RE: Katzen

#16 von Salome ( Gast ) , 16.04.2009 11:57

Sehe es sportlich. Katzen sind sehr mystische Tiere und haben zur Gewohntheit sich ihr Herrchen und Frauchen selbst zu suchen und deine Schwägerin scheint es nicht wirklich zu sein.

Versuche diese Katze zu akzeptieren und dann wird sie dir auch einen Blick in ihre Seele gewähren und sie wird dich verstehen.

Was die Allergie angeht, so hart wie es klingt, aber man gewöhnt sich dran. Ich selbst lebe mit zwei Katzen im Haushalt und ich bin hochgradig allergisch.

Viele Grüsse Salome

Salome

RE: Katzen

#17 von angelikaherchenbach , 16.04.2009 18:41

Ich hatte immer Katzen, auch in den studentischen Sturm-und-Drang-WG-Zeiten. Da gab es einen hochallergischen Mitbewohner, den die Katze sehr, sehr liebte (ich übnrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte). Nacht für Nacht schlief sie auf einem kleinen Teppich vor seiner verschlossenen Zimmertür; kaum war die Tür mal auf, schlich sie rein und hinterließ ihre Haare auf seinem Bett.

Nach der WG wohnten die Katze und ich kurze Zeit in einem 1-Zimmer- Appartemnet und dort bekam sie 8 (!) Junge. Nach einer Nacht bei uns (einer Horrornacht, zugegebenermaßen, mit 30 brennenden Kerzen wegen den Haaren überall in der Luft und weit geöffneten Fenstern trotz winterlicher Temperaturen und ohne jegliche weitere Romantik...) war die Allergie des Freundes weg.

Is echt wahr.
A.

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RE: Katzen

#18 von Esme , 16.04.2009 19:31

das glaube ich gern, Angelika.
Meine Freundin litt auch unter Katzenhaarallergie, unsere "Sensibilisierungskatze" Charly kam auch immer prompt wenn sie da war, kuschelte sich auf ihren Schoß und schmuste was das Zeug hielt. Meine Freundin explodierte förmlich vor lauter niesen und tränenden Augen, bis es an der Zeit war und ich sagte: " Ich wünschte ich könnte dir helfen." Dann mußte ich ein paarmal niesen, seitdem der Spuk vorbei. Katzen haben eben das gewisse Gespür.....
Auch das, echt wahr

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RE: Katzen

#19 von Weisser Schatten , 16.04.2009 22:02

ihr lieben,
ich litt letztes jahr unter katzen!
ja ich litt,
mein nachbar im walde hatte eine katze liebevoll angefüttert - irgendwoher -
dann kam ein grauer kater und bum... sie, eines tages schleppte sie mir 8 kinderchen vor die türe und ich trottel fütterte weiter,
ende des jahres waren es 13 stücker katzen und die kinder gingen z.t. auch schon wieder zu diesem kater,
es war ein plage, mit dem tierheim zu verhandeln, daß diese dort genommen würden, ich solle nachweisen, daß diese nicht meine katzen seien und auf meine kosten alle sterilisieren lassen, wo ich wohnte, wie ich hieße, wie alt und so weiter und so fort,
bis ich entgegnete, daß ich nicht der leibliche vater dieser vielen katzen sei, was man mir wohl sicherlich ansehen könnte oder???
na ja, gegen eine spende von 80 € wurde ich dann fast alle los, einige wurden in liebevolle hände gegeben und nun
habe ich noch die mutter (jeden tag eine verwarnung!!!!) und ein geflecktes katerkind (auch jeden tag eine verwarnung!!!)
dem nachbarn habe ich untersagt, noch einmal zu füttern und ich selber lasse sie dem wald - der ist groß genung-
dennoch gehen sie nicht weg und schmusen um essensreste
jeden tag erzähle ich den beiden, daß ich keine zeit und keine lust und keinen willen habe, für sie verantwortung zu übernehmen - glaubt ihr denn, die hören???
neeee
ian-jonathan der nichtkatzenfan

 
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RE: Katzen

#20 von Esme , 17.04.2009 18:57

Lieber Nichtkatzenfan
du mußt auch keine Verantwortung übernehmen, denn das können die selber, es leben sehr viele wilde Katzen in ganz Deutschland, die überall gefüttert werden, oder fast überall, Katzen können sehr leicht selbst für ihre Nahrung sorgen, außer im Winter. Bei uns ist allerdings die Tierrettung unterwegs, fängt sie ein, kastriert sie und setzt sie wieder aus. Die Heime mußt du verstehen, sie kommen so schon sehr schwer über die Runden.
Wenn du willst hätte ich eine Adresse für dich zum Vermitteln.

