Verständnis von Priesterschaft

#1 von Serpentia , 15.04.2009 22:46

Aus einem anderen Thread:

Zitat
einer der wichtigsten unterschiede zwischen unserer Naturreligion und den verhüllten Religionen ist, dass wir KEINEN Priester als Vermittler zw. uns den Göttern benötigen.



Zitat
Wir YK & CD führen Eheleiten, keltisch oder germanisch, durch; als ein Gode des Kreises bin ich berechtigt (und habe es mit meiner Frau auch schon gemacht) eine Eheleite durchzuführen. ... Für das Wiederholungsversprechen sind weder Goden, Barden, Druiden, Priester o.ä noch Trauzeugen erforderlich



Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und würde jetzt gerne lesen, was ihr dazu sagt. Haben/sind wir Priester - und warum?

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RE: Verständnis von Priesterschaft

#2 von Emrys , 16.04.2009 00:36

Zitat
Haben/sind wir Priester - und warum?



Generell hapert es hier meiner Meinung nach wieder an der Begrifflichkeit.
Definieren wir Priester als "Geistlichen", der berechtigt ist Andere zu verheiraten und Messen zu halten, oder doch anders?

Sind wir Priester?

Ich denke, dass wir nicht mehr oder weniger Priester sind als andere Menschen auch, nur, dass wir mit dem Verständnis der Natur - das wir meiner Meinung nach mehr haben als manch andere Person - dieses Priestersein anders anwenden (können).

Ein wissender Mann sagte einst
"Wenn Euer Glaube auch nur so groß wie ein Senfkorn ist könnt ihr Berge versetzen"
Und der Mann hat (leider?) eine Religion gegründet die auf "Gottesvermittlern" in vielen Teilen aufbaut, wenn auch unabsichtlich.

Wir (die Menschen) brauchen keine Senfkörner um "Priester" zu sein, höchstens ein Staubfitzelchen.
Und wenn dies vorhanden ist dann klappts auch mit dem "Draht nach Oben" gut, also würde demnach einem Priestersein nichts im Wege stehen (wenn man überlegt welche Menschen sich heutzutage Priester schimpfen ist das sowieso keine Meisterleistung ).

Warum sind wir Priester?

Hier lasse ich mal die Bezeichnung Priester außer Acht, da ich es dann besser beschreiben kann was ich meine.

Wir sind wie wir sind, damit wir auch andere Leute (wenn diese denn aus komplett freiem Willen dazu bereit sind und nur einen kleinen Windhauch als Anstoß bauchen) auf einen bewussteren Umgang mit der Natur und dem "Ewigen Strom" aufmerksam machen können.
Wir brauchen keine Bezeichnung und keinen Titel um das, was wir wissen, anderen Menschen als Denkanstöße zu geben. Ob es nun in einer Messe ist, bei der viele Menschen sitzen die einen dann (meiner Meinung nach z.T. zwangsläufig) als einen "weiseren Menschen" ansehen als sie selbst oder ob man im Gespräch mit zwei, drei Leuten einfach seine Denkweisen klar macht und damit denen die Gelegenheit zu geben darüber nachzudenken, ohne dass man gleich "angebetet" wird.


Widerspruch?

Ich denke es ist kein Widerspruch, im Normalfall keinen betitelten Menschen für eine Zeremonie zu benötigen, aber trotzdem Jemanden zu haben, der "offiziell" die Erlaubnis dazu hat.
Für die Meisten Leute macht etwas offizielles einfach mehr her (und wird dementsprechend öfter in Anspruch genommen) als etwas "privateres" bei dem Manche wohl auch zweifeln werden, ob es denn nun richtig war, sein Handfasting so machen zu lassen.


Ich habe zwar das Gefühl vom Thema abgedriftet zu sein aber wird schon alles passen

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch
Emrys

 
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RE: Verständnis von Priesterschaft

#3 von Thorgan ( Gast ) , 16.04.2009 01:42

Hallo Moony

1. Die beiden Zitate sind kein Wiederspruch, denn sie beziehen sich auf zwei unterschiedliche Punkte.

2. Um die Frage zu beantworten ob wir Priester sind oder nicht, müsstest du erst mal definieren, was du unter der Bezeichnung Priester verstehst.

