Sternzeichen und Frühgeburt

#1 von inis , 09.02.2009 20:13

Guten Abend und eine wunderschöne Vollmondnacht euch allen,

hab gerade im Nachbar-Thread zum Thema Tarot nach der Persönlichkeitskarte geguckt... auf der von Brianna angegebenen Seite http://www.tarot.de kann man auch einen Test machen, zu welchem Element man am besten paßt bzw. wovon man die meisten Persönlichkeitsmerkmale hat.
Obwohl mein Sternzeichen Waage ein Luftzeichen ist, hatte ich am meisten Wasser-Züge laut jenem Test. Das hat mich gar nicht so sehr gewundert, weil ich mich seit jeher vom Wasser stark angezogen fühle (kann teilweise schon beim längeren Anblicken eines Sees in Trance fallen).

Nun zu meiner eigentlichen Frage oder Überlegung:
ich stelle mir immer vor, daß gar nicht so sehr der Zeitpunkt der Geburt als vielmehr derjenige der Zeugung für die Persönlichkeit eines Menschen interessant ist (sonst wäre ja ein Kaiserschnitt mit Gehirnwäsche vergleichbar... ). Wenn nun aber ein Kind zu früh kommt und damit in ein anderes Sternzeichen hineingeboren wird, als bei der Zeugung angelegt? Hat es dann von beiden Sternzeichen etwas? Oder wollte es offensichtlich so sehr das eine Sternzeichen sein, daß es eben entsprechend früher kam? (Bei Terminüberschreitung wäre es natürlich ähnlich.)

...ich selbst bin definitiv erst Anfang Februar 1980 hergestellt worden und sollte Anfang November kommen (= Skorpion ), bin dann aber unvorhergesehen schon Anfang Oktober gekommen (= Waage).

Habt ihr Ideen oder Beispiele?

 
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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#2 von Weisser Schatten , 09.02.2009 20:32

"...ich selbst bin definitiv erst Anfang Februar 1980 hergestellt worden und sollte Anfang November kommen (= Skorpion ), bin dann aber unvorhergesehen schon Anfang Oktober gekommen (= Waage)."

inis, ich denke, du kannst ganz froh sein, du hast keinen stachel bekommen und kannst ausgleichend wirken - ist das nicht ein kitzekleiner vorteil?

ian-jonathan der immer noch keine ahnung von tarot hat

 
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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#3 von inis , 09.02.2009 20:41

Zitat von Weisser Schatten

inis, ich denke, du kannst ganz froh sein, du hast keinen stachel bekommen und kannst ausgleichend wirken - ist das nicht ein kitzekleiner vorteil?

ian-jonathan der immer noch keine ahnung von tarot hat


*kicher* Nun, meine Mutter würde das auch so sehen (sie ist übrigens selbsternannte Wasserfrau)... aber ich frag mich manchmal, ob ich nicht eben doch einen Stachel habe? Übertragen, meine ich natürlich
[ein übertragbarer Stachel? das wird ja immer gefährlicher ]

Und so besonders ausgleichend wirke ich auch nicht immer... einer meiner Nicks war mal "Eskalia"...

 
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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#4 von Chiroptera , 09.02.2009 20:43

Hallo Inis,

Zitat
ich stelle mir immer vor, daß gar nicht so sehr der Zeitpunkt der Geburt als vielmehr derjenige der Zeugung für die Persönlichkeit eines Menschen interessant ist



Interessante Überlegungen. Da hätte ich auch noch zwei Fragen dazu:

Was, wenn die Seele nicht unbedingt unmittelbar zum Zeitpunkt der Zeugung, in "ihr Ei schlüpft"? Sondern erst irgendwann später.
Was, wenn die Seele selbst entscheidet, wann sie zu inkarnieren gedenkt, bzw. wann sie geboren werden will? Vielleicht, um die geeignete Energie zu nutzen, die für die Erfüllung der individuellen Aufgabe nötig ist.

