmer noch dem Takt des Lebens,
Gleich, nun geht,
Fürchten nur der Zeiten Fehl,
Welch Chronos Massband, falschen Strebens,

Mir doch auferlegt.
Kein Ruf der Wildnis noch,
Der Lieb gewoben ewgem Band,
Nur Bestimmung aus des Geldes Joch
In strahlend schimmernd Wohlgewand.

Lasse gar die Freundschaft fehlen
Jetzt, wo ich doch so begehr
Lass mir Lebensfreude stehlen,
Werfs der Gier vor zum Verzehr.

Falsche Götter ob Ohmacht mein,
Ansicht meiner Schwäche
werden mein Verderben sein
Wenn nicht baldig Grenzen breche.

Lasst es toben aus dem Herzen.
Die Freudesstürme führen.
Nimmer mehr der Krallen Schmerzen
Sollt Lebenslust verspüren.

Leidenschaftlich Feuer soll entfachen,
Wildes Treiben der Gedanken,
Lachend Streiter schnell erwachen
Lasst die Mauern Schwanken

Immer wieder hoch nun sehn,
Um die Träume werben
An des Wahnsinns Abgrund stehen
Lasst Ihre Geier sterben.

Gemeinsam Herz, Traum und Mut,
Können mit all Ihrer Macht.
Manchmal in Verzweiflung Wut
Zerstören Banalitäten Wacht.

So lasst aufwärts fallen,
Mit des Traumes Schwert.
Lasst Freudes-Chöre schallen,
Wenn es in Tristes Mitte fährt.

Sinaris

Sinaris  
Sinaris
Beiträge: 882
Registriert am: 15.06.2009


   


Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de