Hier die Begriffserklärung aus Wikipedia:
Priester bezeichnet:
- eine religiöse Amtsperson, insbesondere im Christentum
- einen Ortsteil von Krostitz (Freistaat Sachsen)
- als Pflanzenname die Unterart Prunus domestica subsp. insititia
- den ersten Teil der Romanreihe „das Zeitalter der Fünf“

Die Möglichkeiten 2 - 4 scheiden aus, bleibt nur noch Definition 1.
+ Als Gode und als Barde begleite ich ein religiöses Amt; also ja?
+ Amtsperson im sinne des Christentums = Vermittler zwischen Gott und den Menschen; demzufolge war der 1. Prister Jesus (Zitat Jesu: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich"); jemand zu dem die Sünder kommen ihre Beichte ablegen, damit der Priester bei Gott ein gutes wort für den Sünder einlegt; jemand der für andere die Gebete spricht; jemand, der im Auftrag eines Gläubigen (gegen Bezahlung) einen angehörigen aus dem Fegefeuer freibetet; ....; NEIN dies bin ich ganz bestimmt nicht!
+ Tempeldiener im römischen, ägyptischen o. griechischen bei dem die Gläubigen die Opfergabe abgeben und ihre Wünsche anhören, dann mit dem Gott dieses Tempels konferieren und dem Gläubigen anschließend die Antwort des Gottes mitteilen (also auch eine typische vermittlerrolle); NEIN auch dies bin ich nicht!

Mit dem was die Mehrheit der Menschen hier in diesem unseren Lande unter dem Begriff Priester verstehen, kann ich mich nicht identifizieren.

Jetzt noch der Kommentar zu 1.
- Um mit den Göttern (Geistern / Ahnen) zu kommunizieren, ein Gebet an sie zu richten, oder eine Frage (= bitte um Antwort) an sie zu stellen benötigt man in der Naturreligion keinen Vermittler. Das kann und muss man selbst machen.
Es ist nicht meine Aufgabe für andere Fragen zu stellen und die Antwort zu übersetzen Quasi als Dolmetscher; eher sehe ich meine Aufgabe als Lehrer darin jemanden zu erklären wie er/sie mit den Göttern in Kontakt treten kann/sollte und evtl.Tips geben an wen man sich wenden könnte (ich würde zB. Loki nicht als Fachmann in Liebesdingen empfehlen oder Idun als Fachfrau zu Schmiedefragen oder Bragi als Fachmann für Heilkunst).

- Eine Eheleite ist ein ritueller Akt, der einer gewissen Form bedarf. Und ein Ritual kann nicht jeder durchführen.
In Deutschland ist per Gesetz nur die vor dem Standesamt geschlossene Ehe gültig; eine religiöse Eheschließung kann und darf in Deutschland nur zusätzlich NACH der Standesamtlichen Hochzeit stattfinden.
In anderen Ländern sieht das anders aus.
In Island hat die Eheleite von einem Goden durchgeführt denselben Stellenwert wie eine auf dem Standesamt geschlossene Ehe oder einer kirchlichen Hochzeit; in allen 3 Fällen ist dort das Paar rechtsgültig verheiratet.
Auch in den USA soll, zumindest in einigen Bundesstaaten, die Möglichkeit bestehen rechtsgültige religiöse Eheschließungen durchzuführen; aber mit den Rechtsfragen aud dieser "großen Insel" kenne ich mich nicht aus, da sind andere hier deutlich kompetender.

Thorgan

RE: Verständnis von Priesterschaft

#4 von Anna , 16.04.2009 15:33

FÜr mich ist ein Priester jemand der ein Ritual führt.

Um mit den Göttern zu reden brauche ich nur mich selber...

aber ein Ritual, sei es ein Jahreskreisfest oder ein Übergangsritus oder "einfach nur so" wird von jemandem geführt, das das ganze eine Richtung hat...und zusammengehalten wird. Zumindest einer sollte wissen, wo das Ritual hinführt...

Wenn ich es alleine mache, bin auf jedenfall ich die Priesterin, nach meinem Verständnis.

wenn ich mich mit anderen feiere, ist es einer aus dem Kreis, wenn einer aus dem Druidengrad da ist, hat er den Vorsitz (wenn er will auch schön häufig passiert, das er es doch an den Bardengrad abgegeben hat... ) wenn nicht wird demokratisch abgestimmt...

so wie es Menschen sind, die gute Lehrer sind, so gibt es welche die gute Priester sind. Beim Druidengrad ist das nicht anders...es gibt welche, denen liegt das lehren mehr und anderen das Ritual führen.....einige schreiben ein Gedicht, die anderen singen ein Lied...

Zitat
Und ein Ritual kann nicht jeder durchführen.



bin ich mir nicht sicher...ich würde sagen jeder kann es. Was bedeutet Ritual? Etymologisch geht es auf Fluß zurück. Es bedeutet im Fluß sein, im LEbensfluß sein, dem Energiefluß folgen. klar gehört dazu ein Gespür, aber jeder hat es. ob vergraben oder frei zugänglich, ich bin der MEinung, jeder trägt diese Eigenschaft in sich. Jeder kann ein Ritual durchführen. Für sich alleine oder mit mehreren. Die Frage ist, ob derhjenige sich traut es auch zu tun.

Anna

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RE: Verständnis von Priesterschaft

#5 von Luna-4 , 09.04.2012 08:58

Jetzt hab ich mal ein altes Thema ausgegraben. Das Tolle an diesem Forum ist, jedesmal entdecke ich was neues!