 
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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#5 von angelikaherchenbach , 09.02.2009 21:07

interesante Überlegung ebenfalls, Chiroptera!
Habe beim Tod meiner allerallerbesten und -längsten Freundin genau diese Erfahrung gemacht. Es dauert ne Weile, bis die Seele drüben ist, der Weg scheint lang und auch recht steinig zu sein... Logischerweise(?) ist es beim Ankommen genauso; und meine Erfahrungen mit der Arbeit mit Kindern (gerade auch ganz kleinen...) zeigt ebenfalls, dass manche noch eine ganze Weile "drüben" hängen, bevor sie hier ankommen...
Ebenso ist es auch mit den Erinnerungen an die Zeit vorher.
Eine wahre Story:
Mein damals etwa 3 1/2jähriges Energiebündel Lucia war eine Weile auffällig ruhig. Ich fand sie auf der Fensterbank, einen Schwarm Spatzen draußen beobachtend. "Was machst Du denn da?" "Psst! Da draußen sind meine Vögel!" "DEINE Vögel?" "Ja, die gehören alle zu mir." "Wie - zu dir?" "Na , von früher, als ich noch bei der anderen Mama war." "WELCHE ANDERE MAMA?" "Na, die Vogelmama natürlich!"

2 jahre später hatte sie sowas niemals gesagt, vor 5 Jahren ging damals meine Phantasie mit mir durch, und heute will sie es immer wieder hören...

Ich bin skeptisch, was Sternzeichen betrifft, was Zeitpunkte und ihre Berechnung betrifft. Genau genommen bin ich sogar sehr skeptisch, was Zeit als solche betrifft.
A.

P.S.: Wie lage leben Spatzen?

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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#6 von Anna , 09.02.2009 22:18

Hallo

Bei mir purzeln gerade ganz viele Gedanken. Ich hoffe ich kriege sie alle so hin, dass man es auch versteht.
also, einmal ist auch für die Persönlichkeit der Zeitpunkt der Zeugung wichtig. Das Horoskop sagt auch einiges über einen aus. Darüber gibt es aber wenig Literatur, nur so was hinter vorgehaltener hand bei astrologen, da die wenigsten ja auch diesen Zeitpunkt kennen. Worüber man dann schon wieder Literatur findet ist der Neumond vor der Geburt. Davon kann man auch viel ablesen, wird auch zu aussagen herangezogen.

Dann ist es natürlich so, dass man zwar die Sonne in einem Feuerzeichen haben kann, aber wenn keiner der restlichen Planeten in einem Feuerzeichen steht, die Feuer- Energien natürlcih nicht so durchkommen, bzw, wenn viele Planeten in Erdzeichen stehen, man eher Erdhaft rüberkommt als feurig. Das wäre interessant danach bei dir zu schauen, Inis.

Zitat von Chiroptera


Was, wenn die Seele nicht unbedingt unmittelbar zum Zeitpunkt der Zeugung, in "ihr Ei schlüpft"? Sondern erst irgendwann später.
Was, wenn die Seele selbst entscheidet, wann sie zu inkarnieren gedenkt, bzw. wann sie geboren werden will? Vielleicht, um die geeignete Energie zu nutzen, die für die Erfüllung der individuellen Aufgabe nötig ist.




Ich denke, dass die meisten Seelen schon vorher da sind. Sie kann aber auch später kommen. Und wann sie ins Ei schlüpft ist auch nochmal etwas anderes, und ich denke, dass kann die ersten 3 Monate nach Geburt auch noch passieren.
außerdem denke ich, dass die Seelen sich ihren Zeitpunkt selber raussuchen sollten, (deshalb stehe ich auch ganz kritisch zu Befruchtung im Reagenzglas) Und zu Wunschkaiserschnitten (sei es der Wunsch der Ärzte oder der Mutter))

Mein Großer kam per Kaiseschnitt zur Welt, allerdings war es ein Notkaiserschnitt, 4 Wochen zufrüh, da es komplikationen gab. Ich war in einer Antroposophischen Klinik, und sie haben diesen Kaiserschnitt bis zuletzt rausgeschoben, ich war schon viel früher bereit dazu (und der Arzt hat es abgelehnt, mir Heileurythmie verschrieben und kam dann zum Notkaiserschnitt nach seinem Feierabend! Es geht also auch anders) und ich denke es war der richtige Zeitpunkt für das Kind. Ganz klar. Aber erst dann und nicht früher oder später.

