Philosophieren geht nur mit Toleranz II.Teil

#1 von angelikaherchenbach , 06.02.2009 09:16

Hallo Uthar!
Danke für Deinen Beitrag, den ich voll und ganz unterschreiben kann!
Nur eine Erwiderung: Ersetze das Wort "entsetzt" durch "erstaunt": Ist es nicht genau dieses Erstaunen vor der Vielfalt in der Welt und vor der Vielfalt der möglichen Erklärungen und Interpretationen, was Philosophie und Spiritualität letztlich ausmacht?
Staunen, so stehenlassen, angucken, wirken lassen, meditieren, über die Wirkung nachspüren und sich dann - immer wieder neu - darin zu positionieren, bis - vielleicht auf einer anderen Ebene - ein neues Staunen kommt? Erstaunt und vielleicht auch entsetzt , auf jeden Fall aber hilflos bin ich dann, wenn jemand scheinbar nicht mehr staunt, sondern "weiß"...
Schönen Tag!
A.

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RE: Philosophieren geht nur mit Toleranz II.Teil

#2 von Inge , 06.02.2009 17:47

Hallo,

- Meinungen gibt es viele, wie es Individuen gibt

- zu einem Ziel können mehrere Wege führen. Mir geht es hier um das Ziel, wenn es keinem schadet. Jeder /jedes Individuum hat hierzu sein eigenes "Werkzeug" -so möchte ich es mal nennen

- auf dem Weg zum Ziel, darf keiner "unterdrückt" oder wulle wulle mäßig verbal oder in echt betätschelt werden- hier gilt die gleiche Wertigkeit "keiner draußen, keiner drinnen; keiner oben, keiner unten"

- ... wo ich auch schon bei den "Meistern" bin. Wann ist wer und warum ein Meister? Was muß ich wissen, können, in mir habe, bis ich mich erdreisten darf, mich so zu nennen? Wann habe ich dementsprechen ausgelernt? - Auf die Idee würde ich nie kommen. es gibt so vieeeel Wissen und Können und Haben...

Der beste Meister ist meiner Meinung nach der, der sich dieses nicht auf die Fahne schreibt, sondern es einfach ist, es lebt, es atmet... Wie heißt es doch so schön, man soll den Menschen an seinen Taten erkennen und nicht an seinen Worten...

LG Inge

 
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RE: Philosophieren geht nur mit Toleranz II.Teil

#3 von Anna , 06.02.2009 23:15

Es kann ganz schön menscheln bei Gedankenaustauschen. Finde ich spannend. Wenn man es schafft sich rauszunehmen auch als Beobachtender, dann sieht man, dass durch gewisse emotionale Reaktionen/schreibweisen die Brandbreite des Themas dargelegt wird. Wo liegen die Schächen und die Stärken des Themas an sich.

Ein weiterer Punkt der mir auffiel, ist, dass selbst wenn dies nicht handschriftlich passiert, sondern mit der Maschine, werden doch die Energien vom Schreibenden mitverschickt, wenn man auf "absenden" drückt, dessen sollte man sich auch bewußt sein. Und dann reagiert man vielleicht nicht auf die Worte, sondern auf die Energie des anderen.

Mir ging es auch schon so, dass der andere unbewusst eine Verletzung bei mir getroffen hat und ich schon eine Antwort geschrieben habe. Dann habe ich aber doch auf "Abbrechen" gedrückt, habe die Spülmaschine ausgeräumt und den Thread nochmal gelesen und siehe da, so schlimm war es dann doch nicht.

Vielleicht ist das auch ein wichtiger Punkt. Einfach mal abschalten und sich aus der Energie rausnehmen und dann wieder kommen und schauen, was man dann zu dem Thema beizutragen hat. Vielleicht ist man wertungsfreier im formulieren. oder man kann es stehen lassen.


Anna

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RE: Philosophieren geht nur mit Toleranz II.Teil

#4 von Weisser Schatten , 06.02.2009 23:31

Anna,
gut so!

ich

 
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RE: Philosophieren geht nur mit Toleranz II.Teil

#5 von Anna , 07.02.2009 17:42

Pflicht

Ich hoffe, dass ich sie erfülle,
Die allererste Menschenpflicht:
Dass ich die Sonne nicht verhülle.
Dass ich vermehr das Erdenlicht.

Eva Strittmatter

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