Was mich an der christlichen Religion so stört ist das es Leute gibt die sich berufen fühlen jedem mitzuteilen was sie zu glauben haben. Auch im Gottesdienst wird eine Predigt gehalten und ich höre zu. Aber meine eigenen Gedanken interesieren nicht. Deshalb, nein ich brauche keine Priester. Jeder kann selbst mit der Göttin oder wen auch immer in Kontakt treten.
Aber: Für Rituale muß es jemanden geben der den Überblick behält. Wir wechseln uns bei den Jahreskreisfesten ab. Jeder trägt einmal die Verantwortung. Und als eine Freundin naturrelgiös Heiraten wollte hat sie 2 gebeten dieses Ritual durchzuführen. Das ist für mich Priesterschaft. Die Leitung der Rituale. Dies ist ein wichtiger Bereich. Dies hat sicher mit Lebenserfahrung, Wissen über die spirituelle Richtung/Religion und eigenen Zutrauen zu tun, ist aber im Grunde kein Hexenwerk.

 
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RE: Verständnis von Priesterschaft

#6 von Morgenstern* , 04.05.2012 15:12

Hallo zusammen

interessante Gedanken die auch schon öfter mal gelesen habe wenn es um Ränge und Titel geht

Glauben ist frei ... die Verbindung zu Gott/Göttin ist offen für alle.

Priesterschaft ist für mich Dienst an der Göttin, das Wissen und ihre Rituale lebendig halten.
wenn mich jemand zu diesem Dienst ruft, z.B. eine Zeremonie (sei es Geburt, Verbindung, oder Tod) geplant und durchgeführt haben möchte, dann diene ich mit meinem Wissen und Können - nach bestem Wissen und Gewissen.

Bei mir stellt sich oft eher die Frage, wer macht wem zum Priester/Druiden.
Ihr habt hier ein schönes System mit Struktur und Initationen soweit ich erkennen kann.
Ist es die Weihe durch einen Druiden die einen in die Priesterschaft erhebt
oder ist es die eigene Verpflichtung- auch ohne offizielles - den Göttern gegenüber?

lieben Gruß
Morgenstern*

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RE: Verständnis von Priesterschaft

#7 von Karmindra , 04.05.2012 16:40

Eine interessante Frage mit der man auf dem Weg durch das Heidentum ja immer wieder in Kontakt kommt . Ich lese gerade das Buch "Avalon Der Pfad der Göttin, Alte Mysterien und moderne Wege". Das Buch behandelt die 3 Ausbildungsspiralen um eine Priesterin von Avalon zu werden. Dieses Training wird vom Goddess Temple Glastonbury angeboten, mehr Infos findet ihr hier: http://www.goddesstemple.co.uk/index.php...id=59&Itemid=99

In dem Buch ist zu lesen das die Autorin die Priesterinnerolle als durchaus etwas besonderes versteht. Es geht darum sein Leben komplett der Göttin zu weihen (in diesem Fall der Göttin von Avalon) und anzuerkennen das diese uns durch unser Leben führt. Es geht darum sich hinzugeben, das eigene Ego und die Kontrolle aufzugeben und sozusagen "Ihr" Werkzeug zu werden. Die Autorin sagt es geht um mehr als nur Hingabe zur Göttin. Eine Priesterin hat ihr Leben der Göttin geweiht, die liebt die Göttin, das Volk und die Natur. Diesen dient sie aus ganzem Herzen. Sie sagt als Priesterin gehe es darum unsere Talente, unsere Persönlichkeit, Fähigkeiten usw. der Göttin zu übergeben damit diese ihnen den Feinschliff geben kann. Eine Priesterinnenrolle zu haben bedeutet laut ihr nicht nur private Anteile darin zu haben, sondern vor allem auch öffentliche. Es gehe darum Zeremonien leiten zu können, zu lernen wie man einen Raum erschafft indem sich die Göttin manifestiert. Man lerne die Zeichen der Göttin zu lesen, wahrzusagen & als Orakel der Göttin zu dienen, Einfühlungsvermögen zu entwickeln und somit zu Seelenratgebern und spirituellen Freundinnen/Freunden für andere zu werden. Für Heilung, Fürhung und Seelenanteilrückholung zwischen den Welten zu reisen. Andere auszubilden und zu initiieren.