Es gibt allerdings auch viele die "geholt" wurden (sei es durch Schnittgeburt oder Wehenauslösende Mittel), die nie mit ihrem Leben zurechtkommen, weil sie eben nciht da geboren wurden, als sie wollten. Die auch immer in ihrem Leben dieses Gefühl haben, nie zur rechten Zeit da zu sein.

Dann hängt viel von der "Reife" des Kindes ab. Wann ist ein Kind "reif"? Viele Ärzte gehen vom Geburtstermin aus, dass da aber ein Zeitfenster ist von mind. plus/minus 10 tagen ist klar. Aber keiner kann sagen, wann das Kind reif ist, ausser das Kind selbst. und dann kommt es. und dann stimmt auch die Zeit am Himmel,die ja auch nur ein Abbild, dessen ist, was für Energien gerade herrschen. Nur dass man halt durch Jahrtausendelange Erfahrung gelernt hat, diese Sprache zu lesen. Genauso kann man in einer Pfütze die Energien des Zeitpunktes ablesen. Nur wer kann schon Pfützen berechnen? oder macht davon eine Zeichnung, dass man es in 1000 jahren noch lesen kann.

ich glaub ich brauch irgendwo ein Unterforum Schwangerschaft, da gibt es soviele interessante Gedanken dazu.

So hier mache ich erstmal SChluß! mir ist schon selbst ganz

Anna

PS Angelika:
Bis die Katze sie holt
Keine Ahnung, wie lange Sing-Vögel leben.

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RE: Sternzeichen und Frühgeburt

#7 von TochterderaltenZeit , 23.02.2010 23:17

Hallo, da ich neu im Forum bin und gerade mal so rumstöber, bin ich auf diesen Thread gestoßen. Ist zwar schon älter, aber ich teile euch mal meine Gedanken dazu mit. Ich muß dazu sagen, daß ich mich schon lange mit Astrologie beschäftige, sie auch praktiziere und mir deswegen auch früher schonmal über dieses Thema Gedanken gemacht habe.
Also prinzipiell ist der Zeugungstermin natürlich schon der passende Zeitpunkt für das Horoskop, aber wie schon gesagt, denn kennt kaum jemand. Es sei denn, man ist Astrologe, hat immer eine Stoppuhr dabei und "fühlt" auch sofort, wann es geklappt hat. (Echt, die gibts auch!!!)
Alternativ bleibt dann nur der Geburtstermin, weil den kann man genau nachverfolgen und es ist ja sogar vom Gesetz vorgeschrieben die Uhrzeit zu notieren. Praktisch für die Astrologen!
Ist aber letztlich auch egal, da das Horoskop alles beinhaltet. Die Zeugung, die Geburt und den Ablauf des Lebens. Es sind nur verschiedene Rhythmen, die ich betrachte. Erstmal ist es ein Abbild des Vorgangs der Geburt und wenn ich Zeit reinbringe kann ich sozusagen den Ablauf des Lebens betrachten. Und Rückschlüsse über die Zeugung findet man auch. Es ist auch egal ob ich vor dem Termin per Notkaiserschnitt geholt werde. Wenn ich mir solch einen Start ins Leben ausgesucht habe, dann spiegelt der sich natürlich im Horoskop wieder. Im Umkehrschluß könnte man sagen, daß Notkaiserschnitte nur zu ganz bestimmten Konstellationen möglich sind. Das Untersucht aber leider keiner.
Vielleicht helfen euch die Gedanken nochmal irgendwie weiter.

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