RE: Sauerteig

#16 von Gelöschtes Mitglied , 29.05.2009 16:10

Hab mal von jemanden gehört, Finger in die Scheide und dann in die Milch oder in den Sauerteig , sind die besten Helferlein die es gibt, da Milchsäurebakterien(natürlich nur bei gesunder Scheidenflora).
Habe es aber nie gewagt es selbst auszuprobieren.
Siochanta


RE: Sauerteig

#17 von Hjördis ( Gast ) , 29.05.2009 16:47

...Odin spuckte in den Metkessel....

Hjördis

RE: Sauerteig

#18 von angelikaherchenbach , 29.05.2009 18:52

Da kenn ich ganz andere Sachen aus glaubwürdigen Quellen...
A.

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RE: Sauerteig

#19 von Gelöschtes Mitglied , 30.05.2009 09:43

Hallo alle zusammen,,ich glaube ich muss mich auf diesem Wege für meine unsensible Ausdrucksweise entschuldigenIch.
Mir ist halt spontan, nachdem ich die Beiträge zu diesem Thema, und insbesondere deenBeitrag mit der Hand , meine Begeben heit von vor 15 Jahren eingefallen.
Ich war in einer Gruppe und dort hatten wir jemanden ,der brachte immer wunderbares selbstgebackenes Brot mit.
Wir waren total begeistert und haben ihm sehr oft auch Brot abgekauft.Natürlich dachte ich irgendwann, das kann ich auch selbst und bat ihn um das Rezept. Dieses gab er mir dann auch mit dem dementsprechenden Zusatz zur Sauerteigbeschleunigung und wir haben nie mehr das von ihm mitgebrachte Brot gegessen.
Falls ich die Gefühle von irgendwem verletzt haben sollte bitte ich vielmals um Entschuldigung.
Ansonsten wünsche ich allen ein wunderschönes sonniges Wochenende.
Liebe Grüße
Siochanta


RE: Sauerteig

#20 von Rainer , 30.05.2009 13:27

Hallo Siochanta,

relax - manche Rezepte sind gar wundersam - und wer in der Hexen- und Heidenwelt eine Weile unterwegs ist, dem wird es so schnell nicht grauseln

LG

Rainer
)O(

 
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RE: Sauerteig

#21 von Hjördis ( Gast ) , 31.05.2009 13:44

HI!
Also, meine Gefühle hast du bestimmt nicht verletzt....Odin spuckte tatsächlich in den Metkessel der Inspiration.
Meine Antwort war nur als ergänzende Skurilität gedacht.
Vielleicht sollten wir einen Extrathread für Rezepte aufmachen, die etwas "ungewöhnlich" sind...

Hjördis

RE: Sauerteig

#22 von rotbaer , 06.06.2009 10:07

http://www.der-sauerteig.com

sehr interessante Seite.. komt auch mit nichtobskuren Zutaten aus .

Ich nehme immer Roggenmehl mit einer hohen Veraschungszahl (1050) und setze es nur mit Wasser und etwas Honig an. Nach 2-3 Tagen abgedeckt an einem warmen Ort ist es so durchgesäuert das man Brot damit backen kann. Von dem Vorteig des neuen Brotes lege ich etwas zur Seite damit ich damit einen weiteren Teig säuern lassen kann (wie so eine Starterkultur).
Wenn der Teig nicht richtig in Wallung kommt, noch etwas Hefe dazu.. fertig.

Mahlzeit

Rotbaer

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RE: Sauerteig

#23 von geraldhu , 21.09.2009 16:49

Auch wenn dieser Faden schon eine Weile lose da liegt, möchte ich Euch gerne ein bewährtes, weil natürliches Rezept (welches vom Bäckermeister Hans Gradwohl stammt) kund tun.

Für den Natursauerteig braucht man nur Roggen - frisch vermahlen, denn auf dessen Schale befinden sich die natürlichen für den Sauerteig notwendigen Gärungserreger, so wie Wasser und Zwiebelscheiben.

Zubereitung:
60 Gramm Roggen, frisch vermahlen, und 60 Gramm Wasser (25 Grad Celsius) zu einem Teig mischen, mit Zwiebelscheiben bedecken und 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach Zwiebelringe weggeben und diesen Grundteig mit weiteren 60 Gramm frisch vermahlenen Roggen so wie 60 Gramm Wasser (25 Grad Celsius) vermischen. Wieder mit Zwiebelscheiben abdecken und weitere 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach die Zwiebelringe weggeben und zu guter Letzt noch einmal mit 60 Gramm Roggen, frisch vermahlen, und 60 Gramm Wasser (25 Grad Celsius) vermischen und noch einmal 12 Stunden stehen lassen. Danach ist der Sauerteig fertig und kann sofort verwendet werden.

Tip:
Wenn Du Sauerteig aufbewahren möchtest funktioniert das nach meiner Erfahrung am Besten, wenn der Sauerteig mit frisch vermahlenem Roggenmehl (etwas mehr als Gewicht des Sauerteig) zu Graupen bzw. feine Krümel verrieben wird um es dann im Kühlschrank in einem geschlossenen Gefäß zu lagern. Durch diese Maßnahme kommt die Gärung im Sauerteig nahezu zum Stillstand. Vor der weiteren Verwendung eines solchen Sauerteiges müssen der Sauerteig-Graupen wenigsten 1 Stunde mit der entsprechenden Menge an warmen Wasser vermischt werden ...

Gutes Gelingen
Gerald

 
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