Wenn ich so darüber nachdenke, denke ich schon das es auch in heidnischen Naturreligionen soetwas wie Priesterschaft gibt. Es mag Menschen geben die sich intensiver und tiefgehener mit göttlichen Mysterien auseinandersetzen als andere. So verbringt vielleicht Person A lange Zeit damit sich mit Ritualen vertraut zu machen, verbindet sich täglich mit den Göttern, betet zu ihnen, bringt ihnen Opfer, meditiert, arbeitet an sich selbst bzw. betreibt Selbsterforschung, Schattenarbeit usw. Während Person B gar nicht daran interessiert ist z.B. in der Öffentlichkeit seinen Glauen zu praktizieren, eher von einer inneren Spiritualität erfüllt ist, im Geiste immer wieder Zwiesprache mit den Göttern hält und deren Einflüsse sowieso das Ausleben des Glaubens sich eher unmerklich in den Alltag integrieren. Ich glaube nicht das ein Weg besser oder schlechter ist als der andere. Ich glaube sie sind einfach sehr verschieden, so wie wir Menschen verschieden sind. Ich glaube nicht das wir einen anderen Menschen brauchen um in Kontakt mit dem Göttlichen zu gelangen. Aber natürlich gibt es Menschen deren Leben mehr von religiöser Praxis erfüllt ist als das anderer. Und ich denke es steht jedem naturreligiösen Menschen offen sich selbst in der Rolle eines Priesters/einer Priesterin zu sehen oder sich darin hineinzubegeben.

Wenn ich mir zum Beispiel Kathy Jones (http://www.kathyjones.co.uk/) angucke (die Autorin des Avalon Buches), was sie mit dem Goddess Temple in Glastonbury erschaffen hat, die Goddess Conference die sie in die Welt gebracht hat, die Dramen und Darstellungen der Göttin die sie schreibt und aufführt usw. Ich finde schon die Rolle einer Priesterin ist ihr auf den Leib geschnitten . Was nicht heißen soll das sie besser oder schlechter wäre als andere Menschen und auch nicht das sie einen besseren Kontakt zur Göttin hat als andere Göttinnengläubige Menschen. Sie hat nur eine sehr öffentliche Rolle.

Ich bin auch der Meinung das ein Ritual nicht unbedingt jeder ausführen kann. Bzw. kommt es vielleicht darauf an was man unter einem Ritual versteht oder was man damit bezweckt. Sicherlich kann jeder lernen ein Ritual zu zelebrieren und einen heiligen Raum zu schaffen. Aber wenn ich z.B. heirate fände ich persönlich es sicherlich schöner oder würde mich wohler fühlen, wenn ich wüßte das die Person die das Ritual leitet erfahren ist. Jemand anderes fände es vielleicht viel stimmungsvoller wenn der "Ritualleiter" unerfahren ist, improvisiert etc.

Es mag also Menschen geben die sich zeitlebens täglich im Amt eines Priesters fühlen, andere übernehmen diese Rolle nur für ein Ritual, einnen Workshop, ein Festival oder wie auch immer und wieder andere sehen sich nie in der Rolle eines Priesters. Sie sind vielleicht einfach Ritualleiter, oder Heiler, oder Schamanen, oder Hellseher . Sie tun auch ihren Dienst am Göttlichen und somit an allem was existiert, ohne sich selbst einen bestimmten Titel zu geben.

LG
Karmi

 
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RE: Verständnis von Priesterschaft

#8 von Sinaris , 04.05.2012 16:58

Ich kenne nicht die "offizielle" Definition von Priester. Aber ich würde einen Priester am ehesten als einen Gelehrten bezeichen. Jemanden, der sich mit der Materie befasst hat und mich deshalb anleiten kann. Wie einen Schmied. Es ist evtl. besser in der Esse einen für sich arbeiten zu lassen, aber letzten Endes kann ich auch selbst einen Nagel schmieden. Der Mann hat halt warscheinlich die Ahnung, wie es am besten geht. Für meinen Glauben brauche ich keinen Priester, aber evtl. für den Rahmen eines Rituals. Ein Rahmen ist nicht notwendig für ein Bild, aber er kann es sicher einfassen.

In einem Ritual, egal ob christlich oder heidnisch würde ich von einem Priester (Druiden aka Hexe... whatever) erwarten, das die Person mich sicher anleiten und führen kann. Ich glaube auch, dass ich jeden Schritt selbst gehen kann, aber in einigen Belangen kann so eine Person sicher sehr von nutzen sein. Umso schwerer die Materie, desto wichtiger die Unterstüzung.

Den Gedanken der Amtsperson empfinde ich als groteske Perversion der Neuzeit. Ein Priester wäre zu jeder Zeit nur mit meinem Glauben verküpft und der ist so frei, das sich jede Definition in diese Richtung für mich verbietet. Das gehört in die selbe Schublade wie Kirchensteuer und Papstwahlen. Wenn Religionen sich selbst karrikieren.

Ein Priester ist für mich auch kein automatischer Würdenträger, wie es ja viele Bezeichnen. Die Würde trägt jeder Mensch in sich... eine besondere Würde muss in jedem Auge verdient werden.

Ein Priester ist für mich schlicht ein geistlicher Handwerker.

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