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RE: Katzen

#21 von Weisser Schatten , 17.04.2009 19:05

hi esme,
danke für den vermittlungstip,
aber bisher haben meine täglichen mündllichen verwarnungen gefruchtet, hihihihihi

ian-jonathan

 
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RE: Katzen

#22 von angelikaherchenbach , 17.04.2009 20:47

Noch ein paar Anmerkungen, die mir wichtig sind:
1. sollte man mal ein ernstes Wörtchen mit dem Kater (bzw. seinem Dosenöffner) reden, denn eine Sterilisation bei männlichen Säugetieren ist sowohl medizinisch als auch finanziell ein wesentlich weniger aufwendiges Unterfangen als bei Katzen.
2. habe ich echt einen Unmut gegen Leute, die neugierige Katzen "anfüttern" - und dann keine Verantwortung übernehmen; jüngst erlebt: eine Tante aus dem Dorf hat mein Morganchen angefüttert, die ich heftig vermisste und ständig suchen ging; als sie sich dann aus ihren Einsperrversuchen befreite und dabei verletzte, rief sie mich an wegen den Tierarztkosten...
A.

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RE: Katzen

#23 von Salome ( Gast ) , 28.04.2009 10:45

Was das anfüttern von Katzen angeht, hast du schon Recht, doch es bricht mir immer wieder das Herz. Obwohl ich sehr wohl weiss, dass Katzen sehr gut ohne Dosenöffner überleben können und ich seit 40 Jahren mit Katzen lebe, blutet mir immernoch das Herz. Aber ich kann dir versichern ich bin hart.

Was ich jedoch immer wieder mache, wenn ich sehe eine streunende Katze ist krank, versuche ich sie einzufangen und zum Arzt zu bringen. Gott sei Dank hat mein Tierarzt nicht nur ein Herz für Tiere sondern auch für mein Geldbeutel. Oft sind es Katzen die eigentlich einen Eigentümer habe, doch ist er mir zu dumm, sich mit diesen in Verbindung zu setzen.

Die einzigste Ausnahme ist, wenn mir der Arzt erzählt die Verletzungen kommen von Misshandlungen. Dann spreche ich doch schon mal mit dem Eigentümer. Bis dato hatte ich jedoch niemanden den ich auch Anzeigen musste.

Die Besitzer wissen meistens am Besten wo die Katzen sich gern und oft aufhalten, also legen wir uns auf die Lauer. Meistens sind es Jugendliche die meinen sich einen Spass zu erlauben.

Bis dato hat es immer genutzt, den Teenies ins Gewissen zu reden.....

Liebe Grüsse

Salome

Salome

RE: Katzen

#24 von Esme , 03.05.2009 19:36

Bis dato hat es immer genutzt, den Teenies ins Gewissen zu reden.....

Liebe Grüsse

Salome

Das ist schön wenn man mit Gesprächen Erfolg hat. Doch leider sind Kids in dem Alter meistens schwierig, Pubertät, jenseits von Gut und Böse, sie wissen meist nicht was sie tun.
Vor kurzem hatten wir ein Erlebnis mit unserer Hündin, die ich immer komische Katze nenne, da sie sich das Verhalten der Katzen abgeguckt hat und so auf mehr Leckerlies und so weiter hofft. Sie würde keiner Fliege was zuleide tun, Kindern schon gar nicht, die Grundschulkinder, die an unserem Haus vorbei müssen, kennen sie alle mit Namen, sie bekommt von ihnen Streicheleinheiten und manchmal auch das verschmähte Schulbrot.
Ein paar 13-14 jährige ehemalige kamen auf Rädern vorbei, riefen sie ans Tor, als sie kam spuckten sie ihr auf den Kopf. dann flüchteten sie lachend.
Wir konnten nicht schnell genug reagieren und ich bin mir nicht sicher ob gute Worte noch genügt hätten.
Unsere Katzen sind schlauer und nicht so zutraulich, dennoch schwelt die Angst immer in mir, vor Tierquälern generell. Aber Angst verleiht Flügel, wenn ich von Misshandlungen oder ähnlichem erfahre, reagiere ich.

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RE: Katzen

#25 von Salome ( Gast ) , 04.05.2009 10:47

Aber Angst verleiht Flügel, wenn ich von Misshandlungen oder ähnlichem erfahre, reagiere ich.
_________________
Liebe Grüße, Esme

Das lese ich doch gern. Was ich geschrieben habe, heisst nicht, dass ich nichts gegen diese Quälerei unternehme. Es ist nicht nur ein Gespräch zwischen den Jugendlichen sondern auch zwischen den Eltern. Doch leider sehe ich oft, warum das Kind so reagiert und frage nach, ob ich das Kind mal mit ins Tierheim mitnehmen kann. Die meisten Eltern haben nichts dagegen. Ich gehe dann nicht in die Kuschelabteilung sondern auf die Krankenstation mit ihnen, wo genau die Tiere sind die vernachlässigt und gequält wurden. Glaube mir, das ist eine Kur die sehr nachhaltig ist. Selbst mir altem Hasen, dreht sich da mitunter noch der Magen......

Mein Vater war aktiver Tierschützer und wir hatten viele Hunde und Katzen im Haus die unheimlich gestört waren. Mit viel Liebe haben wir ihnen gezeigt, dass Menschen auch liebenswert sind und konnten sie dann wieder zu einer Familie vermitteln. So manches Tier blieb aber auch für immer bei uns, weil sie zwar Zutrauen zu uns aber zu sonst keinem anderen Menschen gefunden haben.

Wünsche einen schönen Wochenanfang

Salome

Salome

RE: Katzen

#26 von Esme , 04.05.2009 19:01

Das habe ich schon richtig verstanden, Salome, das du aktiv hilfst, ich bin auch mit Tieren groß geworden und könnte mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen. Zur Zeit haben wir "nur" sechs Katzen, es waren auch schon mal neun und unsere Hündin natürlich, alles waren sie mal Problemfälle. Zu dem Tierheim hier und der Tierrettung habe ich aber überhaupt kein Vertrauen, es gab verschiedene Vorfälle die auch Katzen, die wir dann aufnahmen, betrafen. Jedenfalls gibt es hier keine Schlagfallen mehr und wenn irgendein Altkleidersammler Eimer aufstellt mit Löchern im Boden, dann informiere ich jeden den ich erreichen kann und kontrolliere natürlich auch selbst in der Frühe ob nicht jemand Schuhe mit Katze verwechselt hat

Dir auch eine gute Woche

Ps.: ist das eigentlich das Weinheim bei Mannheim?

Esme  
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RE: Katzen

#27 von Rincewind , 24.08.2009 18:40

Zitat von Esme

Ein paar 13-14 jährige ehemalige kamen auf Rädern vorbei, riefen sie ans Tor, als sie kam spuckten sie ihr auf den Kopf. dann flüchteten sie lachend.
Wir konnten nicht schnell genug reagieren und ich bin mir nicht sicher ob gute Worte noch genügt hätten.
Unsere Katzen sind schlauer und nicht so zutraulich, dennoch schwelt die Angst immer in mir, vor Tierquälern generell. Aber Angst verleiht Flügel, wenn ich von Misshandlungen oder ähnlichem erfahre, reagiere ich.



Das ist nicht wahr oder?
Wenn ich die erwischt hätte, wären sie alle einen Kopf kürzer.
Das ist furchtbar.



Ich liiiiiebe Katzen über alles.
Es gibt nichts schöneres und klügeres als diese Tiere.
Wie viel ich habe verrate ich an dieses Stelle nicht
Ich wüsste nicht was ich ohne sie machen würde.
Wenn ich traurig bin sind sie da und trösten mich.
Wenn ich wütend bin setzen sie sich zu mir und schnurren,sodass ich alles um mich herum vergesse.
Sie verletzen mich nicht,wie Meschen,sie wissen nicht was das heist,denn sie sind einfach nur sie selbst.

Ich hoffe mein Freund versteht es irgendwann,dass die Katzen mir alles bedeuten und ich mich im Zweifelsfall für sie entscheiden würde.

 
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RE: Katzen

#28 von Salome ( Gast ) , 30.10.2009 14:02

Das kann ich sehr gut verstehen. Meine Katzen sind mein Ein und Alles. Egal wie es mir geht, die Katzen verstehen es. Sie trösten mich, sie bringen mich zum lachen und sie lindern Schmerzen.....

Ich leide sehr stark an Migräne (bitte keine guten Ratschläge, kommt durch eine Schädenfraktur) und dann kommen sie beide und legen sich zu mir hin. Der eine an den Nacken und der andere Kater auf meinen Brustkorb und dann fangen sie an zu schnurren. Dieses monontone Geräusch und diese feinen Schwingungen lassen mich entspannen trotz starker Schmerzen und ich kann meinen Anfall verschlafen.

Salome

RE: Katzen

#29 von Solitaire , 30.10.2009 15:11

Katzen sind einfach klasse, ich habe seit 14 Jahren welche (im Moment nur noch einen, da ich ihn mit seinen 16 Jahren nicht mehr "vergesellschaften" kann, er hat mich jahrelang mit seinen 3 Katerkummpeln "geteilt" und scheint es nun zu genießen, mich mal für sich alleine zu haben).

 
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RE: Katzen

#30 von Esme , 30.10.2009 17:49

Ja, Katzen spüren [u:3vk[album]4[/album]p4]jede[/u:3vk[album]4[/album]p4] Energie sofort.
Durch ihr Schnurren bewältigen sie eigene Sreßsituationen und Krankheiten und natürlich auch die ihrer Menschen. Unser Chefkater glänzt oft durch Abwesenheit, aber wenn einer von uns Schmerzen hat, welcher Art auch immer, ist er da und hilft, die anderen natürlich auch, aber er kommt extra, das rechnen wir ihm hoch an.
Ein Leben ohne Katzen könnte ich mir gar nicht vorstellen.

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